Jakobsweg überlaufen? 3 coole Alternativen zum populärsten Wanderweg

BOCK-AUF-JAKOBSWEG

DSC02827 edited*Gastbeitrag von Christoph von Jakobsweg Küstenweg*

Ich bin Christoph und ich bin 2014 mehrere Monate mit dem Rucksack auf dem Jakobsweg in Spanien und Portugal unterwegs gewesen. Über meine Erfahrungen schreibe ich auf www.jakobsweg-kuestenweg.com.

Hier kannst du dir meinen Küstenweg-Guide holen.

**

Geht einer vor, laufen die anderen hinterher.

So könnte man das auch mit den Pilgermassen auf dem Jakobsweg beschreiben.

Ein bisschen dämlich ist das schon, wenn man sich das Ganze zur Abwechslung mal aus der Entfernung anschaut.

Denn dann wird deutlich:

  • Es gibt viele sehr schöne Jakobswege nach Santiago de Compostela.
  • Wie die Schafe gehen die meisten (ca. 70 %) in der Herde auf dem bekanntesten Weg, dem Camino Francés.
  • Obendrein kommt noch: 40 % wählen davon auch noch den Hochsommer (Juli+August) und wundern sich dann, dass es voll ist.
  • „Schuld“ daran haben u.a. Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ und auch Filme wie „Dein Weg“. Aber seien wir vorsichtig mit Schuld, denn vielleicht wären auch wir ohne diese Werke erst gar nicht auf den Jakobsweg aufmerksam geworden

Okay, das war jetzt alles etwas überspitzt und frech. Aber im Prinzip kann man das wirklich so sagen.

Damit du einen etwas weiteren Blick auf den Jakobsweg und das Thema Pilgerreise bekommst, schreibe ich diesen Artikel.

Und wenn du danach noch tiefer in das Thema einsteigen willst, dann kannst du mein neues Ebook dazu lesen.

Übrigens:

Es wird nicht leerer werden auf dem Jakobsweg, denn für 2015 wurde die Verfilmung von „Ich bin dann mal weg“ fürs Kino angekündigt. Schöne Scheiße, denkst du dir jetzt vielleicht.

Doch keine Sorge, ich gebe dir in diesem Artikel 3 coole Alternativen zum populärsten Jakobsweg.

Los geht’s:

 

#1 Küstenweg

küstenweg

Der Küstenweg (auch Camino del Norte oder Camino de la Costa genannt) in Nordspanien ist mein Favorit.

Sicher hat er einen Bonus bei mir, weil er mein erster Jakobsweg und meine erste große Solo-Reise überhaupt war. Doch auch abgesehen davon hat der Küstenweg einfach wahnsinnig gute Argumente:

Ein Großteil der 850 Kilometer von Irun nach Santiago de Compostela führen nahe oder sogar direkt an der malerischen Nordküste Spaniens entlang:

Strände, einsame Buchten, Steilküste, Felsformationen und kleine Fischerdörfer gehören zu diesen Abschnitten. Ab und zu kommt man sich vor, als würde man durch ein Bilderbuch laufen. Fast zu schön, um wahr zu sein.

Trotz dieser umwerfenden Schönheit ist der Küstenweg noch relativ unbekannt: 

Von den jährlich offiziell im Pilgerbüro in Santiago registrierten Pilgern wählten bislang nur rund 6 % diesen Jakobsweg. Das ist vielleicht ein bisschen wie das Schicksal einer schönen Frau, die überraschenderweise nur selten angesprochen wird, weil jeder glaubt, er hätte ja eh keine Chance bei ihr.

Bis auf die Hochsommermonate Juli und August kann man also noch ohne Pilgerscharen auf dem Küstenweg unterwegs sein – ideal für Ruhesuchende und introvertiert Reisende.

Der Weg ist herausfordernd und abwechslungsreich:

Der Pilger hat auf dem Küstenweg einige Höhenmeter zu absolvieren, was ihn das ein oder andere Mal ganz schön ins Schwitzen bringen wird. Die Aussichten danach und das geile Körpergefühl entschädigen aber ebenso dafür, wie die teils auch ebenen Passagen, die genauso zu diesem Weg gehören.

Durch die geografische Lage ist der Küstenweg sehr grün und bietet eine tolle Vielfalt von Waldstücken, Wiesen, Feldern, kleinen Dörfern und großen Städten wie San Sebastian, Santander oder Bilbao.

Ideale Reisezeit (= ruhiges Pilgern bei „okayem“ Wetter): März bis Juni oder September/Oktober

Empfohlener Reiseführer:Küstenweg“ von Raimund Joos im Outdoor-Verlag

 

#2 Camino Portugues

camino portugues

Der portugiesische Jakobsweg ist mein zweiter Alternativvorschlag für dich.

Er führt von Porto gen Norden über die Grenze nach Spanien und dort ebenfalls nach Santiago de Compostela.

Der Camino Purtugues ist ideal für Leute, die

a) wenig Zeit

b) noch wenig Trekking-Erfahrung haben oder

c) das Meer lieben.

Warum?

  • Im Gegensatz zu den meisten anderen Jakobswegen ist der portugiesische Weg sehr kurz:
    „Nur“ 240 Kilometer machen das Bestreiten des kompletten Weges in knapp 2 Wochen durchaus möglich.
  • Hinzu kommt, dass der Weg relativ eben verläuft und wenig Höhenmeter aufweist:
    Damit ist der Camino Portugues auch für Trekkinganfänger & Backpackingeinsteiger eine echte Option. Da nur 15 % aller in Santiago registrierten Pilger diesen Weg wählen, hast du auch hier gute Chancen, viel Ruhe zu finden. Zudem kostet das Pilgern hier (wie auch in Spanien) wenig Geld.
  • Ebenso wie der oben vorgestellte Küstenweg in Nordspanien, verläuft auch der portugiesische Jakobsweg in Teilen am Meer entlang. Wer lieber durch das Landesinnere gehen möchte, kann das ebenso tun, denn es gibt  mehrere Varianten.
    Übrigens: Wem die 240 Kilometer zu kurz sind, der kann auch bereits weiter südlich in Lissabon starten. Allerdings ist das Netz aus Pilgerherbergen und Unterkünften erst ab Porto wirklich gut ausgebaut. Für etwas Abenteuerlustige und Sonnenhungrige kann dies aber durchaus eine Option sein.

