Backpacking Israel: Alles was du wissen musst!

backpacking israel

*Gastbeitrag von Arjuna aka Reisegeek.de*

backpacking israel arjunaHi, ich bin Arjuna, 18 Jahre alt habe mich nach meiner Ausbildung dafür entschlossen, die Welt zu entdecken. Zur Zeit befinde ich mich auf einem einjährigen Trip quer durch die Welt, im Moment treibe ich mich in Afrika herum. In drei Monaten geht’s dann weiter nach Asien, wo ich bestimmt auch viel interessantes erleben werde. Auf meinem Blog (www.reisegeek.de) berichte ich regelmäßig über meine Reise, über deinen Besuch freue ich mich sehr!

 

Schon mal an einen Backpacking-Trip durch Israel gedacht?

Nein?

Ich bis vor einem halben Jahr auch nicht, bis ich eines Tages einen Film über das Land entdeckt habe und begeistert war. So begeistert, dass ich mich kurzerhand dafür entschied, knapp zwei Wochen lang durch das Land zu reisen.

Israel, das Land der Widersprüche, das Land von dem unsere Medien ausschließlich in negativem Kontext berichten.

Doch Israel bietet unglaublich viele interessante Orte, eine wahnsinnig spannende Kultur und fröhliche, offene Menschen. Drei Weltreligionen finden in diesem Land ihren Ursprung. Aber auch wenn du wie ich nicht religiös sein solltest – Israel bietet für jeden Reisenden etwas.

 

5 Orte, die du unbedingt besuchen musst

1. Tel Aviv

1 tel aviv

Tel Aviv hat sich in den letzten Jahren zu einer extrem hippen, jungen Stadt entwickelt.

Die Stadt besitzt eine wunderschöne Promenade, einen gemütlichen Strand, kreative Läden und Boutiquen und ein äußerst abwechslungsreiches Nachtleben. Besonders der alte Stadtteil “Jaffa” – die einst älteste Stadt am Mittelmeer – ist ein Besuch wert.

Allerdings: Verbringe nicht zu viel Zeit in Tel Aviv, denn es gibt noch interessantere Orte in Israel!

2. Haifa und die Hängenden Gärten

haifa

Von Tel Aviv bist du innerhalb kurzer Zeit mit dem Bus oder Zug in Haifa.

Nimm vom Stadtzentrum aus den Bus zum „Bahai Weltzentrum“ und den hängenden Gärten. Von dort oben genießt du einen fantastischen Ausblick auf den bilderbuchhaften Garten und über die Stadt.

Auch wenn der Rest der Stadt nicht all zu viel zu bieten hat, lohnt es sich schon deshalb, diesem speziellen Ort einen Besuch abzustatten.

3. Jerusalem

jerusalem

Hach, vom ersten Augenblick an fühlte ich mich in Jerusalem so wohl wie sonst in keiner anderen Stadt. Ich bereue es, nur knappe drei Tage in Jerusalem verbracht zu haben, mach du es also besser!

Drei Weltreligionen treffen in Jerusalem aufeinander und gestalten das Stadtbild unglaublich abwechslungsreich und aufregend:

Jerusalem besitzt einen christlichen, einen jüdischen und einen arabischen Stadtteil mit aufregenden Märkten, schönen Läden und atemberaubenden Sehenswürdigkeiten.

Besuche unbedingt den alten Teil der Stadt inklusive der Klagemauer, dem verwinkelten arabischen Markt und dem Felsendom mit seiner wunderschönen, goldigen Kuppel.

4. Das tote Meer

totes meer

Mit dem Bus bist du von Jerusalem innerhalb einer Stunde und nach einer aufregenden Fahrt durch die Wüste am Badeort “Ein Gedi”.

Glaub mir, das Bad im toten Meer ist ein einmaliges Erlebnis, welches du so schnell nicht wieder vergessen wirst!

Dank 33% Salzgehalt (im Mittelmeer hat’s gerade mal 3.8%) treibst du an der Oberfläche, ohne dich jeglicher Anstrengung aussetzen zu müssen. Gemütlicher geht’s nicht mehr!

Pass nur auf, dass dir kein Wasser in die Augen spritzt und mach dich auf Temperaturen von über 40° Celsius gefasst. Sonnencreme also nicht vergessen, sonst kannst du deiner Haut beim verbraten nur so zusehen!

