Traumkiller: Wenn dich Freunde & Familie nicht unterstützen…

traumkiller

“Was? Du willst deinen Job aufgeben und als was durch die Welt ziehen?

Du hast doch einen an der Waffel!”

So oder so ähnlich sind oftmals die Reaktionen von Freunden oder Familie, wenn du ihnen von deinen Freiheitsplänen der Ortsunabhängigkeit erzählst.

Kennst du?

Wir erzählen jemandem wichtigen von unseren Träumen und Plänen und alles was wir bekommen, ist ein verbaler Tritt in die Magengrube.

Erst sind wir wie high auf Endorphine und auf einmal werden wir ganz schnell heruntergezogen um auf dem Boden der angeblichen Realität (anderer Menschen) zu landen.

Wenn uns Familie oder Freunde nicht bei unseren Plänen und Träumen unterstützen, kann uns das sehr schnell verunsichern.

Viele Leute trauen sich vor lauter “Was werden wohl meine Eltern und Freunde denken?” gar nicht erst ihre Träume und Sehnsüchte nach einem geilen Leben ernst zu nehmen, geschweige denn auch nur den ersten Schritt zu wagen sie in die Realität umzusetzen.

Das macht mich unendlich traurig.

Ich kenne selbst unglaublich viele Leute, die aus Angst in ihrem Job bleiben statt ihr digitales Nomadenleben zu starten, weil sie denken, sie müssten anderer Menschen Erwartungen erfüllen und sich davor fürchten, was andere über sie denken, wenn sie anfangen würden ihr Traumleben zu verwirklichen.

Es gibt viele Naysayer, Kritiker und Runterzieher auf dieser Welt. Ich begegne ihnen auch immer wieder. Besonders durch Kommentare und Emails auf meinen Blog und Social Media-Kanälen – gottseidank nicht mehr häufig im realen Leben. Die halten sich mittlerweile schön fern von mir.

Aber ich musste damals, als ich ganz am Anfang stand, auch mit ihnen kämpfen:

Freunde, die nicht an mich und meine ortsunabhängigen Businesspläne geglaubt haben. Ein Vater, der nie verstand, was ich eigentlich mache und mich ständig gefragt hat, ob ich auch wirklich damit Geld verdiene, immer mit einem belächelnden Ausdruck im Gesicht.

Lange war es sehr frustrierend, aber mittlerweile habe ich Empathie mit Menschen, die in Grenzen denken und anderen Menschen diese auferlegen. Ich nehme sie auch nicht mehr so ernst. Das hilft ungemein.

Denn: Es gibt einfach kein richtig und falsch, nur das Leben, das jeden einzelnen von uns glücklich macht.

Es gibt keine Cookie-Cutter-Lösung, kein Standard-Leben für alle. Aber wer daran festhält, ist in seinen eigenen Ängsten, in seinem eigenen Gefängnis, gefangen.

Für mich und vielleicht auch für dich ist das ortsunabhängige Leben mit Online Business das Beste. Ja, ich kann mir nichts geileres vorstellen. Aber das muss es ja nicht für alle sein, denn im selben Zug ist das 9-5-Leben nicht für jeden oder für mich was. So ist das nämlich mit dem leben und leben lassen. Aber das haben noch nicht alle Menschen verstanden – und warum das so ist bzw. was sie dazu veranlasst so zu sein, erfährst du weiter unten.

Jedenfalls: Vergiss das meiste, was dir da draußen erzählt wird – von deinen Mitmenschen, der Medien, deiner Familie und der Gesellschaft. Fuck it.

Aber klar, unsere Familie und Freunde liegen uns am Herzen. Klar. Wir wollen sie nicht enttäuschen, aus Angst sie zu verlieren oder weil wir denken, dass wir dann nicht mehr geliebt werden.

Und trotzdem: Wenn die Liebe unserer Familie und Freunde, davon abhängt, wie sehr unser Leben ihrem und ihren Erwartungen gleicht, dann ist das keine Liebe, sondern Angst und Kontrolle.

So oder so ist es aber einer der schwierigsten Herausforderungen im Leben, wenn wir nicht in unseren Träumen und Plänen unterstützt werden. Oft tut es weh, ist enttäuschend und zieht uns runter.

Wenn du aber trotzdem DEIN Leben haben willst, eines, das dich so richtig erfüllt – dann musst du nicht aufgeben. Deine Träume, deine Bedürfnisse sind ungemein wichtig und gehören ernst genommen – egal wie verrückt sie für andere Menschen sein mögen.

Conni day 2-89

 

Mein Coming-Out als Digitale Nomadin

Es war Ende 2011: Ich hatte die Entscheidung getroffen.

Jetzt hieß es: Ich muss es meinen Eltern beibringen. Die waren nämlich sehr angetan davon, dass ihre Tochter endlich einen Erwachsenenjob hatte und nach endlosen Jahren des Reisens und Vagabondierens endlich wieder zurück in Deutschland war.

Aber nach sechs Monaten im Büro war ich mir todsicher, dass ich aus dem 9-5 raus musste und mein eigenes Ding machen wollte.

Ich wusste, ich würde die Erwartungen meiner Eltern enttäuschen, aber es ging nicht anders.

Hatten sie Bedenken und Sorgen um mich? Aber hallo.

Hatte ich Bedenken und Sorgen um mich? Jopp.

Und trotzdem hab ichs getan. Der Push und mein Wille und der Glaube daran, dass es funktioniert, waren zu stark.

War es einfach? No way.

Ich spürte oft den Druck, meinen Eltern und jedem beweisen zu müssen, dass ich es hinkriege. Ich hatte Angst davor mit gesenktem Haupt zuhause um Geld bitten zu müssen, wenn ich es nicht schaffen würde. Aber ich wollte die Angst nicht gewinnen lassen.

Ich erinnere mich auch noch an Gespräche mit guten Freunden in einer Bar, die nicht an meine Pläne geglaubt haben und sie als illusorisch abgestempelt hatten. Das ganze lief auf eine sehr angeheizte Diskussion hinaus.

Wir sind heutzutage nicht mehr befreundet – außer auf Facebook. Mit so unterschiedlichen Einstellungen und Ansichten ist es schwer eine wirklich nachhaltige und ausgeglichene Freundschaft zu halten. Auf Teufel komm raus macht es ja auch keinen Sinn.

Je öfter ich dann damals auf Planet Backpack über mein Leben als (angehende) Digitale Nomadin rund um die Welt geschrieben habe, desto mehr kamen die Kritiker und Traumkiller. Sie fanden es gerechtfertigt, mir in Kommentaren und Emails zu sagen, dass ich eine Illusion lebe, dass ich mal schön wieder in die Realität zurückkehren sollte, dass es fahrlässig ist diesen Lifestyle zu promoten und so weiter..

“Damals” war das ganze Thema ganz neu in Deutschland und ich eine der ersten, die das ganze in Worten und Bildern auf meinem Blog und auf Social Media verbreitet habe. Die Ankunft der Kritiker war quasi vorprogrammiert. In vielen ihrer Worte habe ich Eifersucht, Neid und Missgunst gelesen, es war als hätten sie sich von meinem Lifestyle und dass ich ihn so öffentlich zeigte angegriffen gefühlt.

Die Phase dauerte etwa ein Jahr an – ungefähr so lang, bis das Thema immer breitere Wellen schlug, immer mehr Leute auf ihren Blogs darüber schrieben, immer mehr Journalisten über uns berichteten.

Heute gibt es eine Konferenz für uns Digitale Nomaden, es gibt Dokumentarfilme über uns (hier und hier) und endlose Ressourcen. Die Bewegung ist auf dem besten Weg in der Gesellschaft richtig anzukommen.

Mich haben die runterziehenden Worte oft richtig fertig und traurig gemacht.

Aber hab ich mich von ihnen in meinem Streben nach dem geilsten und freiesten Leben aufhalten lassen? No way. Fuck you, Kritiker und Traumkiller.