Ideale Reisezeit: April bis Juni & September

Empfohlener Reiseführer:Camino Portugues“ von Raimund Joos im Outdoor-Verlag oder (für Start in Lissabon) „Camino Portugues“ von John Brierley

 

#3 Camino Primitivo

camino primitivo

Dieser Weg hat es in sich:

Von allen Jakobswegen ist er nicht nur der einsamste, sondern auch der körperlich herausforderndste.

Des einen Freud ist ja bekanntlich des anderen Leid und umgekehrt:

Stetig geht es auf den 300 Kilometern von Oviedo nach Santiago de Compostela steil bergauf und gleich darauf wieder steil bergab.

Im Vergleich zum Küstenweg in Nordspanien ist der Camino Primitivo nochmals um einiges härter.

Wer das Bergwandern liebt und geübt ist, für den kann dieser Weg aber magisch sein, denn:

Die Anstrengungen werden immer wieder mit einem grandiosen Panorama belohnt, das du ganz in Ruhe genießen kannst, da nur rund 4 % der Pilger diesen Weg wählen.

Eine beliebte Route ist es übrigens, den Küstenweg von Irun bis Gijon zu laufen und dann auf den nahebei beginnenden Camino Primitivo abzubiegen.

Ideale Reisezeit: April bis Oktober

Empfohlener Reiseführer:Camino Primitivo“ von Raimund Joos im Outdoor-Verlag

 

Das sind meine Top 3 Alternativvorschläge zum populären Camino Francés!

Und diese Wege stehen dem bekanntesten Jakobsweg nichts nach und haben alle 3 ihren eigenen Reiz, wie du gesehen hast – nur, dass die wenigsten dies wissen.

 

Hast du noch Fragen? Oder schon Erfahrungen mit meinen genannten Alternativen? Rein damit in die Kommentare!

 

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 71 Gedanken

  • bit 10.02.2015 um 10:23 Uhr

    Ich wollte nur mal kurz mitteilen, dass es unglaublich schön war einer der 70% gewesen zu sein. Der Camino Frances ist wunderschön :-)

    Relativierend muss man hier hinzufügen, dass diese hohe Prozentzahl durch die letzten 100km des Camino Frances entsteht. Vorher ist deutlich weniger los.

  • Tanja 10.02.2015 um 10:30 Uhr

    Das passt ja gerade ganz wunderbar zum Kinofilm „Der große Trip“.

    Länger als zwei oder drei Stunden spazieren ist bisher so gar nichts für mich. Wie findet man den Zugang zu solchen Wanderungen? Gibt es etwas, dass das auslöst oder ist man einfach so? Ich glaube sehr, dass es mir gut tun würde, habe aber den Spaßzugang und auch Fitnesszugang leider noch nicht gefunden. Bisher ist meine Kondition bei Städtetrips noch am Besten :-)

    Viele Grüße
    Tanja

    • Christoph 11.02.2015 um 09:20 Uhr

      Hi Tanja, gute Frage. Bei mir war’s so, dass ich das Gefühl hatte, es muss sich dringend was ändern in meinem Leben. Also war’s weniger die Freude, sondern die Notwendigkeit, etwas Neues auszuprobieren. Und Bekannte von mir hatten das schon gemacht und mit einem riesen Strahlen zurückgekommen. Aber wenn es dich (noch) nicht ruft, dann ist es vielleicht auch nicht das richtige für dich? Man sagt: Der Weg ruft einen.. LG Christoph

      • Michael 11.02.2015 um 13:18 Uhr

        Da kann ich Christoph nur zustimmen. Ich hatte per Zufall vom Jakobsweg erfahren, sofort 3 Monate Urlaub beantragt und war keine 4 Wochen später unterwegs :-)

        Und dann kommen so Sachen wie Job kündigen, Leben umkrempeln, … :-)

        LG, Michael

        • Kayden 09.02.2017 um 07:08 Uhr

          a:hover {text-decoration: unipeldne;}Exeeriencrd Web Design FirmsWeb Design CompanyBenefits of Web Design Tutorials .recentcomments a{display:inline !important;padding:0 !important;margin:0

  • Philipp 10.02.2015 um 10:43 Uhr

    Wie passend! Ich habe mir erst diese Woche Gedanken um den Jakobsweg gemacht.

    Routen gibt es im Prinzip ja unzählige, denn eigentlich startet man ja von daheim.

    Ich habe gehört, dass der spanische Teil des Camino Francés sehr häufig an viel befahrenen Straßen entlang führt. Kann dazu jemand eine Einschätzung geben? :)

    Alles Liebe,
    Philipp

  • bit 10.02.2015 um 10:55 Uhr

    @Philipp

    das kommt vor ist aber eher die Ausnahme.

    Es gibt wirklich Abschnitte an denen der Jakobsweg historisch zu einer Straße geworden ist und später eine Autobahn wurde. Mir ist aufgefallen, dass oftmals an solchen Abschnitten Alternativrouten ausgeschildert sind.

    Bevor man größere Städte erreicht, kann es auch passieren, dass man einige km durch ein Industriegebiet bzw. triste Vorstädte läuft. Wenn ich sowas im Reiseführer gelesen habe, wird auch meistens eine Busverbindung angegeben, um direkt in die Stadt zu gelangen, kann ich auch empfehlen.

    • Philipp 10.02.2015 um 11:00 Uhr

      Hey,

      danke für deine Antwort!