5. Betlehem

mauer

Von Jerusalem aus bist du mit dem Bus innerhalb 30 Minuten in Betlehem, vergiss aber nicht, deinen Reisepass mitzunehmen!

An der Bushaltestelle angekommen warten dann bereits einige Taxis auf dich, welche dir anbieten, dich durch die Stadt und die Gegend zu fahren. Auch wenn ich lieber selbständig unterwegs bin, empfehle ich dir, eines der Angebote anzunehmen. Für ca. 30 Euro fahren sie dich während zwei Stunden durch die Gegend und warten auf dich, wenn du aussteigen und etwas besichtigen willst.

Besonders sehenswert ist natürlich die Geburtskirche Christi sowie die Kirche bei „Kanisat al-Ruwat“. Von dort aus hast du einen faszinierenden Ausblick über die „West Bank“ und die eindrückliche Grenzmauer zwischen Israel und Palästina.

Geheimtipp: Besuche das „Aida-Refugees-Camp“, welches gleich in der Nähe von Betlehem liegt. Erschrick nicht, wenn dir beim Aussteigen aus dem Taxi eine Horde junger Kinder mit Spielzeugpistolen entgegen gerannt kommt – sie sind sehr aufgestellt und gastfreundlich. Wenn du Glück hast, wirst du von einem Anwohner in sein Haus eingeladen, wo du einen echten arabischen Tee genießen darfst und sie dir vielleicht sogar die Schlüssel ihrer ehemaliger Häuser in Jerusalem zeigen, von wo sie 1948 vertrieben wurden. Sei einfach offen für neues, nicht schüchtern und komm mit den Bewohnern des Camps ins Gespräch, dann wirst du diesen Besuch so schnell nicht wieder vergessen!

 

Im Land rumreisen? Easy!

Israel ist klein und die Distanzen sind dementsprechend kurz. Herumreisen in Israel ist sehr unkompliziert, bequem und günstig.

Auf Strecken wie von Tel Aviv nach Jerusalem kannst du dich zwischen dem Zug, Bus oder einem aufregenden Sammeltaxi entscheiden. Meine Empfehlung ist es, die grünen „Egged“ Busse zu benutzen – die Fahrt ist um einiges interessanter und günstiger als mit dem Zug.

Die Busse bedienen jeden Winkel des Landes, sind klimatisiert (zum Teil so stark, dass man beim Einsteigen beinahe einen Kälteschock kriegt) und bieten sogar kostenloses W-Lan an.

 

Übernachten

In Israel gibt es einige richtig coole Hostels.

Besonders erwähnenswert ist das “Abraham Hostel” in Jerusalem, welches wohl das beste Hostel ist, in welchem ich je übernachtet habe. Trotzdem ist es ziemlich günstig, hat eine top Lage, es herrscht eine grandiose Atmosphäre und besitzt einen tollen Aufenthaltsraum mitsamt Dachterrasse und eigener Bar. Sogar kostenlose Stadtführungen werden angeboten!

Auch in Tel Aviv hast du eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Empfehlenswert ist das „Florentines“, in welchem du anstatt einem Bett sogar eine Hängematte mieten kannst! Auch Freunde von Couchsurfing kommen ganz auf ihre Kosten, denn in Israel wimmelt es von Hosts nur so :)

Essen

Das Essen in Israel ist genauso vielfältig wie die Bevölkerung selbst. Egal ob leckere libanesische Küche, nordafrikanischem Couscous, italienischem Pasta oder mexikanischen Tacos: Du findest alles zu einem fairen Preis.

Und wenn du zwischendurch mal Hunger haben solltest, dann kannst du dich an jeder Straßenecke bei einem Falafel-Stand verpflegen.

Besonders toll: In Israel bieten dir die meisten dieser Stände zusätzlich einen kostenlosen Salatteller an.

Außerdem musst du unbedingt Israelisches Bier ausprobieren, das schmeckt nämlich wirklich gut!

 

Online bleiben

In Israel ist es so einfach ein öffentliches, kostenloses W-Lan-Netz zu finden wie nirgendwo sonst.

Überall findest du auf Anhieb ein schnelles Netz – egal ob im Bus, Zug oder der Imbissbude.

 

Achtung, Sabbat!

Plane keine Reise in Israel zwischen Freitag- und Samstagabend!