Wenn du anfängst Verantwortung für dein Leben und dein Seelenglück zu übernehmen, kann es sehr beängstigend werden – nicht nur für dich, sondern auch für die Menschen in deinem Umfeld.

Aber das hier ist dein Leben. Und es ist dein eigenes Ding, dein Recht, dir auszuwählen, wer du sein möchtest ohne dich dafür entschuldigen zu müssen.

Das schuldest du dir selbst und der Wahrheit und Berufung, die in dir stecken.

Du kannst dein Leben nicht nach den Glaubenssätzen anderer Menschen ausrichten. Naja, du kannst, aber es wird dich unglücklich und unerfüllt machen. Und am Ende hast du es zwar dein Leben lang anderen Menschen recht gemacht, nur dir selbst nicht. Irgendwie uncool, oder?

Conni day 1 all-56

 

Was Traumkiller so sagen…

„Du bist unverantwortlich.“

„Bist du überhaupt qualifiziert genug?“

„Du kannst doch so kein Geld verdienen.“

„Die Welt bereisen mit einem Online Business? Das kann doch nicht funktionieren.“

„Du willst deinen sicheren Job aufgeben für ein Leben als Vagabund?“

„Und was machst du, wenn es nicht funktioniert?“

„Du läufst vor etwas weg.“

„Es muss schön sein keine Verantwortung zu spüren.“

„Manche von uns leben in der realen Welt, komm mal zurück auf den Boden der Tatsachen. Das Leben ist kein Musical/Ponyhof.“

„Das Leben kann nicht nur schön sein jeden Tag.“

„Willst du dich nicht mal endlich niederlassen? Was ist mit Familie? Das geht doch so nicht.“

„Und du kannst deine Familie und Freunde einfach so hinter dich lassen? Sind sie dir gar nicht wichtig?“

„Aber du brauchst doch ein Zuhause. Du kannst doch nicht einfach so nur durch die Welt ziehen.“

„Du bist egoistisch. Du denkst nur an dich.“

„So wirst du niemals eine Beziehung haben können.“

„Du weißt ja gar nicht, was du wirklich willst.“

„Mach doch mal was Ordentliches.“

„Man muss auch mal mit dem zufrieden sein, was man hat.“

 

Warum Traumkiller dich runterziehen

Sie haben Angst um dich

Menschen, die uns lieben machen sich oft Sorgen um uns, weil sie uns (angeblich) beschützen wollen und denken, wir können das selbst nicht so gut.

Meist es aber ihre eigene Angst, die sie quasi für dich übernehmen wollen um dich vor den “Abgründen” deines ortsunabhängigen Traumes zu schützen. Na klar erscheint es jemandem beängstigend, wenn sie sich nicht so sehr mit der Thematik auseinandergesetzt haben wie du.

Viele Leute brauchen Sicherheit wollen, dass das Leben vorhersagbar und geradeaus ist. Da kommt so ein Digitales Nomadenleben natürlich total in die Queere.

 

Sie sind eifersüchtig

Traumkiller fühlen sich angegriffen, weil du deinen Traum lebst und sie nicht. Oft haben Traumkiller ihre eigenen Träume nie verwirklicht und sind unterbewusst verbittert darüber.

Sie denken vielleicht, dass sie es nicht wert sind oder sie es nicht verdienen ihre Träume zu leben und denken daher, dass du es auch nicht verdienst. Das ganze läuft auf einer unglaublich tiefen Ebenen ab, die den Traumkillern selbst nicht bewusst ist.

Eifersucht kommt von dem Gefühl, dass eine andere Person etwas hat, was man selbst gern hätte. In dem Fall: Den Traum, sich selbst zu verwirklichen.

 

Sie haben verinnerlichte Glaubenssätze

Wir alle haben sie: Glaubenssätze, die wir als die eine große Wahrheit ansehen.

Wir nehmen sie so dermaßen ernst, dass wir denken, sie seien der Status Quo für alle anderen Menschen da draußen auch.

Traumkiller wollen ihre Realität deiner überstülpen, denn ja, wie verrückt ist das denn bitte, reisen und arbeiten gleichzeitig zu wollen. Und alle Veganer leiden unter einem Proteindefizit. Und Männer müssen Frauen immer die Tür aufhalten. Alles Bullshit.

Aber verinnerlichte Glaubenssätze sind hart loszuwerden. Und wenn sich Menschen darüber nicht im klaren sind, dass die meisten Glaubenssätze sinnlos sind, kannst du ewig warten, dass sie irgendwann anders denken.

Aber wir sind auch nicht da um andere Menschen zu verändern. Sollen sie ihre Glaubenssätze behalten. Sei happy, dass du deine einem großen Upgrade unterzogen hast.

 

Wie du damit umgehst: Meine Tipps & Strategien

Regel #1: Umgebe dich mit den richtigen Menschen

Nicht die, die dich runterziehen, sondern die, die dich unterstützen.

Mit den “falschen” Menschen wirst du dich immer so fühlen, als wäre was nicht richtig mit dir und als wären deine Pläne wirklich total unrealistisch.

Mit den “richtigen” Menschen wirst du dich unter Gleichgesinnten fühlen, Support finden und du erkennst, dass deine Ziele völlig ok sind und du auf dem richtigen Weg bist.

Hier findest du einige Ideen, wie das geht.

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Akzeptiere, dass du es nicht jedem recht machen kannst und Menschen auf deinem Weg enttäuschen wirst

Das ist ok. Nicht jeder wird deine Entscheidungen und Pläne verstehen. Wir werden im Leben immer wieder Menschen enttäuschen müssen. Jeder, der Erwartungen in sich trägt, wird das irgendwann realisieren (oder auch nicht).

Klar gibt es eine schmale Grenze hin zum Egoismus. Auch das war oft ein Kritikpunkt von Lesern damals.

Aber wer macht die Regeln für egoistisches Verhalten? Wer macht die Regeln für richtig und falsch? Keiner. Oder aber: Die Gesellschaft, die Medien und unsere Glaubenssätze.

 

Du lebst dein Leben für dich. Nicht für jemand anderen.

Dein Leben ist dein Leben. DEINES.

Nach den Erwartungen und Vorstellungen anderer zu leben ist völlig absurd.

 

Du kannst auch ohne Bestätigung tun was du willst.

Du brauchst nicht den Segen aller Menschen in deinem Leben um dein Traumleben verwirklichen zu können. Du kannst auch ganz alleine Verantwortung für dich übernehmen.

Du brauchst keine Genehmigung von niemandem um deine Träume anzugehen.

 

Wenn du genau weißt, was du willst, ist es einfacher dafür einzustehen.

Je klarer du in deinen Vorstellungen und Plänen bist, desto einfacher wird es dir fallen, sie anderen mitzuteilen und darzustellen, wie du sie umsetzen willst. Du wirst dich mit mehr Klarheit sicherer fühlen und dich ausdrucksstärker kommunizieren können.

Um all das, deine Wahrheit und Berufung, herauszufinden – lies diesen Post von mir.

 

Nur du weißt, was richtig für dich ist. Nur du kennst dich wirklich selbst.

Niemand anderes. Nur weil ein 9-5 Job jemand anderes glücklich macht und ihm Sicherheit gibt, heißt das nicht, dass das deine Seele gleichermaßen erfüllt.

Manche Leute mögen grün und Rotwein, manche eben blau und Weißwein.

 

Rede so lange darüber, bis es geklärt ist.

Worte können Vertrauen schaffen. Rede über die Ängste deiner Eltern oder Freunde mit ihnen, nimm sie ernst und schaffe Raum für alle Sorgen und Kritikpunkten in tiefen Gesprächen.

Kommunikation ist der beste Weg zu Verständnis.

Am besten du versuchst es auf die gewaltfreie Art. Das Buch dazu hat mein Leben verändert.

 

Show, don’t tell.

Ich habe meinen Eltern immer wieder gezeigt, dass ich auch in jungen Jahren auf mich aufpassen und Verantwortung übernehmen konnte.

Wie kannst du das deinen Eltern zeigen und verdeutlichen?

 

Ignorieren.

