Mit VPN im Iran: Internetfilter umgehen auf YouTube & Co.

Freies Internet im Iran? Mit einem VPN umgehst du Internetsperren sicher und anonym.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Zumindest, wenn er online auch auf Facebook & Co. zugreifen kann, um mit seinen Freunden Fotos und Stories zu teilen. Leider ist dies manchmal leichter gesagt als getan, denn nicht in jedem Land ist das Internet so offen und frei, wie es sein sollte.

Der Iran ist ein spannendes Reiseziel, das auf eine lange Geschichte und vielschichtige Kultur zurückblickt. Trotzdem ist es kein Geheimnis, dass sicheres und anonymes Surfen dort nicht garantiert ist. Auch viele Websites und Messengerdienste sind gesperrt.

Musst du also auf soziale Netzwerke verzichten, bis du wieder daheim bist? Nein, keine Sorge. Mit einem VPN kannst du die YouTube-Sperre umgehen sowie unbeobachtet und anonym surfen. Gesetze brichst du damit nicht: VPN sind im Iran nicht verboten.

Allerdings ist nicht jeder VPN-Service geeignet und sorgt wirklich für deine Sicherheit. Weshalb ExpressVPN die beste Wahl ist und welche Alternativen es dazu gibt, verraten wir dir hier.

ExpressVPN im Iran: Eine Step-by-Step-Anleitung

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Der beste VPN-Anbieter

ExpressVPN

Zum Angebot

Warum ExpressVPN der beste VPN-Anbieter für den Iran ist? Ganz einfach: Die Übertragungsrate ist unübertroffen und die Sicherheit auf dem neuesten Stand. Dank der No-Logs-Richtlinie zeichnet ExpressVPN deine Verbindungsdaten nicht auf.

Wirklich angenehm ist die schnelle und einfache Installation, für die du garantiert kein technisches Vorwissen brauchst. Mit nur vier Schritten kannst du frei und sicher surfen.

1. Schritt: Betriebssystem und Abonnement auswählen

  • Wähle auf der Website von ExpressVPN dein Betriebssystem: Windows, Mac, iOS, Android.
  • Entscheide dich für eines der Abonnements.
  • Nun trägst du noch deine E-Mail-Adresse ein und klickst auf die gewünschte Zahlungsmethode.
ExpressVPN Buchen

Alles übersichtlich und einfach: Noch leichter als mit ExpressVPN geht es nicht

Wir empfehlen dir das 15-Monats-Abo. Damit sparst du im Vergleich etwa 5,40 Euro pro Monat. Und falls ExpressVPN doch nichts für dich ist, kannst du mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie dein Geld problemlos zurückbekommen.

2. Schritt: Download & Installation

  • Du bekommst eine Bestätigungsmail mit einem Link zur Download-Seite.
  • Dort lädst du die Software herunter. Folge der Installationsanleitung – beides dauert nur wenige Minuten.
  • Kopiere den Aktivierungscode auf der Download-Seite und trage ihn in die geöffnete Software ein.
ExpressVPN Downloadseite

Auch beim Download hat ExpressVPN alles einfach und übersichtlich gestaltet

Installiere die Software schon bevor du deine Reise antrittst. So kannst du bereits unterwegs sicher in öffentlichen Netzwerken surfen. Außerdem gehört die Website von ExpressVPN im Iran zu den gesperrten Seiten. Dadurch hast du nach deiner Einreise keinen Zugriff mehr.

3. Schritt: VPN-Connection aufbauen

  • Los geht’s: Klicke auf den großen Startknopf. Schon baut die Software den VPN-Tunnel auf, mit dem du Internetfilter umgehen kannst.
  • Sobald die Connection steht, wird der Knopf grün.
  • Um die Connection zu beenden, klicke noch einmal auf den Knopf.
ExpressVPN Oberflaeche

An und aus: Ein Klick, und schon surfst du mit einem VPN

4. Schritt: Den Server-Standort wechseln

  • Klicke auf den ausgewählten Server-Standort unter dem Startknopf. Es öffnet sich ein neues Menüfenster.
  • Wähle den Reiter „Alle Standorte“.
  • Hier sind sämtliche verfügbaren Server übersichtlich nach Kontinenten und Ländern sortiert. Du kannst deinen Standort beliebig oft wechseln.

Und wie umgehst du mit einem VPN das Geoblocking von Streaming-Diensten? Wähle einfach einen VPN-Server aus einem Land der gewünschten Inhalte. Für die ARD Mediathek verbindest du dich z.B. mit einem deutschen Server. So umgehst du effektiv Ländersperren.

