Sinnsuche für Freiheits-Junkies: Wie du deine Wahrheit & Berufung findest

sinnsuche freiheit

Du willst frei sein.

Du willst mit etwas deinen Lebensunterhalt verdienen, das dich jeden Tag glücklich macht.

Du hast aber keinen Plan, was du wirklich mit deinem Leben machen willst oder was dich tief erfüllt.

Du bist unglücklich in deiner jetzigen Karriere und in einem ortsabhängigen, unfreien Leben, weißt aber nicht, was eine bessere Alternative wäre.

In jedem Fall willst du frei sein, dein Ding machen, da wohnen wo du willst, die Welt bereisen so lange du willst und dein Leben so gestalten, wie es dich glücklich macht.

Wenn das alles auf dich zutrifft, ist dieser Post für dich.

 

Wer heute noch denkt, ein Studium oder eine tolle Ausbildung und viele wahnsinnig tolle Praktika im Ausland wären der beste und sicherste Weg zu einem erfüllten Leben und gefüllten Bankkonto liegt daneben.

Viele von uns kommen aus dem Studium raus oder sitzen in ihrem ersten Job und erkennen, dass sie völlig disillusioniert sind.

Mir ging es so.

Und ich weiß aus einer Menge Leseremails, dass es vielen anderen auch so ergeht:

Erfüllung? Fehlanzeige.

 

Niemand bringt uns je wirklich bei, herauszufinden, was wir wirklich vom Leben wollen.

Was die Wahl unser Berufe angeht, so werden wir zum Großteil völlig alleine gelassen.

Kein Professor hat mir an der Uni erzählt, wie ich meine Leidenschaft finde oder wie ich mich mit “Kommunikation & Medien” selbständig machen könnte.

Und dass es sowas wie das Digitale Nomadenleben gibt? Hat mir auch niemand gesagt.

Irgendwann kommen die ein oder anderen (und du) darauf, dass da doch mehr sein muss im Leben, dass das nicht alles sein kann. Denn du fühlst dich weitaus leerer, gelangweilter und unzufriedener in deinem Leben und in deinem Job als glücklich, leidenschaftlich und voller Energie.

Eines Tages fängst du an, der Sache auf den Grund zu gehen.

Du findest vielleicht meinen Blog und holst dir mein E-Book. Du fängst an Selbsthilfe-Bücher zu lesen.

Wenn du diesen Blogpost hier liest, bist du einer der Glücklichen. Die meisten kommen gar nicht erst so weit. #highfive

 

Weißt du, welche Email ich am meisten erhalte von meinen Lesern?

Sie geht ungefähr so:

“Liebe Conni,

ich weiß nicht weiter. Kannst du mir helfen, was ich mit meinem Leben anfangen soll?

Ich will so leben wie du. Ich weiß aber nicht was mir Spaß oder was ich genau für Leidenschaften habe. Geschweige denn, wie ich damit Geld verdienen könnte.

Bitte hilf mir.”

 

Hier die unschöne Wahrheit

Ich kann niemandem die richtigen Antworten liefern.

Das kannst nur du für dich selbst und jeder andere für sich ganz alleine.

Ich kann dir keine magische Pille in die Hand drücken oder per Knopfdruck deinen Sinn des Lebens definieren.

Diese Verantwortung liegt ganz bei dir.

Nur du hast die Antworten in dir.

Ich kann dir nur die richtigen Fragen stellen.

 

Dein Sinn des Lebens

Dein individueller “Sinn des Lebens”, deine persönliche Wahrheit, ist die Schnittmenge aus vier Bereichen:

  • Du liebst, was du tust –> Deine Leidenschaft
  • Die Welt braucht, was du tust –> Deine Mission und Service für die Menschheit
  • Du bist richtig gut, in dem was du tust –> Deine Fähigkeiten
  • Du wirst für das, was du tust bezahlt –> Dein Einkommen
  • Du lebst einen Lifestyle, den du liebst –> Dein Lifestyle Design

Wenn all diese fünf Bereiche zusammen Sex haben, bist du angekommen.

Hört sich unmöglich an? No way.

Ich habe es geschafft. Und viele andere, die ich kenne, auch.

Klicke auf die Links um ihre Story zu lesen:

Keiner hat je gesagt, dass es einfach ist. Aber ich kann dir eines sagen:

Es ist möglich. Und es ist es wert. Jeden fucking Tag.

 

Wie du deine Wahrheit herausfindest – und dann lebst

Zwei Geschichten aus meinem Leben:

Eins:

Ich wollte schon als Teenager immer raus und reisen und überall auf der Welt leben, nur nicht in Deutschland. Ich habe mich dabei von niemandem aufhalten lassen – es war wie eine unsichtbare Kraft, die mich gezogen hat.

Studiert habe ich dann aber irgendwann trotzdem – zum größten Teil für meine Eltern und deren Erwartungen an uns Kinder:

“Im Hause Biesalski wird studiert.”

Ich hatte gar keine andere Wahl, mir wurde nie eine andere Option gegeben. Selbst eine “normale” Ausbildung zu machen wäre nicht gut genug gewesen für meinen Vater.

Trotzdem hatte ich keine Ahnung was ich eigentlich mit meinem BA und MA in Kommunikation und Medien anfangen sollte. Ich wusste nicht, was meine wirklichen Leidenschaften waren ausserhalb des Reisens und Schreibens (letzteres wurde mir in der Uni zu Nichte gemacht).

Zwei:

Ich habe vor meinem Coming Out mit 26 immer und immer wieder versucht mit Männern in Beziehungen glücklich zu sein.

Weil es von mir erwartet wurde und es einfach die “Norm” ist.

Es hat lange gedauert bis ich erkannt habe, dass Heterosexualität nicht meine Wahrheit ist (zumindest nicht zu 100%) und ich schon seit ich denken kann eigentlich Frauen begehre. Aber fuck, es war ultraschwierig diese Wahrheit zu akzeptieren und dann auch auszuleben.

Jedenfalls hat mir mein Coming Out geholfen auch in anderen Bereichen zu mir zu stehen und Konventionen nicht ernst zu nehmen.

Viele von uns leben ein Leben basierend darauf, was von uns erwartet wird:

  • Von unseren Eltern
  • Von der Gesellschaft
  • Von unserer Umgebung (Freunde, Schule, Uni…)

Das kann meist auch völlig unbewusst passieren.

Du merkst es meist daran, dass du nicht glücklich mit deinem Leben bist, du unzufrieden bist, dich nicht erfüllt fühlst, eine Leere spürst.

Es kann soweit gehen, dass du krank wirst und dir dein Körper so zeigt, dass du nicht deine Wahrheit lebst.

Zwei Beispiele aus meiner Vergangenheit:

  • Während meines ersten und letzten Erwachsenenjobs in einer PR-Agentur in Berlin hatte ich ständig Rückenschmerzen, war regelmäßig krank und habe mich depressiv und frustriert gefühlt.
  • Ich hatte jahrelang Magenbeschwerden und Psoriasis, weil ich meine Sexualität nicht ausgelebt habe und völlig ignoriert habe, dass ich Frauen liebe. Stattdessen habe ich bis ich 26 Jahre alt war getan, was von der Gesellschaft erwartet wurde und weil ich mich vor meiner Familie und meinen Freunden geschämt habe.

 

Was es bedeutet, deine Wahrheit zu leben?

Das Konzept mag sich ein wenig abstrakt anhören. Wichtig ist, dass du verstehst, wie es im wahren Leben, also in der Praxis, aussieht.