Manchmal ist es einfach wirklich am besten die Traumkiller komplett zu ignorieren.

Du MUSST dich nicht mit Kritikern auseinandersetzen, es steht dir frei, dich von ihnen loszulösen. Oft leichter gesagt als getan, ich weiß. Es bedarf viel Selbstsicherheit und Vertrauen in die eigenen Pläne.

 

Ich will, dass du eines weißt:

Du bist nicht alleine.

Ich und so viele andere Leser da draußen teilen die selben Herausforderungen, wenn es zum Thema Traumkiller unter Familie und Freunde kommt.

Und ich hoffe für dich, dass du dein Ding trotzdem durchziehst. Dass du an dich selbst glaubst und nicht aufgibst, deine Wahrheit zu leben.

Du schuldest es deiner Seele und deinem Herz.

 

Wie gehst du mit Traumkillern um? Teile mit uns deine Erfahrungen!

 

Auf unsere Träume. Und auf dass wir sie immer ernst nehmen mögen.

Signature

 

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 44 Gedanken

  • Sophie 12.11.2015 um 09:08 Uhr

    Liebe Conni,
    ich glaube du hast hier ein Thema aufgegriffen, von dem wir wirklich alle ein Lied singen können!
    Ich finde es auch unglaublich schade, dass viele Menschen ihre Träume nicht leben, weil sie Angst vor der Konfrontation mit ihrer Familie haben. Ich könnte das nie mit mir selbst vereinbaren.
    Meine Familie hat nie richtig verstanden, wonach ich im Leben strebe. Als ich mich dazu entschloss Afrikanistik zu studieren, das erste Mal nach Ostafrika zu fahren, stand niemand hinter mir. Bei jedem Familientreffen ging es um meine berufliche Zukunft, wo den irgendwo mal das Geld herkommen soll usw. Von meinem großen Bruder (Wirtschaftsingenieur) wurd eich belächelt. 
    Ich habe es trotzdem immer durchgezogen, aber es war kein schönes Gefühl zu wissen, dass einem die Menschen, die einem nah sind, nicht den Rücken stärken. Das ist wahrscheinlich auch der übliche Generationen-Konflikt, da unsere Eltern und Großeltern einfach ganz anders aufgewachsen sind und viele Dinge nicht verstehen (können).
    Als ich im April meinen ersten (und hoffentlich letzten) Büro-Job ohne Plan B gekündigt habe, wusste ich ganz lange nicht, wie ich das meiner Familie sagen soll. Aber weißt du was passiert ist? Nicht nur meine Eltern, sondern sogar meine Großeltern sind viel cooler damit umgegangen als ich dachte. Ich glaube sie haben in den letzten 5 Jahren gesehen, dass ich immer mein Ding mache, dass ich Entscheidungen durchdenke bevor ich sie treffe. Dieses Umdenken in meiner Familie zu sehen, find eich unglaublich schön. Ich hätte wirklich nie damit gerechnet. Es zeigt, dass auch Erwachsene immer noch in einem Prozess sind und viele Dinge lernen müssen, wie zum Beispiel uns, ihren Kindern, zu vertrauen, dass wir wissen was wir tun :)
    Ganz liebe Grüße und danke für diesen Artikel
    Sophie

  • Ion Frahm 12.11.2015 um 09:08 Uhr

    Schön, dass du wieder da bist! Habe deine Artikel echt vermisst.

    Wenn man die sogenannten „Argumente“ der Kritiker auf das Wesentliche runterbricht, bleibt meistens nur ein Satz übrig: „Das geht so nicht.“ Sie sind dermaßen eingefahren in ihrem Alltagstrott. Würden sie erkennen, dass sie eine Wahl haben, dann wären sie selbst dafür verantwortlich, sich rauszuarbeiten.

    Vor etwa einem Jahr habe ich mir meinen Lebensweg ungefähr genauso vorgestellt: Abi, Studium, 9-5. Doch dann bin ich auf deinen Blog gestoßen, und das hat meine Zukunftsplanung komplett erschüttert. Du hast mir gezeigt, dass es anders geht. Ein ortsunabhängiges Business zu haben, bis ich 25 bin, ist ein deutlich motivierenderer Traum, als 1/3 meines Tages für Andere arbeiten zu „dürfen“, ein weiteres Drittel um mich davon zu erholen und nur 1/3 Leben, bei dem ich wirklich Ich selbst sein kann.

    Danke dafür.
    Ich wünsche dir noch eine schöne Woche!

  • Bine 12.11.2015 um 10:13 Uhr

    Hallo Conni,

    vielen Dank für den Artikel! Ich habe zwar nicht immer Zeit, jeden Newsletter zu lesen, aber an dem bin ich sofort hängen geblieben – genau das, was ich gerade brauchte :)!!

    Ich komme aus einer Familie, in der die Kinder in keinster Weise unterstützt wurden, auch die Geschwister untereinander teilweise nicht (2 von 3 kriegen es so langsam irgendwie doch hin). Die Glaubenssätze der Eltern wurden von den Kindern selbstverständlich erwartet (ich komme auch aus einer polnischen Familie, vielleicht hat es ja ein wenig damit zu tun ;-) ). Das hat mir und meiner Persönlichkeitsentfaltung immer schwere Steine in den Weg gelegt und macht es mir immernoch schwer, MEINEN Weg zu finden. Ständige Selbstzweifel und Angst. Dann die „Sicherheitsketten“, die einem dauernd angelegt werden möchten. Es ist zum Verzweifeln, aber ich kann sagen: ich habe das Licht gefunden, ich sehe es und fixiere es – ich muss nur noch selber herauskriegen, wie ich verdammt nochmal dahin gelange, aber das wird!!! :) Liebste Grüße und Umarmungen, Bine~

  • Simon 12.11.2015 um 10:25 Uhr

    Hi Conni,

    leider leider… Umso schöner fand ich deinen Satz darüber dem ganzen heute mit Empathie begegnen zu können. Ein viel schöneres Verhältnis, wenn man versteht, als wenn man dann selbst dickköpfig wird.

    Ich finde sehr wichtig selbstbewusst an seine Träume zu glauben. Das nimmt den Traumkillern eigentlich schon die meiste Angriffsfläche. Und dann einfach glauben.

    Gerade jetzt am Anfang struggle ich öfter mal mit dem Thema was andere von mir denken? Für mich auch ein kleiner Traumkiller in mir selbst. Darum danke ich dir für deinen Post der wieder richtig Mut macht. :)

    Love,
    Simon

  • Simone 12.11.2015 um 10:36 Uhr

    Danke für den sehr wahren Artikel <3

    Ich hatte das unfassbare Glück, dass mich meine Familie immer unterstützt hat – auch mit meiner Entscheidung digitale Nomadin zu werden. 

    Ganz anders sah das bei meinen ehemaligen Kollegen und einigen "Freunden" aus. Mein Thema (Liebeskummer) sei viel zu persönlich und keiner würde mit einer Fremden offen darüber reden wollen. 

    Heute kann ich von meinen Coachings leben und plötzlich höre ich von den besagten Naysayern, dass sie es sowieso gewusst und immer daran geglaubt hätten – blöd nur, dass ich an diesen Menschen nicht mehr interessiert bin haha

    Long story short: Das schlimmste, das passieren kann, ist dass du zurück in deinen alten Job musst – also quasi in dein aktuelles Leben ;)

    Nur Mut! Es lohnt sich für seine Träume zu kämpfen! 