      Ein Bus ist keine wirkliche Alternative für mich. Und Vorstädte und Industriegebiete einer Stadt zu erkunden, ist ja auch interessant, wenngleich nicht so romantisch wie malerische Naturlandschaften. ;)

      Alles Liebe,
      Philipp

      • bit 10.02.2015 um 11:15 Uhr

        Ja klar, das muss man selbst entscheiden.

      • Christoph 11.02.2015 um 09:22 Uhr

        Hi Philipp, kann noch zufügen: Auch auf dem Küstenweg z.B. hast du viele Abschnitte entlang von Straßen und teils (um Bilbao etwa) auch durch Industriegebiete. Das lässt sich leider nicht vermeiden.

      • Dennis 23.03.2015 um 14:10 Uhr

        Hey Philipp,

        bock den Jakobsweg zusammen zu gehen ?

  • andi 10.02.2015 um 14:08 Uhr

    Super, das hört sich dochmal nach einen genialen Tipp an.
    Ich selber bin in 1 Jahr dort…mal schauen was ich umsetzten kann.
    Habe es erstmal Gebookmarked ;)
    Blogge dann darüber

  • Mel (worldwhisperer) 10.02.2015 um 15:24 Uhr

    Sollte ich meinen Fersensporn irgendwann in den Griff kriegen gehe ich definitiv auch pilgern. DAnke für die alternativen – der Küstenweg würde dann wohl meiner werden :-)

  • Sara 10.02.2015 um 18:18 Uhr

    Ich bin letztes Jahr Ende August los gelaufen:) Und zwar den Camino Portugues. Es War die schönste Zeit, die ich seit sehr langer Zeit hatte^^
    Geht Pilgern meine Lieben:) Es ist wirklich wunderschön! Jeder versucht dir zu helfen und alle begrüßen dich. Überall lächelnde Gesichter ^^ und unbezahlbare Geschichten aus Herbergen. Habt ihr schon einmal einen Italiener und eine spanische Herbergsmutter streiten hören?:D Ich auch nichtXD Dafür aber der gesamte Rest in dem Schlafsaal. Das wurde mir nur alles später erzählt. Ich habe mal wieder alles verpennt;)
    Pilgern ist wirklich wunderschön und mit so vielen tollen und aufregenden Erlebnissen verbunden ^^! Also packt eure Sachen und geht los:* <3

  • Markus 10.02.2015 um 18:57 Uhr

    Schön, bin ab dem 1.3. auf dem Camino del Norte unterwegs,… nachdem was du schreibst, freu ich mich jetzt noch mehr :-)

  • Nora 10.02.2015 um 19:43 Uhr

    Danke für den Artikel! Ich wollte schon immer mal ein Stück auf dem Jakobsweg pilgern, aber habe mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken dazu gemacht, dass es ja auch Alternativen gibt.

  • Lothar 10.02.2015 um 20:03 Uhr

    Im Jahr 1996 bin ich den Jakobsweg mit dem Rad gefahren, war damals schon teilweise über laufen. Also nicht unbedingt neu. Vergessen wurde der Camino de la Plata von Sevilla nach Santiago. Bisher nichts drüber gelesen, dass er unerfüllt wäre.

    • Christoph 11.02.2015 um 09:24 Uhr

      Hi Lothar, Recht hast du, den gibt’s auch noch. Aber ich wollte mich hier auf 3 Alternativen beschränken.

  • Anneliese 10.02.2015 um 21:02 Uhr

    Der Einsamste Camino ist der C. primitivo. Jeder Camino hat seinen Charakter und läßt sich nicht mit anderen vergleichen.
    Der Camino frances war mein erster und aus ihm bezog ich Kraft und Veränderung (2003). Dann folgten nach und nach die Caminos in Österreich, Schweiz, Frankreich (wunderbar!!!), C. Primitivo, C. Portugues und C. del Norte. Und ich war überrascht, dass die Herbergen auch am C. portugues und am C. del Norte immer voll waren (September).

  • Erika 10.02.2015 um 22:38 Uhr

    Ich bin den Camino Frances im Mai 2010, einem sogenannten heiligen Jahr gegangen. Es war wunderschön und die vielen Pilger sind mir überhaupt nicht aufgefallen. Im Nachhinein habe ich in der Pilgerstatistik gelesen, dass es ein Jahr mit den meisten Pilgern war. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich ein Frühaufsteher war und deshalb auch früh meine Tagesetappen erledigt und in den Herbergen war. Geschlafen habe ich nur in Herbergen und auch immer ganz leicht ein Bett bekommen. Auf den letzten 100 km waren viele Pilger unterwegs, was ja zu erwarten war. Für mich war es eine wunderbare Erfahrung, an die ich immer noch fast täglich denke. Sobald es geht, werde ich den Portugiesischen Jakobsweg gehen und wahrscheinlich auch den Camino Frances in einigen Jahren nochmals. Der Mai war für mich der beste Monat, die Natur war traumhaft schön, das Wetter abgesehen von der 1. Woche mit Regen recht angenehm . Allen Pilgern ein BUEN CAMINO!

  • Frank 11.02.2015 um 16:44 Uhr

    Hallo Christoph,

    dein Artikel kommt zur rechten Zeit. Ich plane derzeit einen verrückten Hike und da kommt die Alternative ganz Recht. Bist du den Weg „nur“ im Sommer gelaufen oder hast du auch Erfahrung in Wintermonaten? Da wären Infos interessant!