Es geht darum, dass du…

  • in allem was du tust immer zu 100% du bist – in dem, was du tust und sagst.
  • dich selbst besser kennenlernst um zu wissen, wer du wirklich bist
  • deine Werte kennst und sie ohne Einschränkung auslebst
  • deinen Leidenschaften nachgehst
  • dein Geld mit etwas verdienst, das dich erfüllt
  • deine Mission im Leben kennst und lebst
  • stolz darauf bist, so zu sein wie du bist
  • lernst Nein zu sagen
  • Dinge tust, die dir gut tun und die dich glücklich machen – egal, was andere Leute, Freunde oder Familie darüber denken und ohne dich dafür schuldig zu fühlen
  • auf dich und deine Intuition hörst
  • du deine Stärken kennst und deine Schwächen akzeptierst
  • brutal ehrlich bist – zu dir und anderen Menschen
  • sagst, wie du dich fühlst und dich damit offen und verletzlich machst
  • deine tiefsten Träume als Möglichkeiten siehst und nicht nur als unrealistische Fantasien

Deine Wahrheit zu leben bedeutet, dass du, deine Gedanken, deine Taten, deine Wünsche und deine Worte in Harmonie miteinander sind.

Uns wird nie richtig gezeigt, wie wir herausfinden, wer wir wirklich sind und was unsere Wahrheit ist.

Ich musste dafür…

  • mehrmals um die Welt reisen
  • persönliche Krisen durchleben
  • Yoga und Meditation entdecken
  • Life Coaching anfangen
  • Spiritualität in mein Leben integrieren
  • endlos viele Bücher lesen
  • eine Menge bedeutsamer und tiefer Erfahrungen machen

Aber es hat sich gelohnt:

Wenn du deine Wahrheit lebst, dann fühlst du dich jeden Tag leidenschaftlich, enthusiastisch und erfüllt.

Seitdem ich mache, was mir und meiner persönlichen, individuellen Wahrheit entspricht, freue ich mich jeden Tag morgens aufzustehen. Ich bin ständig und überall inspiriert und kann mich vor neuen Ideen kaum retten.

 

Der Weg zu deinem #HELLYEAH

Wir müssen uns quasi umprogrammieren, neu formattieren. Alte Glaubenssätze loslassen, neue entwickeln und in uns verankern.

Wir müssen uns viele Fragen stellen, in uns gehen, mit uns in tiefen Kontakt treten und diese Verbindung für den Rest unseres Lebens pflegen.

Herauszufinden, was unsere Wahrheit ist, ist keine Angelegenheit, die wir mal eben schnell absolvieren. Es kann einige Wochen oder wahrscheinlich eher Monate dauern, bis wir wirklich volle Klarheit haben.

Und selbst dann kann sich deine Wahrheit immer wieder ändern:

Ich versuche sie derzeit wieder neue für mich zu definieren – denn einiges hat sich getan in den letzten Jahren seitdem ich sie zuerst herausgefunden und angefangen habe zu leben.

Stand für mich damals vor drei, vier Jahren das Reisen und der Aufbau meines ortsunabhängigen Lebens im Mittelpunkt, so sind es heute die Bereiche Ernährung, Spiritualität, emotionale Heilung, Yoga und Meditation.

War ich vor ein paar Jahren noch angeturnt von großen Städten und Action und vielen Menschen um mich herum – so genieße ich heute Ruhe an entspannten, kleinen Orten am Meer oder in der Natur.

Es ist also wichtig immer wieder neu unsere Wahrheit zu reflektieren und unseren Kompass neu auszurichten.

Seitdem ich mich, meine Natur und meine Bedürfnisse ernst nehme, fühle ich mich so richtig am Leben – immer und ständig.

Wie du auch an diesen Punkt kommst, erkläre ich dir jetzt.

 

Schritt 1: Komme in Verbindung mit dir selbst

Der wichtigste Schritt überhaupt.

Du musst dir erstmal selber nahe kommen, dich spüren.

Du musst herausfinden, was deine Bedürfnisse sind, was dir gut tut und was nicht.

Ich kann dir dafür in jedem Fall Yoga und Meditation empfehlen. Nur wenn du die Ruhe und den Raum findest, in dich hinein zu hören, wirst du Antworten finden (besonders die zu den Fragen weiter unten).

Vielleicht hilft es dir auch, aus deinem jetzigen Leben für eine Zeit lang auszubrechen.

Oft fällt es uns in unserer gewohnten Umgebung schwer, andere Gedankenebenen zu entdecken und wirklich Ruhe für uns zu finden.

Ich selbst habe zwar meine Antworten während ich meinem ersten und letzten Erwachsenenjob nachging, aber wenn du kannst, dann pack deine Sachen und hau ab:

Am besten an einen Ort mit viel Natur. Vielleicht gehst du auf einen Yoga- oder Vipassana Schweigeretreat. Vielleicht gehst du nach Bali, Mexiko, Costa Rica, Indien oder Thailand und bleibst an einem Ort für einen Monat oder zwei oder länger.

Miete dir eine AirBnB-Unterkunft, lese viele Bücher (siehe unten), lerne andere Menschen kennen, geh ins Yoga, auf lange Spaziergänge.

Ich würde dir davon abraten, schnell zu reisen, wenn du nach Einsichten und Antworten suchst. Wenn du immer nur ein paar Tage hier und ein paar Tage dort bist, kommst du nicht richtig zu Ruhe. Oft ist schnelles Reisen auch nur eine Ablenkung von uns selbst und bringt uns nur noch mehr durcheinander.

Ich habe schon so viele Leute getroffen, die auf Reisen gegangen sind um sich selbst zu finden. Meist kehren sie so entfremdet wie vorher und ohne große neuen Erkenntnissen wieder zurück nach Hause.

Nur in der Ruhe kommen wir zu uns und können unsere innere Stimme hören.

 

Schritt 2: Beantworte die wichtigsten Fragen deines Lebens

Für mich kamen die wirklich wichtigen Einsichten, als ich angefangen habe, mir die richtigen Fragen zu stellen und sie dann auch bewusst zu beantworten.

Ich habe dir hier eine Liste an Fragen zusammengestellt, die ich persönlich essentiell finde.

Es bringt aber wenig, sie dir nur durchzulesen und im Kopf zu beantworten.

Schreib sie dir auf oder druck sie aus und beantworte sie schriftlich:

  • Wie sieht dein perfekter Tag aus?
  • Wenn du noch 12 Monate zu leben hättest, was würdest du machen?
  • Welchen Aktivitäten gehst du regelmäßig nach und vergisst dabei komplett die Zeit?
  • Worüber kannst du stundenlang mit jemandem sprechen, ohne davon gelangweilt zu sein?
  • Was ist ein Gebiet, in dem du gerne Experte wärst?
  • Wenn du einfach so 2.000 Euro bekommen würdest (ohne Haken) und du müsstest sie für etwas ausgeben, das dir selbst unglaublich viel Spaß bereitet – wofür würdest du es ausgeben?
  • Wenn du ein garantiertes, hohes Einkommen haben könntest, was wäre dein ultimativer Traumjob?
  • Wenn Geld kein Thema wäre, welcher Aktivität würdest du regelmäßiger nachgehen?
  • Wenn du eine Million Euro auf einmal auf deinem Bankkonto hättest – wie würde sich dein Leben verändern? Wie würdest du dein Leben gestalten?
  • Was war ein Moment, in dem du dich total kreativ und inspiriert gefühlt hast, in welchem du total in deinem Element warst?
  • Was sind deine Talente, was kannst du gut?
  • Was sind deine Qualifikationen?
  • Wem könnten diese Talente und Qualifikationen nutzen?
  • Was ist deine Mission im Leben?
  • Wie willst du diese Welt zu einem schöneren Ort machen?
  • Wie willst oder kannst du anderen Menschen helfen?
  • Wie kannst du das Leben anderer Menschen positiv verändern?
  • Was ist dein Warum?

 

Und nun:

Siehst du ein Muster? Kannst du zwei oder drei Sachen erkennen, die immer wieder auftauchen?

Und wenn du etwas gefunden hast, dann frag dich auch:

Würdest du es auch umsonst machen?

Denn ja, ich würde auch umsonst bloggen und schreiben, keine Frage.

 

Was sind deine Werte?