  • andi 12.11.2015 um 11:08 Uhr

    Ja du sagst es, man sollte heutzutage einfach ein  Querdenker sein und gegen den Strom schwimmen, ansonsten schafft man es nicht aus dem Hamsterrad. Wir befinden uns gerade im Informationszeitalter, leider verstehen die wenigstens was dieses bedeutet. Prozesse können schneller abgewickelt werden. Chefs profitieren dadurch extrem. Normale angestellten können durch die Errungenschaften der IT zwar komfortabler arbeiten aber leider bleiben die 8-10 Stunden am TAG Fix.  Also immer schön hinterfragen und gegen den Fluss schwimmen.
    LG

  • nele 12.11.2015 um 12:37 Uhr

    Liebe Conny,

    dein Artikel berührt mich sehr. Zum einen persönlich (da ich sie selber so gut kennen gelernt habe, die Traumkiller, während meiner eigenen Traumverwirklichung (Ergebnis: http://www.betterwork4life.com). Zum anderen, weil es tatsächlich ein großes Thema ist, das ich meinen Lesern und Klienten auch immer wieder mitgebe. Die Balance zwischen Egoismus („sind die anderen dir nicht mehr wichtig?“ und Zielstrebigkeit ist nicht immer leicht, dafür muss man sich schon selbst sehr gut kennen (ja, dafür braucht es richtiges selbstBEWUSSTsein) und braucht tiefen Glauben an den Traum. Und dann klappt’s! Ich danke dir für deine immer persönlicher werdenden Artikel, du machst das prima!

    Herzliche Grüße, von Traumfighter Nele 

  • Sarah 12.11.2015 um 12:42 Uhr

    Hey Conni! 
    Ich erlebe gerade das, was du damals erlebt hast. Es ist toll, dass du diesen Artikel geschrieben hast. Er kommt gerade zur rechten Zeit. Am Sonntag habe ich meinen Blog veröffentlicht. Er sieht noch nicht super professionell aus. Aber ich bin trotzdem froh es gemacht zu haben, vor allem trotz all des Gegenwindes. Meine momentane Taktik ist ignorieren und Kontakt einschränken. 
    Nächstes Jahr fange ich an zu reisen. Vielleicht begegnen wir uns irgendwo mal. :) 

    LG Sarah

  • Carolin (Sprachchamäleon) 12.11.2015 um 14:46 Uhr

    Liebe Conni,
    gutes Timing :) Habe gerade vorgestern einen recht ähnlichen Blogpost veröffentlicht, deiner ergänzt meine Gedanken dazu noch ganz wunderbar! Mir ist es mittlerweile egal, was andere Leute denken – denn glücklich werde ich nicht damit, mich einfach mainstream zu verhalten. Der Einzige, der in die Planung noch einbezogen wird, ist mein Mann, bei allen anderen fahr‘ ich die Schiene „take it or leave it“ – denn wie du schon sagst, viele Reaktionen sind nicht so, wie man sie gerne hätte. Daumen hoch, wieder mal ein toller Artikel! Viele Grüße aus Paris,
    Carolin

  • Stefan 12.11.2015 um 14:49 Uhr

    Ja, ja, jaaaa! Du hast sowas von Recht. Uns (meiner kleinen Familie und mir) geht es zur Zeit auch so. All diese sogenannten Ratschläge von anderen, die einen runterziehen prasseln auf uns ein, nur weil wir unser Leben nun endlich selbst in die Hand nehmen und es so gestalten, wie wir meinen, dass wir glücklich sind. Auch ich bin der Meinung, dass da viel Neid, Angst und Eifersucht ist. „Wenn ihr euer neues Leben dann habt, bitte vergesst uns nicht.“ war wohl eine der verstörendsten Aussagen eines Onkels. Welche Angst muss da dahinter stecken? Derweil bleiben wir ja im Land. 
    Danke für diesen Artikel, der mir so aus der Seele spricht.
    LG Stefan

  • Johanna 12.11.2015 um 18:10 Uhr

    Conni, du sprichst mir so aus der Seele <3 
    Ein Artikel auf The Life of Blue hat mir vor Jahren tatsächlich zum ersten Mal den Floh ins Ohr gesetzt, dass man Alles umsetzen kann, wovon man träumt. Damals dachte ich noch, jaja, die kann das vielleicht, aber bei mir würde das nicht klappen. 
    Seitdem ist viel passiert. Ich spare mir die Details, aber ich entscheide inzwischen fast nur noch nach Gefühl und weiß ganz genau, dass ich meine Träume leben kann – auch wenn es erstmal viel Arbeit bedeutet! 
    Der Job ist längst gekündigt und mein Blog läuft vielversprechend an, hallo neues Leben, hier bin ich :) 
    Du bist jedenfalls immer wieder eine große Inspiration  auf diesem Weg, besonders in nicht so einfachen Zeiten – vielen Dank dafür! 
    Mein Vater unterstützt auch null was ich vorhabe, aus ähnlichen Gründen wie deiner scheinbar. Es hat anfangs ne Weile gedauert bis ich richtig klar hatte, dass seine Realität nicht meine ist, aber seitdem ziehen mich Worte von Anderen kaum noch runter. Soll doch jeder sein Leben so leben, wie er es möchte. 
    Allerbeste Grüße und eine riesige Umarmung nach Bali! 

  • Daniel 12.11.2015 um 18:22 Uhr

    Danke Conni, du sprichst genau die Ängste an, die ich auch vor einem Jahr noch hatte. Aber inzwischen denke ich mir: „Was soll’s?“ Die einzige Person, vor der ich mich wirklich rechtfertigen muss bin ich selbst. Niemand anders. Ich starte zwar kein Digitales Nomadenbusiness, sondern erlebe ein Abenteuer (mit dem Fahrrad durch Afrika). Aber auch das ist ein Traum, dem viele, viele in meiner Umgebung skeptisch gegenüber stehen. Es gibt nur zwei oder drei Menschen, die diese Aktion gutheißen und mich dabei aktiv unterstützen (mein Vater und ein Freund). Aber durch dich und andere „deiner Art“ bin ich erst auf die Idee gekommen, dass die Lebensform, nach der wir leben, nicht die einzige ist, die es gibt. Dafür ein ganz fettes DANKE von mir.

  • Pana 12.11.2015 um 21:24 Uhr

    Hey Conni!

    Dein Post beinhaltet alles, was es braucht, um mit diesen Traumkillern umzugehen!

    Ich hatte solche Traumkiller ebenso in meinem Umfeld, aber meine Traumsupporter haben überwogen und mir damit scheiße viel Power geschenkt! Ich bin sehr dankbar um diese Menschen und an die sollte man sich halten!

    Meine persönliche Traumkiller-Abwehr besteht aus drei Komponenten:

    1. Kick Leute aus deinem Leben, die deine Energie rauben! Die, die dir dein Glück nicht gönnen. Halte dich an die, bei dem gegenseitiges Energie aufladen besteht und die sich mit dir freuen können! Davon gibt es nämlich meistens einige und die sind deine Zeit, die du an Energiefresser vergeudest, viel mehr wert!

    2. Manches Mal braucht ein Traumkiller auch einfach etwas Abstand und Zeit, damit sein „gebrochenes Herz“, verursacht durch dein Verlassen, wieder heilt und er eine andere Perspektive einnehmen kann. Von daher wie du sagst: Empathie mit den Traumkillern ist manchmal auch wichtig!

    3. Unterscheiden lernen, wer in Kategorie 1 und wer in Kategorie 2 gehört!

    Bleibt nur zu sagen: Living the dream! :-)

    Liebe Grüße, Pana

  • Hannah D. 13.11.2015 um 20:28 Uhr

    Liebe Conni,

    Dein Artikel spricht mir aus der Seele. ALLE Aussagen, die Du von Traumkillern gehört hast, habe ich auch schon gehört. Dennoch bin ich fest von den Dingen, die machen möchte überzeugt und freue mich auf die Zukunft. Liebe Grüße an Dich. Hannah

  • Marc 13.11.2015 um 21:44 Uhr

    Wahrscheinlich kennen die Meisten, die hier mitlesen die Traumkiller – und es ist in der Tat verdammt schwer sich nicht all zu sehr verunsichern zu lassen. Ich kenne das auch. Bei mir fängt das schon damit an, dass ich gerne viel unterwegs bin. Das verstehen manche einfach nicht – vor allem in meiner Familie. Vom Business brauch ich gar nicht zu reden: Junge, nach was handfestes… oder so ähnlich. Höre ich schon mein ganzes Leben.
    Du bringst all das aber mit diesem einen Satz auf den Punkt:
    „Und am Ende hast du es zwar dein Leben lang anderen Menschen recht gemacht, nur dir selbst nicht. “
    Besser lässt es sich nicht sagen. Danke dafür!

