Wie ich als Digitale Nomadin samt Business in die Welt ausgewandert bin…

nomaden

Disclaimer: Das hier sind meine persönlichen Erfahrungen bisher. Ich nehme keine Garantie für Vollständigkeit und absolute Richtigkeit. Welchen Weg du wählst, bleibt dir überlassen. Das hier sind keine Empfehlungen für jeden, sondern quasi ein Erfahrungsbericht. Die ein oder andere Information ist Grauzone. Ich persönlich lass mich aber nicht vom deutschen System paranoid machen, wie so viele andere da draußen. Und schließlich: Ich lerne selbst ständig dazu. Nichts ist in Stein geschrieben. Dinge verändern sich, wir verändern uns. 

In meinem Leben höre ich auf meine Intuition.

Rein rationale Entscheidungen treffe ich nur mehr recht selten.

Als mir mein Herz im Mai gesagt hat, dass es Zeit ist mich komplett aus Deutschland zu entwurzeln, habe ich dieses Gefühl nicht angezweifelt.

Ich habe mir auch nicht die negativen Aspekte aufgezeigt und mich von “Ja, aber…” beeinflussen lassen.

Ich wusste einfach, dass es die richtige Entscheidung ist.

Was mich darin bestätigt hat schlussendlich?

Alles lief wie am Schnürchen. Keine Komplikationen, nur Flow und offene Türen. Es war wie, als hätte das Universum schon lange vorher alles für mich vorbereitet gehabt.

Und du weißt immer, dass etwas im Leben richtig ist, wenn du den Flow spürst. Wenn der nicht vorhanden ist, lass es los. Such ihn woanders.

Eine Frau, mit der ich letztes Jahr eine Affäre hatte, sagte mal zu mir: “If there is no flow, let it go.” Für den Satz bin ich ihr sehr dankbar, denn er stimmt IMMER, egal in welchen Bereichen des Lebens (und in Beziehungen!).

Wie sich dieser Flow genau manifestiert hat und wie ich genau bei meiner Entwurzelung vorgegangen bin, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Der Ruf nach diesem Post auf allen Kanälen war sehr groß – was wohl heißen muss, dass viele Menschen daran interessiert sind, sich als Digitale Nomaden aus Deutschland langfristig zu verabschieden.

Wenn du auch dazu gehörst: Glückwunsch. Du hast verstanden, dass wir Weltbürger sind und nicht einem Land anhaften müssen.

 

Meine Gründe für die komplette Abnabelung

A. Ich brauche keine Wurzeln in Deutschland.

Seit ich ein Teenager bin, habe ich viele Jahre meines Lebens überall auf der Welt gewohnt, und fühle mich daher in Deutschland nicht übermäßig zuhause.

Ich hatte Berlin nach einer großen Trennung 2012 on/off als Base für ein paar Jahre und auch eine eigene Wohnung seit letztem Jahr.

Aber dann kam der Punkt, an welchem ich mich wieder komplett aus Deutschland verabschiedete. Ich habe es schon ein paar Mal gemacht in meinem Leben, aber diesmal als Digitale Nomadin meinte ich es ernst, daher kommt mein Business mit.

B. Es macht keinen Sinn eine Wohnung in Deutschland zu mieten und nur ein paar Wochen im Jahr selbst darin zu wohnen.

Die restliche Zeit habe ich sie immer untervermietet, aber auch das war manchmal stressig.

Am Ende des Tages war die Wohnung und die potenziellen Probleme mit dem Untervermieter immer in meinem Hinterkopf. Das hat mich mit der Zeit genervt und war eine sinnlose Belastung während ich um die Welt gezogen bin.

Das mentale Gewicht wollte ich abgeben.

C. Briefe vom deutschen Finanzamt machen mir Angst.

Auch wenn es keinen Grund dafür gibt, da ich nach meinem besten Wissen (und dem von meinem Steuerberater) immer meine Steuern immer gezahlt habe.

Doch das deutsche System macht unsere Gesellschaft paranoid. Da will ich einfach echt nicht mehr mitmachen.

No more graue Briefe!

D. Ich habe nichts dagegen, weniger Steuern zu zahlen.

Das war nicht unbedingt der erste Grund, aber ich kann nicht leugnen, dass es wenig Spaß macht, so viel Geld einem Land abzudrücken, in dem ich nur ein paar Wochen im Jahr Zeit verbringe.

Ja, ich habe 9 Jahre Schulzeit dort verbracht (oh, und Kindergarten) und die Straßen und Gehsteige benützt, aber das habe ich auch in vielen anderen Ländern und überall Steuern zahlen wäre ja sinnlos, nur weil man für eine Zeit lang dort mal die Infrastruktur genossen hat.

Und: Ich habe nie Sozialgelder in Deutschland erhalten und war immer privat versichert.

Ok, genug der Rechtfertigung. Das ist für euch Skeptiker und endlose Kritiker, die mir immer und immer wieder ein ABER reindrücken in Emails und Kommentaren. Ich schicke euch viel Licht und Liebe, auch wenn ihr mir endlos auf den Geist geht. Geht und verändert die Welt positiv.

Mit einem Online Business hat man einfach wenig Ausgaben und somit ist fast alles Gewinn. Der wird schön hoch besteuert und ich finde das shit. Daher habe ich mich für die Unternehmensanmeldung für Hong Kong entschieden. Mehr dazu weiter unten.

 

Nun zum eigentlichen Prozess der kompletten Entwurzelung aus Deutschland:

 

1. Wohnung kündigen & Hausstand aufgeben

Meine Wohnung in Berlin war sehr minimalistisch eingerichtet und ausgerüstet.

Ich habe ein paar Möbel an Freunde verkauft oder verschenkt. Einige Sachen wollte meine Mum für sich oder meine jüngeren Brüder haben. Die haben wir dann gemeinsam per Sprinter nach Bayern gefahren.

Den Rest habe ich last minute auf Ebay Kleinanzeigen für umsonst weggegeben. Mir ging es nicht vorrangig darum Geld zu machen, sondern schnell und unkompliziert alles loszuwerden.

Und: Ich wollte Menschen eine Freude machen und die hatten sie, als sie die super gratis Möbel abholten.

An persönlichem Besitz habe ich schon seit vielen Jahren nur mehr sehr, sehr wenig. Meist nur ein paar Kisten.

