Richtig essen, geiler leben: Was ich auf meinen Reisen über Ernährung gelernt habe

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Ich hatte 31 Jahre keine Ahnung von Ernährung.

Meine Mama meinte immer, dass ich als Kind eine “rassistische Esserin” war:

Mir kamen so gut wie nur weiße Sachen auf den Tisch – nämlich Brot, Pasta, Kartoffeln, Reis, Käse und dergleichen.

Eine Ausnahme habe ich natürlich bei Süßigkeiten und Schokolade gemacht. Früchte und Gemüse haben mich angewidert, genauso wie Fleisch. Äpfel fand ich gut und Karotten. Das war es dann glaub ich schon. Wohlgemerkt: Ich habe Fleisch und Fisch schon immer verabscheut und war also schon immer Vegetarierin. Eine, die kein Gemüse oder Früchte wirklich mochte.

Erst mit etwa 18 bin ich auf den Geschmack von Salat und ein paar farbigeren Gemüsesorten gekommen. Alle paar Jahre habe ich dann ein, zwei neue Sachen in meine Ernährung hinzugefügt. Avocado war definitiv eine der besten Bereicherungen, das war 2007 in Mexiko.

Zuhause in Bayern habe ich immer nur die Beilagen bekommen. Ein vegetarisches Dasein war in den 80er und 90er Jahren ein Unding, damit konnte und wollte niemand wirklich was anfangen. Meistens habe ich mich dafür geschämt und es war mir peinlich, dass ich kein Fleisch und Fisch und so viele andere Sachen mochte.

Um es kurz zu machen: Ich habe mich unglaublich einseitig und ungesund ernährt.

Achja, mit 14 habe ich angefangen zu rauchen und Alkohol war auch immer ein recht starker Begleiter. Einige Jahre waren auch Drogen am Start und gekifft habe ich auch ohne Ende jahrelang. Ja so war das bei mir früher.

Krass, wie sich die Zeiten ändern:

  • Ich ernähre mich komplett pflanzenbasiert so gut wie nur von frischen Früchten und Gemüse, die meisten davon hättest du mir vor ein paar Jahren noch hinterherschmeißen können
  • Keine Pasta, kein Brot oder andere weiße Nahrungsmittel
  • Keine verarbeiteten Nahrungsmittel
  • Kaum Gluten, kaum Zucker
  • Rauchfrei
  • Koffeinfrei
  • Kaum Alkohol (vor kurzem hatte ich vier Wochen komplett ohne Alkohol)
  • Dieses Jahr habe ich 7 Tage mit grünen Säften gefastet und 7 Tage mit Wasser und Kokosnüssen

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Wie es dazu kam – Der Wendepunkt…

Ich hatte meine Erleuchtung in Mexiko, Bali, Italien und Thailand dieses Jahr.

Anfang Januar bin ich komplett auf vegan umgestiegen. Mehr oder weniger von heute auf morgen, obgleich ich mit dem Gedanken schon häufiger gespielt hatte.

Das war während eines einmonatigen Yogakurses in Mexiko. Dort gab es nur veganes Essen, wobei wir auch im Dorf essen konnten. Trotzdem habe ich mich zu der Zeit entschlossen, es endlich durchzuziehen. Als Einstieg war das perfekt, denn drei Mal am Tag geil vegan bekocht zu werden ist definitiv ein Luxus bei der Umstellung und macht es um einiges leichter.

In diesem Video erzähle ich die ganze Geschichte, wie ich zur Veganerin wurde.

Nach Mexiko ging es direkt nach Bali. Und Bali ist das Food Mecca für gesundheitsbewusste Menschen, besonders für rohvegane und vegane Ernährung. Alter. Ich hatte ja keine Ahnung, wie geil veganes Essen sein kann. Die ersten Monate in Ubud waren definitiv die beste Einführung in gesundes, pflanzenbasiertes Essen.

Für mich war meine Umstellung von vegetarisch auf vegan im Januar ein großer Wendepunkt in meinem Leben.

Bali war dann die fette Einführung in die gesunde Ernährung. Und zwar auf orgasmische Art und Weise.

Man würde denken, es gäbe keinen krass großen Unterschied zwischen vegetarisch und vegan.

Für mich war die vegetarische Ernährung nie eine wirklich freiwillige Wahl. Ich habe noch nie wirklich Fleisch, Fisch oder Wurst gegessen – aus Ekel mehr als alles andere und weil ich schon als Kind nicht verstanden habe, warum Menschen tote Tiere essen.

Seitdem ich mich vegan ernähre, hat sich aber eine komplett neue Welt des Essens aufgetan:

Ich komme mir vor wie ein Kleinkind in einem gigantischen Spielzeugladen – nur dass ich jetzt Nahrungsmittel und Früchte- und Gemüsesorten neu entdecke:

  • Ich esse so viel mehr Dinge jetzt als noch vor einem Jahr!
  • Ich habe einen Foodgasm nach dem anderen.
  • Ich genieße Essen mehr und schmecke mehr.
  • Ich bin so viel mehr dankbar für und glücklich über gutes, gesundes, nährreiches Essen.

Und schließlich:

Reisen und neue Orte haben für mich eine ganz andere, interessantere Qualität bekommen. Ich liebe es mich auf die Suche nach veganem Essen, Smoothies und geilen Säften auf dieser Welt zu machen. Es macht wahnsinnig viel Spaß und ich entdecke dabei unglaublich viel.

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Warum richtig und natürlich Essen rockt

Ich bin so sehr von einer pflanzenbasierten Ernährung überzeugt – wenn ich jemals das Wort Religion in den Mund nehmen würde, dann dafür.

Das ganze ist ja auch schon lange nicht mehr nur ein Trend. Es ist ein Lifestyle. Der Ausdruck “clean eating” umrahmt das ganze sehr schön. Es geht darum, sich rein und natürlich. zu ernähren.

Warum?

  • Eine pflanzenbasierte Ernährung ist die absolut gesündeste für unseren Körper. Nicht nur beugt sie Krebs, Diabetes und Herzkrankheiten vor (plus viele andere), sie kann auch helfen, sie rückgängig zu machen.
  • Ich lebe und praktiziere Gewaltlosigkeit so gut es geht. Ich möchte nicht, dass Tiere sterben, leiden oder schlecht behandelt werden müssen, nur damit ich einen vollen Bauch habe. Ich finde es fucked up, dass wir Menschen uns über jedes andere Lebewesen auf dieser Welt stellen.
  • Ich liebe unsere Umwelt. Fleischkonsum braucht so viele natürliche Ressourcen, das mir fast schlecht dabe wird. Ja, auch wenn ich viel fliege (sorry, I’m not perfect).
  • Milch von einem anderen Lebewesen zu trinken finde ich abartig. Sie ist für deren Babys bestimmt, nicht für erwachsene Homo Sapiens. Unsere eigene Muttermilch hören wir ja auch auf zu trinken als Kleinkinder. Oder würdest du dir heute noch die Milch einer anderen Frau einverleiben? Nein? Aber von einer anderen Kuh? Merkst selber, wa.
  • Essen heilt und ist Medizin.
  • Essen ist das wichtigste, das wir jeden Tag mehrmals unserem Körper zufügen. Jeder Bissen ist wertvoll, jeder Bissen zählt.

Und wenn du mir jetzt mit Argumenten, wie “Aber Menschen haben schon immer Fleisch gegessen!” kommst, dann lies dir diesen Beitrag bitte unbedingt durch:

6 Surefire Ways to Lose an Argument With A Vegan

Plus: Das Argument “So wurde es schon immer gemacht.” lass ich in keinem Lebensbereich durchgehen.

Das ist Bullshit. Du hängst dich damit an Konventionen fest und machst dich zum Opfer. Wenn dem so wäre, müssten wir uns Frauen das Wahlrecht wieder entziehen und wir müssten wieder mit Feuer kochen.

Wenn ich sehe, wie Leute ihr “reichhaltiges” Frühstück auf Instagram posten, wird mir oft nur schlecht – nicht weil ich Veganerin bin, sondern weil so viele Menschen denken, sie ernähren sich gesund und nicht wissen, dass sie eine große Illusion leben.

Solche Instagram-Fotos bestehen meist aus Bacon, Käse, Brot, Orangensaft aus dem Tetrapack, Kaffee, vielen Eiern, Müsli mit schön viel Zucker..

Die “Normalbevölkerung” weiß so wenig über wirklich gesunde Ernährung – auch mir wurde es nie wirklich beigebracht, weder zuhause, noch in der Schule oder auf der Uni.

Eine der wichtigsten Skills, die jeder Mensch beherrschen sollte – gesunde Ernährung – wird völlig ignoriert. Es ist noch nicht mal die Schuld unserer Eltern.

Meiner Meinung nach wird uns Wissen um Gesundheit vorbehalten. Absichtlich. Oft sind es auch kulturelle Gewohnheiten, die nicht verändert werden möchten. Wir halten gern an alten Sachen und Handlungsweisen fest, auch wenn sie uns nicht mehr dienen – aus Angst. Veränderung ist ja beängstigend in allen Bereichen des Lebens.

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Vegane Ernährung hat mein Leben verändert

Nicht jeder Veganer ernährt sich gesund. Aber die, die bewusst leben und an Ernährung interessiert sind, werden näher an Nahrungsmittel herangebracht.

Allein schon, weil wir uns alles durchlesen, was in verpacktem Essen draufsteht um zu schauen ob Tierprodukte enthalten sind. Auf einmal siehst du dann auch die ganzen anderen Sachen, die drin sind.

Die wenigsten Menschen lesen sich das durch. Wir kaufen nur. Ohne erfahren zu wollen, was wirklich in einem Pesto oder in der Schokolade drin ist.Wieso auch – lieber die Augen schließen.

Fakt ist: Wenn ich mich auf den Straßen und den Supermärkten umsehe, mir die Körper der Menschen da draußen ansehe und sehe, wie viele Menschen an ernährungsbedingten Krankheiten sterben (nein, nicht nur Diabetes, so gut wie alle basieren auf eine falsche Ernährung), wird klar:

Wir alle müssen gesünder werden und gesündere Entscheidungen treffen.

Wie kann ich ein bewusster, intelligenter und aufgewachter Mensch sein und meinen Körper so sehr vernachlässigen? Wie kann ich mein Leben so optimieren wollen und Lifestyle Design praktizieren um glücklicher zu sein, aber eine gesunde Ernährung völlig außer Acht lassen?

