Wie du in 3 einfachen Schritten den Backpacker-Trampelpfaden entkommst

backpacker trampelpfade

Es gibt eine Art Backpacker, die mir von allen anderen Sorten am meisten auf den Hammer geht:
Die, die sich immer aufregenden dass es ihnen an Orten zu touristisch ist, aber selbst mit ihrem Lonely Planet oder Stefan Loose im Rucksack reisen. Mal abgesehen davon, dass sie mit ihrer puren Anwesenheit Orte touristischer machen, treten auch sie die Backpacker Trampelpfade immer weiter aus.

Wer es wirklich ernst meint mit seinem Verlangen den Reise-Mainstream zu verlassen um etwas authentischere Erfahrungen zu genießen, für den habe ich eine ganz einfache Strategie. Die einzige die wirklich funktioniert. Speziell der erste Schritt ist dabei ausschlaggebend.

So geht’s runter von den Trampelpfaden:

  1. Schmeiß dein Reiseführer weg. Jeder Ort der in einem Reiseführer aufgelistet und diskutiert wird, wird mit Touristen bevölkert sein. Das haben Orte in Reiseführern so an sich.
  2. Nimm einen Lokalbus um aus der Stadt bzw. von den Trampelpfaden wegzukommen. Frag Einheimische nach Tipps und Empfehlungen.
  3. Wenn du in einem Ort ankommst, an dem es keine Touristen, Hotels oder Leute die Englisch sprechen bzw. Verstehen gibt, wo du dich erstmal äußert unwohl und am falschen Ort fühlst – Stop.

Herzlichen Glückwunsch und willkommen jenseits der touristischen Trampelpfade! Du hast es geschafft.

Warnung:

Es wird höchstwahrscheinlich alles nicht so easy und glatt laufen wie auf den Lonely-Planet-Autobahnen. Sei auf Kommunikationsschwierigkeiten vorbereitet und nimm viel Geduld mit!

Der Bonus:

  • Erfahrungen die nicht im Reiseführer stehen.
  • Geschichten, die deine sind, die kein anderer erzählen kann. Keine Retorten-Stories.
  • Erlebnisse, die du nicht vergessen wirst.
  • Eindrücke, die authentisch sind, ohne Tourismus-Filter. The real thing quasi.

Probiers aus. Das erste Mal ist noch etwas uiuiui. Ab dann wird es immer einfacher, du wirst mutiger und traust dich mehr.

Vor einigen Jahren war ich mehrere Monate allein unterwegs in Mittelamerika und bin ab und zu einfach mal an Orte gefahren wo keine Backpacker hin wollten, weil sie nicht im Lonely Planet standen oder wenn doch, nur drei Zeilen Aufmerksamkeit bekamen. Auch mit Couchsurfing in Regionen, in denen nur wenige auf die Idee kommen würden (wie z.B. Borneo) hatte ich schon tolle Erfahrungen jenseits der ausgetretenen Pfade.

Was sind deine Tipps um den Touriströmen zu entkommen? Welche Erfahrungen hast du schon abseits der Touristenpfade gemacht? Hau rein und lass uns wissen in den Kommentaren!

(Foto: Creative Commons / Siim Teller @ Flickr)

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 28 Gedanken

  • unnaaf 07.06.2012 um 10:55 Uhr

    Falls ihr lesen wollt, was man mit dieser Art zu reisen so alles erleben kann, dann guckt ihr mal bei mir rein.
    Und ruhig ein bisschen rumstöbern, es lohnt sich. ;-)

  • kahunablogger 07.07.2012 um 16:22 Uhr

    Von der Backpacker-Autobahn wegzukommen, ist einfacher als man denkt, da 99% der Leute eh immer an denselben Orten unterwegs sind und sich auch sonst absolut nicht wie Individualreisende verhalten. Selbst in Städten wie Bangkok braucht man oftmals nur ein paar KM weiterzuziehen und begegnet dann praktisch keinen Backpackern oder anderen Besuchern mehr. In Ländern wie Vietnam oder Südkorea habe ich z.T. tagelang keine Ausländer gesehen.