Es ist mir nicht schwer gefallen, das auch noch weiter auf nur genau zwei Kisten zu reduzieren. Das meiste davon sind ein paar Winterklamotten und mir sehr wichtige Bücher, die es nicht auf dem Kindle gibt.

Die zwei Kisten lagern auch bei meiner Mama. Das ist natürlich die beste Option, weil gratis.

Nicht jeder kann von diesem Luxus Gebrauch machen: Alternativ könntest du z.B. Lagerbox oder andere Lagerräume zur Self-Storage nutzen.

 

2. Business in Hong Kong anmelden

Schon Monate bevor ich meine komplette Abmeldung aus Deutschland geplant hatte, habe ich mich darüber informiert, wie ich mein Business in einem anderen Land anmelden könnte. Dazu hatte ich mir auch schon ein E-Book-Paket zum Thema Offshore Business gekauft, aber immer wieder aufgeschoben es zu lesen.

Zufällig bin ich im März auf einen wunderbaren Artikel auf dem Blog meines CoWorking Spaces Hubud in Bali gestoßen. Die Autorin beschreibt darin, wie sie ihr Business in Hong Kong angemeldet hatte (Update Juni 2016: leider gibt es den Blog und somit auch den Blogpost nicht mehr).

Direkt habe ich sie über Twitter kurz angeschrieben und gefragt, ob sie derzeit noch in Bali verweilt. Antwort: Ja, und sie bot mir an sich auf einen Kaffee zu treffen. Gesagt, getan.

So konnte ich Zuzanna in einem Cafe in Canggu all meine Fragen zum Thema Business-Anmeldung in Hong Kong stellen. Auf einmal lösten sich viele Fragezeichen auf.

Hier in Kürze meine Gründe, weshalb ich gerade Hong Kong ausgewählt habe:

  • Stabile Währung, Wirtschaft und Politik
  • Große internationale Banken
  • Seriöses und glaubwürdiges Land für Unternehmensaktivitäten
  • Einfacher Prozess, da Agenturen alles übernehmen
  • Ich halte mich viel in Asien auf
  • Man muss nicht in HK wohnen oder einen Einheimischen mit ins Boot holen um ein Business dort zu gründen
  • Keine Unternehmenssteuer für Transaktionen ausserhalb Hong Kongs
  • Ich muss keine Mehrwertsteuer mehr ausweisen

Im Grunde ist das Anmelden sehr einfach, denn man engagiert eine Agentur, die alles übernimmt:

Sie meldet das Business an, sie bezahlt anfallende jährliche Gebühren, sie stellt dir eine Adresse und einen “Secretary Parking Service” (vorgeschrieben in HK) für dein Business, sie sagt die bescheid, wann du deine Steuererklärung oder sonstige Sachen machen musst.

Zuzana empfahl mir die Agentur Asia Business, die sie selbst nutzt und von einem Freund empfohlen bekam. Ich habe mich nach kurzer Recherche auch dafür entschieden. Bisher bin ich auch sehr mit der Zusammenarbeit zufrieden. Meine Ansprechpartner reagieren sehr schnell und kompetent und ich fühle mich in guten Händen.

Meine Wahl fiel bei der Unternehmensform auf eine Limited Company, quasi einer GmbH gleichzusetzen.

Hier die groben Schritte, die aber noch etwas detaillierter in Zuzanas Artikel beschrieben sind:

  • Email schreiben mit Wunsch um Incorporation in Hong Kong.
  • Du erhältst dann eine Antwort mit allen Voraussetzungen, Infos zum Prozess und benötigten Unterlagen.
  • Du wählst einen Unternehmensnamen und schickst alle Unterlagen per Email.
  • Nachdem sie alle Unterhalten von dir erhalten haben, nimmst du die Bezahlung vor.
  • Danach bereiten sie alle Unterlagen vor und schicken sie der per Email – diese musst du dann alle unterschreiben und per Post zurück an Asia Business nach Hong Kong schicken.
  • Nach ein/zwei Wochen erhältst du per Email die Bestätigung für die Unternehmensanmeldung mit allen Zertifikaten und Unterlagen. Du kannst sie dir auch gegen Gebühr per Post zuschicken lassen (empfohlen).
  • Das wars. Nun noch alle Adressen überall ändern (Impressum, Rechnungen, etc) und los geht’s.

Asia Business kann dir auch jemand für deine Buchhaltung und Steuererklärung organisieren (kostet extra, aber sehr empfohlen).

Welche Unterlagen brauchst du?

  • Passkopie
  • Nachweis deines Wohnsitzes (via Rechnung oder Bankauszug, kann bis zu drei Monate alt sein)
  • Formular mit Informationen zum Unternehmen ausfüllen (Beschreibung, Tätigkeiten etc.)
  • Drei Namen für dein Business (wird dann auf Verfügbarkeit geprüft)

Kosten:

  • Erstmalige Anmeldung, Gebühren für Asia Business und Hong Kong Regierung für ein Jahr: etwa 1000 Euro
  • Jährlich fallen dann etwa 600 – 700 Euro an (variiert wohl immer ein wenig jedes Jahr)

Wie lange dauert der Prozess?

Im Grunde wirklich nur etwa zwei bis drei Wochen. Supereasy.

Und was ist mit einem Bankkonto?

In zwei Wochen fliege ich nach Hong Kong und eröffne ein Bankkonto dort. Das ganze Bürokratische regelt auch meine Agentur und vereinbart mir auch zwei Termin mit zwei Banken (HSBC und Hang Seng).

Du brauchst nicht zwingend ein Bankkonto in Hong Kong und könntest auch in Deutschland weiter dein Geld halten (dazu müsstest du ein neues Konto eröffnen für dein “neues” Unternehmen).

Ich selbst wollte aber das volle Programm um auch wirklich alle Verbindungen nach Deutschland beenden. Dazu gehört für mich auch, all mein Geld aus Deutschland rauszuholen.

Zum Thema Einkommenssteuer:

Auch wenn du dein Business in Hong Kong angemeldet hast, aber noch immer in Deutschland deinen Wohnsitz hast, zahlst du in Deutschland auch weiterhin deine Einkommenssteuer.

Erst wenn du dich und deinen Wohnsitz in Deutschland komplett abmeldest, lässt dich das Finanzamt in Ruhe.

Im Grunde bräuchtest du dann einen Wohnsitz in einem anderen Land und müsstest dort dann deine Einkommenssteuer zahlen – rein prinzipiell “muss” jeder Bürger dieser Welt irgendwo Steuern zahlen.