Meiner Ansicht nach ist ein Digitales Nomadenleben nur dann wirklich nachhaltig, wenn wir es ganzheitlich in Angriff nehmen. Und dabei sollte unser Körper an oberster Stelle stehen.

Das, was wir reinpacken, resultiert in der Qualität unseres Lebens.

Seitdem ich meinen Lifestyle auf absolute Gesundheit ausgerichtet habe,…

  • werde ich nicht mehr krank oder bekomme Erkältungen
  • bin ich megafucking fit jeden Tag direkt nach dem Aufstehen und strotze vor Energie
  • hab ich eine geile Haut
  • brauche ich keine Angst vor fiesen Krankheiten haben
  • habe ich eine enge, tiefe Verbindung zu meinem Körper
  • fühle ich mich einfach nur happy in meiner Haut
  • ich keine Gewichtsprobleme mehr
  • ist meine Laune und emotionale Stimmung ausgeglichener
  • fühle ich mich entspannter und weniger gestresst
  • empfinde ich kaum noch Heißhunger
  • habe ich große Fortschritte im Yoga gemacht und habe mehr Kraft bekommen

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Von wem ich gelernt habe

Ich sehe überall Lehrer. Sie kommen immer wieder durch interessante Weise in mein Leben.

Die erste Lehrerin kam in Form einer Frau in mein Leben. Ich kam nach Bali um sie zu besuchen letzten November. Sie ist Mitgründerin eines des bekanntesten veganen Restaurants in Ubud. Sie hat mich definitiv angesteckt mit ihrem gesunden Lifestyle und ihrem Wissen über pflanzenbasiertes Essen.

Ende Januar kam ich dann zurück nach Bali. Ich war angefixt. Im März bin ich dann auf das Bali Spirit Festival gegangen und habe dort unter anderem einen Workshop von Hillary Hitt besucht zum Thema Spirituelle Ernährung und Fasten. Die Frau hat mich mit ihrem Wissen und lebenslanger Erfahrung komplett vom Hocker gehauen.

Ein paar Tage später habe ich mit Violeta von The World At Your Fingertips ein Detoxprogramm gestartet. Eine Woche ayurvedische Ernährung auf Kapha-Basis, gefolgt von einer Woche Saftfasten mit vorrangig grünen Gemüsesäften.

Das Ganze war absolut lebensverändernd und hat mir die Augen geöffnet. Mir ging es noch nie so gut wie in diesen Wochen, mein Körper war fit ohne Ende. Das war das erste Mal, dass ich so richtig gemerkt habe, welchen Einfluss Essen auf unseren Körper hat. Gigantisch.

Wir sind so an unsere scheiß Ernährung und Gewohnheiten gewohnt, dass wir gar nicht wissen, welche unglaubliches Potenzial an Gesundheit und unendlicher Energie in uns steckt. Wow.

Von da an war klar: Es gibt kein Zurück mehr. Ernährung war auf einmal Priorität. Auch weil Violeta es immer wieder zum Thema gemacht hat, mir neue heilende Nahrungsmittel eröffnete und mich auch die Wochen nach meinem Reinigungsprogramm auf achtsame Ernährung sensibilisierte.

Immer mehr habe ich mich in das Thema vegane Ernährung und Superfoods und Smoothies und Säfte eingegraben und angefangen regelmäßig zu recherchieren, sowie Bücher und Blogs in diesem Bereich zu lesen.

Im Juni war ich dann auf einem tollen Retreat in den Bergen im Süden Spaniens. Es gab nur veganes Essen und von unserem Yogalehrer Namit aus Indien haben wir täglich nach dem abendlichen Essen so viel über Ernährung gelernt, wie Pflanzen unseren Körper beeinflussen und noch viel mehr. Viele der Inhalte stellt Namit öffentlich auf seinem kleinen Blog zur Verfügung.

Im Juli hatte ich die Ehre bei einem Retreat von Sofia Araujo und Jai von Swara Yoga in der Toskana dabei sein zu dürfen. Das Theme war “Attuning to the Seasons Food & Yoga Retreat”. Es drehte sich alles um die fünf Elemente, Ayurveda, Essen und Yoga als Medizin. In den Kochstunden haben wir viel über makrobiotisches und ayurvedisches Essen und gelernt und danach beim Zubereiten umgesetzt. Jeder Tag war einem der Elemente gewidmet – für das Essen und die Yogastunden: Erde, Wasser, Feuer, Lust und Space.

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Ein paar Wochen später bin ich nach Thailand aufgebrochen um bei Hillary Hitt ein Fastenprogramm zu machen und um noch mehr von ihr zu lernen. Ihr kleines Retreat-Center Dharma Healing International befindet sich auf Koh Samui. Unter ihrer Anweisung und Aufsicht habe ich 7 Tage lang nur Wasser, Kokosnusswasser, Zimttee und Mineralien zu mir genommen. Jeden Tag gab sie Unterrichtsstunden zum Thema Ernährung, Fasten, Astrologie, Kokosnüsse und mehr. Ich war in der Woche die einzige neue Schülerin und daher bekam ich exklusiven Einzelunterricht mit ihr, was einfach nur fantastisch war. Du kannst dir hier mein YouTube-Tagebuch während des Fastens ansehen.

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Nach dem Fasten bin ich auf Koh Phangan und habe mich im Orion Healing Center für 8 Tage eingenistet. Dort gab es tagein, tagaus nur orgasmisches Essen und Smoothies. Zudem habe ich dort auch einen rohveganen Kochkurs mitgemacht.

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Mein Plan ist es in absehbarer Zukunft bzw. Ende diesen Jahres eine Art Fernstudium zur Ernährungsberaterin zur machen. Wenn sich bei mir eine Leidenschaft eingenistet hat und ich angefixt bin, dann will ich alles wissen, alles darüber lernen. So war es damals mit dem Tauchen, dann mit dem Bloggen und Online Business – nun Yoga, Spiritualität und Ernährung. Herzblut, Baby.

 

Hier nun meine Einsichten und Learnings der letzten Monate und was mir persönlich gut tut. Viel Spaß dabei, vielleicht kannst du ja auch das ein oder andere für dich mitnehmen.

 

Was ich über Ernährung gelernt habe

1. Starte deinen Tag bewusst gesund

Das beste Morgenritual ist heißes Zitronenwasser morgens nach dem Aufstehen auf leeren Magen. Warum? Lies das hier.

Mach dir dann ein gesundes Frühstück: Zum Beispiel Porridge mit Früchten und/oder einen grünen Smoothie. Mein persönliches veganes Porridge-Rezept koche ich in diesem Video.

Hier eine gute Ressource für einfache, aber supergesunde grüne Smoothies. Und noch eine hier.

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2. Spare nie beim Essen

Viele Leute sparen bei der wichtigsten Sache im Leben: Dem Essen.

Ja klar ist es teurer sich bio und abwechslungsreich zu ernähren statt zu Lidl und McDonalds zu gehen. Überraschung!

In unserer verkehrten Welt kostet Scheiße wenig, in Gutes muss investiert werden. Es ist schon skurril, dass wirklich natürliches Essen aus dem Biomarkt teurer ist als das verarbeitete, unnatürliche in den normalen Supermärkten. What da fuck!

Essen ist das wichtigste, das wir unserem Körper geben können, es ist unser Sprit. Sehe es als eine Investition in dich selbst. Wenn du Geld für Reisen und Ausgehen hast, dann hast du auch genügend Geld um dich gesund zu ernähren.

Mich selbst ekelt es fast schon beim Gedanken daran, bei den großen Discountern einzukaufen. Am liebsten gehe ich auf Frischmärkte oder sonst eben in den Biomarkt.

Ein guter Post zum Thema Geld sparen für gesunde Ernährung ist dieser hier:

4 Tipss für eine günstige und vegane Ernährung

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3. Finde dein Ayurvedisches Dosha heraus und basiere deine Ernährung darauf

“Ausschlaggebend für ein gesundes und glückliches Leben ist laut Ayurveda das Wissen um die individuelle Konstitution. Kennen wir unsere eigene Natur, so können wir unsere körperlichen Bedürfnisse und mentalen Potentiale auf positive Weise erfüllen. Dabei bestimmen die drei sogenannten Doshas (Vata, Pitta, Kapha) die Qualitäten und die Ausdrucksform von Körper und Geist.” (Quelle)

Um dein Dosha herauszufinen, kannst du einen Test online machen. Noch besser aber du gehst zu einem Ayurveda-Berater oder Arzt. Ich war mal bei Dr. Bauhofer in München und kann ihn sehr empfehlen, falls das in deiner Nähe ist.

Ich selbst bin zum Beispiel sehr Vata und auch Pita, muss also mein Kapha ausgleichen. Das bedeutet, dass ich mehr warmes Essen brauche, mehr Wurzelgemüse und erdendes Essen.

Zum Thema Ayurvedische Ernährunge sind auch diese Beiträge sehr gut:

 

4. Ernähre dich pflanzenbasiert – tue so, als gäbe es verpacktes Essen nicht mehr

Vegan ist definitiv nicht gleichzusetzen mit gesund. Es gibt viele Veganer, die sich trotz allem sehr ungesund ernähren:

Viel Zucker, Kaffee, Alkohol, viel verarbeitetes und verpacktes Essen wie Pasta und Brot, viel Fleischersatzprodukte aus Soja oder Seitan.

Pflanzenbasiert ist die einzig wirklich gesunde, reine Ernährung: Alles ist natürlich, unverarbeitet und in Bioqualität.
Im besten Fall ernährt man sich auch saisonal und aus der Region.

Ich nenne das einfach nur “Back to the Roots”:

Die pflanzenbasierte Ernährung geht zurück zum Ursprung, zur natürlichsten Art und Weise zu essen. Im Grunde genau das was die Menschheit die meiste Zeit seit ihrer Existenz gemacht hat. Das was wir heute alles im Supermarkt finden und als normal betrachten (verarbeitetes Essen aus der Packung) ist eine recht neue Erscheinung der letzten ein, zwei Jahrhunderte.

Was alles verarbeitet ist? Brot, Pasta, Chips und Süßigkeiten, Milchprodukte, alles was in Dosen und Tüten verpackt ist im Grunde. Im Grunde quasi 80% was du im Supermarkt heutzutage findest. Unglaublich eigentlich.

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5. Jeder ist anders: Höre auf deinen Körper

Ich kann dir hier tausend tolle Tipps geben und dir alles erzählen, was ich gelernt habe und für mich gut funktioniert. Aber fuck it: Jeder Körper ist anders. Deiner hat vielleicht ganz andere Bedürfnisse als meiner.