Was sind deine nicht verhandelbaren Voraussetzungen, wenn es um das Ausüben deiner Berufung geht?

Welche Rahmenbedingungen liegen dir am Herzen?

Es ist wichtig, dass du weißt, welche Werte und Voraussetzungen für dich essentiell sind wenn es darum geht, ein Business aus deinen Leidenschaften zu starten.

Für mich sieht es so aus:

1. Arbeit darf sich nicht wie Arbeit anfühlen (—> Konzept der Null-Stunden Arbeitswoche)
2. Die Art wie ich Geld verdiene muss einen höheren Sinn und Zweck erfüllen
3. Die Art wie ich Geld verdiene muss mir die größte Freiheit bieten.
4. Die Art wie ich Geld verdiene braucht keine Angestellten.
5. Die Art wie ich Geld verdiene muss es mir erlauben, überall zu leben.
6. Die Art wie ich Geld verdiene muss anderen Menschen helfen und ihr Leben zum Positiven verändern.

 

Was steht dir im Weg, deine Wahrheit und Berufung zu leben?

Ich weiß, dass du alle möglichen Stimmen in deinem Kopf hast, die dir sagen “Ja, aber..” – denn ich hatte sie auch und manchmal kommen sie immer noch.

Es ist wichtig sie anzuerkennen, denn sie werden dir sonst weiter im Weg stehen und meist eher lauter als leiser werden.

Vervollständige diese Sätze:

1. Der Grund, weshalb ich nicht mehr von dem mache, was mich inspiriert ist _____________.

2. Der Grund, weshalb ich nicht mehr von dem mache, was mir Spaß bereitet, ist ____________.

3. Ich habe Angst davor, meine Wahrheit und Berufung zu leben, weil ___________.

Hier ein paar Beispiele, an Ängste und limitierenden Gedanken, die sehr geläufig in unseren Köpfen sind, wenn es darum geht unsere Berufung in etwas zu verwandeln, was unseren Lebensunterhalt bestreitet (ein Business!):

  • Es gibt schon vieles in dem selben Bereich
  • Ich will mich nicht einschränken
  • Vielleicht bin ich nicht gut genug
  • Ich bin nicht besonders genug
  • Vielleicht funktioniert es nicht und ich scheitere
  • Andere können damit vielleicht erfolgreich sein, aber ich nicht
  • Ich fühle mich nicht wohl dabei, für meine Fähigkeiten oder etwas, das eventuell spirituell oder sehr persönlich ist, Geld zu verlangen

 

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Schritt 3: Lass alte Glaubenssätze los, die dir nicht mehr dienen

Hier ein paar Beispiele aus meinem eigenen Leben:

1. Ich kann nicht gut schreiben

Mein Leben lang schon seit der Kindheit habe ich gern geschrieben.

Auf der Uni habe ich den Schwerpunkt Journalismus während meines Kommunikationsstudiums gewählt. Meine Profs fanden aber, dass ich nicht wirklich gut schreiben kann und haben mich mit 3ern und 4ern benotet.

Also habe ich meinen Traum “Journalistin” aufgegeben, weil ich den Glaubenssatz ernst genommen habe, dass ich nicht gut schreiben kann.

Heute erreiche ich mit meinen Worten über 100.000 Leser jeden Monat und erhalte von ihnen täglich das Feedback, dass sie es lieben, wie ich schreibe. Ich bin zwar selbst noch weiter selbstkritisch, aber hey…

Fuck you, Uni und alle Professoren mit euren Noten. Und Danke dafür. Ich wäre sonst nie hier, wo ich jetzt bin.

2. Unternehmertun ist böse und nichts für mich

Ich komme aus einer Unternehmerfamilie. Geld war zwar gut vorhanden, aber genau das hat zu sehr vielen Problemen innerhalb der erweiterten Familie geführt.

Zudem waren meine Eltern immer mit ihrem Business beschäftigt und hatten nie Zeit für mich und meine drei Geschwister. Dann ist das Unternehmen meines Vaters den Bach runter gegangen.

Geld und Business und Selbständigkeit wurde für mich irgendwann in diesen Jahren früher zu etwas “Bösem”. Ich habe mir nie vorstellen können, mich selbständig zu machen. Und ich war durch mein Studium und meinem Masterarbeitsbetreuer voll vom Marxismus angefixt.

Heute weiß ich:

Unternehmertum kann “gut” sein. Ich kann Menschen erreichen und helfen UND dabei Geld verdienen.

Ich muss keine 80 Stunden in der Woche arbeiten, ich kann mein Leben auch genießen und viel Zeit mit den Menschen verbringen, die mir wichtig sind.

 

Was sind deine Glaubenssätze, die dich durchs Leben begleiten, dir aber auf dem Weg zu deiner Wahrheit nicht dienen?

Es ist nicht leicht sie loszulassen, das weiß ich aus Erfahrung.

Aber im Grunde sind Glaubenssätze einfach nur Gedanken, die eine tiefe Autobahn in unserem Gehirn eingefahren haben. Je mehr wir sie glauben und wiederholen, desto tiefer und eingeprägter wird diese Gedankenautobahn.

Die guten Nachricht:

Sie können aufgelöst werden, die Autobahnen geschlossen und neue gebaut werden.

Du musst aber als erstes anfangen, all deine einschränkenden Glaubenssätze in Frage zu stellen.

Hier ein interessanter Beitrag dazu.

Ich kann dir auch empfehlen, dich mit anderen Leuten auszutauschen, die auf einem ähnlichen Weg sind wie du. Das war so ziemlich auch das Wichtigste für mich damals.

 

Schritt 4: Finde heraus, wie du deinen Lebensunterhalt verdienen willst

Ohne Kohle läuft leider nichts. Egal wie groß dein Idealismus – das geile Leben, das du dir wünschst, muss finanziert werden.

Und wenn du nicht dein geilstes Leben führst, kommen wir wieder zum Punkt „Erfüllung“ und ohne kannst du niemandem helfen.

Als nächstes musst du nun also herausfinden, wie du du deine Leidenschaften und deine Berufung in etwas verpacken oder anbieten kannst, so dass andere davon einen Wert ziehen können. Nur dann kannst du damit auch deinen Lebensunterhalt bestreiten.

Das ist meist nicht so einfach und viele tun sich damit sehr schwer.

Im Grunde ist es die Schnittmenge aus deiner Leidenschaft, deinen Fähigkeiten und etwas, für das andere Menschen Geld bezahlen würden.

Nur deiner Leidenschaft nachzugehen, ist zu wenig. Warum das so ist, kannst du in diesem Beitrag und hier erfahren.

Nur weil du gerne reist oder strickst oder in die Luft schaust oder Bücher liest, wird dich niemand dafür bezahlen.

Die Welt muss deine Leidenschaft wollen und bereit dafür sein, dich finanziell zu entlohnen.

Für mich kam dabei damals heraus, dass ich im Bereich Social Media, WordPress und Übersetzungen als Freelancerin mein Geld verdiene während ich einen Blog aufbaue, der mir dann irgendwann mein Einkommen liefern sollte. Tadaaa: Planet Backpack war geboren!

Für mich war es das Ziel, eine Plattform aufzubauen, mit der ich viele Menschen erreichen konnte. Reisen und Ortsunabhängig war mein Ding und Fotografieren und Schreiben und das Weitergeben von Wissen und Begeisterung.

All das in Kombination hat für mich Bloggen ergeben. Und im weiteren Schritt Informationsprodukte um anderen Menschen etwas beizubringen (mein E-Book und unser Blog Camp Onlinekurs).

Um damit aber Geld zu verdienen mussten noch ein paar weitere Skills her. Zum Beispiel Online Marketing und Copywriting.

Für mich war es also Bloggen und Schreiben. Für dich kann es etwas ganz anderes sein.

Ich gehe in meinem E-Book ganz gezielt und detailliert auf diesen Schritt ein und gebe dir viele Beispiele und Möglichkeiten, wie das in der Praxis aussehen kann.