Da wären wir dann bei der Grauzone: Als Digitaler Nomade habe ich derzeit nirgendwo einen Wohnsitz jetzt. Ich bin quasi staatenlos (behalte aber natürlich für immer meine deutsche Staatsbürgerschaft).

Ich sehe nur einen Haken an der ganzen Sache:

Wenn ich irgendwann (was ich mir nicht vorstellen kann, aber bleiben wir bei der Hypothese) mal wieder nach Deutschland ziehen würde und mich dort wieder beim Finanzamt anmelde (Anstellung oder Unternehmensanmeldung), würde der Fiskus fragen, wo ich denn in der Zwischenzeit war und meine Steuern bezahlt habe. Wenn man da nichts vorlegen könnte, müsste man wohl alle Steuern in Deutschland nachzahlen, was sehr teuer werden kann.

So viel also zu den Risiken und Nebenwirkungen.

 

3. Internationale Krankenversicherung abschließen

Nicht zu verwechseln mit: Reisekrankenversicherung, denn dazu brauchst du einen Wohnsitz in Deutschland. Aber den hab ich ja nicht mehr.

Für Staatenlose gibt es daher internationale Krankenversicherungen. Die sind ursprünglich eher für Expats gedacht, gelten aber weltweit und erfüllen den selben Zweck mit den gewünschten wichtigen Abdeckungen wie eine deutsche Privatversicherung. Zudem spare ich mir ein wenig Geld.

In Deutschland war ich bei der HanseMerkur privatversichert und habe etwa 260 Euro pro Monat bezahlt. Mit eine internationalen KV bist du mit der Mindestabdeckung schon ab etwa 150 Euro dabei (vielleicht auch günstiger, wobei ich Zusatzoptionen stark empfehlen würde je nachdem wie deine Gesundheit und dein Lifestyle ist). Ich selbst brauche nicht viel Abdeckung, da ich sehr gesund lebe und nie zum Arzt gehe, daher reicht mir eigentlich die Mindestversorgung.

Hier eine Auswahl an empfohlenen internationalen Versicherern:

 

4. Bei den Behörden abmelden

Ein paar Tage vor Abreise bin ich dann zu allen wichtigen Ämtern in Berlin und habe mich abgemeldet. Quasi meine Mitgliedschaft in Deutschland gekündigt:

  • Beim Bürgeramt mein Wohnsitz abgemeldet
  • Beim Gewerbeamt mein Unternehmen abgemeldet
  • Beim Finanzamt mich und mein Unternehmen abgemeldet

Das ganze ging sehr fix, es wurden mir absolut null Fragen gestellt. Auch nicht beim Finanzamt und das obgleich ich offen erzählt habe was meine Pläne sind.

Nun habe ich einen Aufkleber auf meinem Personalausweis, der besagt, dass ich keine Hauptwohnung mehr in Deutschland habe.

 

5. Alles andere kündigen

Dann noch eben mehrere Kündigungsschreiben rausschicken:

  • Internet
  • IHK
  • Krankenversicherung
  • Hausratsversichrung
  • Rundfunkgebühren

 

6. Post weiterleiten

Ich selbst habe eine wundervolle Mama, die meine postalischen Angelegenheiten übernimmt. Also nutze ich ihre Adresse für alles, was noch für mich eintrifft – wobei das wahrscheinlich immer mehr abnimmt.

Alternativ gibt es auch Services wie z.B. Dropscan.

 

Bisheriges Fazit…

Ich habe alles Bürokratische und auch das Aufgeben meiner Wohnung samt Inhalt innerhalb zwei Wochen bewerkstelligt. Manche Menschen brauchen dafür Monate, aber bei mir musste es schnell gehen, da ich nicht viel Zeit hatte.

Ist also alles kein Hexenwerk und geht auch im Ratzfatz-Modus.

Viele Leute machen sich um so viele Sachen Gedanken und Sorgen um den ganzen Prozess. Ich persönlich kümmere mich um die Lösung von Problemen, wenn sie auftreten. Das Leben ist zu wertvoll um sich zu viel Sorgen um Bürokratie zu machen. Just fucking do it.

Zum Thema finanzielle Vorsorge:

Nein, ich habe nichts dafür am Start in Deutschland. Ich will mich nicht vom deutschen System abhängig machen. Ich spare seit Jahren jeden Monat einen Teil meiner Einnahmen an. Mehr dazu kannst du hier nachlesen.

Sehr bald ist für mich die Investition in Immobilien interessant, das würde ich dann mit meiner Mutter gemeinsam machen in Deutschland (da Wohnsitz verpflichtend für den Prozess) oder aber komplett selbst im Ausland (viele Möglichkeiten).

Noch viel mehr Tipps und Informationen zum ganzen Abmeldungsprozess erfährst du übrigens in meinem E-Book.

Noch Fragen? Oder hast du selbst schon Erfahrungen mit dem Auswandern als Digitaler Nomade gemacht? Dann rein damit in die Kommentare!

Signature

 

P.S.: Lust überall zu leben und zu arbeiten? Dann hol' dir mein E-Book "Digital, unabhängig, frei: Die Kunst überall zu leben und zu arbeiten"!

P.P.S.: Willst du auch erfolgreicher Blogger zu werden? Dann hol dir unseren Blog Camp Onlinekurs!

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 79 Gedanken

  • Andreas 19.08.2015 um 08:26 Uhr

    Hallo Conni!

    Jawohl – du hast es mit diesem Artikel wieder einmal geschafft, mich zum tiegründigen Nachdenken zu bringen! Besonders der Satz “If there is no flow, let it go.” spricht mich heute total passend an. Ich arbeite derzeit an einem Projekt, das nicht so richtig laufen will und gestern überlegte ich mir schon, ob ich da weitertun soll. Ich werde mir heute eine kurze Auszeit gönnen und einmal in mich hineinhören. Vielen Dank! lg Andreas

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 09:45 Uhr

      Dann hoffe ich, dass du deinem Flow folgst :))

  • andi 19.08.2015 um 08:41 Uhr

    Hey, wieder ein super netter Artikel.
    Das mit den Steuern ist so eine Sache. Ich habe gerade das Buch „Rich Dad, Poor Dad“ gelesen. Dort geht es auch darum das die „normalen“ Dauerhaft Steuern zahlen und die „reichen(selbständigen)“ etliche Legale Tricks haben um diese sachen zu entgehen.
    Unbedingt zu empfehlen. Ansonsten finde ich es super was du bisher geschafft hast. Lass dich nicht von den neidern ärgern.*prost*

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 09:47 Uhr

      Danke dir!