    • Conni Biesalski 07.07.2012 um 16:56 Uhr

      Stimme dir in allen Punkten zu!
      Wäre Stoff für einen Gastbeitrag hier bei Interesse ;)

  • Grubix 17.07.2012 um 22:38 Uhr

    Da würde mir so spontan eine Zugfahrt von Kandy nach Hatton (Sri Lanka) einfallen. Unsere Lok gab mitten im Urwald ihren Geist auf und wir musste 5h auf eine Erstzlok warten. Als einzige Touris im Zug hatten wir schnell Kontakt zu den Einheimischen. Wir entschieden uns aber doch für’s Warten und nicht wie einige andere für’s Laufen. Als wir dann mitten in der Nacht in Hatton ankamen war alles menschenleer. Einer unserer Reisebegleiter vermittelte uns ein Zimmer beim Pater Lawrence im Waisenhaus. Als wir am nächsten Tag aufwachten, war der Frühstückstisch bereits gedeckt. Wir blieben weitere 3 Tage und hatten eine wunderbare Zeit mit den Kiddies.

    • Conni Biesalski 18.07.2012 um 15:52 Uhr

      Coole Story, Grubix! Hört sich nach einer tollen Erfahrung an, die man nicht alle Tage auf Reisen macht!

  • Hias 20.09.2012 um 11:10 Uhr

    Den Reiseführer wegschmeißen…ich glaub das sollte ich mich jetzt dann auch endlich mal trauen!
    Und…ich denke ich werde auch auf meiner anstehenden Langzeitreise nicht drum herum kommen! 10 Bücher passen niemals in den Rucksack!
    Ich werde auf dich hören…das wird bestimmt spannend :-)

    • Conni Biesalski 20.09.2012 um 12:34 Uhr

      Auf jeden Fall! Ein ganz andere Art des Reisens! Und man läuft nicht mit Reiseführeraugen, sondern mit den eigenen…

      Viel Spass!

  • Paul 11.04.2013 um 20:58 Uhr

    Moin Conni, Reisen ist nach meiner Erfahrung immer dann am besten, wenn es eigentlich keine Reise ist. Wenn man also nicht als Tourist unterwegs ist, sondern quasi einen Auftrag hat. 2 Beispiele:
    1) Ich war 1995 auf Konzerttournee durch Eritrea, weil ich in Berlin einen Nachbarn aus Eritrea hatte. Das Land war nach 30 Jahren Krieg gerade erst unabhängig geworden und die Stimmung war sehr euphorisch. Ich habe bisher niemanden getroffen, der außer mir in Eritrea war.
    2) 2004 bin ich durch Argentinien gereist. Als Tangotänzer muß man zwangsläufig irgendwann nach Buenos Aires. Da ist man natürlich nicht der einzige und es gibt ausgetretene Tango-Pfade, aber auch hier war mein Gefühl: Ich bin kein Tourist, ich habe hier eine Aufgabe.

  • Mikidon 17.04.2013 um 01:01 Uhr

    Hi Conni, ich war letztes Jahr auf den Philippinen, und es war fantastisch und total ungewohnt, hauptsächlich Filipinos zu begegnen.
    Mein Tipp: so reisen wie es die Einheimischen tun, nämlich in qualmenden und langsamen Jeepneys, mit kleinen Booten von Insel zu Insel, oder auch mal eine 28h-Fahrt mit einer klapprigen Fähre…
    Ich kann mich nicht erinnern dass mir 3 Wochen „Urlaub“ schon mal so lang und intensiv vorgekommen sind… ;-)

  • Sophie 11.05.2013 um 22:46 Uhr

    Wow, eine super tolle Seite…und zu diesem Thema habe ich auch zwei tolle Erfahrungen zu berichten:
    1.In einem der Townships bei Kapstadt habe ich mal mit einem einheimischen Freund und all seinen Freunden einen Braai(Grillfest) in einem der dortigen Rugbyclubs miterlebt. Ich war die einzige Weiße (Blondine) und habe mich trotzdem nicht unwohl gefühlt und wurde herzlich aufgenommen.
    2.In Porto (Nordportugal) habe ich die tollste Party meines (bisherigen) Lebens in einem Privathaus gefeiert. Unten im Keller haben die Männer oberkörperfrei zu Reggaemusik getanzt und da drin waren mindestens 50°C, hingekommen bin ich mit meinem damaligen Freund (einem Portugiesen).Das war einfach Erotik pur!