    Meine Route sieht grob aus:

    von Dublin -> England ->Frankreich (Paris) den „Via Turonensis“ -> Küstenweg (neu :D) ->durch Portugal (Lagos Süd-Ende alternativ Lissabon) rund 3000km

    • Christoph 12.02.2015 um 12:57 Uhr

      Hi Frank, wow, das klingt nach ner mega-Tour, geile Sache :) Ich bin auch im März sowie November auf dem Küstenweg gewesen. Im Winter haben viele Herbergen zu, was die Etappen deutlich länger macht. Möglich ist es aber. Lg Christoph

  • Frank 12.02.2015 um 16:50 Uhr

    Hey Christoph, danke für die Antwort! Das mit den Herbergen ist gut zu wissen, auch wenn Ich eher versuche mein Tarp auf zu stellen. Gruß und sehen uns vielleicht bald auf dem Küstenweg :)

  • Stella 13.02.2015 um 14:36 Uhr

    Hi Christoph,
    wow, die Bilder machen einem ja wirklich Lust, auch einmal ein Stück zu pilgern. Ich liebe Spanien einfach, es gibt soooooo viele tolle Ecken zu entdecken. Ich selbst kenne mich besser im Süden aus und zwischen Almería und Granada gibt es auch wirklich tolle Orte für alle möglichen Outdooraktivitäten. Vor allem Cabo de Gata, Alpujarra und Sierra Nevada bieten wirklich vielseitige Möglichkeiten.
    Leider geht es mir auch ein wenig wie Tanja, dass ich meine Leidenschaft für lange Wanderungen noch nicht so wirklich entwickelt habe und mich lieber im Power-Shopping und Besichtigungs-Marathon trainiere :).
    Liebe Grüße,
    Stella

    • Christoph 09.03.2015 um 12:45 Uhr

      Hi Stella,
      im Süden kenn ich mich wiederum noch nicht aus. Dort gibt’s übrigens auch einen Jakobsweg, die Via de la Plata. Die führt über 1.000 Km von Sevilla aus gen Santiago nach Norden.
      Naja, jeder findet seine Leidenschaften, und es muss ja auch nicht jeder pilgern ;)
      LG Christoph

  • Tobi 03.03.2015 um 08:33 Uhr

    Hi Christoph,

    cooler Beitrag! Das Buch von Hans-Peter K. steht bei mir schon seit Langem im Regal und mit diesem Blogpost hast du mich tatsächlich inspiriert, gestern Abend die ersten 100 Seiten des Buches zu lesen.

    Vielleicht gehört der Jakobsweg zu einer schönen Frühsommer-Tour. Mal schauen …

    Da ich wohl auch eher zu der Sorte gehöre, die den „typischen“ und überfüllten Weg eher meiden würde und mich der Küstenweg (Camino del Norte) spontan am meisten anspricht, möchte ich mal fragen, wie lange die Wanderung in etwas dauert und wie viel Geld in etwa benötigt werden.

    Natürlich nur ungefähre Richtwerte, klar, aber vllt hast du da gewisse Angaben parat.

    Schöne Grüße,
    Tobi

    • Christoph 09.03.2015 um 12:48 Uhr

      Hi Tobi, freut mich, dass dich der Beitrag inspiriert hat! Das Buch von Hape ist auch schön geschrieben.
      Also, der Küstenweg hat 800 Kilometer, ich würde mit 35 Tagen rechnen, wenn du geübt bist, ansonsten 40 Tage, dann hast du auch was Puffer. Lieber ein, zwei Tage mehr Zeit als umgekehrt.
      LG Christoph

  • Sylke 15.03.2015 um 08:53 Uhr

    Hallo, ich werde vom 14.05. bis zum 13.06. pilgern und starte ab Pamplona. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige desto sicherer bin ich mir, dass Santiago das ZIEL, aber die Pilgerpfade nicht einzig mein Weg sein werden. Ich werde auch die Nationalparks mit einbeziehen. Hat jemand da auch Erfahrung? Liebe Grüße Sylke

  • katinka 29.03.2015 um 10:19 Uhr

    Hi Christoph,

    Vielleicht kannst du mir sagen, ob es ab Ostern schon auf dem Camino Portugues was los ist und die Herbergen offen. ich wünsche mir einerseits Ruhe aber andererseits stelle ich es mir auch schön vor andere menschen zu treffen die den Weg auch laufen. Hast du Erfahrung zu dieser Jahreszeit in Portugal auch wettermässig?

    liebe Grüße, Katinka

    • Christoph 04.05.2015 um 12:12 Uhr

      Hallo Katinka, erfahrungsgemäß geht es – zumindest auf dem Küstenweg in Spanien – um diese Zeit los, dass die Herbergen alle öffnen und das Wetter einlädt. Ich denke, dass dies in Portugal ähnlich ist. LG Christoph

  • Peter / PetersTravel 29.03.2015 um 16:52 Uhr

    Ich bin den Jakobsweg/Camino Francés im September/Oktober gegangen. Wollte einfach mal wissen, ob ich das auch ohne große Vorbereitungen packe. Es war ein tolles Erlebnis mit vielen Höhen und wenigen Tiefen und führte später dazu meinen Blog zu starten und über meine Erlebnisse zu schreiben: http://peterstravel.de/jakobsweg/ Ich muss gestehen, der Küstenweg klingt verlockend. Vielleicht gehe ichs nochmal an…
    BG, Peter

    • Christoph 04.05.2015 um 12:13 Uhr

      Hi Peter, er ist verlockend ;) LG Christoph

  • Friederike 22.04.2015 um 17:41 Uhr

    Vielleicht mach ich das auch mal, wenn der Medienhype abgeklungen ist und man auf dem Jakobsweg allein ist und wirklich die Ruhe hat, um zu sich zu kommen 

    • Christoph 04.05.2015 um 12:14 Uhr

      Hi Friederike, ich glaube, das wird noch eine ganze Weile dauern, denn der Trend geht eher zu mehr. Wenn du allerdings Alternativwege und Nebensaison wählst, gibt es durchaus viel Ruhe zu bekommen. LG Christoph

  • Sven Kaven 05.06.2015 um 16:18 Uhr

    Toller Artikel Christoph, ich war 2014 auf dem Camino Frances und werde dieses Jahr genau den selben Weg nochmals gehen, allerdings etwas abgewandelt. Es werden wohl insgesamt ca. 1.000 K aber das wird nicht wirlich den großen Unterschied machen. Bezogen auf das Jahr 2014 war es eine unglaubliche Erfahrung und mir ging es wirklich so, dass ich die Menschen kaum bemerkte (Sep/Okt), denn ich liebe es mit anderen Menschen in Verbindung zu kommen und Ihren Stories zuzuhören. Ich freue mich jetzt schon wieder auf den Herbst, wenn ich dem Camino Frances ein zweites mal die Ehre erweise aber vor allem mir eine zweite Möglichkeit gebe noch tiefer in mein eigenes ICH zu folgen… Wohin sonst ;-) ?