Dein Dosha ist anders, oder aber dein Körper schreit nach Fleisch (mein Tipp: ernähre dich nach Paleo – wobei das kein Freifahrtschein für Fleisch ohne Ende sein sollte), oder vielleicht ganz nach Rohkost.

Das hier sind alles Guidelines, gesunde Eckpfeiler, die sich lohnen auszuprobieren. Experimentiere mit den verschiedensten Sachen, verbinde dich mit deinem Körper und identifiziere seine Signale, was ihm gut tut und was nicht. Dazu braucht es viel Bewusstheit und Aufmerksamkeit.

 

6. Pflanzliche Proteine sind die gesündesten

Nachdem ich die China Study gelesen hatte und die Doku Forks over Knives gesehen habe, ist der Groschen ganz schön hart gefallen:

  • Kein Mensch braucht so viel Protein, wie uns immer erzählt wird. Im Gegenteil: Der Durschnitt nimmt viel zu viel zu sich. Proteine sind Aminosäuren. Zu viel Protein = Übersäuerung im Körper. Das kann sich auf viele Ebenen wiederspiegeln: “Furthermore, a pattern was beginning to emerge: nutrients from animal-based foods increased tumor development while nutrients from plant-based foods decreased tumor development.” Und: „Casein, and very likely all animal proteins, may be the most relevant cancer-causing substances that we consume“
  • Pflanzliches Protein ist genauso effektiv und dazu gesünder. Es wird uns so viel Pseudowissen verkauft und auf Verpackungen im Supermarkt draufgeklatscht, damit wir Produkte kaufen.

Es gibt natürlich viel Kritik rund um die China Studie, aber wen wundert es:

Die Fleisch- und Michlobby ist rießig und mächtig. Und viele Fleischesser und Vegetarierer fühlen sich bedroht. Sind natürlich keine geilen News für alle, die ihre Steaks, Käsebrote und Milchkaffees lieben. Denn das hieße ja, man müsse was verändern. Und überhaupt, Fleisch und Milch sind doch Teil unserer Kultur. Und wir Veganer sind ja sowieso total crazy. Unser Ego mag es nicht in seinen alten, etablierten, konventionellen Arten und Weisen angegriffen zu werden. Dann doch lieber lauthals Kritik äußern.

Und was liefert nun das meiste Protein in der veganen Ernährung? Ich selbst bin gerade auf einer Muskelaufbau-Mission, da ich beim Yoga stärker werden möchte (Chaturanga, Baby!). Daher habe ich viel recherchiert.

Ich selbst esse derzeit viel davon:

  • Chia-Samen
  • Tempeh (fermentierte Sojabohnen)
  • Spinat
  • Bohnen, Linsen und Kichererbsen
  • Erbsen und Edamame
  • Hanfsamen
  • Hafer
  • Kürbiskerne
  • Brokkoli
  • Spargel
  • Mandeln
  • Quinoa und Amaranth
  • Kresse
  • Spirulina
  • Leinsamen

Und das Resultat: Ich sehe langsam Muskeln aufkommen! Geilo!

Aber kein Wunder – es gibt viele vegane Athleten und Fitnessenthusiasten:

 

7. Fuck Zucker, Alkohol, Kaffee, Salz und Gluten

Was soll ich sagen, außer: Alles richtig scheiße, aber süchtig machend. Daher ist es auch so schwer damit aufzuhören.

Kaffee habe ich nach lebenslangem Konsum von etwa 1-3 Tassen am Tag dieses Jahr endlich eingestellt. Zwei Mal. Jedes Mal 5 Tage endlose Kopfschmerzen und ein Gefühl, als wäre ich nicht ganz bei mir. Der erste Versuch hat nicht lange gehalten – so ist das mit den Drogen – aber nach den zweiten schmerzvollen 5 Tagen, war klar: Wenn mein Körper so krasse Symptome bei Koffeinentzug an den Tag legt, kann das Zeug echt nur furchtbar sein. Mittlerweile weiß ich: Koffein ist die schlimmste legale Droge. Ich fühle mich hunderdtausend Mal geiler und fitter und wacher und entspannter ohne. Ja, grüner und schwarzer Tee und Macha Tee haben auch Koffein, also keine wirklichen Alternativen.

Das mit dem Alkohol. Schon lange trinke ich nur noch wenig, kürzlich habe ich 30 Tage komplett ohne eingelegt. Nicht nur die Kater werden schlimmer mit dem Alter. Ich habe einfach irgendwann eingesehen, dass ich aus den falschen Gründen Alkohol trinke: Ablenkung, Langeweile, Gewohnheit. Alle drei uncoole Gründe.
Kaffee und Alkohol verändern meine Wahrnehmung und bringen mich weiter weg von mir selbst und von spiritueller Erleuchtung (was ich jetzt mal so reinschmeisse, ist aber so).

Zucker! Meine größte Herausforderung. Gottseidank habe ich gelernt, dass es geile natürliche Alternativen gibt. Besonders shit is raffinierter weißer Zucker. Gute Alternativen: Honig (nicht 100pro vegan, aber bei Bio-Honig aus der Region mache ich eine Ausnahme, besonders hier in Bali, wo ich weiß, wie die Imker arbeiten), Stevia, Ahornsyrup, Kokosnusszucker, Agavensyrup. Wenn überhaupt, dann greife ich zu braunem Zucker.

Wir alle tendieren dazu unsere Gerichte zu übersalzen. Ich habe angefangen Salz fast komplett aus meiner Küche zu entfernen. Ab und an verwende ich richtig gutes Himalaya-Salz. Salz verursacht Wassereinlagerungen, überschattet natürliche Geschmäcke des Essens.

Ich habe zwar keine Glutenunverträglichkeit, aber ich versuche mich größtenteils von weißen Mehlprodukten fern zu halten. Weißes Mehl ist so krass manipuliert worden in den letzten paar Hundert Jahren, das nicht mehr viel von seiner Grundsubstanz vorhanden ist. Es gibt so viele andere tolle Getreidesorten, die gesünder sind, weniger Gluten enthalten und weniger Kohlehydrate.

 

8. Essen im Außen: Nutze natürliche Kosmetik und Seifen

Mein Motto: Wenn du es nicht essen würdest, gehört es auch nicht auf deinen Körper. Heißt also: Fuck alle Produkte, die Chemie beinhalten. Das sind so ziemlich 99% in den Drogerien.

Ich kann mir nicht mehr vorstellen, ein L’oreal Shampoo zu benutzen oder mich mit Nivea einzucremen oder Colgate auf meine Zahnbürste zu packen.

Eine Ausnahme mache ich derzeit noch bei meinem Haarstylingprodukt, weil ich einfach noch nichts vergleichbares natürliches gefunden habe. Aber ich bin dabei und probiere ständig neues aus.

Du kannst auch deine eigenen natürlichen Sachen herstellen. Alles kein Hexenwerk, denn was natürlich ist, kannst du dir selbst besorgen und zusammenmixen. Eine tolle Ressource ist dafür dieser Post von This American Girl „My All Natural Travel Kit“ und der Blog Wellness Mama.

 

9. Fuck Perfektionismus und Zwang

Es geht nicht darum, sich zu 100% richtig ernähren zu müssen jeden Tag. Klar, es wäre das große Ziel, aber ist manchmal sehr schwer oder auch anstrengend.

Mir persönlich geht es um Bewusstheit. Und als die dann bei mir ankam, wollte ich ganz natürlich keine Milchprodukte mehr und hatte keine Probleme damit, Brot und Pasta aus meinem täglichen Leben zu streichen. Ich musst mich nicht zwingen, es waren all die Einsichten und vor allem aber eben die Bewusstheit und tiefe Verbindung zu meinem Körper. Dann ging alles automatisch.

Ich mach mich nicht fertig, wenn ich Bock auf Schoko habe. Oder das vereinzelte Glas Wein, wenn mir danach ist.
Aber es sind mittlerweile eher die Ausnahmen als die Regeln.

Wenn du EINMAL gespürt hast, wie gesund und fit und rein sich dein Körper anfühlen kann, dann willst du nicht mehr zurück.

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Hier noch ein paar allgemeine Extratipps:

  • Vitamin B12 muss bewusst auf meine Agenda – als Veganer müssen wir ein wenig extra zu uns nehmen oder ganz viel Seetang zu essen (Kombu, Wakame…)
  • Meine eigenen Smoothies im Blender zu machen ist das nonplusultra – die rocken mega. Einfach und schnell viel gesund essen. Geht ganz einfach.
  • Superfoods sind eine top Gesundheitsversicherung – Spirulina, Chlorella, Weizengrass, Maca, Goji, Acai, Chia…
  • Fasten ist der Hammer und hat mein Leben verändert – Saftfasten und Wasserfasten werden jetzt regelmäßig ein bis zwei Mal im Jahr in mein Leben integriert. Schön die Leber und den Körper entgiften. Sauwichtig, macht rein.
  • Gesunde Ernährung muss auch auf Reisen Priorität sein – es gibt für mich keine Ausreden, egal wo ich bin. Das bedeutet, dass ich mich immer gut vorbereiten muss und mir meist Orte aussuche, an welchen mein Lifestyle einfacher möglich ist. Siehe dazu auch diesen Post zum Thema Organisation als Digitale Zen Nomadin.
  • Erinner dich immer daran, wie du dich fühlen willst, wenn du mit dem Essen fertig bist. Ich war im Juni dieses Jahr auf einem Mastermin mit einer großen Gruppe fleischessender Männer. Sie waren nach jedem Essen fast komatös und müde. Ich dagegen war immer fit nach dem Essen. Komisch, oder?
  • Wähle die richtigen Restaurants aus. Ich nutze so gut wie immer Happy Cow.
  • Umgebe dich mit anderen bewussten Menschen, für die Ernährung und Gesundheit eine wichtige Priorität im Leben hat.
  • Kokosnüsse sind ein Grund, weshalb ich so gut wie nur noch in den Tropen leben möchte. Ich trinke jeden Tag eine, nutze das Öl zum Ölziehen und in der Küche zum Kochen und für Salata, schmiere es auf meine Haut, liebe die Milch in allem was ich zubereite… Und hier erfährst du noch 101 Arten Kokosnuss zu verwenden.
  • Es gibt soooo viele geile gesunde vegane Desserts. Ich hatte ja vorher echt keine Ahnung. Aber fuck, es gibt die tollsten veganen Brownies und Käsekuchen und Energy Balls und vieles mehr.. Es braucht wirklich keine Eier und Butter und Milch. Im Gegenteil, ich finde vegane Desserts viel toller ohne. Aber immer nachfragen, mit was gesüßt wird!