Dann nämlich steht das Land aufgrund des Sabbat’s still: Die Flugzeuge der Staatsairline bleiben am Boden, Züge und Busse in ihren Depots und die meisten Geschäfte geschlossen.

Nur einige Sammeltaxis nutzen die Situation aus und transportieren nichtsahnende Touristen von A nach B zu einem überrissenen Preis.

 

Ich hoffe, dir mit diesem Bericht Israel etwas näher gebracht zu haben und dich vielleicht sogar für deinen nächsten Backpacking-Trip dorthin zu begeistern.

Solltest du eine Frage oder Anmerkungen haben, freue ich mich auf deinen Kommentar!

 

Warst du schon einmal in Israel? Hast du noch mehr Tipps?

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Connie

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Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 35 Gedanken

  • Svety 05.09.2013 um 01:18 Uhr

    Hey Arjuna,

    toller Artikel. Ich kann dir bezüglich Israel nur zustimmen. Ich komme gerade von einen 6 tätigen Trip aus Israel und ich kann nur sagen es war wunderschön und wundervoll. Tolles Land und tolle Menschen. Ich habe die meiste Zeit in Tel Aviv verbracht mir aber auch das Tote Meer und Jerusalem angeschaut. Die anderen Städte von Israel werde ich mir das nächste Mal anschauen. Denn eins ist klar es war mein erstes aber sicher nicht mein letztes Mal in Israel ich kann es jeden nur empfehlen.

    Lg Svety

    • Arjuna Dean 05.09.2013 um 20:59 Uhr

      Hi Svety,

      Freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen, und du deine Zeit in Israel genossen hast! :-) Ja, es gibt bestimmt noch einige sehr interessante Städte und Orte in Israel und Umgebung anzukucken; Meine letzte Reise dorthin wird es wohl auch nicht gewesen sein ;-)

      Lieber Gruss,
      Arjuna

    • oliver paul pezzi 22.06.2014 um 20:21 Uhr

      Israel ist wirklich das interessante Land als das sie es beschreiben. War gerade eben dort einen Monat lang mit dem Rucksack unterwegs. Wollte den INT von Eilat aus nach Tel Aviv wandern, war aber leider der jahreszeit
      nach zu spät dran und hab nach Elifaz aufgegeben.Habe
      danach die mir noch zur verfügung stehende Zeit genutzt
      und bin im Land herumgereist.Werde nächstes Jahr noch einmal den Versuch machen auf dem INT zu wandern.

  • Sven 05.09.2013 um 11:23 Uhr

    Wie kann man nur immer wieder fürs Reisen nach Israel werben? Fängt man nicht spätestens beim Anblick der Apartheitsmauer, einem Flüchtlingscamp oder den Siedlungen an sein Hirn einzuschalten?
    Ziemlich schade, wenn man von den Toporten in Israel schwärmt, den Konflikt in diesem Land aber völlig ausser Acht lässt.
    Wenns schon unbedingt eine Israelreise sein muss, wäre es nur fair mindestens die gleiche Zeit in der Westbank zu verbringen, um sich die Zustände anzuschaun und sein Geld dahin zu bringen, wo es mehr benötigt wird.

    Grüsse aus Nablus, Palästina!

    • Conni Biesalski 05.09.2013 um 12:05 Uhr

      Du hast natürlich einerseits absolut recht, Sven, und ich verstehe deine Einwände, gut dass du sie einbringst!

      Das gleiche könnte man von vielen Ländern sagen, die eine Touristendestination sind…Indien, Burma, Laos, Südafrika…die Liste ist endlos. Eine ausgewogene Art darüber zu berichten auf einem Reiseblog ist eine Herausforderung und nicht einfach.

      „Immer wieder fürs Reisen nach Israel werben“ – hier auf Planet Backpack das erste Mal. Ich finde es gut, dass Arjuna diesen Beitrag geschrieben hat, denn was bringst zu schweigen, sich nur die Bilder aus den Nachrichten anzusehen und Israel zu meiden. Klar ist eine direkte Auseinandersetzung mit der Situationen vor Ort wünschenswert und ich denke, dass es bei vielen Reisenden dorthin (zumindest hoffe ich es) so oder so passiert. Und wenn nicht – ich habs aufgegeben ignorante Leute zu belehren oder zu bevormunden.

      Wenn du Lust hast mal einen Gegenbericht zu schreiben auf Planet Backpack, sag bescheid!