  • Christina 01.07.2013 um 16:18 Uhr

    Hallo Conni,
    Couchsurfing ist wirklich super als Gegenmittel. Schade nur, dass manche Couchsurfer auch bei uns nur ausgetretene Pfade sehen wollen und gar nicht die Chance nutzen, die vor ihren Füßen liegt. Ich freu mich mega auch unsere Wochen rund um die Ostsee (auch bei Couchsurfern und bei Freunden von Freunden…).
    Liebe Grüße aus Stuttgart, Christina

  • Lena 29.09.2013 um 17:09 Uhr

    Hi ! Ich Fliege in vier Wochen nach Hanoi und werde dann von Phnom Penh wieder die Heimreise antreten..Natuerlich wird alles mit Rucksack gemacht ;) Hat jemand evtl. Tipps von unberührten Straenden ..Dschungel .. unerschlossene Doerfer..?? ihr dürft euch SEHR gerne komplett in einer e-Mail an mich auslassen,bin fuer alles dankbar.;) lena

  • Kilian 16.12.2013 um 12:23 Uhr

    Lena ich hab dir zwei coole Reise-Insider-Tipps zu Hanoi.
    http://www.finds-besser-raus.de/asien/243-vietnam/hanoi-die-stadt-der-100000-mopedfahrer

    Und dann noch einen Bericht über feinste Leckereien (auch in Hanoi)
    http://www.erlebnisblog.com/vietnamhanoi-die-gunstigen-und-feinsten-leckereien-in-hanoi/

    Einen schönen Reisegruß schickt
    Kilian

  • Benny 19.07.2014 um 22:47 Uhr

    Hey Conni,
    Super Beitrag.
    Ich war letztes Jahr mit Einheimischen in Central Java unterwegs. Genauer gesagt in der Gegend von Pangandaran. Zu der Zeit verirrten sich kaum westliche Touristen dahin. Hauptsächlich Einheimische Touristen nur.
    Ein komplett anderes Gefühl. Mit dem Roller durch die umliegenden idyllischen Dörfer zu fahren, wo man sich mit Händen und Füßen verständigen muss hat was :)
    Liebe Grüße, Benny

  • malapascua 22.10.2014 um 18:57 Uhr

    Bin ganz Deiner Meinung. Inzwischen nerven mich die Touristenspots auch richtig. Dazu kommen die überteuerten Preise. Wir hatten ein cooles Erlebnis auf den Philippinen. Sind mit einem Bus für Einheimische gefahren und wollten an eine günstige Unterkunft. Im Bus hat uns eine Frau gefragt wohin wir möchten und hat uns abgeraten von dem Viertel, da es nicht sicher sei. Als der Bus dort gehalten hat, waren wir uns sicher, dass wir sitzen bleiben und nicht aussteigen… Am Ende hat uns die Frau für 1 Nacht zu sich eingeladen und uns noch die Stadt gezeigt. Geld wollte sie nicht und die Nachbarn waren völlig begeistert von uns als europäischem Besuch. Wir hatten wirklich viele Einladungen zum Frühstück für den nächsten Tag. Alle wollten uns einladen. ;-) Also kann sich tatsächlich lohnen mit den Einheimischen zu sprechen und einfach freundlich aufzutreten. Liebe Grüsse aus Zürich!

  • Ivana 27.10.2014 um 12:18 Uhr

    Die Touri -Hot-Spots sind es nicht umsonst, Angkor ist z.B. nun einmal spektakulär. Mein Tipp daher: Früh da sein, wenn die anderen noch beim Frühstück sitzen. Ich denke ein guter Mix macht es.

    Liebe Grüsse,
    Ivana

  • Nino 27.10.2014 um 12:21 Uhr

    Throw your Lonely Planet away and trust the locals.

    Unter dieser Einstellung reise war ich jetzt schon einige male in Südostasien, den Emiraten, Australien und Europa unterwegs.

    Auf meiner letzten Reise durch Java, haben wir es geschafft fast gar keine anderen Reisenden zu treffen ( bis auf einige local tourists). Je häufiger man auf Java das Wort Bule (soviel wie Weißer, aber nicht negativ konnotiert) hört und je mehr die Leute sich freuen wenn sie dich sehen desto weiter bist du vom Touristenwegen entfernt. Bisher immer relativ blind auf die Locals vertraut und das hat zumeist auch wunderbar funktionert

  • Lavon 09.02.2017 um 10:18 Uhr

    There’s a terrific amount of knlgeodwe in this article!