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Die pflanzenbasierte Nahrungspyramide: Esse so bunt wie möglich jeden Tag!

pflanzenbasierte ernährungspyramide

Was auf deinen Speiseplan jeden Tag sollte:

  • Grünes Blattgemüse
  • Früchte
  • Buntes Gemüse
  • Getreide in Form von Quinoa, Amaranth, Vollkornreis (braun, rot, schwarz), Hafer…
  • Sprossen und gesprossene Hülsenfrüchte
  • Nüsse und Samen
  • Superfoods
  • Hülsenfrüchte: Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen..
  • Alternative Milchsorten: Mandeln, Reis, Hafer…
  • Kaltgepresste Öle aus guter Qualität

 

Empfohlene Bücher:

 

Empfohlene Blogs und Webseiten:

 

Empfohlene YouTube-Kanäle:

 

Empfohlene Filme:

 

Eine gesunde Ernährung ist keine Diät und dreht sich nicht nur darum, was du auf deinen Teller packst. Es ist eine Lebenseinstellung, ein ganzer Lebensstil.

Es bedeutet, dass du dir wichtig bist.

Sie steht für pure Selbstliebe und Selbstfürsorge.

Bist du dabei??

 

Was weiß du noch alles über eine gesunde, pflanzenbasierte Ernährung? Noch mehr Tipps? Oder hast du noch Fragen?

Rein damit in die Kommentare!

Signature

 

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P.P.S.: Willst du auch erfolgreicher Blogger zu werden? Dann hol dir unseren Blog Camp Onlinekurs!

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 93 Gedanken

  • Karin 17.09.2015 um 10:36 Uhr

    Hallo! Wow was für ein Artikel… deine Begeisterung kommt wundervoll durch! Und so viel Infos! like it very much!! Ich merke wie ich mich Ernährungstechnisch mehr und mehr von „alleine“, also ganz aus mir kommend umstelle. Meine Ausgangsbasis ist ähnlich wie deine ;-)) war in Österreich nicht anders…. und auch beim Alkohol spüre ich schon seit einiger Zeit gar keine Lust mehr drauf…aber dein Artikel – mit den super tollen Fotos und deiner Begeisterung macht mir deutlich Lust auf total Umstieg! Thanks a lot… enjoy your time…

  • Aleks 17.09.2015 um 10:44 Uhr

    Liebe Conni :)
    Du sprichst mir mal wieder aus der Seele. Ich habe vor kurzem auch komplett auf vegan umgestellt – lange habe ich gewusst, dass es für mich nicht mehr stimmig ist, doch das Problem war, dass ich nicht zu mir, meinen Gefühlen und Entscheidungen stehen konnte vor anderen. Seitdem ich angefangen habe mich zu akzeptieren und es MIR leicht zu machen, fliesst es und jetzt blühe ich dabei richtig auf. Als Kind habe ich mich geweigert Fleisch zu essen und Kuhmilch zu trinken, leider lebt meine serbische Familie damals sehr unbewusst und hat es mir im Essen „versteckt“ und mich ausgetrickst – krass, nicht? Wie man an alten Gewohnheiten festhalten möchte und immer die gleichen leeren Argumente hervorbringt und sich rechtfertigt, anstatt einfach inne zu halten und sich zu fragen, wieso man denn wieder aufgebläht und ausgebrannt ist. Spüre auch, dass mir Alkohol und Kaffee sowas von nicht gut tun – beim Alkohol habe ich jetzt ein Commitment mit mir und trinke keinen. Kaffee spüre ich noch Resistenzen, lasse mir aber Zeit – wenn es natürlich stimmt und das Aha-Erlebnis einfach fliessend kommt, dann bleibt man auch eher dabei als wenn man es versucht zu erzwingen (meistens im Kopf und nicht Gefühl). So, jetzt wartet mein Zitronenwasser und meine 3 kaltgepressten Säfte auf mich. BOOM! Bist super. Love, love, love :)
    Aleks

  • Corali 17.09.2015 um 10:48 Uhr

    Hej Conny!

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich habe mich Anfang des Jahres für einige Zeit vegan ernährt. Ja, es hat mir gut getan, ich hab mich fitter gefühlt, wacher und gesünder. Letzendlich hab ich dann doch wieder auf tierische Produkte zurückgegriffen und mein Experiment vegan erstmal beendet. Aber seit einiger Zeit merke ich wieder, dass ich oft müde bin nach langen Arbeitstagen (in einem tollen Job, an der Arbeit liegt es nicht). Gerade jetzt zum deutschen Winter hin, hab ich mit dem Gedanken gespielt, wieder bewusster und verganer zu leben. Und nun dein Beitrag, wow! Genau zur richtigen Zeit für mich! Und mein Fazit: Nicht überlegen, sondern machen! Hilfreiche Blogs und Tipps hast du ja wunderbar zusammengestellt. Ein fettes Danke :)

  • Sabrina 17.09.2015 um 10:54 Uhr

    Liebe Conni ,

    erstmal Gratulation zu Deiner wahnsinns Umstellung und all den Bereicherungen in deinem Leben. seit dem ich mich vegan ernähre, mit hohem Rohkostanteil, bin ich so viel kreativer geworden bei meiner Essenszubereitung. alles sieht immer so bunt und nahrhaft aus und ist so frisch- und den Unterschied zwischen dem Vegetarismus und dem Veganismus habe ich auch ganz deutlich gespürt. Pflanzenbasierte Nahrung macht nie müde, ich war seitdem kaum krank und fühle mich immer großartig.

    Alles Liebe für dich,
    Sabrina 

    • andi 17.09.2015 um 12:30 Uhr

      Hi, super…finde es einen Super Lebenstiel….allersding finde ich es überall anders einfacher…In Asiatischen Ländern gibt es überall frisches Obst und Gemüse…überall gibt es Märkte etc.

      Hierzulande finde ich es sehr schwer so einen Lebensstiel zu haben. Hier gibt es wenig frische etc. Dann das kalte Wetter was einen meist mit runter reist..
      Natürlich sind das nur „ausreden“ ..aber ich war selber länger in Asien und habe gemerkt das es sich da einfach besser lebt…gerade die Gesunde und frische Ernährung.

  • Nela 17.09.2015 um 10:59 Uhr

    Hallo Conni! Danke für deinen Einblick in deine Ernährungsweise. Ich finde die Thematik sehr spannend und interessant und befasse mich auch gern mit den Einwirkungen der Ernährung auf den Körper. Leider bin ich oft etwas schleißig in der Umsetzung, vor allem Stress und vollbepackte Terminkalender machen das nicht unbedingt einfacher. Aber wie du so schön schreibst, es gibt keine Ausreden! …
    Ich glaube aber auch dass es nicht DIE eine Form der Ernährung gibt. Es muss wohl jeder für sich selbst herausfinden, was einem gut tut und was nicht. Und im Grunde weiß man das auch, wenn man genau hinhört. Die meisten haben das aber verlernt – zu hören was der Körper einem sagt. Ich nehme mich da nicht aus :(

    Habe mir aber fest vorgenommen, das wieder zu ändern und zurück zu einer bewussteren Ernährung zu gehen, vielleicht sogar dem Veganismus mal eine Chance zu geben (derzeit ernähre ich mich als Flexitarier – ich glaub so nennt man das, wenn man hauptsächlich vegetarisch und hin und wieder mal Fleisch zu sich nimmt).

    Du machst es gut vor, wie toll vegan sein kann. Das spornt an und macht mich vor allem neugierig!

    Dankeschön!! :)

  • Melanie 17.09.2015 um 11:17 Uhr

    Hi Conni, 

    was für ein megatoller Artikel. Ich bin seit 15 Jahren Vegetarier und habe vor 1 Jahr auf vegan umgestellt und mich gleichzeitig und quasi automatisch mit der Umstellung viel mehr mit gesunder Ernährung beschäftigt. Ich bin immer noch komplett sprachlos wie viel sich dadurch in meinem Leben verändert hat. Der Spruch „positive energy starts with the food you put into your body“ passt perfekt und mir war davor nicht bewusst, wie viel Potenzial sich durch eine gesunde Lebensweise öffnet. Ich stimme dir total zu, gesunde Ernährung sollte zu den Skills gehören, die jeder Mensch lernen sollte. Wenn ich viel Sport mache, nehme ich übrigens Hanfpulver, das enthält sehr viel Eiweiss und Aminosäuren. http://superfood-gesund.de/5-gesunde-eigenschaften-des-hanf-protein-pulvers/. Liebe Grüße Melanie

  • Sanne 17.09.2015 um 11:20 Uhr

    Ich bin absolut überwältigt und hingerissen von Deinem Bericht. So inspirierend und so klar – DANKE!

    Ich bin eine alleinerziehende Mutter von drei Jungs und gerade an einem Wendepunkt in meinem Leben angelangt. Ich sehne mich so sehr nach Veränderung; nach etwas, dass mein Herz zum Springen bringt. Ich sehne mich nach Reisen, nach Erkenntnis, nach gesunder Ernährung. Genau wie Du mochte ich schon als Kind kein Fleisch; trotzdem steht es – genau wie Kuhmilch – immer noch auf unserem Ernährungsplan. Nach dem Lesen Deines Artikels werden Fleisch, Milch, Kaffee und Brot sofort von meinem Essensplan gestrichen. Aber geht das auch bei Kindern? Du hast so inspirierend geschreiben, dass ich am liebsten sofort alles ändern möchte, aber wie fange ich an? Wie schon gesagt – ich bin alleinerziehend. Leider zahlt der Ex keinen Unterhalt, so dass nur wenig Geld da ist. Kann ich mich auch mit wenig Geld gesund ernähren? Ich bin gerade etwas durcheinander. Ich sehne mich nach Reinheit, nach Reisen (auch schwierig mit drei Kindern) und nach Liebe. Sorry, wenn das jetzt alles etwas chaotisch klingt; mein Herz und mein Kopf sind gerade so übervoll… Ich will Veränderung, aber… womit fange ich an???