      Ich bin grundsätzlich kein Fan von Polarisierungen, z.B. in „normal“ und „reich“.. Aber das ist ein eigener Blogpost! :)
      Das Buch ist schon seit Jahren auf meinem Kindle, irgendwie bin ich noch nicht durchgedrungen, danke trotzdem :)

  • Wolfgang 19.08.2015 um 09:25 Uhr

    Danke für den interessanten Artikel und die Ressourcen, Conni!
    Bin ganz deiner Meinung, man darf sich nicht zu viele Gedanken um bürokratische Probleme machen.

    Weil du auch die Grauzone ansprichst: Könntest du dich nicht auch in einem (Niedrigsteuer)land anmelden, um zumindest irgendwo einen Wohnsitz zu haben?
    Oder wäre das zu aufwändig?

    Ansonsten viel Spaß in Hongkong! Hoffe, dir einmal folgen zu können! ;-)

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 09:43 Uhr

      Das ist sicher langfristig der Plan, ja. Ein Leben lang komplett ohne ist glaube ich nicht sinnvoll :)

      • Marco 19.08.2015 um 16:22 Uhr

        Wäre HK denn nicht die naheliegendste Option? Oder ist dort die Steuerlast auch zu hoch?

  • Hanna 19.08.2015 um 10:24 Uhr

    Hey
    Danke für den Artikel, ich finde es super, dass du immer so offen u ehrlich schreibst! 
    Wirst du auch einen Artikel schreiben zwecks der Immobilien Investition? Ob die dann ( so verstehe ich es aktuell ) in Deutschland statt finden wird? Denn ich habe gehört, dass es sich wohl gerade in DE in vielen Großstädten nicht lohnt zu kaufen ….
    Und ich wollte mal wissen, was du darüber denkst, ob es sich wirklich lohnt bzw ob der Markt steigen wird mit den Digitalen Nomaden. Weil aktuell habe ich das Gefühl, dass er immer größer wird, lauter neue Blogs schießen aus dem Boden, da stellt sich mir die Frage, ob sich das wirklich lohnen würde mit ein zu steigen oder was ist deine Prognose ?
    Danke dir, liebe Grüße aus Tel Aviv

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 15:53 Uhr

      Was meinst du damit, ob es sich lohnt? Als Blogger? Als Digitaler Nomade?

  • tammyonthemove 19.08.2015 um 10:33 Uhr

    Super hilfreicher Artikel Connie. Steuern sind echt ne komplizierte Sache. Ich bin in England gemeldet, arbeite aber in der Entwicklungshilfe staendig im Ausland. Selbst die Finanzaemter in England wissen oft nicht wo ich Steuern zahlen muss. CIGNA Versicherung kann ich uebrigens auch nur empfehlen. Bei denen bin ich auch, und ich musste bisher einmal Geld zurueckanfordern fuer eine medizinische Behandlung, was ich innerhalb von 2 Wochen ueberwiesen bekommen habe.

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 15:53 Uhr

      Danke für die Info, cool zu wissen!

  • Matthias 19.08.2015 um 11:12 Uhr

    Sehr toller und motivierender Artikel. Ich sehe es sehr ähnlich wie du. Leute die einem staendig erzaehlen, dass sowas nicht gut ist, gibt es viel zu viele und ihre Argumente sind für mich null Wert. Mach weiter so :) 
    LG, Matthias 

  • Gaby 19.08.2015 um 11:21 Uhr

    Hallo Conni,
    super Artikel. Mir fehlt nur eine Sache. Die GEZ Abmeldung – ich selbst habe auch einmal gedacht, es wäre damit erledigt, dass ich meine Wohnung kündige. Das hat mich viel Geld gekostet, weil die GEZ auch für die nicht mehr vorhandene Wohnung noch die Nachzahlung von mir wollte mit dem Wortlaut „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“. Habe den Betrag zähneknirschend bezahlt.
    Alles Liebe.
    Gaby

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 15:54 Uhr

      Ich hab denen meine Wohnsitzabmeldung geschickt, damit bin ich raus. Ohne Wohnsitz in Deutschland keine GEZ.

  • Urs 19.08.2015 um 12:16 Uhr

    Hi Conni
    Danke für die wahren Worte. Scheint alles ganz easy zu sein so wie du das erzählst. Vor laaaanger Zeit hatte ich einen Bekannten der genau daselbe wie gemacht hat in HK. Leider habe ich den kontakt verloren, aber da du ja quasi mein Nachbar bist, können wir uns mal auf einen Kaffee in den Phils treffen. Bin immer July/August dort. Dann vielleicht bis bald.
    Urs

  • Steffen 19.08.2015 um 12:54 Uhr

    Hallo Conni,

    Ich finde es klasse, wie du dein Ding Stück für Stück durchziehst und ich gebe dir vollkommen recht, wenn du sagst: Nichts ist in Stein geschrieben. Dinge verändern sich, wir verändern uns.
    Das Problem mit dem „Aber“… hab ich auch immer wieder und auch wenn mein Leitspruch seit Jahren
    „Das Geheimnis des Glücks ist loslassen!“ heißt, ist es oft schwierig sich zu überwinden.
    Ich freue mich aber jedes Mal riesig, wenn ich es doch schaffe. 
    Der Spruch: „If there is no flow, let it go“, ist auch wunderbar und bringt mich wieder zum Nachdenken.
    Danke für den aufweckenden und sehr informativen Artikel

    Steffen

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 15:54 Uhr

      Freut mich, dass dir mein Beitrag so weitergeholfen hat, mein Lieber :)

  • Catherine Diallo 19.08.2015 um 13:07 Uhr

    “If there is no flow, let it go.” Eigentlich Wissen, das jeder in sich hat und das im Laufe der Jahre verkümmert. Hatte den Digital Nomad lifestyle angedacht, mir dein Ebook geholt und den Blog Camp Kurs. Der flow wollte nicht so wirklich kommen. Mittlerweile habe ich mich für eine andere Variante der Ortsunabhängigkeit entschieden, und der flow ist da. Die digitale Sache habe ich erst mal hinten angestellt und lässt sich später prima mit meinem aktuellen Projekt verbinden. Ist aber nur aufgeschoben und ohne Deinen support wäre ich vielleicht gar nicht so weit gekommen. Zu den Skeptikern: wer die Ortsunabhängigkeit nicht mag, soll es halt bleiben lassen.