 

Abschließende Worte von mir…

Herauszufinden, was deine Wahrheit und deine Berufung ist wird dich auf eine längere Reise bringen. Eine, die wahrscheinlich dein ganzes Leben lang andauern wird.

Dabei wirst du viel lesen, lernen und über dich selbst erfahren.

Nimm dir zwischendrin auch immer wieder länger Zeit um zu reflektieren und dich mit anderen Leuten darüber auszutauschen. Setz dich nicht zu sehr unter Druck, wenn es dir mit der ultimativen Antwort nicht schnell genug geht.

Großes braucht Weile.

Auch ich muss mich in Geduld üben derzeit bis ich all meine Antworten finde für die nächste Phase meines Lebens.

Es hört nie auf. Auch ich bin immer weiter auf dem Weg, nie angekommen. Dafür ist das Leben da.

ENDLICH habe ich diesen einen Satz verstanden, den man so häufig liest:

Es geht nicht um das Ziel, sondern um die Reise dorthin.

Und schließlich kann ich dir nur empfehlen auf deine Intuition zu hören.

Dein Herz weiß am besten, was es braucht. Lass dich nicht zu sehr von deinem Verstand und von Logik leiten, von “richtig” oder “falsch”. Daher ist es so wichtig, dass du in Verbindung mit dir selbst kommst (Schritt 1).

 

Weitere Ressourcen für dich

Bücher

Und auch dieser Blogpost mit meinen besten Buchtipps.

 

Blogs

 

Tests

 

Events

 

Wenn du denkst, dass du nicht nur eine Berufung im Leben hast

Dann bist du wahrscheinlich ein “Multipotentialite”.

Schau dir diesen TEDx-Talk von Emilie Wapnick an:

Ihre Blog Puttylike und ihr E-Book „Renaissance Business“ haben mir damals auch sehr geholfen.

 

Mein letzter & vielleicht bester Tipp:

Such dir einen Life Coach.

Wenn du es wirklich ernst meinst und ein wenig Geld zur Verfügung hast, dann such dir jemand, der wirklich kompetent ist, Menschen zu helfen, ihr innerstes Feuer zu finden.

Als ich vor etwa einem Jahr mit Life Coaching anfing, ging bei mir eine innere Reise los, die seitdem tiefer geht als alles andere je zuvor. It’s fucking life-changing.

Es ist nämlich nicht nur wichtig, deine Wahrheit herauszufinden, sondern sie auch zu leben. Ein Life Coach hilft dir bei beidem.

Hier meine persönlichen Empfehlungen:

  • Ashley Paquin (mit ihr habe ich selbst lange gearbeitet)
  • Karen Hawkwood (mit ihr arbeite ich aktuell und seit einigen Monaten)
  • Kaja Otto (Hammer Frau, kenne ich persönlich, würde ich sofort anheuern)

 

Achja:

Ich schreibe gerade an einem neuen E-Book.

Es wird ungefähr den Titel tragen „Wie du das Leben anderer Menschen veränderst“. 

Wenn dich das interessiert und das eventuell deine Wahrheit und Berufung ist, dann trag dich hier ein um zu erfahren, wann ich es veröffentliche.

 

Es ist das geilste Feeling überhaupt, wenn du jeden Tag aufstehst und weißt, warum du am Leben bist.

Ich wünsche dir, dass du das auch jeden Tag erleben darfst.

Signature

Wie hast du deine Wahrheit und Berufung gefunden? Oder suchst du noch? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren!

 

P.S.: Lust überall zu leben und zu arbeiten? Dann hol' dir mein E-Book "Digital, unabhängig, frei: Die Kunst überall zu leben und zu arbeiten"!

P.P.S.: Willst du auch erfolgreicher Blogger zu werden? Dann hol dir unseren Blog Camp Onlinekurs!

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 57 Gedanken

  • Susan 01.07.2015 um 17:32 Uhr

    Conni, I love you.

    • Conni Biesalski 01.07.2015 um 18:52 Uhr

      I love you too :)

  • andi 01.07.2015 um 18:30 Uhr

    Auf jedenfal nochmal ein Motivierender Blog Post.
    Ich stimmte dir da vollkommen zu. Gebe dich mit Menschen ab die dich weiter bringen. Lese Bücher. Lese Bücher. Lese Bücher….dadurch wird dein Charakter geformt und du merkst das du nicht der einzige bist der so denkt.
    Fange mit der 4 Stunden Woche an..Ich habe es selber so durchlebt…und lebe jetzt besser…

    Gruß
    Andi

    • Conni Biesalski 01.07.2015 um 19:00 Uhr

      Danke für deinen Kommentar!

      Die 4-Stunden-Woche ist sicher ein Buch, das dabei sein sollte, wobei ich finde, das einige Konzepte darin überarbeitet gehören ;)

      Alles Liebe!

      • andi 01.07.2015 um 20:32 Uhr

        Hi Conny, klar das Buch ist schon etwas älter …ich habe es vor kurzen gerade wieder gelesen.
        Letztendlich der „Grundsatz“ ist noch genau wie heute. 
        Wenn man sich ein wenig mit den „Marketing“ oder dem Bloggen beschäftigt hat und das Buch jetzt nochmal liest..kann man echt sofort die Verbindungen erkennen.

        Prost;)

  • Andreas 02.07.2015 um 07:16 Uhr

    Hallo Conni,

    der Artikel kommt heute gerade richtig für mich! Gestern hatte ich das zweite Kundenstorno binnen einer Woche und jetzt stellt sich im Moment die Frage, ob ich meiner bisherigen Tätigkeit weiter nachgehen soll. Ich werde mir heute Nachmittag frei nehmen (geht ja zum Glück, wenn man selbständing ist) und mir deine Fragen mitnehmen und diese in Ruhe durcharbeiten.

    Vielen Dank!

    Andreas

  • Tanja 02.07.2015 um 09:54 Uhr

    Hi Conni,

    Dein Beitrag könnte im Moment nicht treffender für mich sein. Gestern hab ich mein Blog online gebracht und hatte so ziemlich jedes Gefühl über den Tag verteilt – Aufregung, Panik, Glück, Aggression, Verzweiflung, Unruhe, Freude uvm. In solchen Momenten lernt man wahnsinnig viel über sich.

    Dank Dir und dem Spirit der DNX fühle ich mich auch nicht mehr so allein. Mein Freundeskreis findet es zwar aufregend, dass ich alles hinter mir lasse und als #digitalnomad leben will, aber verstehen tun es alle nicht so richtig. Meine Familie ist total dagegen, aber 37 Jahre auf das hören was andere sagen und ins Schema passen ist einfach nicht meine Wahrheit.

    Eine aufregende Zeit liegt vor mir und ich danke Dir und allen anderen Vorreitern, dass Ihr uns Neulinge virtuell an die Hand nehmt und Euren Weg mit uns teilt.

    Viele Grüße,
    Tanja

  • Nina 02.07.2015 um 13:47 Uhr

    Hi Conni,

    auch für mich kam dein Artikel genau richtig. Die ersten Sätze haben genau meine Gedanken wieder gespiegelt! Mit meinem Job bin ich schon länger unglücklich und ich werde nächste Woche kündigen. Leider besteht mein Leben momentan nur aus meinem Arbeitgeber. Ich habe mich aus Frust so sehr in mich selbst zurück gezogen, dass ich gar nicht mehr weiß wer ich eigentlich bin. Daher bleiben die vielen geilen Ideen momentan relativ aus bei mir. Deswegen werde ich mir nach meiner Kündigung erst mal eine Auszeit nehmen, um heraus zu finden wie ich überhaupt leben möchte.
    Dein Beitrag hat mir einiges an die Hand gegeben und kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Das zeigt mir wieder mal, dass es wichtig ist los zu laufen um an zu fangen. Und wenn man mit offenen Augen geht wird man schon das finden, was man in dem Moment braucht. ;-)

    Vielen Dank für deinen Blog-Post und auch für deine Offenheit und Ehrlichkeit.