    • Melanie 17.09.2015 um 21:50 Uhr

      Hallo Sanne, bin auch gerade – seit langem – in einer Phase in der alles nach Veraenderung schreit. Weg – nur weg moechte ich, ab in die Sonne, so ein Nomadenleben haben wie Conni. Aber die Realitaet ist dass ich kein so geniales Talent (oder keine geniale Idee) habe um woanders – abseits vom Schreibtisch – meine Kohle zu verdienen. Also weiter als Sklave leben. Puh. Macht mich echt krank. Zu Deiner Frage: JA Du kannst ganz super und einfach gesund leben mit Deinen Kindern – es sei denn sie rebellieren und wollen das Zeugs nicht essen. Suesskartoffeln z.B. mit einer „gesunden“ Nudel-Gemuese-Sauce aus dem Glas sind ein tolles Gericht.  Vegan ist nicht teuer. Halt Dich einfach an frisches Obst und zum Abendessen an Gemuese in jeder Art, so wenig Oele wie nur moeglich zusetzen. Halt Dich fern von allem was wie „Ersatz-Soja-Burger-Frikadellen-etc“ Produkte aussieht – das ist extrem ungesund und extrem „verarbeitet“ – also alles andere als natuerlich Wenn Du wirklich Deine Kinder auf den veganen Weg bringst, dann machst Du Ihnen ein Geschenk das mal Millionen wert sein wird fuer ihre Gesundheit – und damit fuer ihre Lebensqualitaet – und auch fuer ihre finanzielle Zukunft – denn Krankheit kostet richtig viel Geld mal abgesehen vom Leid. Schau Dir auf youtube den Film GABEL STATT SKALPELL an, dann werden alle Zweifel wie weggeblasen sein. P.S. Fuer mich war der letzte und wichtigste Schritt zur Gesundheit ALLE! Formen von Getreide wegzulassen und weitgehend roh zu leben – DAS hat endlich die Fortschritte in Richtung Happy-Gesund gebracht. Es ist so erstaunlich wie stark und schnell der Koerper auf jede Verbesserung reagiert. Alle Symptome – ob gross oder klein – verschwinden ganz einfach. 

    • Aleks 19.09.2015 um 22:10 Uhr

      Liebe Sanne :)
      Meine Freundin Deborah und ihre ganze Familie leben vegan und ihrer kleiner Tochter geht es super dabei.. schau doch mal hier zur Inspiration vorbei: http://www.mamaleoneblog.com :)
      Ich würde sagen, du schaffst das!!! In Zürich haben wir z.B. so einen Bio-Laden mit Dingen, die nicht so hübsch aussehen bzw. nicht mehr lange haltbar sind und dann bekommt man sie sehr günstig – evtl. gibts das bei euch auch?
      Viel, viel Erfolg!!
      Aleks

  • Mareike 17.09.2015 um 11:48 Uhr

    Liebe Conni, was für ein toller Beitrag. Du triffst es auf dem Punkt. Genau so sollte gesunde Ernährung sein!

    Ich bin zwar noch nicht ganz so weit, merke aber wie sich meine Ernährung immer mehr automatisch verändert und bin schon gespannt wo es noch hingeht. Deine tollen Berichte und die geilen Bilder motivieren mich weiterzumachen. Ein dickes Danke und viele Grüße Mareike

  • Freigeist 17.09.2015 um 11:53 Uhr

    Liebe Conni, der Artikel gefällt mir sehr gut, ich ernähre mich ähnlich :) (nur Fisch ist bei mir noch mit dabei)
    Was ich als Psychologin gerne noch hinzufüge: Eine solche Ernährung ist eine Wohltat für die Psyche! Unser Gehirn braucht gesunde Fette wie Avocado oder Kokosöl und glutenhaltige Lebensmittel werden (genauso wie Zucker) mit zahlreichen psychischen Erkrankungen in Verbindung gebracht! Am schönsten finde ich Erfolgsgeschichten von Menschen mit unbemerkten Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die unter Depressionen oder Ängsten gelitten haben und nach einer Ernährungsumstellung symptomfrei und gesund geworden sind. So mochte ich in Zukunft auch arbeiten: Ganzheitlich. Man kann mit der Ernährung so viel bewirken, wie du geschrieben hast: Sie ist unser Treibstoff.
    „Food is the most overused anxiety drug, exercise is the most underused antidepressant.“

    Liebe Grüße von Moni

    Ps. Das Buch Darm mit Charme könnte dir auch gefallen :)

  • Andrea 17.09.2015 um 11:57 Uhr

    Hi Conni,

    wow, das ist geballte Info! Und genau die, die ich gerade gesucht habe. Vegane Proteinquellen – auf einen Blick. Ich hab Deine Fastenvideos „verschlungen“ und bin seither dabei, meine Ernährung umzustellen. Bei mir ist es der Zucker, den ich aus Langeweile + Ablenkung zu mir nehme, Alkohol habe ich – merke ich gerade – seit über 4 Wochen komplett eingestellt. Wir sind jetzt umgezogen und haben drei großartige Fruchtmärkte vor der Türe, bei denen ich plastikfrei mein Obst und Gemüse einkaufen kann. Und genauso sieht unser Speiseplan momentan aus. I like that!

    Bei Dr. Bauhofer werde ich mir mal einen Termin vereinbaren. Danke für den Tipp :)

    Bin gespannt, was Du noch alles mit uns teilst, wenn Du die Ausbildung beginnst.
    Alles Liebe
    Andrea

  • Chrissy 17.09.2015 um 11:58 Uhr

    Hey Connie,
    supi post. Danke dir dafùr. Mit deiner Umstellung dieses Jahr hast du nicht nur dir selbst geholfen, sondern mir auch. Dank dir war ich bei Hridaya in Mazunte im July und werde im März als Karma Yogi 4 Monate zurùck gehen. Es hat mein Leben extrem veràndert. Momentan bin ich noch an meiner Ernàhrung am arbeiten und versuche als Vegetarieren (ohne tierisches Eiweiss) noch die richtigen Essen fùr mich zu finden. Da kommt dein post genau richtig!! 
    Alles liebe auf deinem weiteren Weg!

  • Rocket 17.09.2015 um 12:02 Uhr

    Hi Conni,
    Erst einmal danke für einen inspirierenden Artikel. Ich gehöre zu der Fraktion, die generell, weiß, dass Vegane Ernährung gut ist… Aber es irgendwie nicht auf die Reihe kriegt. Sobald der Stresspegel an der Arbeit steigt werden alle guten Vorsätze über Bord geworfen. Mein nächstes Problem: ich esse gerne Steak. Sollte ich nicht. Tue ich aber. Für alles andere gibt es Ersatz, aber spätestens beim Restaurantbesuch mit Freunden werde ich dann doch schwach. Ich hoffe, dass Dein Artikel mir jetzt genug Motivation verpasst hat, einen neuen Versuch zu starten. Let’s go.

  • Sara 17.09.2015 um 12:07 Uhr

    Hammer Post! Auch wenn ich dachte schon ne Menge dazu gelesen zu haben, sind noch jede Menge neue Links für mich dabei! Thääänks!
    Ich kann übrigens auch die Bücher von Brendan Brazier empfehlen!

  • Jasmin 17.09.2015 um 12:18 Uhr

    Wow, Conni, wieder ein super Artikel! Macht richtig Spass, Deine – nicht nur ernährungstechnischen – Entwicklungen mitzuverfolgen. Habe auch eine ähnliche „Odyssee“ *lach* hinter mir; ich höre nie auf zu forschen, zu lesen, mich zu informieren…. es ist sooo interessant und toll, was sich körperlich, geistig und seelisch verändert, wenn man diese Richtung einmal eingeschlagen hat. Mein Ziel ist es, mich nur noch artgerecht/ natürlich zu ernähren. Denn wie Du sagst, der Sp(i)rit ist das wichtigste; ohne den richtigen ist alles nur halb so schön ;-).

    Zwei Bücher kann ich Deiner Liste hinzufügen, die mir persönlich die Augen geöffent haben, und zwar ganz krass*: Der grosse Gesundheits-Konz (über 1200 Seiten), meine absolut persönliche Bibel, die eigentlich schon jeder im Schulalter verinnerlichen sollte, und „Besser essen, besser leben“ von Brigitte Rondholz, welche auch einen supertollen Blog hat: rohkost.info. Du liest doch auch so viel und gerne :-). *Krass deswegen, da alles um so vieles einfacher ist, als wir uns vorstellen können. Wir brauchen keine grossartigen Lehren oder usw., wir müssen nur wieder enger mit der Natur „zusammenarbeiten“. Dir noch toi toi toi auf Deinem wunderbaren geilen Weg, mach‘ weiter so und sei herzlich gedrückt. Liebe Grüsse, Jasmin

  • Annie 17.09.2015 um 12:26 Uhr

    Hey Conni,
    vielen Dank für diesen geilen Blogpost! Immer wenn ich mich gerade intensiver mit einem Thema beschäftige kommt von dir der passende Post dazu! Und du lieferst immer noch geile Ressourcen zum Nachschlagen gratis dazu =) Also ein ganz großes Lob! Ich freu mich auf deinen nächsten Beitrag :)

    LG Annie

  • Fabian Deitelhoff 17.09.2015 um 12:53 Uhr

    Hi Conni,

    vielen Dank für den schönen Artikel. Ich denke auch schon lange über vegetarisch/vegan nach. Vegetarisch habe ich mal einen Monat gemacht und ging eigentlich ziemlich gut.

    Alkohol trinke ich gar nicht mehr und Koffein nur noch ganz ganz selten durch grüne Tees. Über Zucker habe ich mal etwas geschrieben: http://www.fabiandeitelhoff.de/2015/08/meine-anti-zucker-challenge/ Esse ich auch nur noch ganz selten.

    Wenn du dich für ein Fernstudium entschieden hast, wäre das super, wenn du Bescheid geben könntest. Ich bin auch schon auf der Suche und konnte mich bisher noch nicht wirklich entscheiden. Auf einen Tipp bin ich mehr als gespannt.