    Danke liebe Conni! Du machst das genau richtig.

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 15:55 Uhr

      Lieben Dank für deine Worte! :))

      <3

  • Christian 19.08.2015 um 13:38 Uhr

    Wow, ich bin sprachlos! Ich lese deinen Blog seit zwei Wochen und bin nur noch im Reisefieber. Jetzt auch noch diese Sache hier. Ich würde direkt alles aufgeben und deinem Beispiel folgen! Ich hab nur noch ein wenig Kribbeln im Magen … Aber Conni, weiter so! Spitze was du machst und wie du es machst! Einerseits aus dem Flow, andererseits nicht unüberlegtes! 
    LG Chris 

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 15:55 Uhr

      Freut mich sehr zu hören, mein Lieber! Also raus mit dir!!

      • Christian 19.08.2015 um 17:04 Uhr

        Du sagst es ;) Zuerst mache ich noch mein Master Studium fertig, aber dann gibt es keine Ausreden mehr! 

  • Sarah 19.08.2015 um 13:48 Uhr

    Hi Conny! 
    Vielen lieben Dank für diesen tollen Artikel!
    Ich baue gerade einen Blog auf muss jetzt auch mein Gewerbe anmelden. Außerdem will ich bis spätestens Ende Februar nächsten Jahres raus aus Deutschland und als digitale Nomadin leben. Meinst du es macht Sinn das Business trotzdem erstmal in Deutschland anzumelden und dann zu wechseln?

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 15:57 Uhr

      Melde dich mal als Kleinunternehmer in Deutschland an, mit wenig Umsatz hast du eh Steuervergünstigungen am Anfang. Und irgendwo musst du dein Business jetzt erstmal anmelden. Was dann kommt, wirst du ja dann sehen mit der Zeit und ob es für dich wirklich Sinn macht dein Business mit ins Ausland zu nehmen!

      • Sarah 20.08.2015 um 22:24 Uhr

        Vielen Dank Conni! :)

  • Julia 19.08.2015 um 13:51 Uhr

    Hallo Conni,
    wieder mal ein sehr gelungener Artikel.
    Du schreibst, du hast dich auch von der IHK abgemeldet. Bei der Gründungsberatung wurde mir gesagt, dass man mit einem Blog keiner Innung angehört. Oder warst du da wegen deiner digitalen Produkte drin?
    Ich freue mich über die Auflösung meiner Verwirrung.
    Viele Grüße
    Julia

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 15:52 Uhr

      Ich bin nicht nur Bloggerin, ich bin Unternehmerin. Mein Blog ist ja nur ein Kanal. Meine Einnahmen kommen aus unterschiedlichen Bereichen.
      Mehr dazu hier: http://www.planetbackpack.de/conni-kohle-2014/

      Daher hatte ich auch ein Gewerbe dafür angemeldet gehabt und war damit bei der IHK.

  • Jens 19.08.2015 um 15:20 Uhr

    Hallo Conni!

    Toller Post! Schön zu lesen, dass es immer noch Menschen gibt, die sich trauen, ohne „festen Wohnsitz“ zu leben.

    Mich würde interessieren, wie Du nun mit Deinem Konto in Hong Kong Zahlungen annimmst, z.B. für Deinen digitalen Produkte? Hast Du schon einen Zahlungsanbieter?

    Was die Abmeldung von/aus Deutschland betrifft, kann ich nur Deine Erfahrung bestätigen. Es ist leicht sich abzumelden. Wir hatten mit der GEZ z.B. keinerlei Probleme. Einfach die Kopie der Abmeldebescheinigung zugeschickt – fertig.

    Die (Wieder-)Anmeldung in Deutschland ist u.U. aber wesentlich aufwendiger.

    Ein Thema, zu dem man leider wenig liest und es auch wenig Erfahrungsberichte gibt, ist das Leben in der Konstellation als Familie (entweder als Auswanderer oder als Permanent Traveler).

    LG, Jens

    • Conni Biesalski 19.08.2015 um 15:59 Uhr

      Bei mir geht für mein E-Book alles über Paypal, easy.

      Zu DN-Familien gibt es auch immer mehr, auch so einige, die darüber schreiben und auf der letzten DNX waren einige vertreten. Es gibt angeblich auch eine FB-Gruppe. Einfach mal recherchieren..
      Ich selbst schreibe nur aus meiner Erfahrung und die ist eben solo!

      • Jens 19.08.2015 um 19:58 Uhr

        Hast Du Deinen PayPal Account auf Dein HK Konto umgeschrieben? Normalerweise gibt’s ja kein PayPal-Konto ohne festen Wohnsitz!? So war’s bei unserem Umzug nach Spanien. Ich musste meinen deutsche Account kündigen und in Spanien einen neuen beantragen!

        • Conni Biesalski 20.08.2015 um 07:28 Uhr

          Ich muss einen neuen Paypal-Konto eröffnen und mit meinem HK-Konto verbinden!

  • Andreas 19.08.2015 um 16:01 Uhr

    Kaum fragt man sie auf Facebook, schon hat die Conni einen Artikel geschrieben. Du bist super! Vielen Dank :)

    Ich habe noch etwas ergänzendes zu deinen Bedenken bei der Einkommenssteuerpflicht, da ich gerade von einem Steuerberater komme. Seine Aussage dazu:

    Nur wenn du nicht nachweisen kannst das du die 183-Tage-Regel beachtet hast, könnte das Finanzamt dir für die vergangenen Jahre Einkommenssteuer aufs Auge drücken. Maßgeblich ist diese einfache Regel und egal das du keine Einkommenssteuer in einem anderen Land entrichten musstest.

    • Conni Biesalski 20.08.2015 um 08:38 Uhr

      Jaaaa stimmt, du hast vollkommen recht. Voll verplant. Werd ich noch mit in den Beitrag packen!

  • Tina 19.08.2015 um 17:38 Uhr

    Bei einer evtl. festen Rückkehr aka Meldung an einem deutschen Wohnort dürfte es eigentlich mit den Steuern keine Probleme geben, wenn man nachweisen kann das man sich wirklich nicht mehr als 183 Tage in Deutschlan aufgehalten hat. 