  • Alexandra 14.11.2015 um 14:32 Uhr

    Schöner Artikel. <3 Passt genau auf meine Eltern.. schwierig, wenn es (wie bei den meisten wohl) die Eltern sind, die nicht hinter einem stehen. Ich will zwar nicht unbedingt mein Leben lang durch die Welt reisen wie du, aber schon der Gedanke, ich könnte meinen Job in 2-3 Jahren für eine längere Reise kündigen, ist für sie absolut unverständlich. "Das geht nicht so einfach, wie du dir das denkst."

  • Katja 16.11.2015 um 06:13 Uhr

    Hi,
    Grosses Thema das ich zum Glück gut umschiffen konnte. Vor ziemlich genau einem Jahr bin auch aus Bali zurück gekommen mit der Idee im Gepäck das ich ein Jahr auf Weltreise möchte. Meine Eltern haben mich von Anfang an 100% unterstützt, genau wie die restliche Familie und Freunde.
    Lieber  Grüsse
    Katja
    PS: hab jemanden auf Gili Air gesehen der dir verdammt ähnlich sah und dachte noch das könnte sie sein. War glaub am 9.11. und du hast auf das Boot gewartet.

  • Lisa Candrian 16.11.2015 um 08:53 Uhr

    Hi Conni :) Ich musste jetzt mal etwas schreiben da ich dich seit etwa einem Jahr ein bisschen verfolge. Ich bin ehrlich ich hab nicht alles immer gelesen was du geschrieben hast aber so ein bisschen hab ich das ganze mitbekommen =) Ich habe dich eigentlich wegen meiner Packliste für meine Weltreise gefunden und deinen Newletter abonniert. Ich habe meine Reise mit einem Monat im Sivananda Ashram in den Bahamas angefangen um ein bisschen runter zu kommen und habe dann mit meinem Freund Süd-, Mittel- und Nordamerika ein bisschen bereist von Februar bis August. Nun bin ich in Melbourne, Australien als Au Pair bis Ende Januar und werde im März nach Bali gehen und dort ein Yoga Teacher Training machen für einen Monat. Hab grad zufällig gesehen dass du ja in Bali bist und auch ein Teacher Training gemacht hast und fand das irgendwie ganz cool! Wollte mal fragen ob du gerade weisst wo ein Teacher Training stattfindet im Feb/März? Ich wünsche dir noch eine super Zeit und vielleicht sieht man sich ja in Bali mal ;) 

  • Rosemarie 16.11.2015 um 14:13 Uhr

    Vielen Dank für Deine „straight from the heart“-Zeilen.

    Mein besonderer Dank gilt genau all jenen Naysayern, Kritikern, Zweiflern und Traumkillern.

    Sie sind es, die mir „helfen“, in die Klarheit zu kommen, was ich wirklich, wirklich will. Fast immer sind mir ihre Meinungen und „nach-meiner-Erfahrung“-Aussagen viel mehr Ansporn als EntMUTigung. An der Intensität ihres Gegenwindes zu meinen Ideen und HerzensWünsche, richte ich meine TraumSegel aus und nehme Fahrt auf: in ein Leben, wie es MIR gefällt. Sie lehren mich MitGefühl für alle ihre Ängste, anerzogenen und frei gewählten Beschränkungen zu haben – und zeigen mir wie ein Spiegel auch zuverlässig, wo ich gerade stehe: mit meinen Vorsätzen, Überzeugungen und Gefühlen. Durch sie fällt es mir zunehmend leichter auf Kurs zu bleiben, bis ich aus mir heraus sicher und fest bin, die zu werden und zu sein, die ich bin. Und natürlich beDANKE ich mich auch bei all jenen, die mich vorbehaltlos stärken, mir vom Spielfeldrand aus zuwinken und applaudieren, sich von mir inspirieren lassen. Und ich danke Dir, liebe Conni.
    Dafür, dass Du vor-gehst und vor-lebst. Uns EinBlicke gewährst und AusSichten zeigst, die Lust und WageMut machen, entschlossen, freudig und vertrauensvoll den eigenen Weg einfach zu gehen. Big Hug! Lass die Seele schwingen und Dein Herz singen. HerzensGrüsse, Rosemarie

  • Sabine 16.11.2015 um 17:10 Uhr

    Liebe Conni und ihr anderen, die ihr mutig genug seid, Euer eigenes Leben zu leben!
    Das war heute genau das richtige für mich! Danke für diesen Post! Ich hab vor kurzem einfach die Reissleine gezogen- den Job gekündigt ohne einen neuen in der Tasche. Ticket nach Bangkok gebucht- ich werde Kite instructor im Februar. Ich war so lange eingesperrt und jetzt bin ich frei! Viele sind entsetzt, meine Eltern, weil ich noch keinen Enkel produziert habe, mein
    Mann, weil ich ihn momentan total überfordere, einige Freunde, denen ich Angst mache, die vielleicht auch die Eifersucht plagt. 
    Wie gehe ich damit um? Es tut mir weh! Aber seit ich weiss, dass es die Ängste der anderen sind, kann ich mich davon distanzieren. Oder viel reden. 
    Heute hab ich mir ein Ticket für die DNX in Bangkok gekauft. Ich kann das alles nicht alleine/ ich brauche neue Menschen, die genauso frei im Kopf sind wie ich. Darauf freue ich mich jetzt. Und bis dahin les ich Planetbackpack und ganz viele Bücher und bastel an meinem Blog! 

  • Anna 16.11.2015 um 20:04 Uhr

    Hey Conni, 
    wieder mal ein sehr gelungener Post von dir! 
    Ich bin seit vier Monaten als Au Pair in den USA und auch erst 19, wahrscheinlich also noch viel zu naiv, aber auch ich träume von einem Leben in dem ich meinen Aufenthaltsort unabhängig von irgendwem entscheiden kann. Allerdings habe ich bloß mein Abitur, mein Au Pair Jahr, das sich auch nicht wie das Richtige anfühlt, und ansonsten wüsste ich auch nicht, was ich studieren sollte/könnte, was mir weiterhilft. Ich weiß nicht, ob ich ein Studium überhaupt durchhalten würde. 
    Ich musste in meinem Au Pair Jahr vor zwei Monaten den Wohnort wechseln, wegen unschönen Umständen, aber der Wechsel des Ortes war schön. Es war wieder was neues, das hat sich echt gut angefühlt. Wenn ich jetzt daran denke, dass ich noch weitere acht Monate hier bleiben soll, wo ich gerade bin, macht mich das ziemlich unglücklich. Aber ich habe nicht das Geld, das Jahr abzubrechen und woanders hinzugehen. Ein anderes Problem ist auch, dass ich viel zu nachdenklich bin und mir wahrscheinlich selbst im Weg stehe. Wahrscheinlich bin ich mein eigener Traumkiller, aber ich weiß einfach nicht, wie ich meinen Traum umsetzen soll, wenn ich keine Qualifikationen für irgendwas habe, und auch kein Geld. 

    Ich denke mir immer „Ja, dann mach halt das oder das“ aber letztendlich weiß ich, dass mich das auch nicht glücklich machen würde. Ich steh mir selbst so arg im Weg, das ist unglaublich. 

    Aber Conni, deine Posts sind immer sehr inspirierend und werden mir, da bin ich sicher, helfen, eine Entscheidung zu treffen.

  • Jens 16.11.2015 um 20:40 Uhr

    Hey Conni!

    Wieder mal ein toller Artikel! Danke! 

    Für mich ist dieser Satz ganz entscheidend: „Dein Leben ist dein Leben. DEINES.“ Genau so ist es! Leider wird eine solche Einstellung oft als Egoismus missverstanden, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Nur, wenn ich gut zu mir bin, kann ich auch gut zu anderen sein und aus dieser Welt hoffentlich einen ein klein wenig besseren Platz machen. 