    Liebe Grüße,
    Fabian

  • Steffi 17.09.2015 um 13:06 Uhr

    Hey Conni, 
    was für ein toller und informativer Artikel! Ich fühle mich doch ein wenig angeregt, mal wieder ein bisschen kreativer in der Küche zu werden. Zwar beschäftige ich mich ebenfalls viel mit Ernährung, aber eher so phasenweise und dann wird man doch mal bequem…  Hier in Indonesien finde ich es komischerweise ziemlich schwierig mich gesund zu ernähren, ich musste vieles neu entdecken und bin damit auch noch nicht fertig. Die javanesische Küche ist, gerade für Vegetarier, doch ein wenig eintönig und sehr reislastig. Und wenn man hier seinen Nasi goreng „ohne Fleisch“ bestellt, kriegt man „mit Huhn“ :) Zum Glück gibt es so viel tolles Obst und jetzt geht auch noch die Mangozeit wieder los…!
    Viele der Lebensmittel die du nennst, gibt es hier auch gar nicht, ist das auf Bali anders? Anstelle Chiasamen nehme ich z.B. Basilikumsamen, die quellen auch auf und sind lecker. Und wenigstens ist das Gemüse ziemlich bio hier, ich hatte schonmal einen Blutegel im Wasserspinat und Raupen im Brokkoli gehören schon dazu. 
    Viel Freude auf Bali und viele Grüße aus Yogyakarta!
    Steffi

  • Sylvia Nomad 17.09.2015 um 13:22 Uhr

    Hi Conni, ich bin zu 100% bei dir was den pflanzenbasierten Lifestyle angeht. Ich finde es ausserdem beeindruckend wie wiss- und lernbegierig du bist und wie du die Dinge anpackst (Yogalehrer-Ausbildung, Ernährungsberater-Ausbildung, Indonesisch lernen, surfen lernen…) Davon werde ich mir definitiv eine Scheibe abschneiden und bald ebenfalls viele neue Dinge ausprobieren. Liebe Grüße, Sylvia

  • Heike 17.09.2015 um 14:02 Uhr

    DANKE, DANKE, DANKE – so wundervoll lebendig beschrieben und soviele wertvolle Tips und Tricks knackig zusammengefasst. Wage auch wieder den Start ins vegane Leben, da kommt Dein Artikel wie gerufen, nachdem ich auch alles zu Peace food und Co. gelesen habe und selbst letztes Jahr für 8 Wochen fast komplett vegan leben und ernähren schon erlebte. Alles Gute für Dich.

  • Vilia 17.09.2015 um 14:07 Uhr

    Liebe Connie
    Danke dir für diesen Hammer-Post! Ich freu mich, dass dir die vegane Lebensweise so guttut. Ich ernähre mich auch seit längerem vegan und bereue es kein Stück. Mehr Lebensqualität und vor allem bin ich seitdem in einem mentalen Gleichgewicht.
    Vor einem Monat bin ich mehr oder weniger zufällig in einer Raw-vegan Cooking School (als Volunteer) gelandet und das hat nochmal ziemlich mein Essen auf den Kopf gestellt und mich mit neuem Wissen beflügelt. Seitdem beschäftige ich mich noch mehr mit jedem einzelnen Lebensmittel und speziell mit der Reihenfolge des Essens (spannendes Thema!).
    Schwerpunkt gesundes!, veganes Essen ist jetzt auch für meine Reiseblog Priorität. Ich hab so Lust, mich durch die geilsten veganen Restaurants dieser Welt zu testen und Bali steht definitiv ganz hoch im Kurs :-)
    Ernährungsberatung ist übrigens ne coole Sache! Bin gespannt auf mehr zu diesem Thema. 
    Liebe Grüsse, 
    Vilia 

  • Sabine 17.09.2015 um 14:07 Uhr

    Was für ein Post! Ich spüre die Energie und Euphorie bis auf die Philippinen :) Vor ein paar Wochen auf Bali hatte ich meine ersten Veganen Erfahrungen gesammelt und konnte mir aber als Kaffeesnob nie vorstellen auf das Zeug zu verzichten. Irgendeine Veränderung hat damals aber in mir stattgefunden, ich entwickelte eine innere Abneigung gegen tierische Produkte. So dass ich ein paar Wochen später, wenn ich mir dann doch mal einen Flat White bestellt habe, diesen halb stehen lies! Das wäre mir vor ein paar Wochen nicht passiert! Danke auch für die umfangreiche Ressourcenliste an Blogs und Büchern!

  • Andrea 17.09.2015 um 14:18 Uhr

    Dein Blog ist super, aber ganz besonders hat es mir dieser Post „Richtig essen, geiler leben“ angetan. Ich selbst lebe seit 3 Jahren vegan und kann vieles, was Du schreibst, bestätigen (auch wenn ich keine digitale Nomadin bin). Auf dieayuvedischen Regeln muss ich selbst noch etwas tiefer eingehen. Der Schnelltest ergab, das Pitta bei mir dominiert und intuitiv esse ich eigentlich schon richtig. Also weiter so, liebe Conni

  • Ela 17.09.2015 um 15:12 Uhr

    Sehr schöner Erfahrungsbericht! Mir ging es ziemlich ähnlich – mochte schon als Kind kein Fleisch und Fisch und bin mit 14 endlich Vegetarierin geworden (vorher hatten es meine Eltern nicht erlaubt wegen Wachtsum etc… 90er Jahre Halbwissen halt). Seit ein paar Jahren koche ich sehr viel vegan und esse Gemüse und Obst, das ich früher nie probiert hätte. Vegane Ernährung ist wirklich nochmal völlig anders als vegetarisch, da stimme ich dir zu!!
    Ich habe letztes Jahr auch zum ersten mal roh-vegane Gerichte ausprobiert und war begeistert.. Allerdings ist es für mich eher eine Küche für warme Temperaturen, im Winter brauche ich einfach warme Eintöpfe und etwas gehaltvolleres wie Bohnen etc…
    Liebe Grüße,
    Ela

  • Brina 17.09.2015 um 15:46 Uhr

    Liebe Conny,

    ich bin durch eine Freundin auf deinen Blog gestossen und habe nach dem Lesen des ersten Blogeintrags direkt deinen Newsletter abonniert, damit ich fortan keinen deiner tollen Eintraege mehr verpasse! ;) Insbesondere dieser Blogeintrag hat mir super gefallen, da er so viele interessante Punkte angesprochen und so viele nuetzliche Verweise auf andere Webseiten/ Buecher/ Filme etc. gegeben hat!!! Mach weiter so, ich find dich wirklich klasse!! Ich sitze mehr oder weniger im selben Boot, bin seit einigen Jahren auf Reisen und habe vor einigen Monaten mit Veganismus und Yoga angefangen – und alles, was du beschreibst, kommt mir sooo bekannt vor! Ich liebe meinen neuen Lebensstil und verschlinge foermlich alle Informationen, die ich ueber Veganismus, gesunde Ernaehrung und Fitness finden kann und bin sozusagen schon ein „Stammkunde“ auf vielen der Webseiten, die du empfiehlst. Und dann erst diese ganzen Rezepte, die es auszuprobieren gibt. Es ist wirklich wie eine total neue kulinarische Welt, in die man ploetzlich eintaucht… Nun versuche ich auch noch, zum „digitalen Nomaden“ zu werden und mir mein Online-Business aufzubauen…! Auch dazu gibst du viele tolle Anregungen und bist sozusagen mein grosses Vorbild geworden, Conny! :) Mach weiter so, du bist super!!
    Alles Liebe fuer dich auf deinem Weg, denn der Weg ist das Ziel (so abgedroschen es mittlerweile klingen mag)!! Deine Brina (derzeit aus Teneriffa) :)

  • Doris 17.09.2015 um 16:29 Uhr

    Hallo, ich verfolge deinen Blog schon seit einiger Zeit. Erstmals Gratulation dein Blog ist super und trifft eigentlich immer genau die Themen die mich interessieren. Ich träume nach wie vor, dass ich irgendwann mal in Indonesien Urlaub mache. Hinsichtlich Ernährung da bin ich ganz bei dir. Bei mir war es vor 3 Jahren so, dass ich total viele Probleme mit Magen etc hatte. Ich hatte schon immer einen empfindlichen Magen / Darm, aber ab 30 dann hat mein Körper angefangen mir nicht mehr soviel zu verzeihen. Vorallem durch die Arbeit, wo ich sehr viel gereist bin, habe ich daher auf Grund (selbstgemachten Zeitmangel) zuviel Weißmehl – Gluten und vorallem Industriezucker oder auch Alkohol zu mir genommen, welches sich dann in verschiedensten Formen gerecht hat – von Ausschlag, Übelkeit, Durchfall, Depressive Verstimmung, Konzentrationsmangel. Seit ich darauf achte, dass ich mir nicht zuviel Industriezucker einwerfe bzw meine Nahrung aus 80 % Obst/Gemüse und der Rest an extrem hochwertigen Produkten besteht ist alles wunderbar. Ich denke einfach die meisten Menschen sind sich nicht bewußt, dass soviel von gesunder Ernährung abhängt. Die Argumente dagegen sind oft Zeitmangel und gesundes Essen ist teurer. Ich lebe in Österreich und fertiges Essen kostet mich mindestens gleich viel wenn nicht teurer. Ja das frische Zutaten kaufen und auch selber kochen ist ein bisschen mehr Aufwand, aber das sollte sich jeder selber Wert sein. Die Zeit für sich selbst aufzuwenden um seinen Körper gesund zu halten. Daher habe ich auch für mich mein persönliches Ernährungsumstellungsprojekt eingeleitet:
    http://dorisworld.at/2015/09/13/weil-ich-es-mir-wert-bin-von-gesunder-ernaehrung-und-so/
    Ich denke es muss möglich sein, auch im normalen (Büro)Alltag eine gesunde Ernährung umzusetzen. Bei Interesse einfach bei mir nachlesen, ich freue mich immer über Kommentare | Anregungen und Meinungen.
    Alles liebe Doris

  • Lianna 17.09.2015 um 16:47 Uhr

    Hi Conni, toller Artikel! Zum Haarewaschen kannst Du übrigens Natron (Bikarbonat), siehe hier z.B. https://h0rusfalke.wordpress.com/2013/12/01/basische-mittel-fur-die-gesundheit-natron-backpulver-die-geschichte-des-badens/ , nehmen, bißchen was davon in ein Glas oder ne Flasche mit warmen Wasser geben, dann in die Haare damit wie Shampoo, ausspülen. Und als Spülung kann man hinterher noch ein bißchen Essig mit Wasser verdünnen, in die Haare tun, hinterher ausspülen, fertig. Mit dem Natron bzw. Natron in Wasser aufgelöst, kann man sich auch den sonstigen Körper waschen. Da werden noch ein paar mehr Möglichkeiten beschrieben: http://suite101.de/article/4-rezepte-zur-alternativen-haarwaesche-a51101#.VfrRSn0TYmc

    • Conni Biesalski 19.09.2015 um 02:16 Uhr

      Danke für die Tipps! Ich meinte nicht SHampoo, sondern Haarstylingprodukte :)

  • Samira 17.09.2015 um 17:27 Uhr

    Hey Conny, danke für einen erneuten tollen Artikel. BTW finde ich es super, dass du immer so lange Artikel schreibt, da hat man mal richtig was zum lesen!!
    Ich selbst ernähre mich seit 13 Jahren vegetarisch und bin damit ganz zufrieden. Auf Argumentationen mit Carnivoren lasse ich mich gar nicht erst ein. 
    Ich selbst arbeite auch (noch ;) ) in einer männerdominierten Branche, und nachdem wir einmal in einem tollen veganen Restaurant in Tel Aviv waren, konnten sie gar nicht glauben, wie leicht und fit sie sich fühlten und wollten nur noch dort hin, das Restaurant heißt Nanuchka und ist wirklich zu empfehlen!!
    Mach weiter so und danke für die tägliche Inspiration!
    Samira

  • Catherine 17.09.2015 um 18:04 Uhr

    Hey Connie. Mal wieder ein toller Artikel! Seit ich hot yoga mache ernähre ich mich auch automatisch anders. Verarbeitete Lebensmittel schmecken dann gar nicht mehr so gut und Milchprodukte mochte ich eh noch nie. Alk gibts auch weniger. Mein Laster ist nach wie vor der Kaffee und vom Fisch und anderem seafood kann ich die Finger auch nicht lassen. Aber vielleicht kommt das noch :) VG aus Montreal 

  • Bernd 17.09.2015 um 18:53 Uhr

    Hi Conni!