  • Michael 26.07.2015 um 02:51 Uhr

    Gut zu wissen. Im August laufe ich den E5 von Oberstdorf nach Meran. Hatte vor, danach den Jakobsweg zu laufen. Gute Infos. Guter Beitrag. Hat mir Freude bereitet, den Artikel zu lesen. Danke Homie. Gruß Michael

    • Sandra 03.09.2015 um 06:56 Uhr

      Vielen Dank für Deinen Beitrag zu den alternativen jakobswegen.
      Ich selbst bin 2006 den „klassischen“ Weg gegangen und, zwar wieder im normalen Alltag, zehre immernoch!!! davon.
      Nun gab es in diesem Jahr einen schweren Schicksalsschlag in unserer Familie. Ich möchte nun kurzfristig wieder pilgern (diesmal mit meinem Papa gemeinsam). Für den „Anfang“ habe ich den portugiesischen Weg gewählt (Porto bis Santiago). Wir können allerdings erst Mitte Oktober starten. Könnt Ihr mir sagen, wie es mit den Herbergen aussieht? Sind noch alle geöffnet? Herzliche Grüße und vielen Dank!
      Sandra

      • Aleksandra 11.10.2015 um 20:01 Uhr

        Hallo Sandra, hasst Du Tipps fuer Oktober erhalten. Mein Mann will ab Dienstag hin und fragt sich auch, ob die Herbergen noch offen werden. Liebe Gruesse, Aleksandra

  • Michael 10.11.2015 um 16:25 Uhr

    Kleiner Nachtrag: Meine Caminos dieses Jahr waren die: Camino del Salvador und Primitivo. Der Primitivo ist nett, aber sicherlich kein Insider Tipp mehr (Und ich bin in der Nebensaison gelaufen…) – und/ aber nicht ansatzweise so herausfordernd wie der Camino del Salvador. Ich bin den „del Salvador“ in 3 Tagen gelaufen ;-) Pro Tag über 40km durch die Berge (sogar noch Schnee gesehen)- und am letzten Tag kurz vor Oviedo 1 (!) Peregrinos aus Spanien getroffen ;-) Daher sehr, sehr ruhig. Den Primitivo bin ich komplett in 9 Tagen gelaufen. Den Camino Portugues bin ich im letzten Jahr gelaufen. Traumhaft schön + tolle Strecke – aber angeblich dieses Jahr (2015) stark von Bettwanzen geplagt. LG Michael

  • Isabelle 19.11.2015 um 23:39 Uhr

    Hallo Christoph, ich möchte mit meiner Cousiene eine Trekkingtour über Silvester machen, ca 2 Wochen… Jetzt hatten wir uns den Jakobsweg rausgesucht und bei näherer Reschersche bin ich auf deine Seite gekommen. Eine Alternative wäre perfekt… die portugisische Variante klingt gut, da Porto auch ganz gut erreichbar ist und da wir auch beide Anfänger sind. Hast du eine Ahnung wie das im Winter mit den Unterkünften ist oder weißt du jemanden, an den man sich wenden kann? Lg Isabelle

  • Bianca Packruhn 03.01.2016 um 01:31 Uhr

    Hallo,
    ich finde deine Alternativvorschläge klasse und überlege nun wirklich, den Camino Portugues zu pilgern. Bekomme ich dann in Santiago trotzdem die Pilgerurkunde? Oder wird die nur ausgestellt, wenn man den Camino Frances geht? Also, nicht dass ich nur auf die Urkunde aus bin, nein. Aber ich finde sie eine schöne Erinnerung auf diesem beeindruckenden Weg.

    Liebe Grüße,
    Bianca Packruhn

  • Nic 13.01.2016 um 09:35 Uhr

    Welche Alternativen gibt es denn für die „letzten 100km“, dh. Wenn man wirklich nur 1 Woche Zeit hat ??

  • Nenad Ptic 31.01.2016 um 15:38 Uhr

    Hallo Christoph! In deinem Clip „Porträt über den Küstenweg“ läuft am Ende ein Lied mit Gitarre. Es fängt an mit „setting out on a journey …“. Von wem ist das? Danke & Gruß, Nenad

  • Sebastian 07.02.2016 um 20:47 Uhr

    Hallo Philip,

    ich find das richtig cool, dass Du auch in den Kommentaren so ausführlich antwortest! Deswegen versuch ich jetzt auch mal mein Glück:

    Ich würde gerne so ab Mitte Juni starten, gerne auch für länger (2/3/4 Monate). Da ich mir nicht so richtig vorstellen kann, bei praller Hitze zu laufen, bzw. dann in zwei Tagesetappen (früh morgens und am nachmittag) zu laufen, bin ich so am überlegen, welche Route ich am besten nehmen sollte. Zu überlaufen sollte sie natürlich auch nicht sein, und gerne an der Küste. Wäre dein Tipp dann der Camino primitivo? Und unterscheiden sich dort die Preise für Herberge/Unterkunft im Vergleich zum Camino frances? Liebe Grüße und schon mal vielen Dank für Deine Antwort! Sebastian

  • Sarah 20.03.2016 um 22:43 Uhr

    Hallo Christoph, dein Bericht über den portugiesischen Jakobsweg entlang der Küste hat mich motiviert diesen Weg auch gehen zu wollen. Du schriebst von einer Möglichkeit den Weg von Lissabon aus zu beginnen, jedoch mit weniger gut ausgebauter Infrastruktur. Hast du eine Empfehlung bezüglich Reiseführer für diese Route? Damit würdest du mir sehr weiterhelfen :) Beste Grüße!