      Alles Liebe
      Conni

    • Arjuna 05.09.2013 um 22:47 Uhr

      Hi Sven

      Danke für deinen Kommentar. Gerne möchte ich mich selber auch noch zu deiner berechtigten Kritik äußern.

      Du hast Recht, was die Politik Israels angeht ist das Land wohl wirklich kein Vorbild. Ohne jetzt jedoch noch mehr auf die Hintergründe des Konflikts mit Palästina einzugehen, finde ich es allgemein unheimlich wichtig, dass man sich beim bereisen eines Landes mit dessen Schattenseiten und Problemen auseinandersetzt – egal ob es sich jetzt um Israel oder einen anderen Staat handelt. Wie Conni bereits geschrieben hat, gibt es wirklich sehr viele Länder, von denen man das gleiche sagen könnte – bei Israel ist man zur Zeit aufgrund der hohen Präsenz in den Medien halt besonders Ringhörig.
      Zugegeben – ich gehöre nicht zu den Menschen, die ein Land und somit auch dessen Bevölkerung aus Problemen, die häufig bei der Regierung ihren Ursprung finden, sofort komplett meiden. Ich habe mir vor und während der Reise jedoch viele Gedanken über die Situation gemacht und mich darüber mit einigen Israelis in Jerusalem, sowie auch Palästinensern im Refugees-Camp in der West Bank unterhalten; dabei ergaben sich sehr interessante Gespräche, welche meine Reise besonders bereichert haben und ich so schnell nicht wieder vergessen werde.
      Beim schreiben dieses Beitrags habe ich mir überlegt, auch einen Teil über den Konflikt zu integrieren – allerdings hätte das meiner Meinung nach diesen Rahmen gesprengt und nicht in den Bericht gepasst, da man über dieses Thema wohl einen eigenen, ziemlich langen Beitrag verfassen könnte/müsste.
      Allerdings vertraue und hoffe ich wirklich fest darauf, dass sich jeder Reisende selbständig Gedanken über den Konflikt macht und nicht einfach blindlings über die Grenze spaziert, das Land genießt und in Tel Aviv feiert, ohne sich über die Situation im klaren zu sein. Ist man sich dessen bewusst und reist man nicht ahnungslos ins Land ein, ist ein Besuch meiner Meinung nach doch vertretbar.
      Schlussendlich muss sich jedoch jeder selber entscheiden, ob sich eine Reise mit seinen persönlichen Vorstellungen von Werthaltung vereinbaren lässt.

      Übrigens: Ich hätte wirklich sehr gerne mehr Zeit in der West Bank verbracht, da mein Tag im Aida-Refugees-Camp und in Betlehem unheimlich interessant und lehrreich war – leider hat es zeitlich einfach nicht gereicht. Andere Backpacker in unserem Hostel in Jerusalem haben allerdings von den Menschen und Ortschaften in Palästina geschwärmt – ich bin mir daher sicher, dass ich eines Tages zurückkehren und mehr Zeit in der West Bank verbringen werde.

      Danke nochmals und lieber Gruss,
      Arjuna

      • Jasper James 27.09.2017 um 15:43 Uhr

        Mein Kommentar ist um einige Jahre verspätet, aber ich bereite mich gerade auf eine 2wöchige Reise nach Israel vor und bin schon vollgepackt mit Vorfreude. Daher bin ich auch auf diesen Artikel gestoßen und natürlich scrollt man gewohntermaßen zu den Kommentaren.
        Ich finde den Kommentar von Arjuna recht stereotypisch und passend in die westliche Welt, die „nur“ das Leid der Palistenenser sieht. Allerdings sehen die meisten nicht, dass die palästinensischen Gebiete die höchste finanzielle Förderung seitens der EU erhalten. Kein Land wird so immens finanziell unterstützt wie Palästina. Da kann man sich schon fragen, wo das Geld hin geht, wenn es den Menschen vor Ort stets so schlecht geht. Des Weiteren kennt man die Situation Israels und die ständigen Attacken, terroristischen Akte, etc. seitens der arabischen Nachbarbevölkerung. Es ist nur der Freundlichkeit, dem Respekt und der Weitsicht israelischer Bürger zu verdanken, dass es bisher keine „größere“ Eskalation zwischen den beiden Ländern gab. Weiterhin sollte man nicht außer Acht lassen, dass die arabischen Staaten den Staat Israels 1967 angegriffen und maßlos verloren haben. Trotz der Eroberung Jerusalems ist Israel den Palis entgegen gekommen und hat sich auf eine gemeinsame Nutzung Jerusalems geeinigt. Mir stellt sich seit langem die Frage, wie man bei den ständigen Drohgebärden seitens der arabischen Welt Israel in Schutt und Asche zu bomben eine so einseitige Sicht und ständige Opferdarstellungs Palästinas haben kann?!