ExpressVPN Standorte

Perfekte strukturiert: Hier findest du jeden Standort in Sekunden

Warum solltest du ein VPN im Iran verwenden?

Im Iran werden viele Websites von der Regierung blockiert. Wie der Bayrische Rundfunk berichtete ist das möglich, weil die wenigen Zugangsprovider in staatlicher Hand sind. Ironischerweise wird parallel die digitale Infrastruktur ausgebaut.

Das Ziel ist ein nationales Intranet. Amnesty International sprach sogar von einer „Internetpolizei“. Offiziell werden die Maßnahmen damit begründet, unmoralische und antiislamische Inhalte nicht mehr zugänglich zu machen.

Ohne digitale Hilfe bist du auf deiner Reise in den Iran also stark eingeschränkt und kannst viele Seiten nicht mehr aufrufen. Dazu gehören sowohl YouTube wie auch eine Facebook Post Sperre.

Staatliche Internetfilter im Iran effektiv umgehen

Mit einem VPN kannst du die Sperren jedoch umgehen! Über einen VPN-Server in einem anderen Land ziehst du virtuell um und legst dir ganz einfach eine neue IP zu.

Auf den ersten Blick scheint der Einsatz eines Proxy Server einfacher und ebenso nützlich. Allerdings ist ein Proxy deutlich unsicherer als ein VPN. Innerhalb des Netzwerks können deine Daten noch immer abgefangen werden.

Eine Einschränkung gibt es allerdings: Im November 2019 wurde nach landesweiten Protesten gegen eine Erhöhung der Benzinpreise das komplette Internet im Iran gesperrt. Dann hilft dir leider auch ein VPN nicht mehr!

Protesten im Iran 2019

Nach den landesweiten Protesten im Jahr 2019 wurde das Internet im Iran lahmgelegt @ MojNews

VPN-Nutzung im Iran: Legal, illegal oder Grauzone?

Sind VPN legal? Glücklicherweise sind sie im Iran zumindest noch nicht verboten, sondern in der iranischen Bevölkerung sogar äußerst beliebt! In Kombination mit dem Tor Browser können die Iraner sich so frei im Internet bewegen und auch verbotene Messenger-Dienste wie Telegram nutzen.

Das Tor- oder „Onion“ Netzwerk ist wie eine Zwiebel in vielen Schichten aufgebaut. Da die Daten über verschiedene Knotenpunkte geleitet werden, ermöglicht es anonymes Surfen.

Allerdings wird versucht, die Nutzung von VPN zu unterbinden. So findet ein Katz-und-Maus-Spiel statt: Die Regierung kontrolliert die Provider, um die IPs der bekannten VPN-Anbieter im Iran zu blockieren. Im Gegenzug aktualisieren die Anbieter ihre IP-Listen regelmäßig, um einer Sperrung zu entgehen.

Informiere dich vor Reiseantritt am besten beim Auswärtigen Amt nach dem aktuellen Stand der Reise- und Sicherheitsinformationen.

Freies VPN als kostenlose Alternative?

So verlockend ein gratis VPN auch ist, gehen damit immer Nachteile einher. Im besten Fall kriegst du einfach nicht die Leistung, die du dir erhoffst – im schlimmsten Fall gelangen deine Daten in die Hände von Dritten!

Und es ist ja auch logisch. Bei jedem VPN-Anbieter entstehen Kosten durch die Serverwartung und die Software-Aktualisierung. Diese Kosten muss er irgendwie wieder decken. Aus diesen Gründen ist ein kostenloses VPN keine gute Idee:

  • Du surfst mit einem kleinen Datenvolumen oder stark gedrosselter Geschwindigkeit.
  • Dir stehen nur wenige überfüllte und langsame Server zur Auswahl.
  • Streaming-Dienste kennen die IPs und haben sie längst gesperrt.
  • Der Sicherheitsstandard ist nicht up to date.
  • Du wirst mit Werbung bombardiert.
  • Deine Daten werden eventuell gesammelt und weitergegeben.

Kostenpflichtig heißt übrigens auch nicht automatisch gut! OkayFreedom ist z.B. neben der eingeschränkten Probeversion kostenpflichtig. Der Anbieter gibt aber in den AGB direkt an, deine Daten möglicherweise an Dritte weiterzugeben.