    Sonnige Grüße
    Nina

  • Kim 02.07.2015 um 14:30 Uhr

    Ich hab ein Problem. Und zwar leide ich auf eine bestimmte Art und Weise mehr darunter meine Berufung schon gefunden zu haben, als dass ich mich drüber freue. 

    Ich tue es mir verdammt schwer den Gedanken zu akzeptieren, dass ich meine Berufung irgendwie jetzt schon gefunden habe. Kann das sein, dass man seine Berufung schon kurz nach der Schule entdeckt? 
    Ich habe schon sehr früh angefangen Blogs wie deinen zu lesen und habe auch schon sehr früh unterscheiden können, wie es sich anfühlt auf mein Herz zu hören oder eben nicht.
    Aber ich glaube, dass es viele junge Menschen da draußen gibt, die das zwar auch können, aber die wenigsten stehen dafür dann auch ein.

    In gewisser Art und Weise lerne ich unglaublich viel von den Generationen über mir. Auch von dir, Conny, habe ich so unglaublich viel gelernt. Ich liebe es, dass du in deine Artikel auch deine persönliche Geschichte einbettest. Damit hast du mir geholfen zu erkennen, dass Uni und Studium nicht der richtige Weg für mich ist. Uni bringt mich nicht dorthin, wo ich einmal sein möchte. Und ich will jetzt schon anfangen meinen eigenen Weg zu gehen. 
    Der erste Schritt ist heute mit dem Launch von meinem neuen Blog gemacht :) Das bloggen an sich ist zwar nicht wirklich meine Leidenschaft, aber es wird mir verhelfen meine Ziele zu erreichen. Ich freu mich drauf! 

  • Henrietta 02.07.2015 um 14:54 Uhr

    Liebe Conni, 
    vielen Dank für diesen ausführlichen Post – er beeinhaltet so viele Fragen und Anregungen, dass ich ihn bestimmt noch 3mal lesen muss ;) Besonders schön finde ich Deinen Ansatz „die eigene Wahrheit finden und leben“ – das ist nämlich etwas, was so viele Menschen einfach immer unterdrücken, weil sie die Erwartungen anderer erfüllen wollen. Ich habe vor kurzem meinen Job gekündigt und mich selbstständig gemacht und werde ab Herbst mal den Digitalen-Nomaden-Lifestyle für mich ausprobieren. Allein in den letzten Monaten bin ich dadurch meiner Wahrheit schon sehr viel näher gekommen und ich freue mich darauf, sie irgendwann zu 100% zu leben. Vielen Dank, dass Du mir und so vielen anderen immer wieder Denkanstöße auf diesem Weg mit gibst. Liebe Grüße, Henrietta

  • Sarah 02.07.2015 um 14:57 Uhr

    Danke Conni <3, danke danke danke !!! ..du sprichst mir aus der Seele..

  • Patricia 02.07.2015 um 19:13 Uhr

    WOW!

    Ein wahsinnig toller Blog Post!
    Und es ist wirklich alles drin (und noch einiges mehr ;) was ich für mich auch genutzt habe, bzw. immer noch nutze.
    Danke! Hat einfach gut getan :)
    Liebe Grüße
    Patricia

  • Alina 02.07.2015 um 20:05 Uhr

    Super geiler Artikel. Du bist echt genial! Ich befinde mich gerade in eine kleinen Krise. Deine Worte zu lesen tut sehr gut, ich danke die vielmals.

  • Mahdiya Tatjana Rogalski 02.07.2015 um 22:23 Uhr

    Hi Conni, ich finde Dich super und wie Du zu Dir und Deinem Leben stehst. Genauso sehe ich es auch. Wir haben zwar verschiedene Identitäten, was auch natürlich und gut ist, aber ich muss Dir sagen, ich kann genau nachfühlen, wie Du Dich gefühlt hast, bevor Du Dich geoutet hast. Es ist ein bedrückendes Gefühl. Man unterdrückt sich selbst. Nun ich bin zum Islam konvertiert und aufgrund von Rassismsus und Hetze habe ich mich weder in meinem Umfeld noch in meiner Familie getraut mich zu outen. Es hat mich innerlich aufgefressen und doch war ich glücklich mit dem Islam, nur ich wusste, dass es keiner verstehen würde. So war es auch. Allerdings nach dem Outing habe ich mich endlich als Ich gefühlt und mittlerweile kommt auch jeder damit klar. Die, die nicht klar kommen, sind dann leider gegangen. Aber daran konnte ich dann feststellen, wer wirklich meine Freunde sind. Meiner wahren Berufung bin ich auch auf der Spur und ich komme dem Ziel näher. Dank Deinem Artikel hoffentlich noch mehr. Ich finde Dich spitze, mach so weiter und inspiriere Menschen rund um den Globus ;-)

    Danke <3

  • Stefani 03.07.2015 um 10:23 Uhr

    Wer hat bloß gesagt, dass du nicht schreiben kannst? Du schreibst so herzerfrischend…wunderbar :-)

    Ich hatte oft das Gefühl, dass ich mich nicht zeigen darf, weil ich nicht genug theoretisches Wissen habe, kein „wirkliches“ Studium. Das war immer eine gute Ausrede ;-)

    Dann habe ich vor ein paar Jahren das Buch „Gespräche mit Gott“ gelesen und das hat mir so richtig in den Hintern getreten.

    Da stellt sich ein Mann auf eine Bühne und sagt offen: ich habe ein Gespräch mit Gott geführt!
    Pffffff…was war noch mal genau mein Problem? *ich lache*

    Danke Conni…weiter so. Es macht mir große Freude :-)
    Stefani 

  • Björn Puls 03.07.2015 um 10:48 Uhr

    Yeah, erster Tag auf Bali im digitalen Nomadenleben. Es fühlt sich so hammermegageil an. Danke Conni für deine Inspirationen. Love you :-) 

  • Sarah 03.07.2015 um 12:00 Uhr

    Hey Conni,

    klasse Post mal wieder! Ich habe letzte Woche erst selbst zum Thema Leidenschaft gebloggt und konnte daher einige Gedankengänge wiedererkennen.
    Ich habe meine Berufung durch meinen Redakteursjob neben dem Studium „gefunden“. Denn dort habe ich meine Lust zum Schreiben wiederentdeckt, die ich nicht mehr missen möchte. Ich will nicht mehr in den langweiligen Konventionen ersticken, die von der Gesellschaft vorgelebt werden. Das habe ich besonders in meinem Studium gemerkt, wo alle wie fleißige Bienchen nach dem Ziel „Karriere“ streben. Ich habe über die Jahre gemerkt, dass ich das nicht bin. Ich will damit nicht sagen, dass ich nur reisen und Bücher lesen will (so wie du es so schön geschrieben hast), sondern einfach das tun, was mich erfüllt (eben das Schreiben und vielleicht noch einige andere Dinge) und damit mein Geld verdienen. Ich denke aber, dass ich immer noch ein Stück weit auf der Reise/Suche zu mir bin.
    Seit einigen Wochen aber (und da hat dein Blog auch mitgeholfen) bin ich irgendwie zufriedener mit mir, weil ich für mich entschieden habe, was ich machen will. Im Zuge dessen werde ich mir ganz bestimmt auch bald dein aktuelles E-Book holen, denn die Leseprobe hat mir Lust auf mehr gemacht ;)
    Liebe Grüße, Sarah

  • Sarah 03.07.2015 um 12:33 Uhr

    Liebe Conni, du und deine Posts sind eine große Kraft- und Motivationsquelle die mein Leben immer wieder aufs neue bereichern. Dieser Post ist für mich persönlich bisher einer der schönsten die du je gemacht hast. Danke <3

  • Claudia 03.07.2015 um 17:59 Uhr

    Liebe Conni,

    vielen Dank für die tollen Anregungen und die Bücher und Blog Tipps.