        • Jasper James 27.09.2017 um 15:45 Uhr

          Natürlich war mein Kommentar auf Sven bezogen ;-)

  • Bruno 05.09.2013 um 12:45 Uhr

    Ich war mal wegen eines Fussballspiels für 3 Tage in TelAviv und musste dann sagen „hier muss ich irgendwann wieder zurück. Super Stadt und sicher auch ein super Land :)

  • Lora 16.09.2013 um 02:17 Uhr

    Fast wäre ich letztes Jahr durch eine Kreuzfahrt mal hingekommen. Leider hat das nicht geklappt, will es aber unbedingt mal nachholen! Besonders Tel Aviv :)

  • Ding(s) 06.10.2013 um 21:00 Uhr

    Sehr schöner Beitrag!
    Aber eine Frage hab ich doch: Eine Bekannte hat den Sommer über in Israel an einer Grabungsstätte gearbeitet und mir erzählt, dass sie als einzelne Frau hin und wieder sehr schief angesehen wurde bzw. nach ihrem Ehemann gefragt wurde. Wie hast du das erlebt?

    • Arjuna Dean 16.10.2013 um 05:38 Uhr

      Hi Dangs :-)

      Danke fuer deinen Kommentar! Mir ist auf meiner Reise durch Israel nie aufgefallen, dass Frauen schraeg angekuckt oder nach ihrem Ehemann gefragt wurden. Ich habe auch einige weiblichen Reisenden kennengelernt, welche ebenfalls keine negativen Erfahrungen im Land gemacht haben.

      Lieber Gruss,
      Arjuna

  • Gordian 27.10.2013 um 20:08 Uhr

    Wir waren von Mitte bis Ende Oktober 2013 in Israel und sind mit einem gemischten Gefühl in dieses Land eingereist. Im Vorfeld hat man sehr viel über Israel gehört, wie z. B. man sieht sehr viele Soldaten mit Maschinenpistolen, am Flughafen wird man stundenlang kontrolliert, Israel wäre gefährlich etc. All dem müssen wir widersprechen. Wir sind deutsche und keine Juden. Trotzdem hat man uns sehr herzlich aufgenommen. Wir haben nichts von all dem was uns im Vorfeld gesagt wurde gemerkt. Dieses Land ist einfach nur schön und die Menschen sehr nett und in jedem Fall mehrere Reisen wert um es richtig kennen zu lernen. Israel ist zwar klein, von Nord bis Süd maximal 8 Stunden (mit Auto), aber sehr sehenswert. Besonders Jerusalem, Tel Aviv und Jaffa – die älteste Stadt der Welt (für uns)! Jerusalem von der Geschichte her und Tel Aviv traumhaft schön und super tolerant (wie Berlin). Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal in Israel und freuen uns jetzt schon darauf. Die Politik hat uns nicht interessiert, wir erinnern uns an Helmut Schmidt den Alt-Bundeskanzler, der sagte, dass man sich nicht in anderer Länder Politik einmischen sollte. Wir empfehlen Israel – Israel ist ein „Muss“!!!

  • ames 07.03.2014 um 12:44 Uhr

    Welcher Film war es denn, der dich so inspiriert hat?

  • Lars Kiesewalter 04.05.2014 um 20:49 Uhr

    Sabbat

    Kommt man wirklich nicht an einem Samstag Nachmittag von Jerusalem auf den Flughafen nach Tel Aviv?

    Was kosten die Sheruts an so einem Tag? :-)

    LG

  • Felix 15.05.2014 um 14:53 Uhr

    Hallo,
    vielen Dank für den Bericht.

    Was ist in Israel absolut verpöhnt ( z.B. In Amerika Alkohol auf der Strasse, in Thailand mit Schuhen in den Tempel, oder schulterfrei), was ist typisch für Israelis ?
    kommt man mit englisch weit genug, was soll man auf jeden Fall essen, was trinken , wie ist es mit Alkohol ?