  • Silke 22.03.2016 um 08:04 Uhr

    Schau ich aus dem Fenster sehe ich gerade den Atlantik.
    Mein Sohn und ich sind nun etwa 30 km hinter Porto.
    Also ich vor 20 Jahren zum ersten Mal auf dem camino war. Ich war 20 war ich zum größten Teil unterwegs mit alten Männern oder allein. Keinen Plan hatte ich, kein Buch das mich gerufen hat. Es war wie eine Eingebung das zu tun. Ich hab so ziemlich alles falsch gemacht was man machen kann. Doch ab da war ich im Virus laufen. Eine Erdläuferin bin ich nun ? Vor zwei Jahre bin ich zum ersten Mal mit meinem Sohn los, er war damals 9. Wir waren fünf Wochen unterwegs von Pamplona nach Santiago. Falls jemand mit Kind das machen möchte so kann ich nur sagen für uns war es wundervoll. Eine schöne Erfahrung. Jetzt laufen wir von Porto nach Santiago und nun erwecke ich ihn mal…. die Sonne geht auf. Schöne Seite. ULTREIA

  • Saphira 06.04.2016 um 14:02 Uhr

    Ich find deine Seite klasse. Die Zusammenfassung der Jakobswege hat mir als Anfänger eine tolle Alternative zum Standart Jakobsweg geboten. Bin eher der Einzelgänger und habe keine Lust permanent auf Menschen zu treffen. Geplant ist: Der „kleine“ Küsten Jakobsweg mit meinem Hund und Zelt. Wie genau ich dorf hinkomme um überhaupt zu starten weiß ich noch nicht, ansonsten bin ich aber schon recht gut eingedeckt mit allem. Hast du da eine gute Idee? Weißt du evtl. ob man dort gut zelten kann? (Ist illegal weiß ich, aber wenn ich erst wenn es dunkel ist das Zelt aufschlage und keinen Dreck&Feuer mache, dürfte es niemanden jucken oder?) Flug/Bus/Pilgerpension fällt flach da mein Hund auf jeden Fall mitkommt… Möglich wäre Zug… LG Saphira

  • Saphira 08.04.2016 um 09:40 Uhr

    Hallo, ich habe mir das Buch gekauft. Der Schreibstil ist ganz hervorragend jedoch war ich etwas enttäuscht. Hatte mir mehr erwartet. Mehr Infos und Details zu den einzelnen Alternativwegen usw.
    Finde im Nachhinein den Preis zu hoch dafür, das ist aber nur meine pers. Meinung. Es kann durchaus sein, dass es für den nächsten genau das ist was er sucht. Liebe Grüße Saphira

  • delli zotti 10.05.2016 um 09:29 Uhr

    Guten Tag

    werde im Juni den Küsten weg gehen ,und es ist mir hilfreich zu wissen dass es der schönste sein soll, Ich bin die 3 Wege biss jetzt gelaufen (Plata…Frances…Portugiesichen ) alle 3 fantaschtish
    freue mich jetzt auf diese herausforderung Bdank Ermanno

    • Mel 13.06.2016 um 13:50 Uhr

      Hallo,
      ich finde es cool, dass du die drei verschiedenen Jakobswege (Plata, Frances, Portugal) gegangen bist, denn mich interessieren die Unterschiede zwischen dem französischen und dem portugiesischen Jakobsweg.
      Kann man sagen, dass der eine oder der andere landschaftlich schöner ist? Es ist ja auch bekannt, dass die meisten Leute den französischen Weg gehen. Da ich auch gerne mit anderen Leuten Kontakt habe, frage ich mich, ob unter diesem Gesichtspunkt der französische besser für mich ist. Auf der anderen Seite hab ich noch keine Pilgererfahrung und würde daher an sich lieber erst einmal den kürzeren Weg nehmen. Wie unterscheiden sich deine Erfahrungen auf den beiden Wegen? Wäre super, wenn du mir hier ein paar Hinweise geben könntest, die mir bei der Entscheidung helfen könnten. LG

  • Christoph 12.05.2016 um 17:38 Uhr

    Ich bin ab kommenden Montag auf dem Camino del Norte unterwegs und starte ab Irun. Ich habe leider nur 25 Wandertage zur Verfügung und fliege von Santiago zurück. Ich werde in den 25 Tagen wohl nicht die ganze Strecke schaffen. Kannst du mir empfehlen welche Abschnitte ein muss sind und welche ich mit dem Bus überbrücken sollte? Währe sehr nett wenn du mir ein paar Tipps geben könntest. Grüsse Oliver

  • Marlies 24.05.2016 um 23:48 Uhr

    An sich wollte ich den C. Frances letzten Herbst gehen, hatte aber im Sommer davor plötzlich Bandscheibenprobleme und musste es canceln. Dieses Jahr bin ich Mitte August für einen Termin in der Nähe von Porto und da würde sich anbieten, direkt anschließend den C. Portugues zu gehen. Ich habe allerdings Bedenken, dass es um diese Zeit die Herbergen und Unterkünften sehr früh voll sind und es stressig wird, noch einen Schlafplatz zu ergattern. Ich bin nicht so die ganz-Frühaufsteherin … Wie siehst du das?

  • Björn 09.06.2016 um 12:24 Uhr

    Hallo! Erstmals Kompliment für die top informative Seite. Macht nochmal zusätzlich Lust, den Camino del Norte zu erwandern. :) Ich habe eine Frage: Da ich nur 15 Tage reine Zeit zum Laufen habe, wollte ich in Gijon starten und bis Santiago laufen. Meine Sorge ist, dass ich so die schönsten Ecken verpasse. Ist das so oder ist auch dieses Teilstück das Pilgern wert?
    Danke für den Rat!