    Wir verändern uns ständig, sind immer auf dem Weg „Es geht nicht um das Ziel, sondern um die Reise dorthin“ finde ich sehr passend. Und ich habe mich besonders in dem Satz „es wichtig immer wieder neu unsere Wahrheit zu reflektieren und unseren Kompass neu auszurichten“ wiedergefunden. Denn nur weil uns bestimmte Dinge früher glücklich gemacht haben, heißt das nicht, dass sie uns heute auch noch glücklich machen, deshalb ist es für mich besonders wichtig, mich immer wieder zu fragen, macht mich das was ich gerade tue wirklich noch glücklich oder glaube ich nur das es mich glücklich macht, weil es einmal in der Vergangenheit so war?
    Mir haben Reisen, gute Gespräche mit einem Freund , Meditation und Bücher sehr geholfen, herauszufinden, was meine Wahrheit ist, was gut für mich ist und was nicht.
    „Neugier“ und „Lernen“ sind auch sehr wichtig für mich. Ich setze mich immer wieder neuen unbekannten Dingen und Situationen aus und schaue, was sie mit mir machen. Denn oft wissen wir gar nicht was wir vermissen, bis wir der Sache oder Person begegnen. Und wenn wir nichts neues ausprobieren, entgehen uns so viele Möglichkeiten, etwas über uns selbst und unsere Leidenschaften herauszufinden. Daher finde ich zum Beispiel auch deine Worte über Life Coaching sehr interessant und ich überlege, es in Zukunft auch einmal auszuprobieren.

    Viele Grüße

    Claudi

  • Julian Heck 04.07.2015 um 18:34 Uhr

    Conni, du bist vielleicht keine Top-Journalistin, schreibst journalistisch nicht perfekt, aber…
    aber du hast deinen Stil gefunden und bist vor allem erfolgreich, weil du bist, wie du bist: total authentisch! 

    Ich bin freier Journalist, mache das auch gerne. Ich stecke momentan trotzdem all meine Energie in mein neues Projekt keinStartup.de, welches in den Startlöchern steht. Warum? Weil Journalisten vielleicht vermeintlich perfekte Texte abliefern können, aber das mit der Authentizität und der Beziehung zu ihrer Community (sollten sie überhaupt eine besitzen)… nö! Das funktioniert bei ihnen nicht – vielleicht auch deshalb, weil sie in einem System stecken. Dort will ich jetzt zumindest teilweise raus. Und ich glaube, dass ich meine journalistischen Fähigkeiten ganz gut mit dem Blog-Business verknüpfen kann. Drück mir die Daumen und bleib so, wie du bist ;-)

  • Louise 05.07.2015 um 15:35 Uhr

    Hi Conni, hammergeil!!! Danke für diesen unglaublich pushenden Artikel. Ich liebe deinen Blog, was du machst, wie dus gemacht hast und das jetzt weitergibst und teilst!!! Und ja, ich will auch, ich mache alles neu, jetzt endlich mal!!! Alles Gute, freu´mich auf alles nächste, Louise

  • Tim 06.07.2015 um 14:44 Uhr

    Alter Lax, Connie. Besonders die Artikel in letzter Zeit, aber vor allem „Was ich in über 3 Jahren als Digitale Nomadin gelernt habe“ und dieser hier haben mich komplett umgehauen. Nach anfänglicher Skepsis bezüglich des Richtungswechsels dieses Blogs liebe ich die neue Richtung und kann richtig was mitnehmen!
    Mach weiter so, bereicherst mein Leben ohne es zu wissen ungemein. LG, Tim

  • Elias 07.07.2015 um 11:53 Uhr

    Hammer Artikel. Sehr umfangreich und sehr inspirierend. Gute Arbeit! Muss ich gleich mal durch den Verteiler senden :)

    • Conni Biesalski 07.07.2015 um 14:18 Uhr

      Danke dir mein Lieber, das freut mich zu hören! Ich lese gerade dein Tagebuch und mag es auch total gern :) Ich glaub da ticken zwei Gehirne sehr ähnlich (an manchen Stellen leicht beängstigend haha ;))

  • Alex 07.07.2015 um 13:25 Uhr

    Hi Conni,
    der Artikel ist f# geil… :)
    Liebe Grüße Alex

  • Britta 21.07.2015 um 04:33 Uhr

    Hi Conni,
    habe eben auf Deinem blog gestoebert und bin begeistert. Ich bin selbst 2006 nach einem Burnout aus Deutschland abgehauen nach Kanada, wo ich 4 Jahre blieb. Dort habe ich meinem Mann kennengelernt, mittlerweile 2 Kinder und wir sind vor kurzem nach Ostkanada gezogen, schon Wahnsinn, wie sich das Leben veraendert, wenn man mutige Entscheidungen trifft, so geil ! Die besten Gruesse von einer Nomadin an eine Nomandin, vielleicht kreuzen sich unsere Wege mal. Tschoe Britta

  • Melanie 22.07.2015 um 13:32 Uhr

    Vielen lieben Dank Conni! Besonders der Teil der hemmenden Gedanke, etwas nicht zu können etc. , trifft auf mich total zu.

    Ich kann dem einen Tip nur zustimmen: ein guter (!) Coach ist jeden Cent wert. Vor ca. 10 Monaten habe ich angefangen mit einer ganz tollen Frau zusammen zu arbeiten, die mich persönlich sehr weitergebracht hat. Mein letzter Termin bei einer anderen Coach vor kurzem hat mich bestärkt, mich endlich selbtstständig zu machen und mich nicht mehr nur von der Angst leiten zu lassen! Dennoch kommen auch Momente und Gedanken auf, die mich beunruhigen, aber ich weiß, dass ich es mit genug Willen und Fleiß schaffen werde meine Wahrheit zu leben. Ich bin endlich auf dem richtigen Weg – und das fühlt sich verdammt gut an! All the love for you, Melanie

  • Amelie 22.07.2015 um 18:21 Uhr

    Dein Beitrag ist mega toll. Ist dir wirklich sehr gut gelungen. Danke :). Freue mich auf deine Weiteren Spots ;). Grüße aus Südtirol Dorf Tirol 

  • Charls 22.07.2015 um 19:28 Uhr

    Ich muss echt zugeben, dass dieser Spot einer der besten war, die ich bisher gelesen habe, super. Ich freue mich auf die weiteren Beiträge von dir. Viele Grüße aus dem Hotel Marling

  • Daniela Loeffke 23.07.2015 um 12:21 Uhr

    Liebe Conni,

    dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen. Ich bin auf Deinen Blog aufmerksam geworden, weil eine gute Freundin von mir nächste Woche zu der Digitalen Nomaden Konferenz geht und ich neugierig wurde, wer da so auftritt. Da bin ich auf Dich gestossen und Deine Webside. Ich arbeite selbst als Life Coach in Berlin und finde Deine Worte ganz motivierend und inspirierend. Vielen Dank. Daniela Loeffke

  • Susi 11.08.2015 um 19:50 Uhr

    Hallo Conni! Wow! Wieder ein toller Artikel von dir. :)

    Ich habe meine Berufung gefunden, indem ich auf mein Herz gehört habe und erkannt habe, dass mich dieses Thema und auch das Interesse schon seitdem ich ein Teenager war begleitet. Ich bin jetzt Flirt- und Mentaltrainerin und hab mich immer schon dafür interessiert, wie sich Menschen kennenlernen und warum eine Beziehung entsteht. Vor 2 Jahren hab ich dann meinen richtigen Partner kennengelernt und dieses Wissen, das ich durch meine eigene Erfahrung gemacht hab, möchte ich einfach weitergeben. Das brennt so richtig in mir.