    Israel war eigentlich nie auf meiner Wunschliste.
    Das hat sich geändert.
    Wer hat Interesse mitzukommen ?
    Abflug Hannover/Hamburg/Berlin.
    Von Tel Aviv nach Jerusalem Bethlehem , Totes Meer, und am Ende noch 3-4 Tage nach Tel Aviv, zum baden und Prty machen ? Bin 35, aus Niedersachsen.

    • dikaiosyne 11.07.2014 um 00:34 Uhr

      Ich war zwar leider erst zweimal in Israel, insgesamt großartige fünf Wochen, versuche aber einmal ein paar Antworten zu geben.

      – Was ist in Israel verpönt?
      Ich hab Israel als offenes, modernes und gastfreundliches Land erlebt. Gewisse Verhaltenskodizes bestehen vor allem in religiösen Kontexten: Z.B. in Mea Shearim, dem ultra-orthodoxen Viertel in Jerusalem, wo der Sabbat streng beachtet wird (elektrische Geräte auf keinen Fall auspacken / benutzen!) und v.a. gewisse Kleidungsvorschriften herrschen (Frauen Beine und Arme bedeckt, Männer Kopf bedeckt). Ansonsten beim Besuch der jüdischen heiligen Stätten Hut auf, bei den christlichen Hut ab und bei den muslimischen Schuhe aus.

      – Mit Englisch kommt man sowohl bei Israelis als auch bei Arabern sehr gut durch.

      – Essen / Trinken?
      Da steht ja schon einiges hier auf der Seite, prinzipiell muss man natürlich Shawarma und Falafel probiert haben, und bevor ich noch in Israel zum McD geh, ess ich lieber drei Tage hintereinander davon ;-) Auf jeden Fall auch mal ein Gericht mit Hummus probieren, das ist Kichererbsenmus und schmeckt einfach großartig! Das israelische Bier wurde ja schon empfohlen, mir hat auch der Arak gut geschmecht, ein Anisschnaps (ähnlich wie Ouzo). Und der Karmelwein ist noch mal eine klasse für sich…

      Schon beim schreiben, beim bloßen Gedanken an das Heilige Land packt mich die Sehnsucht, mal wieder hinzufahren… Ich kann eine Reise nur wärmstens empfehlen!

  • Emmanuel 11.04.2015 um 11:35 Uhr

    Hallo.
    war schon zwei mal in Israel (je 2Wochen) mit Rucksack durchs Land! in zwei Tage schon wieder nach Israel, freue mich schon riesig darüber. Jetzt aber Hotels uä aber Israel auf jeden Fall 100% zu empfehlen!!!

  • Ursula 12.04.2015 um 17:54 Uhr

    Hallo Leute,

    super, dass ihr alle so viel positives zu berichten habt…ich fliege alleine Ende April 2015 und habe noch ein etwas mulmiges Gefühl. Ich suche noch ein paar Übernachtungstips wenn möglich Einzelzimmer für einen humanen Preis. Vielen Dank an euch allen…vielleicht sieht man den einen oder anderen auf der Strecke:)

  • Kira 12.05.2015 um 14:09 Uhr

    Deine Seite ist richtig gut! Ich werde bald 6 Monate in Israel sein. Durch deine Infos freue icjh mich noch mehr auf die Zeit!

    • Arjuna 27.08.2015 um 10:22 Uhr

      Danke für deinen Kommentar! Ich hoffe du genießt deine Zeit in Israel (und ich bin ein bisschen eiversüchtig!) :-P

      Liebe Grüsse,
      Arjuna von http://www.reisegeek.de

  • Franka 15.05.2015 um 12:17 Uhr

    Super Artikel.. Ich glaube Israel wird eines meiner nächsten Reiseziele!! Vielen Dank für Anfixen ;)

  • Alex123 15.05.2015 um 15:27 Uhr

    Hi Arjuna,
    toller Reisebericht mit vielen schönen Tipps! :)
    Ich spiele gerade mit dem Gedanken auch durch Israel zu Backpacken, habe aber Angst, dass es alleine ein bisschen langweilig wird.
    Bist du alleine gereist oder hattest du noch jemanden mit dabei? Sind die jungen Leute dort auch so offen? :)