    Viele Grüße, Björn

  • Martin 22.07.2016 um 09:30 Uhr

    Hallo Christoph,
    der Jakobsweg ruft mich schon länger, allerdings habe ich noch nicht ganz herausgefunden welcher Abschnitt vom Weg mich genau ruft und so bin ich noch nicht unterwegs gewesen. Dies könnte sich mit Deiner Beschreibung über den Camino Portugues ändern. Das scheint mir doch der für mich bestmögliche Einstiegsweg zu sein. Danke. Kannst Du auch etwas sagen über die Kosten die so eine Wanderung so mit sich bringt (abgesehen von den An- und Abreisekosten)? Wie kann man das kalkulieren…?
    Grüße Martin

  • Cornelia 21.09.2016 um 21:15 Uhr

    Ich plane meine Pilgerreise noch und bin über Tipp’s dankbar
    Für Mel noch den Tipp
    für den Fersensporn
    Schüsslersalz Hekla Lava e lavaD6
    Ich habe im Moment das gleiche Problem

  • Eike-Susann 03.10.2016 um 20:17 Uhr

    Hallo,vielen dank für diese tollen infos.
    Ich werde am 8.6.2017 ab porto mit meiner freundin auf pilgertour gehen.
    Wir wollten ab santiago de compostella zurück nach hamburg fliegen.allerdings schrecken uns die reisezeiten ab. Es sind immer flüge mit mehreren stops und dauern um die 22 std,
    Gibt es nicht noch alternativen?

    • Reinhard 08.11.2016 um 13:00 Uhr

      Eine Alternative zum Flug ab SdC könnte sein, mit einem Überlandbus (z.B. ALSA) zum Ausgangsort oder einem anderen Startpunkt der Rückreise zu fahren. Geht schnell und günstig, auch über mehrere hundert Kilometer. Haben wir letztes Jahr gewählt, da allerdings noch mit dem Auto in Ponferrada. Nächstes Jahr nach Porto wird geflogen und auch der Bus für die Rückreise nach Porto genommen.
      LG Reinhard

  • Marlies 13.11.2016 um 14:05 Uhr

    Ich bin 64jahre und ziemlich unerfahren was pilgern anbelangt aber ich möchte es so gerne können sie mir Tipps geben? 

    • Torsten 08.03.2017 um 03:45 Uhr

      Hallo Marlies …

      … mit 64 Jahren bist du mit Sicherheit nicht die älteste Pilgerin auf dem Jakobsweg. Ich habe einen 85-jährigen Japaner getroffen und vermutlich gibt es noch ältere Pilger.

      Das Alter ist nur eine Nummer! Wenn du dich fit genug fühlst und es einfach einmal probieren möchtest, dann tue es einfach. Ich persönlich würde dir den Camino Portugues von Porto nach Santiago de Compostela empfehlen. Dieser Weg führt immer direkt an der flachen Küstenlandschaft entlang und bietet wunderschöne Ausblicke aufs Meer. Aber auch im Landesinneren gibt es jede Menge tolle Sachen zu entdecken.

      Der Camino Portugues ist zirka 240 Kilometer lang und in gut 12 Tagen zu laufen. Alternativ bietet sich hier auch der Camino Portugues Spiritual an.

      Was hast du denn genau für Fragen? Welche Tipps benötigst du denn genau?

      Ich bin mehrere Jakobswege gepilgert und habe im vergangenem Jahr damit begonnen eine Webseite über den Jakobsweg mit wertvollen Tipps und Informationen zusammenzustellen. Und die Seite wächst weiterhin!

      Schau doch einfach mal vorbei. Vielleicht findest du dort genau das, was dir für deine Planungen fehlt. Einfach auf meinen Namen klicken, dann kommst du auf meine Webseite.

      Viele Grüße, Torsten …

  • Charlotte 21.11.2016 um 11:26 Uhr

    Hallo Christoph, ich habe im Dezember frei und möchte unbedingt pilgern gehen. Hast Du oder jemand der diese Zeilen liest Erfahrungen mit diesem Monat und kannst Du mir einen deiner drei Wege empfehlen? Da ich Familie habe möchte ich Weihnachten wieder daheim sein. Ich habe also knapp drei Wochen Zeit. Ich bin erfahren im Wandern, Wildzelten und über längere Zeit Kanufahren mit draußen übernachten und leben, Feuermachen, den Regen überstehen usw.. Wind und Wetter scheue ich nicht, eher die Sorge, ob ich am Abend ein Quartier finde, ob die Wege gut genug ausgeschildert sind und ich mich nicht zu sehr verlaufe. Wie ist die Anfahrt? Könnte ich einfach in Lissabon am Flughafen loslaufen? Was ich für mich persönlich noch nicht erfahren habe, ist, mich einfach allein auf den Weg zu machen und mit mir zu sein. Das interessiert mich am Pilgern. Es ist natürlich alles sehr kurzfristig. Aber vielleicht kannst Du mir noch ein paar hilfreiche Tips geben? Vielen Dank dafür. Gruß Charlotte

  • Lui 01.03.2017 um 13:46 Uhr

    Hey Christoph,

    danke für deinen tollen Bericht;-) Weißt du wie es auf dem Camino del Norte mit Übernachtungsmöglichkeiten mit Hund ausschaut? Möchte Ende März los und bin noch an der Planung

    • Torsten 08.03.2017 um 03:35 Uhr

      Hallo Lui …

      … nach meinen Erfahrungen ist es mit Hund eher schwierig eine Unterkunft zu bekommen. In den Pilgerherbergen sind Tiere gänzlich untersagt, so dass du hier eher auf Hotels, Pensionen oder Zeltplätze zurückgreifen musst.

      Ich bin selber nicht mit einem Hund unterwegs gewesen, hatte aber die Gelegenheit mich mit einer Pilgerin zu unterhalten, die mit ihrem Vierbeiner unterwegs war. Aufgrund der zuvor genannten Gegebenheit war sie mit dem Zelt unterwegs … auf Zeltplätzen aber meist irgendwo wild am Wegesrand.

      Wir haben uns in einer privaten Herberge getroffen, bei der der Besitzer sie mit ihrem Hund und Zelt hat im Garten campen lassen. So konnte sie zumindest die anderen Annehmlichkeiten dieser Herberge nutzen … Küche, Dusche und Preis im Vergleich zum Zeltplatz.