    Wahnsinnspost! Ich spüre dein Herzblut und bin dadurch sehr inspiriert. Danke dir dafür!!!

    Nur 1 Anmerkung:
    Die China-Study taugt nix, null Aussagekraft. Wurde bereits vor einiger Zeit widerlegt und zwar wissenschaftlich.
    Der liebe Dr.Campbell hat lediglich die Daten benutzt, die ihm gefielen.

    Ansonsten freue ich mich für Dich, dass du auf so einem tollen, gesunden Weg bist!

    Falls du überhaupt nen Tipp gebrauchen kannst:
    JEDER Zucker, besonders Fruchtzucker, ist schädlich!!!
    Egal ob weiss, braun, Honig oder Ahornsirup.
    Empfehle:
    Sugar: the bitter truth (Robert Lustig) YouTube
    Köstliche Revolution (Andreas Eenfeldt) Buch
    LCHF LowCarbHighFat
    Pur weiss tödlich (John Yudkin) Buch

    Liebe Grüsse
    BERND

    • Melanie 21.09.2015 um 22:54 Uhr

      Hallo Bernd,
      Zur China-Study gibt es ja wiederum auch zahlreiche Quellen die die „Widerlegungen“ ihrerseits widerlegen.  Ohne sich da auch tief in die Dokumentation der Gegenseite einzulesen denke ich dass man nicht mal eben so sagen kann dass die Studie nix taugt.   Ausserdem ist ja auch der gute Campbell nun bei weitem nicht der einzige Wissenschaftler auf dieser Welt (es werden sicherlich schon ein paar Tausende andere namhafter Menschen sein) die doch tatsaechlich zu den gleichen Schlussfolgerungen gekommen sind:  Tierische Produkte machen krank. Das gilt auf dem Gebiet der Krebsforschung, auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw.      Anscheinend nehmt auch ihr Paleo-Jungs gerne nur die Daten die gut passen.   
      Zum Thema ZUCKER ist zu sagen dass JA jede Art von extrahiertem „processed“ Zucker ist nicht gut fuer den Koerper.  Das gilt auch fuer extrahierte Fructose…….nicht jedoch fuer Fruechte.   Frische Fruechte sind unbestritten die von der Natur fuer uns vorgesehene Nahrung – die Nahrung auf deren Verarbeitung der menschliche Koerper am besten vorbereitet ist. Der Homo Sapiens ist ein Fruechte-Esser. 

  • Julia 17.09.2015 um 19:00 Uhr

    Hallo Conni,
    du bist toll!

  • Martin 17.09.2015 um 20:09 Uhr

    Hilfe, mir qualmt der Kopf! 
    Da hab ich gerade erst das E-Book „Digital, unabhängig, frei: Die Kunst überall zu leben und zu arbeiten!“ verschlungen, das geilste was ich seit langem gelesen habe, da werde ich schon wieder geflasht mit diesem Post über einen völlig anderen Weg der Ernährung mit dem Ziel nicht nur frei, sondern auch gesund zu leben. Wenn ich mir  dann am Wochenende noch das Blog-Camp reinziehe gibt es wohl kein zurück mehr…. Yeah…. 

  • Mandy // Movin'n'Groovin 17.09.2015 um 20:10 Uhr

    Wow, danke für den tollen Artikel und die vielen Infos, Conni!
    Ich ernähre mich bereits seit über einem Jahr vegan, mache aber noch ab und an Ausnahmen, vor allem auf Reisen (Mongolei war überraschenderweise gar kein Problem, in Ulan-Bator gibt es viele vegane Restaurants, irre :)). 
    Ich muss mich mal durch all die Links klicken, die du hier auflistest, und mich mal wieder intensiver mit meiner Ernährung beschäftigen. Aber ich kann dir schon mal zustimmen: seit ich vegan lebe, bin ich weniger krank, mein Hautbild hat sich verbessert, ich habe mehr Energie… 
    Super Sache! :)

  • Spökenkieker 17.09.2015 um 22:05 Uhr

    Mann, ist dieser Artikel aber umfangreich, fast schon eine Anleitung zur gesunden veganen Ernährung!

    Aufs Fleisch vergeht einem manchmal der Appetit, aber sowas von: Spätestens, wenn man von der Sklaverei in Schlachthöfen oder von der exzessiven Überdüngung der Böden hört, fragt man sich echt, ob es sich auszahlt, ein Allesfresser zu sein. Ich wohne in einer Gegend mit zahllosen Agrarfabriken (Süd-Oldenburg) und müsste eigentlich auf die Hähnchen, Würste und Milch aus meiner Gegend stolz sein, bin es aber nur eingeschränkt. Tierische Lebensmittel aus Massenproduktion ist einfach wäh.

    Veganer bin ich aber trotzdem keiner. Das wäre für mich wohl ein zu großer Kulturschock. Also begnüge ich mich mit fleischreduzierter Diät (gleich unserem nächsten Verwandten, dem Schimpansen, der schon mal Insekten oder anderes Kleingetier als Snack verzehrt, ansonsten aber bei Pflanzen bleibt). Brot und Pasta? Ja, aber mit Vollkorn, damit der Verdauungstrakt wenigstens etwas Beschäftigung hat. :) Gluten ist nicht per se schlecht (außer, man verträgt es nicht). Als Getränk schlürfe ich gerne Oolong-Tee (habe mich auf Taiwan davon anstecken lassen) mit etwas braunem Zucker. Alk höchstens am Wochenende oder wenn ich (eher selten) in Gesellschaft bin. Von Schoki komme ich aber irgendwie nicht los, was man an meiner Wampe sieht. ·_·

    Was das Würzen angeht: Tatsächlich lässt sich enorm viel Salz einsparen, indem man vernünftig würzt. Bei Euch in Asien wird wohl viel Chili benützt. Ich persönlich bin aber süchtig nach Knoblauch (Cholesterin-Killer!).

  • Claudi 17.09.2015 um 23:31 Uhr

    Hi Conni, was ein mega-geiler Artikel!
    Bei dem Vergleich mit dem Kleinkind im Spielzeugladen musste ich echt schmunzeln. Sag ich auch immer wenn ich Freunden von Besuchen in Bio-Läden oder Veggie-Cafés erzähle. Gerade hier in Berlin entdecke ich ständig so viele neue, tolle Sachen. Im Punkt healthy eating auf Reisen versteh ich total was du meinst. Da muss man schon ab und zu ein bisschen Research betreiben, aber finden tut man doch immer was – keine Ausreden :) LG & keep on rocking

  • Sofia Vicchi 18.09.2015 um 00:28 Uhr

    Ich bin Italienerin und bei uns ist die Ernaehrung etwas sehr ERNST !!! Und auch schmeckt Super! Aber mein Körper kann nicht mehr dieses Typ vom Essen halten. Unsere DIETA MEDITERRANEA ist der Grund aller Diäten einer gesundlichen Diaete (verzeih‘ meine Fehler !). Ich kann aber nicht ernst die Pyramid folgen. z.B. mein Bauch will kein RAW Vegs (oder sehr sehr wenig) und auch raw fruit. Nur gekochte oder halb gekochte Obst und Gemüse und nicht so viel…auch keine Fruchsaetze… sonst gehe ich immer zum Klo ! Eier esse ich gar keine. Cereals nur reiz oder Oats… kein cous cous oder aenliches. Ich habe auch wenig Eisen im Blut und leide and niedrigem Blutdruck. Der Sommer ist für mich eine Tragödie und ich muss eben mehr essen ! Ich esse kaum Fleisch…vielleicht ein Paar Prosciutto – scheiben in Brötchen auf dem Trekking, eine seltige Sache. Deshalb denke ich jemand soll essen was der Körper akzeptiert. Licht und Liebe aus Italien.

  • Ivana 18.09.2015 um 03:19 Uhr

    Hej Conni,
    ich habe ein paar Shampoo-Tipps für Dich: Du kannst selbst Haarseife sieden, da bestimmst Du was reinkommt. Mache ich schon seit Jahren, ist aber mit der Lauge nicht jedermanns Sache. Alternative ist Ghassoul, also Lavaerde. Mit Wasser vermischen und dann gut ausspülen. Oder 2 EL Natron mit 500 ml Wasser vermischen, einmassieren, ausspülen und anschließend mit verdünntem (Apfel-)Essig nachspülen. Keine Ahnung, ob Du das auf Bali bekommst, aber das wären so meine Tipps.
    Liebe Grüße, Ivana

    • Conni Biesalski 19.09.2015 um 02:13 Uhr

      Danke für die Tipps – ich meinte eher Haarstylingprodukte. Shampoo benutze ich natürlich nur natürlich, Dr Bronner manchmal oder das was ich hier in Bali finde…

  • Bea 18.09.2015 um 12:36 Uhr

    Respekt liebe Conni! Du sprichst einigen von uns einfach aus der Seele, besitzt ein tolles Talent dafür, dass was in einem steckt phänomenal in Worte zu packen! Habe mich in so vielen Teilen wiedergefunden und habe mich beim Lesen deines Artikels immer wieder beim kopfnicken erwischt;-)
    Bin seit einem jahr auch zu 90% vegan -will mich aber nicht geiseln, also wenn ich mal so riiiiichtig bock auf ein stück käse habe, dann sag ich nicht nein. Aber wie du schon sagst, es ist mittlerweile mehr die ausnahme als die Regel! 
    Bali und auch Costa Rica waren auch für mich fundamentale Wegweiser in diese Richtung! 
    Viel Erfolg weiterhin und mach weiter so! Freue mich jetzt schon auf folgende Inspirationen!