    • Arjuna 27.08.2015 um 10:21 Uhr

      Hallo Alex!
      Sorry für meine sehr späte Antwort auf deinen Kommentar… Ich war mit einem Kumpel dort. Aber die jungen Leute sind sehr offen! :-) Zum Beispiel haben wir in Jerusalem 3 Leute kennengelernt, und die meinten dann, wir sollen doch noch zu Ihnen nach hause kommen, wo wir dann Pizza bestellt und gepennt haben. Also die jungen Leute da sind super! :-)

      Liebe Grüsse,
      Arjuna von http://www.reisegeek.de

  • Robin Moser 18.02.2016 um 23:09 Uhr

    Super Beitrag!
    Ich war kürzlich eine Woche lang in Israel, habe dort ähnliche Orte besucht wie du! Jedoch waren wir 3 Tage lang im Negev unterwegs, die Wüste im Süden Israels! Diese Erfahrung hat alles getoppt! Von genialen Bouldingplätzen (zum klettern) über Kamelreiten und die Einladung von den Beduinen gab es dort einfach alles, was man sich wünschen könnte. Dazu muss man nur viel Wasser und essen für die paar Tage mitbringen, dann wird das ein super Trip

  • Teiken Boyens 25.02.2016 um 12:10 Uhr

    Hi :)
    Deinen Beitrag über Israel fand ich super! Ich möchte selbst gerne einmal dahin reisen, nur finde ich mehrere tausend Euro über einen Reiseveranstalter zu teuer. Was ich gerne von dir wissen würde, ist, wie viel Geld ich ca. für die Reise (2-3 Wochen) einplanen muss – inkl. Hostels, essen zwischendurch, etc.
    Danke schonmal und liebe Grüße :)

  • Lexxxy 31.05.2016 um 05:38 Uhr

    Hi arjuna

    Herzlichen Dank für die tollen Tipps.

    Ich plane diesen Sommer mit meinem Freund fast 2.5 Wochen in Israel zu verbringen.

    Mich würde der Sea of Galilee und Nazareth noch sehr interessieren.  Warst du auch da oder hast du Rückmeldungen von anderen Reisenden erhalten?

    :)

    Liebe Grüsse
    Lexxxy

  • Nora 09.06.2016 um 12:16 Uhr

    Hallo Arjuna,

    ich würde mich auch für die Kosten für einen 2,5 Wochentrip nach Israel interessieren. Ich reise meistens alleine und brauche keinen großen Komfort -also Hostel, Streetfood etc. vielen Dank jetzt schon für deine Antwort, VG Nora

  • Anh 10.11.2016 um 13:39 Uhr

    Hallo Arjuna
    , ich plane eine 7-tätige Israel Reise und möchte deine Spots einplanen. Generell möchte ich dich fragen, was für ein Budget ich einplanen sollte? Ich möchte einfach Low Budget reisen, mit dem Bus/Zug von A nach B kommen und in Hostel schlafen.

    Liebe Grüsse

  • Anika 07.01.2017 um 19:37 Uhr

    Hallo. Dein Beitrag macht mich noch neugieriger auf das Land als die Geschichten meiner Omi schon. 
    Aber kann ich dort tatsächlich einfach so umher reisen? Auch zu den „Sehenswürdigkeiten“ und heiligen Stätten wie der Klagemauer etc? 
    Meine Oma sei damals mit einer Reisegruppe unterwegs gewesen und die mussten immer auf Genehmigungen warten, anmelden etc? 
    Liebe Grüße

  • Annika 25.01.2017 um 16:27 Uhr

    Hallo zusammen! Leider war ich persönlich noch nicht in Israel aber es steht fest auf dem Plan, gebucht ist auch schon :-)
    ich studiere „Nachhaltigen Tourismus“ an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit (Destination Israel – Eine vergleichende Imageanalyse von Deutschen ‚visitors‘ und ’non-visitors‘ ) führe ich eine Umfrage über das Reiseziel Israel durch.
    Ich würde mich freuen wenn ihr knapp 10 Minuten dafür investieren würdet. Gerade die Meinung von euch Israelbereisten zählt hier!

    https://www.umfrageonline.com/s/48986b3

    VIELEN DANK!

    Gerne könnt ihr euch auch an mich wenden, wenn ihr weiteres Interesse an dem Thema habt.

    Liebe Grüße
    Annika