    Es war zwar ein etwas größerer Umweg in Form eines Architektur-Studiums nötig, aber hey, besser spät als nie. Also für alle, die vl. noch etwas Angst vor diesem Schritt haben, es aber in Wahrheit schon ganz genau wissen: wagt es! Hört auf eure innere Stimme und lebt eure Berufung. Ihr seid es euch wert. :)

  • Dennis Laubenthal 18.08.2015 um 22:13 Uhr

    Genau im richtigen Moment auf deine Seite gestoßen: Danke. Sehr.

  • Elias 19.08.2015 um 14:43 Uhr

    Wow! Hammer Artikel.

    Stimme dir 100% zu, zudem was du geschrieben hast. Habe persönlich auch schon ein paar Dinge ausprobiert und komme meiner „Berufung“ immer näher. Life Coaching wäre auch mal eine super Idee, danke für den Tipp. 

    Mach weiter so und bleib wie du bist. :) 

    VG Elias 

  • Steffi 19.08.2015 um 16:44 Uhr

    Conni, du bist die größte Inspiration für mich, mein Leben neu zu gestalten. Wie es für mich passt. Endlich weiß ich, dass ich mich nicht selbst anpassen muss, sondern mir etwas Neues selbst gestalten kann.

    Auf gehts!

    Liebste Grüße, Steffi

  • Julia 30.08.2015 um 17:17 Uhr

    Hey Conni :)

    Finde diesen Artikel super!
    Bin zur Zeit auf Bali und beschäftige mich seit einigen Tagen intensiver mit deinem Blog (kannte dich aber auch schon vorher)
    Habe viel Zeit zum Nachdenken hier ^^
    Eine Frage drängt sich mir besonders auf:

    Wie hast du dein Studium überstanden, wenn du an sich nicht wirklich Bock drauf hattest? (kam zumindest so rüber)

    Ich bin gerade mitten im Studium und es taugt mir nicht wirklich… der Druck dahinter, das Schule-ähnliche System, das auseinanderfiseln von mir sinnlos erscheinenden Fragestellungen… wie man ernsthaft eine Frage auf 20 Seiten Hausarbeit beantworten soll, die auch auf 5 Seiten passen würde… uff… ich finds erdrückend aber mittendrin aufhören möchte ich nicht… irgendeine Art Ausbildung muss ich mal zu Ende bringen und ich werde nicht jünger….
    Die Themen finde ich super interessant nur mental komm ich mit dem Druck nicht klar…

    Deswegen meine Frage, wie du das gemacht hast (sogar bis zum Master! Ich bin froh nach dem Bachelor gehen zu können)

    Viele Grüße und dir bald auch viel Spaß auf Bali!

  • Tanja 12.10.2015 um 22:18 Uhr

    Hey Conni, WORD! Du sprichst mir aus der Seele! Erst gestern hab ich einen Blogartikel zum Thema Mut und Selbstverwirklichung geschrieben. Und der kam echt von Herzen <3 Weil das einfach ich bin. Und weil ich dieses Gefühl jedem wünsche. Weil es möglich ist. Alles liebe aus cgn, Tanja

  • Vivien 13.10.2015 um 10:28 Uhr

    Liebe Conni,
    während ich Dir im Mai diesen Jahres noch völlig planlos auf der DNX gelauscht und meine Arme in die Luft gehalten habe, hatte ich keinen blassen Schimmer was ich eigentlich wirklich-wirklich will und dachte, ich kann ja nix. Nach sehr intensivem In-mich-gehen und mit Hilfe eures Blog Camp Kurses habe ich auf einmal ganz klar gesehen, was ich bin, was ich will und wo ich hin will. Dafür schon ein mega fettes DANKE!! Letztes Wochenende, fünf Monate spatter, war ich bei meiner zweiten DNX und habe mein eigenes Online Business im Gepäck – wie geil ist das, bitte?! Planet Backpack und deine tollen Posts haben dabei eine wichtige Rolle gespielt – weiter so!! Ich bin sicher, so wie du mich erreicht hast, erreichst du auch viele andere tolle Menschen!
    Wünsche Dir einen superschönen Tag auf deiner Herzensinsel, LG Vivien

  • Michelle 13.10.2015 um 11:20 Uhr

    Liebe Conni,
    ich finde deinen Blog und dein E-Book wirklich großartig und bin unendlich dankbar dafür, sie zum richtigen Zeitpunkt in meinem Leben gefunden zu haben. Seitdem lese und schaue ich fast alles, was du veröffentlichst und bin immer wieder inspiriert von deinen Worten. Das gilt natürlich auch für diesen Artikel. 

    Aber: Ich finde die Leidenschaftssuche, wie du sie hier beschreibst, gefährlich. Denn man kann sich darin verlieren und vergessen, auch wirklich mit etwas anzufangen und sich auf die Reise (im übertragenen Sinne) zu begeben. Es klingt, als könnte man sich eine Woche lang in Ruhe hinsetzen und wüsste danach ganz genau, was seine eine große Leidenschaft ist und wie man damit Geld verdienen kann und will. 
    Meiner Erfahrung nach ist es aber ganz sicher nicht so. Klar kann man sich am Anfang eine Weile Zeit nehmen, um darüber nachzudenken. Doch wird man kaum die einzig wahre Antwort finden. Man muss anfangen, sich ausprobieren und etablieren. Da hilft auch das hundertste Buch zum Thema Leidenschaft finden nicht. 
    Noch weiter ausgeführt habe ich diese Gedanken übrigens hier, in der Hoffnung, dass der Link in Ordnung ist (sonst lösch ihn gerne raus):  ameliasjourney.de/missverstaendnis-leidenschaft-business/

    Letztendlich schreibst du es ja auch, dass es Jahre oder ein ganzes Leben dauern kann, bis man das alles für sich herausfindet. 
    Besonders mitnehmen werde ich den Abschnitt zum Thema „Glaubenssätze loslassen“ – den werde ich jetzt nochmal tief wirken lassen. 

    Vielen Dank und alles Liebe! 
    Michelle

  • Susan L. 16.10.2015 um 12:13 Uhr

    Hi Conni,
    ich bin gerade durch Sarah von verwandert.de auf deinen Blogpost hier gestossen und habe ihn mit grossem Interesse gelesen.
    Wie du dir wahrscheinlich denken kannst, bin ich hier her gestolpert, weil auch ich auf der Suche nach dem „Mehr“ im Leben bin. Mein 40Std/Woche Laboranten-Job macht mich schon länger nicht mehr wirklich glücklich und oft wünsche ich mir, ich wäre draussen und könnte etwas tun, was mir Freude bereitet anstatt drinnen im Chemielabor Gifte einzuatmen.
    Viel weiter, als bis zu diesem Gedanken bin ich allerdings noch nicht gekommen, weshalb ich nun am Laptop sitze und etwas recherchiere und lese ;-)
    Dieser Post ist definitiv sehr inspirierend und ich habe mir die Fragen gleich mal ausgedruckt. :)

    Viele Grüße aus Südhessen,

    Susan

  • Maike 11.12.2015 um 19:17 Uhr

    Hallo Conni,
    ich finde diesen Eintrag richtig gut! Er ist super motivierend und regt mich an noch mehr das zu tun, was ich möchte. Ob das Nomadenleben etwas für mich wäre, weiß ich nicht so wirklich, aber ich bin noch auf der Suche nach dem, was ich wirklich machen möchte in meinem Leben.
    Da ich gerade erst die Schule beendet habe, ist jetzt also auch die richtige Zeit dafür und hoffe, dass ich etwas Orientierung bekomme.
    Dein Blog zeigt mir, was alles möglich ist. Nämlich alles und so versuche ich jetzt auch zu leben.
    Vielen Dank für die tollen Einträge!
    Liebe Grüße
    Maike

  • Juli 20.01.2016 um 21:57 Uhr

    Hallo ihr Lieben,

    schon seit längerer Zeit bin ich auf der Suche nach dem, was mich wirklich erfüllt und seit einigen Monaten gehe ich das Ganze ernsthafter an. Ich habe mich schon durch zahlreiche Blogs gewühlt, die sich mit diesem Thema beschäftigen, doch bis jetzt bin ich dieser Frage noch nicht recht näher gekommen. Jetzt stoße ich auf deinen Blog, Conni, und ich merke, dass sich was bei mir tut. Schon beim Lesen durchströmt mich Energie und ich merke, dass es bei dir nicht nur leere Worte sind. Du inspirierst mich. Danke dafür :) 
    Eine Sache will ich noch loswerden. Ich finde es toll, hier auf Gleichgesinnte zu treffen, auch wenn es nur virtuell ist. Aber es hilft einfach. Mein Umfeld signalisiert mir täglich: Studiere, mache Karriere, du musst Geld verdienen, tu etwas für deine Zukunft, such dir einen ordentlichen Job, verlier dich nicht in Träumen… Ich spüre, wie mir meine Energie abhanden kommt. Und das mit 20, wo mir eigentlich noch viele Wege offen stehen… Jetzt meldet sich wieder das Teufelchen auf meiner Schulter, das sagt: Ach, mach dir doch nichts vor. Das Leben ist kein Wunschkonzert und so richtig Erfolg wirst du eh nicht haben. Du, als Normalo….