    Wie man das macht, ist höchst individuell und jeder wird sein Glück woanders finden. Wichtig ist aber, dass wir uns überhaupt erst einmal auf die Suche nach dem Glück machen und uns nicht jeder belieben Situation ergeben. Aber dazu gehört ein gewisse Portion Mut, Selbstvertrauen, Selbsterkenntnis und Visionen. Vermutlich fehlt es den Traumkillern oftmals genau daran. 

    Liebe Grüße

    Jens

  • Valeria 17.11.2015 um 04:34 Uhr

    Freunde? Welche Freunde? Haha. …

    Ich mein‘, aus meiner Wahrnehmung heraus mache ich mir eher Feinde bzw. (noch) nicht die „richtigen“ Freunde, weil ich weder Stanni-Student bin, noch 0815-Job-Typi. 

    Dann kommen Sprüche wie „du musst dies, du musst das“, „hier gibt es Regeln, meine Liebe“, „warum bist du so egoistisch“ oder „gib, gib, mach, ich will auch und du machst/kriegst nix – bäh, Bitch“. …

    Ich mein‘ werd ich hier schon schief angeschaut, wenn ich meine Wände bemale. OMG und fail. Was ist los in/mit Deutschland? Oder, was ist los mit mir? Haha. Und, wo sind die coolen Kids? 

    Na, ja. So, what? Mach ich weiter? Jep, of course. Und why not? Hauptsache Mama ist (hoffentlich) stolz. Haha. Kennt und liebt sie wohl ihr Kind. :)

    Danke, dass du da bist und Peaci!

  • Maria Lengemann 17.11.2015 um 17:35 Uhr

    Liebe Conni,

    gerade der erste Schritt, der, bei dem man schon vorher weiß, dass sein Gegenüber enttäuscht, ja vielleicht sogar sauer, sein wird … der ist hart. 

    Ich kann mich noch gut an das Gefühl erinnern, als ich meiner Mutter vor knapp 11 Jahren „beigebracht“ hab, dass ich keinen „vernünftigen“ Job mehr machen werde, sondern selbstständig bin. *Hust* … heute ist es normal für sie, wie jeder andere Job auch. Doch der Weg war nicht immer einfach, gerade während der ersten Jahre.

    Liebe Grüße
    Maria

  • Katja 17.11.2015 um 18:14 Uhr

    Liebe Conni

    Danke für deinen tollen Beitrag. Ich wollte dich mal fragen, wie du mit Heimweh umgehst. Ich habe meinen Traum ebenfalls verwirklicht und arbeite seit anderthalb Jahren in Mexiko als Tauchlehrerin. Ich LIEBE das Tauchen und kann mir nichts anderes mehr vorstellen.
    Trotzdem habe ich ab und zu heimweh nach Freunden, Familie und Orten, oder meiner Stadt. Ich habe Heimweh, aber nie genug um meine Traum vom freien Leben aufzugeben.
     Wie gehst du damit um? Hast du dazu allenfalls bereits einen Blog veröffentlicht?

    Danke für deinen Rat

    Katja

  • Maike 18.11.2015 um 20:00 Uhr

    Conni, 
    mal wieder hast du in diesem Artikel so viel geschrieben worüber ich mir täglich den Kopf zerbreche, vieles davon jedoch nicht in Worte fassen kann. Jetzt habe ich wieder eine menge Stoff worüber ich nachdenken kann und an dem ich wachsen werde, innerlich, danke!
    Jetzt habe ich aber noch eine Frage, wie machst du das mit dem Internet unterwegs. Nutzt du nur W-LAN oder hast du mobiles Internet, wenn ja welchen Anbieter und wie viel benötigst du? 

    Liebste Grüße voller Dankbarkeit das es dich gibt, Maike

  • Tina 19.11.2015 um 22:51 Uhr

    Hi Conni!!

    Super Post mal wieder den du da rausgehauen hast. Und so wahr. Es ist so unheimlich schwierig wenn die wichtigsten Menschen in deinem Leben dich nicht einmal unterstuetzen…

    Glaubst du, das hoerst auch irgendwann einmal auf? 

    Wie war das bei dir? War dein Vater etwas gechillter als du gezeigt hast, dass du Geld verdienst?

    LG aus London,

    Tina

  • Katharina 06.12.2015 um 07:25 Uhr

    Hello interessanter Stoff, weil auch ich nicht dem Wunschbild entsprach , hatte ich eine dumme Rolle inne. Und zwar stiess ich immer auf Ablehnung, mit allem was ich wollte. Abstrakt aber genau die  hat mich angekickt trotzdem das ich dann nicht geliebt wurde,  mein Ding zu machen. Ich bin eine andere Generation (60) im netz Geld Verdienen geht wohl nicht für mich. Aber seit ich 30 Jahre Alt bin Arbeite ich als Freelancer , ich habe viel zeit habe fast 3 Jahre in Asien/Amerika/Marrokko verbracht, und komme mit wenig Geld aus. ich kenne die Sprüche: Du bist ein Habe Nichts: willst Du den nicht: Du bist so Nervös; keine Abenteuer: Du bist ein Flüchter habe ich am meisten gehört:  In 2 Jahren bin ich 50 J Alt und mache mich fit, früher aufzuhören zu Arbeiten. Die Marrokaner sagen Inshallah So Gott will: Wenn ich die Zeit durchhalte, denn ich sitze fest im moment in der Schweiz und komme nicht vom fleck, Geduld sage ich mir:::: Ich habe eigentlich nie wirklich gewohnt ( bin Gegner von Verträgen). War immer auf Achse, aber Vorsicht ich habe jetzt eine Übersättigung und Müdigkeit Krise, weil ich zuviel Energie rausgegeben hatte. Ich bin mich am Erholen , am Kraft sammeln für weiter: Das Freisein ist auch ein Gefängnis, aber ein schönes denn wir alle sind auf der Welt Gefangen überall: Seit ich so festsitze probiere ich auch innerlich frei zu sein , und nicht abhängig und ewig getrieben: Es ist als würde eine Energie mich festhalten, ich sage es gibt ein Lebensplan, der freie Wille bis zu einem gewissen grad, und dann Schicksale die einem in eine andere Richtung drängen. Meine Erfahrung

  • Diana 14.12.2015 um 16:51 Uhr

    Conni, dieser Artikel spricht mir aus der Seele! Bevor ich Mama wurde, war es allen so ziemlich Boogie was ich mache. Gut, hatte ich bis dato ein recht angepasstes Leben geführt. Ausser mein Umzug mit 19 Jahren nach Berlin.

    Jetzt mit einem eigenen Kind, besteht die Familie daheim auf ein Recht ihr Enkel zu sehen. Wie krass. Ich hätte es nie gedacht was das auslöst. Viele Diskussionen über Skype, Horror E Mails- was wir uns denken so einfach mit einem Kind zu reisen!?? Wann werden wir wieder normal- alle hoffen das ist nur ein kurzer Ausrutscher.

    Doch wir wollen mehr. Ich kann die Omas ein wenig verstehen- doch brauchts für unsere neue Zeit und Lebensweise neue Wege und Lösungen. Wir machen unsere Familie Vorschläge: Lasst uns eine Airbnb Wohnung gemeinsam mieten und gemeinsam hier im Ausland Weihnachten feiern? Warum müssen wir immer zu Euch? Noch stösst es nicht auf ein „Hurra“. Aber ja, ich muss auch meine Gegenüber akzeptieren- auch er/sie brauchen ihre Zeit um sich aus der gewohnten Umgebung und „Das machen doch alle so, wieso nicht auch ihr?“ zu lösen.

    Ich hoffe jeden Tag.

    Ich bin immer wieder froh und Dankbar dich getroffen zu haben. Du schreibst schön und griffig.

    Bleib gesund und weiterhin auf „Zack“.