    • Conni Biesalski 20.08.2015 um 08:38 Uhr

      Jopp, das hab ich voll verplant, hatte jemand weiter oben auch schon erwähnt! Werd ich noch mit in den Beitrag einfügen!

    • Ario 20.08.2015 um 12:09 Uhr

      Korrektur: …wenn man nachweisen kann, dass man sich durchgehend mindestens 183 Tage außerhalb Deutschlands aufgehalten hat.

  • Silvia 19.08.2015 um 20:51 Uhr

    Hi Conni,

    cooler Artikel! 1000 Dank für den ausführlichen Bericht.
    Du hast eine deutsche Top-Level-Domain. Da musstest du doch sicher einen deutschen Admin bei deinem Hoster angeben, oder nicht!? Hast du das auch über deine Ma gelöst :-) ?

    • Conni Biesalski 20.08.2015 um 07:27 Uhr

      Wie gut, dass immer jemand aufpasst ;) Ist schon alles in Regelung..

  • Nora 20.08.2015 um 00:14 Uhr

    Hey Conni,
    Sehr hilfreicher Artikel! 

    Abmeldung ist wirklich easy. Hab ich sogar alles aus dem Ausland gemacht.
    Abmeldeformulare etc gibt es mittlerweile ja auch online.
    Und manchmal einfach bisschen tricksen. ;-) 

    Gruß aus Irland! 

    • Conni Biesalski 20.08.2015 um 07:26 Uhr

      Ja kann man durchaus auch alles aus dem Ausland machen, aber ich wollte direkt die Bestätigungen schwarz auf weiß um mich dann auch bei der KV und IHK etc abmelden zu können!

  • Lillly 20.08.2015 um 09:14 Uhr

    Persönlich finde ich dieses Steuersystem höchst ungerecht und würde dem auch gerne entkommen. Allerdings denke ich auch, dass es gut ist, in einer Solidargemeinschaft zu leben, die eben auch Allgemeindinge finanziert. Große Firmen wie amazon usw. drücken sich ja, wo sie können, Steuern zu zahlen, das finde ich nicht in Ordnung. Ich muss aber zugeben, dass ich, wenn ich digitaler Nomade wäre, auch über diese Option „Business in Hong Kong“ nachdenken würde. Anscheinend will der Mensch nichts teilen oder? Oder nicht zuviel. Ich bin da ambivalent. 

    Bist du eigentlich politisch, Conny? Du bist ja gerade in Thailand, wie ich sehe, bekommst du die Dinge, die dort gerade passieren mit und was denkst du darüber?

    • Conni Biesalski 20.08.2015 um 13:53 Uhr

      Es gibt nicht nur Steuern um sein Geld zu teilen. Ich gehe bald wieder nach Bali zurück für längere Zeit und habe dort vor einen prozentualen Anteil meines Gewinns an soziale Projekte und an eine Tierschutzorganisation zu spenden – jeden Monat. Das ganze kann dann auch online mitverfolgt werden, da ich darüber berichten werde und die Projekte besuchen werde. Für mich ist so mein Geld besser geteilt.

  • Sven K. 20.08.2015 um 12:04 Uhr

    Sehr interessanter Artikel!
    Bringt einen zum Grübeln und macht echt Mut, vielleicht auch mal so einen radikalen Schritt zu gehen! Respekt! Und Danke, dass Du das mit anderen teilst!

  • Alois Brinkmann 20.08.2015 um 13:22 Uhr

    Besten Dank für den ausführlichen Bericht. Mich würde intressieren warum du in Immobilien investieren willst ? …dazu noch in Deutschland. Damit ist man doch auch gebunden, einen Mietvertrag kann ich schnell kündigen.

    • Conni Biesalski 20.08.2015 um 13:49 Uhr

      Immobilien als finanzielle Anlage.

  • Julian 20.08.2015 um 16:44 Uhr

    Hi Conni,
    das ist ja mal der ultimative Guide für alle, die es dir nachmachen wollen. Mega cool! :) 
    Ich will mit meinem frischen Business keinStartup.de zwar nicht um die Welt reisen, aber wer weiß, was kommt. Der Beitrag ist auf jeden Fall sicher abgelegt, falls es doch mal so weit kommen sollte…
    Liebe Grüße
    Julian :)

  • Axel 20.08.2015 um 17:15 Uhr

    Hast du auch die Kündigung bei der GEZ gemacht ?

    VG

  • Staatenlos 20.08.2015 um 20:21 Uhr

    Da bist Du mir ja mit vielen Infos zuvorgekommen, liebe Conni :)

    Sehr schön, dass Du dich zum „staatenlosen“ Leben entschieden hast :) Bist jetzt eine echte Perpetual Zen-Nomadin!

    Hong-Kong ist sicher eine gute, wenn auch nicht die beste Wahl. Aber Du bist ja gut im Business und kannst Dir die hohen Gebühren ja easy leisten ;)

    Dein angesprochenes Problem mit Rückkehr nach Deutschland ist keins. Einfach vor endgültiger Rückkehr kurz dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in einem anderen Land erwerben oder noch einfacher in der EU irgendwo anmelden.  Da gibt es keine Grauzone ;)

    Die Option hast Du übrigens auch immer. In vielen Ländern ist Auslandseinkommen steuerfrei und Du musst oft nur wenige Tage im Jahr im Land sein um Deinen Aufenthaltsstatus nicht zu verlieren.

    Jetzt fehlt nur die Offshore-Diversifizierung ;)

    Liebe staatenlose Grüße
    Christoph

  • Olga 21.08.2015 um 08:23 Uhr

    Hey Conni, ich lese und gucke (deine YouTube-Videos) schon eine Weile mit, freue mich immer über neueste Beiträge von Dir. Übrigens deine Video-Serie von Samui und Ko Phanghan sind wirklich klasse, da werden Erinnerungen wachgerüttelt und Fernweh ausgelöst :)
    Vielen vielen Dank für deinen Artikel, der mir mal wieder bestätigt hat, dass ALLES möglich und vor allem auch machbar ist.

    Folgende Frage: Vorausgesetzt du investierst in eine Immobilie in Deutschland und vermietest diese hier, wie wäre dann die Besteuerung der Mieteinnahmen?
    Ich beabsichtige auch langfristig Deutschland den Rücken zu kehren, wie auch Du bereits oben geschrieben hast, komme ich ebenfalls mit dem System hier nicht klar und möchte mich nicht mehr „versklaven“ lassen. Wir haben mit meinem Mann ein Haus und würden es gern, wenn es dann soweit ist, vermieten und von den Mieteinnahmen im Ausland leben.