    Ich werde diesem Teufelchen jetzt mal einen kräftigen Tritt in den Hintern geben.

  • Dori 29.01.2016 um 09:42 Uhr

    Hallo Conni,
    vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Ich werde ihn mir ausdrucken und am besten immer mit mir herumtragen bis ich endlich weiß wer ich bin und wo mein Platz auf dieser Welt ist. Ich habe keine Ahnung was meine Leidenschaften sind, was mich glücklich macht und wer ich überhaupt bin. Irgendwie befinde ich mich etwas im Nebel und ich denke, dass dein E-Book und auch deine Blogeinträge schon vieles in mir angestoßen haben. Ich freue mich schon auf meinen neuen Weg.
    DANKE!
    Viele Grüße
    Dori

  • Sonja 12.02.2016 um 15:12 Uhr

    Danke Conni, deine Blogposts sind immer so schön und motivierend!!!! Ich war, seit ich meinen ersten festen Job hatte (und auch davor in der Ausbildung) unglücklich, habe öfters den Job gewechselt, andere Ausbildungen/Kurse etc probiert, nirgends hab ich mich wohl gefühlt. Immer irgendwie als ob ich fehl am Platz wäre… Letzten Oktober hab ich all meinen Mut zusammengenommen (auch Dank deines Blogs), habe entgegen aller Versuche meiner Familie es mir schlecht zu reden meinen Job (mal wieder) gekündigt, und bin mit einem One-Way-Ticket nach Thailand… Ich hatte auf Thailand und Indonesien die zwei schönsten, unabhängigsten, freiesten und glücklichsten Monate meines Lebens, als ich dann plötzlich aufgrund einer scheiß Krankheit wieder nachhause musste. Ich bin so enttäuscht, traurig und wütend, und weiß nicht weiter… Endlich habe ich einen Weg glücklich und frei zu sein, und jetzt das. Diese Krankheit hindert mich am reisen.. selbst ein popliger 2-Wochen-Urlaub ist fast unmöglich …. :((

  • Amy 28.02.2016 um 15:47 Uhr

    Auch ich gehörte zu den Menschen, die Angst hatten zu scheitern, Angst hatten vor dem, was die Leute oder gar Freunde sagen würden. Dank Menschen wie Dir und Dank meines Freundes weiss ich jetzt, wie einfach glückliches Leben sein kann. Und auch, wenn ich mich als Digitaler Nomade nicht behaupten kann, so lebe ich doch MEINE Freiheit in einem Land, wo die Sonne scheint – für mich sogar in der Nacht ! DANKE

  • Christina 09.03.2016 um 18:01 Uhr

    Hallo Conni…Dein Blog ist wirklich super..Viele Ansichten ähneln den meinen..Es ist schön wenn andere es schaffen ihre Vorstellungen umzusetzen. Ich gehöre jetzt zu der etwas älteren Generation, fühle mich nicht so und auch ich bin seit langer Zeit dabei herauszufinden und umzusetzen wie ich mein Leben so gestalten kann, wie es mir gefällt. Vieles ist mir schon gelungen, aber mir fehlt echt eine Herausforderung, eine Aufgabe…Und alles was mir einfällt, ist leider nicht machbar. Mir fehlen einfach die finanz.Mittel. Um diese zu verdienen bräuchte ich einen Job, aber eine Anstellung ist wohl nicht mehr drin, kein AG, ob ich als Selbständige od. Angestellte, interessiert sich mehr für mich. ICh bin da leider, leider in der Sackgasse…ich kann überlegen,überlegen..Mir fällt nix ein. Ich wollte jetz auch die Yogalehrerausbildung machen, …ich kann es einfach nicht finanzieren…Ich hoffe immer noch, das sich mir in irgend einer Weise ein Weg auftut, dass ich meine Aufgabe, meine Herausforderung finden und umsetzen kann..Ich find es toll, dass du dein Weg gefunden hast und alles funktioniert..einfach super! Ich wünsche Dir das Dich Deine Inspirationen viele Jahre begleiten und unterstützen…Ganz toll…Beste Grüsse und Wünsche für Dich Christina
     

  • Rudi 25.03.2016 um 19:31 Uhr

    Hallo Conni,

    vielen Dank für diesen äußerst inspirierenden und hilfreichen Beitrag! Seit Jahren bin ich schon unzufrieden mit meinem Leben und meiner beruflichen Situation. Ich bin den ganz „normalen“ Weg gegangen wie viele andere und habe eine Ausbildung abgeschlossen und später für ein paar Euro in der Stunde gearbeitet. Aber weder meine Ausbildung noch meine späteren Jobs oder mein aktueller Arbeitsplatz erfüllen mich. Nein ganz im Gegenteil, ich werde nur herumkommandiert….das regelmäßige Einkommen macht es auch nicht besser. Dazu kommt auch noch das ich die nächsten 6 Jahre dort verpflichtet bin. Ich hab jetzt auch einen Blog aufgemacht und will einfach schreiben und meinen Weg finden. Sowohl beruflich als auch Privat. Bisher habe ich noch keinen Punkt gefunden in dem ich so gut bin und Spaß habe, dass ich damit Geld verdienen könnte. Deine Beiträge ermutigen mich auf jeden Fall weiter zu machen und zu lernen. Vielleicht kann ich ja irgendwann auch auf längere Reisen gehen so wie du und erfolgreich sein :) Danke! Und schöne Feiertage :)

  • Philipp 03.04.2016 um 22:41 Uhr

    Hi Conny,

    ich habe meine Berufung auch spät gefunden bzw. spät die Zweifel überwunden, mich getraut und auf mich gehört. Ich bin 39, habe ein abgeschlossenes BWL-Studium und stehe gerade vor meinem 3. Staatsexamen in Humanmedizin. Ich war totunglücklich in meinem Job als Unternehmensberater, habe gut verdient, war viel unterwegs, aber hatte keine Erfüllung, sah in dem Beruf keinen Sinn, sondern Zeitverschwendung. Was ich damit sagen will: es ist nie, NIE, NIEMALS zu spät sein Leben umzukrempeln. Seit ich Medizin – meine immerwährende Leidenschaft – studiere, bin ich der glücklichste Mensch auf Erden. Es liegt einzig und allein bei einem selbst, eine Wahl zu treffen und genau das Leben zu leben, was man sich ersehnt!

  • Vanessa 03.04.2016 um 22:51 Uhr

    Ich find dich klasse! Bin gerade erst auf deine Seite gestoßen, da ich auch gerne eine Yogaausbildung machen möchte und vielleicht noch darüber hinaus… bin gerade bei der Selbstfindung und du bist wirklich eine Inspiration! Danke :)

  • Clara 18.06.2016 um 02:14 Uhr

    Danke für diesen super informativen und extrem hilfreichen Blogpost! Hat mir sehr weiter geholfen.