      Zudem solltest du wissen, dass die meisten Pilgerherbergen auf dem Jakobsweg erst ab Mitte April beziehungsweise Anfang Mai betrieben werden. Du müsstest dir wahrscheinlich so oder so eine Alternative zu den Herbergen suchen.

      Solltest du noch weiter Fragen haben, dann schau doch mal auf meiner kleinen Website über den Jakobsweg vorbei. Einfach auf meinen Namen klicken.

      Ich wünsche dir viel Spaß und jede Menge Erfahrungen auf dem Jakobsweg!

      Grüße aus Australien, Torsten …

  • Heike Hellmann 07.03.2017 um 11:01 Uhr

    Hallöchen, auch ich würde gerne den Küstenweg gehen. Wäre meine erste Pilgerreise. Da ich alleine bin , ist es gut mit ein paar gleichgesinnte zu reisen. Ob dieses oder nächstes Jahr wäre egal….bin offen für alles, soweit ich es beruflich einrichten kann. Liebe Grüße Heike

    • Torsten 08.03.2017 um 04:15 Uhr

      Hallo Heike …

      … ich kann sehr gut nachvollziehen, dass man lieber mit gleichgesinnten auf Reisen oder besser gesagt pilgern gehen möchte. Vor meiner ersten Pilgerreise habe ich mir die Frage gestellt, ob ich das alleine schaffen werde. Gibt doch eine Gruppe irgendwie Sicherheit.

      Nach langem Zögern bin ich dann doch alleine losgezogen und ich habe es nie bereut. Wie auf allen Reisen ist man tatsächlich nur alleine, wenn man es will. Und gerade auf dem Jakobsweg ist es sehr leicht mit anderen, Gleichgesinnten, in Kontakt zu kommen.

      So haben sich bei mir nicht nur nette Gespräche am Wegesrand oder am Abend in den Herbergen ergeben, sondern auch sehr großartige Freundschaften … eine davon hat mich gerade nach Australien gebracht.

      Die Pilger auf dem Jakobsweg sind quasi Leidensgenossen und teilen nicht nur die Herbergen miteinander. Viele Pilger sind mehr als hilfsbereit und stehen dir helfend zur Seite, wenn du ein Problem hast – ganz egal aus welchem Grund sie auch immer auf dem Jakobsweg pilgern.

      Warte nicht, dass du jemanden findest, der mit dir auf dem Jakobsweg pilgern geht. Packe deinen Rucksack und starte alleine. Eine Erfahrung die du mit Sicherheit am Ende deiner Reise nicht bereuen wirst und dir einmal mehr zeigt, dass du alles schaffen kannst, was du willst.

      Die Infrastruktur entlang der Jakobswege ist sehr gut, so dass du jeder Zeit das organisieren kannst, was du benötigst.

      Wenn du „nur“ während deines Urlaubs pilgern gehen kannst, dann empfehle ich dir den Camino Portugues von Porto nach Santiago de Compostela. Dieser Jakobsweg ist gut 240km lang und in 12 Tagen zu laufen … das wären durchschnittlich 20km pro Tag.

      Solltest du Hilfe bei der Planung deiner Pilgerreise benötigen, dann schau doch mal auf meinem Jakobsweg Blog vorbei.

      Dort berichte ich nicht nur über meine gemachten Erfahrungen. Auf dieser Seite bekommst du auch hilfreiche Tipps und profitierst so von meinen gemachten Fehlern!

      Gerne beantworte ich dort auch deine Fragen.

      Auf dieser Webseite erfährst du unteranderem wo du dir deinen Pilgerausweis für den Jakobsweg bestellen kannst und weshalb er während deiner Pilgerzeit wichtiger ist als dein Reisepass!

      Ich wünsche dir noch einen schönen Tag. Grüße, Torsten …

  • Peter 07.05.2017 um 11:53 Uhr

    Christop hat sehr schön die Alternativen zum Camino Frances beschrieben. Als CF-Fan möchte ich ergänzen, dass es auch auf dem Camino Frances direkt immer wieder Weg-Alternativen gibt, die entlang der Hauptroute verlaufen. Die wichtigsten wären aus meiner Sicht: 1. Beginnen in Somport, anstatt in Saint Jean Pied de Port. Dieser Weg wird Camino Aragones genannt und ist ein Geheimtipp unter den Insidern. Du beginnst in der herrlichen Bergwelt der Pyrenäen, immer entlang des Rio Aragones. Die Wege sind einsam und ruhig. So kannst du den „Startrummel“ wunderbar umgehen. Erst nach einer Woche triffst du in Puente la Reina auf den Hauptweg. Übrigens war der Camino Aragones im Mittelalter stärker genutzt als die heutige Route über Roncesvalles…

  • Pauly 09.05.2017 um 10:27 Uhr

    Hey, wie ich sehe, gibt es hier immer noch aktuelle Kommentare :D Ich bin gerade dabei, mein Pilgern zu planen, kann mich aber nicht wirklich für einen Weg entscheiden. Ich hab gehört, dass es auf dem durch Portugal keine Herbergen gibt. Stimmt das?

    • Nina 11.05.2017 um 13:28 Uhr

      Ich werde in der nächsten Woche den CP gehen und habe mit einigen Leuten vom CP geredet, die ich nach dem CF auf dem Weg nach Finistere getroffen hab.
      Es ist definitiv so, dass es weniger Municipales gibt als auf dem Frances, jedoch sind private Herbergen gut vertreten und auch günstig.

  • Theresa 15.05.2017 um 16:47 Uhr

    Ich bin am überlegen, auch den Jakobsweg zu gehen. Einfach mal raus aus allem…hätte eine dumme Frage: wieviel Zeit muss man inetwa ei planen. Komme Österreich :-) danke und glg.

  • Jan 01.07.2017 um 19:21 Uhr

    In der Auflistung fehlt auf jeden Fall noch die Via de la Plata !!!!