    LOVE :)
    Olga

    • Conni Biesalski 22.08.2015 um 11:09 Uhr

      Ich kann dir dazu noch keine Antwort geben, so weit bin ich selbst noch nicht mit meinen Recherchen.

      <3

  • Laura Omamo 21.08.2015 um 19:19 Uhr

    Hallo Conni, vielen Dank, dass du uns die Angst nimmst. Die Angst vor den Einwänden der anderen, die Angst loszulassen und die Angst den Plänen des Universums zu folgen. Und danke für die ausführliche Schritt-für-Schritt-Liste. Ich bin derzeit nur nicht in Deutschland gemeldet, werde aber nochmal dortin zurück kehren. Aber selbst da gab’s schon einen Haufen Einwände. Danke für die Anti-Paranoia-Kampagne!

  • Anasthasia 24.08.2015 um 11:34 Uhr

    Hey conni,
    Danke danke für dieser Blogpost! 
    Mir ist eine Sache aufgefallen: deine berliner Anschrift sehe ich immer noch am Ende deine Newsletter Mail. Sollte diese nicht jetzt in Hongkong sein? LG aus Berlin

    • Conni Biesalski 26.08.2015 um 09:42 Uhr

      Wie gut, dass immer jemand aufpasst ;)
      hab ich verplant, wird die Tage geändert!

  • Anja 24.08.2015 um 17:20 Uhr

    Hallo Conni, hab tausend Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns allen teilst! Ich plage mich auch seit langem mit den ganzen bürokratischen Entscheidungen und werde nun, nachdem ich das letzte Jahr über staatenlos war, wieder alles in Deutschland anmelden. Glücklich bin ich damit nicht, aber für den Moment ist es einfacher. Da ist es aber umso schöner zu sehen, wie einfach doch die Alternative sein kann. Hab lieben Dank dafür!

  • Life to go - Daniel und Jessi 27.08.2015 um 07:58 Uhr

    Mal wieder ein richtig toller Beitrag.
    Du zeigst uns immer wieder, dass das Leben nach eigenem Empfingen und Wünschen möglich ist und man sich nicht in das 9 to 5 Leben bis zur Rente quetschen lassen muss, wenn man da garnicht hinein passt.
    Lieben Dank – du motivierst ungemein und deine Texte sind wirklich immer erfrischend. Man merkt, dass du einfach real bist. Weiterhin alles Gute und viel Spaß auf Koh Tao! LG von Koh Samui, Daniel und Jessica

  • Dobrena 28.08.2015 um 06:03 Uhr

    Hallo Conni,

    eine Frage hätte ich noch: welche Adresse hast du dann für die Anmeldung in Hong Kong angegeben? Bzw. wie sieht es aus mit der Impressum-Pflicht – da braucht man eine ladungsfähige Adresse und bei Dropscan z. B. handelt es sich nicht um eine solche Adresse (ich habe sie gefragt). Mittlerweile sei im Impressum auch Telefonnummer Pflicht, habe ich gelesen. Somit lässt das System einen doch nicht ganz los…

    Liebe Grüße

  • Pana 28.08.2015 um 11:10 Uhr

    Hola Connita! ;-)

    Die zwei geilsten Inhalte in diesem Post für mich:

    „Das ist für euch Skeptiker und endlose Kritiker, die mir immer und immer wieder ein ABER reindrücken in Emails und Kommentaren. Ich schicke euch viel Licht und Liebe, auch wenn ihr mir endlos auf den Geist geht. Geht und verändert die Welt positiv.“
    –> Einfach wunderbar beschrieben! :-) Ich musste grinsen!

    Viel wichtiger:
    „If there is no flow, let it go!“ 
    –> Schlaue Frau, die du da getroffen hattest! Nach dem Gefühl gehen gewinnt auch in meiner Welt immer! 

    Und natürlich: Danke für die Auskunft über das Business! Ist mega interessant, auch wenn es für mich bisher nicht relevant ist, aber man weiß ja nicht, wie es weitergeht!

    Wie immer: DANKE CONNI! :-)

    Liebe Grüße, Panita! ;-)

    • Conni Biesalski 29.08.2015 um 06:18 Uhr

      Das freut mich sehr!

      Bis bald auf Bali? :)

  • Axel 07.09.2015 um 00:53 Uhr

    Weiß jemand hier, ob es dieses Gesetz auch im deutschen Steuersystem gibt ? http://www.irs.gov/publications/p54/ch04.html#en_US_2014_publink100047399
    Es besagt, das U.S. Bürger, die mehr als 330 Tage im Jahr außerhalb der USA verbringen und ihr Einkommen außerhalb des Landes erzielen davon befreit sind in den USA Steuern zu zahlen. Gibt es vergleichbares auch hier in Deutschland ? 

    • Conni Biesalski 08.09.2015 um 05:33 Uhr

      ja, angeblich die 183 Tage Regel..

  • Nadine 08.09.2015 um 11:13 Uhr

    Hi Conni, 
    schön, dass du auch diesen Schritt gemacht hast. Ich war schon mehrfach ganz und komplett aus Deutschland weg und abgemeldet mit allem drum und dran und kann berichten, dass der Wiedereinstieg nach Deutschland (falls gewollt irgendwann) nicht sonderlich kompliziert ist. Wie und wo ich Steuern gezahlt habe in der Zwischenzeit hat niemanden interessiert. Ich bereue allerdings jede Rückkehr, weil sie Geld und Kraft (Behördenkram etc.) gekostet hat. Das, was man als Nomade lernt, geht auch ein wenig konträr zur deutschen Mentalität, die Vorhersehbarkeit, Planbarkeit und viele vermeindliche Sicherheiten braucht. Ich glaube, ich könnte ein paar „Lücken“ füllen, was Fragestellungen speziell zu Kindern oder wie man das als Elternteil schafft, angeht, habe aber keinen Blog o.ä. 
    Liebe Grüße nach Bali, Nadine

  • Basti 09.09.2015 um 12:07 Uhr

    toller Artikel! Du hast meine tiefste Bewunderung und mein vollstes Verständnis! Wenn es nach mir ginge, wäre ich auch schon längst hier nach Südtirol gezogen, aber leider ist dieser schöne Urlaub morgen schon zuende… Beste Grüße aus der  Breakfast Lodge Kastelruth, Basti 

  • Zaxumo 13.09.2015 um 11:06 Uhr

    Hallo! :)
    Sehr schöner Post. Interessant, dass es doch relativ leicht ist, sich hier von allem zu lösen. Zumindest, was die Behörden und alles angeht. ;)

    Liebe Grüße

  • Dirte 16.09.2015 um 13:36 Uhr

    Wow, habe ich noch nie von gehört …du musst echt ein tolles leben haben :) lg.