    Die Di von http://www.AerohTravelKitchen.de „Die Kunst als Familie on the Road zu leben“

  • Gabi G. 15.01.2016 um 13:29 Uhr

    Hi Conni,
    Lebensgefährte hat sich vor gut einem Jahr nach 11 gemeinsamen Jahren getrennt. Schlag ins Gesicht. Schwere Zeit. Familie war zum Glück immer da. Depressive Phase. Selbsttherapie. Hobby aufleben lassen und mit Kamera in Deutschland rumgereist.
    Mittlerweile war/bin ich soweit dass ich dachte wieder glücklich zu sein. Dass ich zurückblicke auf ein schweres aber geiles Jahr 2015.
    2016 habe ich begonnen indem ich meine zaghafte Bucketlist mit ehemals 20 Punkten mal so richtig auf Vordermann gebracht habe. >150 Punkte waren es dann (more to come).
    Glücklich habe ich in fremden Lists gestöbert und festgestellt welche Dinge ich doch schon habe oder erlebt habe und für welche Dinge ich dankbarer sein sollte, als ich es bisher war.
    Voll motiviert, neue und alte Ziele frisch vor Augen habe ich mich versucht mit Freunden und Familie auszutauschen Über: die Bucketlist, über Vorsätze für das Jahr, über bereits erreichtes und aktuelle Projekte (z.B. mehr Minimalismus im Leben).
    Eigentlich kann ich mich glücklich schätzen, denn es kamen keine negativen Äußerungen zu all dem was mich gerade rumtreibt. Eigentlich kam gar nichts rüber. Nur Kuhäugige Verwunderung und Schweigen.
    Doch selbst das frustriert, wenn die wenigen Menschen die immer hinter einem standen plötzlich keine Ratschläge haben und einem mit Unbehagen lieber noch ein Stück Kuchen anbieten, als auf die „komischen Anwandlungen“ von mir einzugehen.
    Jeder ist seines Glückes Schmied. Schon fast Mantrahaft sage ich es mir das dann immer und immer wieder !
    Aber gerade bin ich an dem Punkt an dem mir Menschen zu reden fehlen. Menschen die auf ähnlicher Wellenlänge liegen. Mit denen man sich austauschen kann und die einem helfen sich weiter zu entwickeln. Gerade fühle ich mich einfach alleine. Ich weiß da draußen gibt es Millionen anderer Menschen die ähnliche ticken, nicht zu letzte dieser Blogbeitrag bestätigt das, aber es ist sooo schwer sich nicht runterziehen zu lassen, sich selber zu motivieren und sich nicht frustriert Daheim einzuigeln. Liebe Conni Danke für diesen Beitrag!

  • Shawnee 06.02.2016 um 16:27 Uhr

    Liebe Conni,

    vielen Dank für Dein Sein und Tun!
    Endlich mal unter Gleichgesinnten zu leben, anstatt nur von Traumkillern umgeben zu sein, ist der größte Traum. Love & Peace, wherever you are ;-)

  • Jules 09.02.2016 um 13:18 Uhr

    Sehr schöner Beitrag. Mein Papa hat auch einige Zeit gebraucht, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass ich meinen Job aufgebe, um zu reisen. Er nannte es „mein Erspartes in nebulösen Zukunftsplänen zu verbraten.“ Mittlerweile hat er es aber akzeptiert und kommt mich sogar besuchen. Verstehen tut er es zwar noch immer nicht, aber vielleicht kommt das ja auch noch irgendwann.
    Alles Liebe
    Jules
    http://www.mabelicious.com

  • Tim 18.02.2016 um 21:39 Uhr

    Ich finde es wirklich nervtötend und traurig, wenn mir emotional sehr nahe stehende Menschen Steine in den Weg legen. Auch wenn sie es „nur gut“ meinen – bz. besonders dann. es bricht mir dann das herz, wenn ich mich von ihnen distanzieren muss, weil sie mich zurückhalten wollen.

  • Anna 06.03.2016 um 18:30 Uhr

    Hi Conni!

    Ich wollte Dir nur mal mitteilen, dass ich Deinen Blog wirklich toll finde. Ich bewundere Dich dafür, dass Du Dich getraut hast, Deine Träume zu verwirklichen. Ich empfinde Deine Art zu schreiben als sehr inspirierend. Gerne würde ich auch für längere Zeit verreisen, nur haben mein Lebensgefährte und ich uns leider etwas abhängig gemacht, indem wir letztes Jahr ein eigenes Unternehmen gegründet haben. Dies geschah auch in erster Linie durch Druck von Familie und Freunden. Unsere Überlegung war es, erst 1 Jahr zu reisen und danach unseren Betrieb zu eröffnen. Aber da wir letztes Jahr bereits 27 und 28 Jahre alt waren unsere Familien uns nach dem abgeschlossenen Studiums meines Partners massiv dazu gedrängt hat, endlich „etwas aus unserem Leben zu machen“, haben wir diese Pläne leider nach hinten verschoben. Daran sind wir selbst schuld, das ist mir heute bewusst. Das Unternehmen läuft nun, und wir leben nur für die nächste Reise :-( So oft wie möglich versuchen wir, dem Alltagstrott in Deutschland und dem 9 `til 5 Arbeitsleben zu entkommen. Im Januar waren wir für fast einen Monat in Mexiko und fanden es dort wunderschön. Mein Partner war endlich mal wieder er selbst, zuhause ist er oft nur ein Schatten seiner wahren Persönlichkeit, er hat Angst vor der Verantwortung, die er die Firma (die auf ihn läuft)nicht halten zu können, Angst, alles zu verlieren, da seine kompletten Ersparnisse in dieses Projekt geflossen sind. Er ist oft traurig und depressiv und ich auch, nur versuche ich, die Starke zu sein und ihn aufzubauen. Ich studiere momentan noch und arbeite nur Teilzeit für die Firma, dadurch ist der Druck bei mir nicht ganz so groß. Der Drang zur reisen ist aber bei uns beiden allgegenwärtig. Ich wäre theoretisch sogar einigermaßen flexibel, zumindest noch dieses Jahr, da mein Studium ein Fernstudium ist. Aber da wir uns zusammen entschlossen haben, den Aufbau des Unternehmens durchzuziehen, will ich meinen Partner, mit dem ich übrigens schon seit 10 Jahren zusammen bin, auf keinen Fall im Stich lassen. Ich kann es ihm ja schlecht antun, durch die Welt zu reisen, während er hier arbeiten muss, nachdem wir uns vor 1 Jahr gemeinsam dafür entschieden haben, das Langzeitreisen zu vergessen und stattdessen die Firma aufzubauen… aber glücklich sind wir beide nicht mit unserer Entscheidung. Entschuldige, ich bin nun etwas von meinem eigentlichen Grund, Dir zu schreiben, abgewichen. Ich wollte eigentlich sagen, dass ich das Gefühl, von der Familie belächelt und mit dem Traum zu reisen nicht ernst genommen zu werden, sehr gut kenne. Wir beide kennen es. Ich wünschte, wir könnten die Zeit zurückdrehen und unseren Entschluss noch einmal neu fassen. Diesmal würde ich mich nicht mehr von dem Druck und dem Unverständnis unseres Umfelds beeinflussen lassen. Ganz liebe Grüße, Anna.

  • Sara 02.04.2016 um 15:04 Uhr

    Liebe Connie,

    ich bin froh, dass ich heute deinen Artikel lesen konnte, denn ich stimme dir zu. Man sollte seinen Lebenstraum ausleben. Aber leider trifft man immer wieder auf Leute, die einem das nicht goennen und schlecht machen und einen lieber darin scheitern sehen als ihn in Erfuellung gehen zu sehen, oder einem genau das wegnehmen (in einer kritischen Zeit), damit er in Erfuellung gehen koennte. Deshalb muss man sich wirklich ganz genau aussuchen, wen man in seinem engeren Umfeld um sich hat. Aber es verunsichert viele Menschen, wenn man einen anderen Weg einschlaegt. Dein Job waere genau der richtige fuer mich. Liebe Gruesse und danke. Sara

  • Susi 12.04.2016 um 10:38 Uhr

    Immer wieder schön, deine Artikel zu lesen. Ich werde auch immer wieder mit dieser Kritik von meiner Familie konfrontiert – kein Wunder, wenn man erst mal verstanden hat, dass ich ihnen einen Spiegel vorhalte, in dem sie sehen, was sie selbst gern tun würden. Genau wie du sagst. Mir hilft in diesen Momenten loslassen, meditieren, meine Saboteure identifizieren und gegen meinen Motivator ersetzen. ;)
    ganz liebe Grüße und mach weiter so! Kritiker und Traumkiller wird es immer geben.