VPN India Okay Freedom AGB1

Deshalb lohnt es sich, die AGB zu lesen: So einen Anbieter möchtest du nicht, wenn du Wert auf deine Privatsphäre legst

VPN-Anbieter für deine Iran-Reise im Vergleich

ExpressVPN ist ganz klar unser Favorit. Es gibt aber auch ein paar andere Anbieter, die dir freies Internet und sicheres Surfen bieten können. Um dir eine langwierige Recherche zu ersparen, stellen wir dir hier zwei gute Alternativen vor.

Alle drei Anbieter verfolgen eine No-Log-Policy, zeichnen also keine Verbindungsdaten auf, wenn du surfst. Ebenso können sie alle das Geoblocking von Netflix umgehen.

Denke daran, dass jedes VPN deine Surfgeschwindigkeit ein wenig drosselt. Der Grund dafür ist der Umweg über einen anderen Server. Bei einem guten VPN-Dienst bemerkst du davon allerdings nicht viel und kannst problemlos in hoher Qualität streamen.

ExpressVPN: Unser Performance-Sieger

Dieser Anbieter heißt nicht umsonst „Express“: Die Übertragungsrate von ExpressVPN ist ungeschlagen. Der Performance-Sieger bietet außerdem über 3.000 Server an 160 Standorten in 94 Ländern und ist damit weltweit am besten aufgestellt.

ExpressVPN Homepage 2020

ExpressVPN ist der absolute Performance-Sieger: Besser geht es nicht

Die Bedienung ist intuitiv und die Software für wirklich jedes Betriebssystem verfügbar. Preislich ist der Service im oberen Bereich angesiedelt. Am günstigsten ist das 15-Monats-Abo mit etwa 5,75 Euro pro Monat.

NordVPN: Unser Preis-Leistungs-Sieger

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Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

NordVPN

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NordVPN ist der eindeutige Sieger in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Bedienung ist einfach und in Sachen Sicherheit gibt es absolut nichts zu meckern. Die Surfgeschwindigkeit ist nicht ganz so hoch wie bei ExpressVPN, aber zum Streamen ausreichend.

Um wirklich von dem günstigen Preis zu profitieren, schließe das 2-Jahres-Abonnement von NordVPN ab. Umgerechnet liegst du damit bei 3,30 Euro pro Monat.

CyberGhost: Das Schnäppchen für Sparfüchse

CyberGhost Homepage

Günstiger geht es nicht: Wähle das 3-Jahres-Abonnement, um richtig zu sparen

CyberGhost punktet ebenfalls mit einer einfachen Bedienung und guten Datensicherheit. Die Übertragungsrate ist nicht die schnellste, aber zum Streamen reicht sie aus.

Um von dem günstigen Preis zu profitieren, musst du allerdings, wie auch bei NordVPN, eine lange Vertragslaufzeit wählen. Im 3-Jahres-Vertrag liegst du dann umgerechnet bei etwa 2 Euro pro Monat.

Unser Fazit: Mit einem VPN frei durch den Iran surfen

Im Iran gibt es online so einige Einschränkungen und gesperrte Seiten sind an der Tagesordnung. Mit einem guten VPN-Anbieter ziehst du allerdings virtuell um. So vermittelst du den Eindruck, dich in einem anderen Land aufzuhalten.

Zwar sind VPN im Iran nicht gerne gesehen, aber noch sind sie legal. Allerdings solltest du dich schon vor deiner Reise um die Installation kümmern. Denn im Iran könnte die Seite des Anbieters gesperrt sein. Außerdem kannst du so bereits unterwegs sicher und anonym surfen.

Mit unserem Testsieger ExpressVPN bist du für deine Zeit im Iran gut gerüstet und umgehst nervige Internetsperren. Auf kostenlose Anbieter solltest du lieber verzichten, da sie immer Nachteile mit sich bringen.

In jedem Fall gilt: Nutze ein VPN und genieße deine Reise in den Iran!

Du bist schon einmal in den Iran gereist und hast dort vielleicht sogar Erfahrungen mit dem Einsatz eines VPN gesammelt? Wir sind neugierig, was du zu erzählen hast – teile es mit uns in den Kommentaren!

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Mauricio Preuß

Hi! Ich bin Mauricio und als Unternehmer hauptsächlich digital unterwegs. Sicherheit liegt mir beim Reisen sehr am Herzen, daher verbinde ich mich nur mit VPN in fremde Netze. Positiver Nebeneffekt: als Serienjunkie überliste ich damit jegliches Geoblocking und streame alle meine Lieblingsserien.

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