  • Clara 01.10.2015 um 11:47 Uhr

    Hey Conni, spielt es für die steuerliche Beurteilung eine Rolle, ob Du eine de-Domain hast und Dich an deutschsprachige Leser richtest oder eine com-Domain und in englisch schreiben würdest? Machst Du Deine Steuererklärung dann jetzt, außer der ESt in D, nur noch in Hong-Kong und benötigst dann in beiden Ländern einen Steuerberater? Wo sammelst Du die ganzen Papierunterlagen, die für beide Steuererklärungen nötig sind? Liebe Grüße,
    Clara

  • Susan 04.10.2015 um 15:34 Uhr

    Hallo Conni,
    vielen Dank für deine hilfreichen Posts! Ich bin selber ortunabhängig als Grafik- und Webdesignerin unterwegs und das größte Problem, dass sich mir stellt, ist die Kundensuche. Wie soll man online neben so vielen Anbietern hervorstechen? Persönliche Kundenkontakte sind ja schwierig, und viele Online-Plattformem sind überlaufen und unterbezahlt.
    Du warst ja auch mal als Freelancer unterwegs – hast du irgendwelche Tipps?

  • Marie 05.10.2015 um 22:02 Uhr

    Hallo Conni,

    ich verfolge deinen Blog nun auch schon eine Weile und bewundere was du tust. 
    Ich lebe nun auch schon einige Jahre nicht mehr in Deutschland (habe mich auch offiziell abgemeldet). Mein Weg hat mich zunaechst quer durch Asien, dann nach Australien gefuehrt, dann habe ich in Hong Kong gelebt und zur Zeit wohne ich in Fort Lauderdale.
    Ich wuenschte ich waere diesen Schritt auch schon viel frueher gegangen.

    Vielen Dank fuer die Einblicke in dein Leben und die zahlreichen Tips, die du so parat hast.

    Liebe Gruesse aus Florida,
    Marie

  • Eva 20.10.2015 um 23:32 Uhr

    Danke für den wunderbaren Artikel! Mich interessiert, wie genau du das mit der privaten Krankenversicherung und dann in die Langzeitreiseversicherung gemacht hast, in welcher Reihenfolge…Hast du der privaten Krankenversicherung in Dt. deine Abmeldebescheinigung geschickt und du warst raus aus der Geschichte oder hast du gekündigt???? Und ist die Langzeitreiseversicherung zeitlich begrenzt oder kannst du sie immer wieder verlängern?

  • Michael 30.10.2015 um 14:07 Uhr

    Hallo Conni, danke für den guten Artikel. Hat mir weitergeholfen, da ich auch am Überlegen bin, in HK eine Limited zu gründen.
    Was mir bei weiterer Recherche aufgefallen ist: du schreibst, die jährlichen Folgekosten betragen 600 bis 700 EUR. Da kommen aber noch Accounting und Auditing dazu, welche zwingend vorgesehen sind. Das sind dann weitere rund 10.000 HKD, also zusätzliche fast 1.000 EUR. Damit wären die jährlichen Folgekosten bei rund 1.600 EUR Minimum. 

    Gibt es da einen Weg, um sich diese zusätzlichen Kosten zu sparen?
    Danke im voraus für dein Kommentar!
    Schöne Grüße von den Philippinen!

  • Katie 05.11.2015 um 01:00 Uhr

    Hey Conni,
    danke für den informativen Artikel. Wir haben viele Dinge ähnlich gelösst. Eine Frage hätte ich, kannst du einen payment processor empfehlen ?
    1000 Grüsse Katie

  • Nord-Peru Reisen 10.11.2015 um 15:55 Uhr

    Toll, wie Du das schnell hin bekommen hast. Wir sind zwar auch unterwegs, aber haben bisher nicht alle Brücken abgebaut. Das kommt wahrscheinlich noch…

  • Marco Winter 09.12.2015 um 15:38 Uhr

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich so lebe. Es macht mir aber Spaß, dir zu folgen ;)

  • Bert 03.04.2016 um 21:38 Uhr

    Cool! Echt guter Hinweis mit den Steuern und der KV – ich glaube ja, dass eine Art Privatier-Leben auch in DE möglich ist, wenn man nicht in die zahlreichen Konsum-und Lebenshaltungskostenfallen tritt, wodurch man geringere Fixkosten hätte.

  • Oliver 31.05.2016 um 14:53 Uhr

    Hallo,
    sehr interessant, dein Blog. Bin ich gerade drauf gestoßen. Eine Frage habe ich: welchen Pass verwendest Du denn zum Reisen als Staatenlose? Welche Adresse gibst Du bei den Airlines oder Visabeantragung an, wenn du reist?

  • tmi 11.07.2016 um 17:04 Uhr

    Klappt das wirklich mit der Hong Kong Limited? Es gibt spezielle Gesetze dass man sich mit Business aus vorrangig deutschen Einnahmen nicht einfach durch Wohnortverlagerung/Geldverlagerung von der Steuer aus Deutschland befreien kann. Selbst wenn man sich komplett abmeldet. Auch wenn das vielleicht ein zahnloser Tiger für dich ist aber §§ 2 bis 5 AStG (Außensteuergesetz) besagt dass du nach wie vor Steuern in D bezahlen musst weil deine Einnahmen aus Deutschland vorrangig sind (ich hab mal von Mindestgrenzen wie 30% Einnahmen aus D gehört).
    https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fensteuergesetz_(Deutschland)#Zweiter_Teil:_Wohnsitzwechsel_in_niedrig_besteuernde_Gebiete

  • Franz (Steuerberater) 06.10.2016 um 20:07 Uhr

    Bei Punkt C. kann ich Dir nur zustimmen. Das deutsche Steuerrecht ist erbarmungslos und der ehrliche Steuerzahler fühlt sich wie bei einer Hetzjagd.