  • Martina 24.05.2016 um 15:12 Uhr

    Hallo Conni, dein Artikel spricht mir so aus dem Herzen! Vor allem unsere Papas scheinen dieselben Ansichten zu haben ;-) Ich persönlich lasse mich nicht beirren bei meinem Vorhaben, mit meiner Familie ein anderes, freieres Leben zu führen – weil ich weiß was mich glücklich macht. Aber es tu schon ein bisschen weh, wenn man von fast niemandem unterstützt oder bestärkt wird. Und es kostet viel Kraft, immer gegen alles anzukämpfen und sich zu erklären. Und nicht wirklich für voll genommen zu werden. „Ich würde is dir zwar wünschen, aber… blabla…“. Leider verstehen uns gerade in unserem Freundeskreis- und Bekanntenkreis die wenigsten Menschen, was mir natürlich schon zu Denken gibt. Das Schöne ist, wenn wir unterwegs sind treffen wir immer so viele Gleichgesinnte und fühlen uns endlich mal normal und verstanden – und das zeigt eh schon ganz deutlich, welcher der richtige Weg für uns ist :-) LG Martina

  • Johannes 26.05.2016 um 10:11 Uhr

    Ich bin zur Zeit an dem Punkt an dem ich kapiere, dass mein Wunsch nach Bestätigung von meinen Eltern nicht kommen wird. Ich wäre froh, wenn sie mal sagen würden, wir sind stolz auf dich…wenn sie mich mal in den arm nehmen würden. Ich bin in dem Prozess zu spüren, dass sie gar nicht anders können und das was und wie sie es tun, nach bestem Wissen und Gewissen tun. Der Schlüssel dass ich gelassener und in Frieden damit bin, bin ich ganz alleine. Ich lasse die wünsche an meine Eltern los…erkenne mich an und schätze meine Sehnsüchte und Bedürfnisse wert. Ich bin stolz auf mich!! Ich bin auf meinem weg ein unabhängiges und freies leben zu leben, erleben….mal schauen wie es sich anfühlen wird, in 2 Wochen geht’s nach canada ? 

  • Lothar 31.07.2016 um 19:16 Uhr

    Unterstützung ist schon wichtig. Einen steinigen Weg alleine zu gehen ist schon ziemlich schwierig. Man sollte aber niemals sein Ziel aus den Augen verlieren und sich Vorbilder suchen, bei denen es genau so war und die dann aber trotzdem erfolgreich ihr Ziel erreicht haben.

  • T. 03.09.2016 um 09:58 Uhr

    Ein sehr interessanter Artikel! Ich bin eher zufällig auf ihn gestoßen und wahrscheinlich auch nicht die richtige Zielgruppe, denn ich habe nicht vor, digitale Nomadin zu werden. Aber ich finde, das Ganze lässt sich auch auf andere Bereiche übertragen. Leider merkt man oft zu spät, dass man besser mehr auf sich selbst und weniger auf andere gehört hätte. Mit einem Punkt habe ich allerdings meine Schwierigkeiten: Ich bin so dankbar für die Familie und die Freunde sowie den Partner, die/ den ich habe, dass ich auch, wenn sie in einer Sache anderer Meinung sind, oder einen anderen Horizont haben, als ich, den Kontakt nicht abbrechen würde! Die paar Menschen, denen ich wirklich wichtig bin, würde ich nicht verlieren wollen. 

  • Flo 21.12.2016 um 17:10 Uhr

    Hi Conni,

    kenne die Situation sehr gut, auch ich hatte Menschen in meinem Leben die mich ausgebremst haben. Das schöne jedoch war: Es waren die wenigsten! Die meisten meiner Freunde haben mich immer unterstützt und sogar selbst angefangen ihre Träume zu verwirklichen!
    Rock’n’Roll 

    LG 

    Flo

  • Freiwilligendienst im Ausland 16.02.2017 um 10:34 Uhr

    Oft ist es doch gerade der Sprung ins kalte Wasser, der uns am weitesten vorwärts bringt.

  • Sandra 24.05.2017 um 11:55 Uhr

    Liebe Conny, vielen Dank für diesen wunderbaren und so wahren Mut-mach-Artikel! Vieles davon kenn ich leider aus eigener Erfahrung, als ich angefangen habe meinen eigenen Weg zu gehen. Vieles davon hat sehr weh getan. Doch wenn ich heute zurückblicke, was ich schon alles gelernt habe, bin ich sehr stolz auf mich und ich habe endlich Luft zum Atmen! Herzliche Grüße

  • Zimtstern 05.06.2017 um 10:33 Uhr

    Hi Conni,
    sehr toller Artikel!!!!
    Er beschreibt meiner Meinung nach sehr gut die Situation in der viele von uns stecken- mich eingeschlossen. 
    Ich hatte ein strenges Elternhaus.  Meine Eltern sind Anfang der 90´nach Deutschland emigriert und wollten sicher für ihr Kind nur das aller beste. Da war ne gute Ausbildung oder ein Studium ein muss!
    Geld für ein Auslandsjahr in England oder in den USA war leider nicht drin. 
    Ich zählte jedoch schon immer zu den Kindern bzw. Jugendlichen die sich mit 15 /16 Jahren  nicht vorstellen konnten, sich irgendein Beruf auszusuchen und ein leben lang diesen auszuüben. So habe ich mich durch die Schulzeit erfolgreich durchgeschmuggelt und habe sogar ein Studium beendet. 
    Reisen war schon immer mein Ding was meine Eltern nicht nachvollziehen konnten. 2 Wochen im all inclusive  Bunker waren ok- aber mehr …wozu…
    Bis ich 30 wurde hatte ich mir berufliche Ziele gesteckt die ich unbedingt erreichen wollte und sicherlich hatte ich auch ziele die mir von der Gesellschaft aufgezwängt wurden wie z.b. langsam mal heiraten, kinder bekommen etc. 
    Mit 30 habe ich mal über mich und mein Leben nachgedacht und festgestellt, dass ich es bereits bereue nicht während oder nach em Studium work and travel gemacht zu haben. Dieser Moment als mir das klar wurde und ich feststellte, dass ich es nur nicht gemacht habe, da mir der job bzw. die Meinung meiner Freunde (die kaum reisen) beeinflußt hat-habe ich mir gesagt -was geht ab hier …. es muss  sich was verändern. 
    Jobtechnisch habe ich Karriere gemacht und bin endlich dort angekommen wo ich immer hin wollte. 
    Musste jedoch nach kurzer Zeit feststellen, das hier willst du gar nicht mehr!!! 9-5 wäre für mich ja echt geil ich habe 8-6…habe ich auch immer gerne gemacht aber ….ich bin da angekommen wo ich hin wollte und musste feststellen die Büroära ist vorbei. 
    Durch Internetrecherche  wie ich ortsunabhängig arbeiten könnte bin ich auf dich(deine Webseite kannte ich schon vorher) und andere blogger gestoßen die ortsunabhägig arbeiten. 
    Nun habe ich wieder neue Ziele und bin dabei mir was aufzubauen obwohl ich derzeit noch in Vollzeit angestellt bin.
    Ende November gehts es erstmal  für mich für vier Monate nach nz und Australien.  
    was nach kommt…ich bin gespannt.
    Meine Familie und Freunde finden ich wäre bescheuert soviel geld in eine reise und in eine  ungewisse Zukunft zu stecken…. aber ich habe eins festgestellt —ich möchte nicht mehr bereuen etwas nicht gemacht zu haben…
    so fuck off- ich ziehe mein ding durch