  • Besitzloser 18.09.2015 um 20:06 Uhr

    Grandioser Post mit allen Aspekten! Sollte an jedem McD hängen.

    Grüsse aus Berlin!

  • Candy 19.09.2015 um 03:13 Uhr

    Hallo

    , im Prinzip ist es mir egal, ob jemand vegetarisch, vegan, oder sonstwie lebt. Bei diesem Artikel hab ich mich teilweise aber schon geärgert, was vorallem an zwei Dingen liegt. Zum einen bringst du oben das Argument, das Argument, dass man etwas schon immer so gemacht habe, sei kein gutes Argument. Da stimme ich dir zu. Weiter unten sagst du dann aber, dass sich die Menschen schon immer Planzenbasiert ernährt haben und das die natürlichste Art sich zu ernähren ist. Erstmal solltest du erwähnen, dass sich die Menschen genauso schon immer von Fleisch ernährt haben, schon in der Steinzeit (Jäger und Sammler). Da du das unter den Tisch fallen lässt, ist das kein gutes Argument. Zum zweiten bringst du ein Argument, bei dem du vorher gesagt hast, dass du das nicht gelten lässt („Das war schon immer so“). Fällt dir was auf?

    Der zweite Punkt, der mich wesentlich mehr genervt hat, ist der mit den Krankheiten. Du sagst, dass du Krankheiten vorbeugen kannst und keine Angst mehr vor fiesen Krankheiten mehr haben musst. Das ist kompletter Blödsinn. Krebs kann man nicht vorbeugen. Im Prinzip hat jeder ein ähnlich hohes Risiko an Krebs zu erkranken, man kann es eben nur noch erhöhen (Rauchen, Strahlung), aber in die andere Richung klappt das nur minimal. Deine Ernährung hilft auch nicht besonders, Krebs Rückgängig zu machen. Bei Krebs hilft nicht planzenbasierte Ernährung, keine Homöopathie, nix spirituelles, sondern Chemotheraphie. Ich denke, der Glaube, dass man Krankheiten wie Krebs vorbeugen kann, entsteht daher, dass man es nicht akzeptieren will, dass mit dem Körper Dinge geschenen, die man nicht beeinflussen kann und dass man eben manchmal einfach Pech hat. Wie Freud schon gesagt hat, ist der Mensch nicht Herr im eigenen Haus. Das hat er zwar auf die Psyche bezogen, aber das stimmt auch für den Körper und für manche (nicht explizit auf dich bezogen) ist diese Kränkung anscheinend so groß, dass sie sich weigern, sie zu akzeptieren. (btw. warum muss man hier eig die email angeben?)

    • Conni Biesalski 20.09.2015 um 16:16 Uhr

      „Pech haben“ ist für mich eine Opfermentalität. Ich übernehme Verantwortung für mich und mein Leben in jedem Bereich. Da gibt es kein Glück oder Pech.
      Wir sind aber offensichtlich auf zwei unterschiedlichen Planeten und wenn du von meinem Artikel genervt bist, tief einatmen, meditieren und einen anderen Blog lesen :) Alles gut. Ich bleibe bei meiner Sicht auf die Dinge und du bei deiner. Alles Liebe für dich, bitte keine negativen Energien in meinem Wohnzimmer hier mehr versprühen :)

      PS: Man muss eine Email angeben, weil ja sonst jeder anonym Kommentare hinterlassen kann. Mein Blog ist mein Zuhause.

    • Farina 22.09.2015 um 10:48 Uhr

      „Candy“, schau dir mal dieses Video an. Vielleicht verstehst du es, vielleicht glaubst du es, vielleicht auch nicht-deine Entscheidung. Aber Krebs hat nichts mit Pech zu tun, sondern mit deiner Einstellung und deiner Psyche, deinem Lifestyle. Schau, dass du keinen emotionalen Stress hast und du hast auch kein „Pech“: https://www.youtube.com/watch?v=PUHRYykt1rs

      • Candy 24.09.2015 um 00:21 Uhr

        Hallo Farina
        Das hieße ja, ich könnte so viel Rauchen wie ich will und müsste mir keine Gedanken machen. Oder verursacht Rauchen Stress? Das Video hab ich mir zt. angesehen, ich will jetzt allerdings den Blog nicht mit der Diskussion darüber vollstopfen, falls du darüber diskutieren willst können wir das ja über Youtube oder so machen ;)

  • Regina Cajaes Morwinski 19.09.2015 um 15:27 Uhr

    Vielen Dank Conni für so viele Inspiration !

  • Bernd 19.09.2015 um 18:31 Uhr

    Liebe CANDY,

    lass dir folgendes gesagt sein:
    In vielen Regionen der Erde, wo Naturvölker&Ureinwohner lange gesund lebten, gab es bis vor einiger Zeit noch keinen Krebs!!!
    Erst als sich auch dort unsere westliche kohlenhydrat-basierte Ernährung verbreitete, kam auch der Krebs.
    Merkste was???

    2.muss ich dir entschieden widersprechen: weder hat jeder das gleich hohe Krebsrisiko noch ist er dem auch noch hilflos ausgeliefert.
    Ein Baustein IST die Ernährung und zwar in sachen vorbeugung und heilung.
    Hinterfrage lieber noch mal deine Ansichten.

    Dem 1.punkt stimme ich dir aber zu:
    Der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen und nur deshalb überlebt und sich weiterentwickelt.

    LG
    Bernd

  • Nadine Rahm 19.09.2015 um 21:32 Uhr

    Liebe Conni,
    ich bin schon ganz lange ein Fan von dir. Du scheinst immer einen Schritt voraus zu sein. Viele von uns wollen auch so ein Leben, aber die Meisten trauen sich nicht. Du machst es einfach, das finde ich so toll. Und man sieht ja, das es klappt. Du bist eine tolle Inspirationsquelle, mach weiter so. :-)
    Das wollte ich einfach mal loswerden.

  • Kaja 19.09.2015 um 23:04 Uhr

    Hallo,
    Toller und überzeugender  Schreibstil!
    Ich habe ein Problem:
    Ich bin vierzehn,seit 4 Jahren aus ethnischen Gründen Vegetarier und möchte auf vegane Ernährung umsteigen.Ich wäre aber die einzige Veganerin  ( und Vegatarierin ) meiner Familie,meine Eltern wollen  nur begrenzt extra für mich einkaufen und der nächste Supermarkt ist 8 km entfernt. Habt ihr Ideen für mich?

  • Reiner 20.09.2015 um 06:03 Uhr

    What ‚da HELL and RIDE THE LIGHTNING so was hab ich ja noch nie gesehen. Danke Conni so viel Info mit so viel Motivation, dass man sofort nix anderes mehr tun möchte als in einer Sekunde alles umstellen um gesund zu essen. Sprühende Energie kommt da rüber, die nur rüberkommt, wenn die Autorin echt infiziert und voll verliebt ins Thema ist. Mach weiter so. Hab dann erst mal 2 Monate auf Bali um ein gravierendes Upgrade für Ernährung Sport und Onlinewissen durcjzuführen bevors im Dezember nach Reith in Tirol zum Yogalehrerkurs geht. So far, so good, so power up now☺

  • Julia 20.09.2015 um 12:43 Uhr

    Dein Artikel hat mich echt begeistert. Dann bin ich auch noch zufällig über den Thermomix gestolpert. Ich glaube, dein Artikel und der Thermomix führen mich zu einer neuen Ernährung! 

    • Farina 22.09.2015 um 10:51 Uhr

      Hallo Julia, als Tip, überleg dir mal, ob du nicht lieber einen Blender, als den Thermomix kaufen möchtest. Für Smoothies bspw. ist der Thermomix nicht so gut geeignet, da er zu wenig Leistung und Umdrehungen hat und ein Smoothie niemals so cremig wird wie mit einem Blender. Nur so als Tip ;)

  • Hannah 20.09.2015 um 17:06 Uhr

    Hey Conni, ich bin auch schon über 10 Jahre voll auf Bio und selbst lasse ich auch nur Biokosmetik an meine Haut, nichts Konventionelles. Seit Kurzem habe ich auch kürzere Haare und möchte sie auch so schön zum Stehen bringen, wie Du. Dabei habe ich kein Interesse an den üblichen Chemiekeulen. Darf ich Dich fragen, wie Du das so gut hinbekommst, mixt Du das selbst oder was verwendest Du? Lieben Dank im Voraus, Hannah

  • Geraldine 21.09.2015 um 11:39 Uhr

    Danke Conni! Du sprichst mir aus dem Herzen! Deine Berichte gefallen mir sehr! Und dieser hier über deine Ernährung besonders.. Da ich auch schon lange auf diesem Weg bin ..und Zuhause viele Vegane & rohe Gemüse und Früchte basierte Gerichte ausprobiere. Mann fühlt sich einfach tausendmal besser! Alles Gute, Geraldine aus der Schweiz

  • Johanna 21.09.2015 um 14:42 Uhr

    Hi Conni, 
    Freut mich total, dass es dir so gut geht damit :) 
    Ich ernähre mich seit 2.5 Jahren rohvegan, hauptsächlich Früchte, und das hat mein Leben so unglaublich verändert. In jeder Hinsicht. 
    Mehr Liebe. Mehr Gesundheit. Mehr Mut. Mehr Selbstbewusstsein. Einfach ein geileres Leben! 
    Besonders bei der Asana- und Meditationspraxis merke ich den Unterschied. Klarheit im Kopf und Kommunikation mit meinem Körper – ich liebe es :) 
    Und weil ich an mir selbst und anderen erfahren habe, dass man durch gesunde und bewusste Ernährung einfach das beste aus sich und seinem Leben machen kann, habe ich meinen Blog genau zu diesem Thema ins Leben gerufen – Anfang Oktober wird gelauncht :)) 
    Lass es dir gut gehen und erzähl weiterhin mit so viel positiver Energie aus deinem Leben! 
    Alles Liebe, 
    Johanna 

  • Steffi 21.09.2015 um 22:12 Uhr

    Hi,
    ein wirklich gelungener und ausführlicher Bericht von dir. Ich selbst hatte auch die Erleuchtung,nämlich als mein Sohn 10 Tage wegen einer schweren Neurodermitis im Krankenhaus war. Man prophezeite uns Cortisonbehandlung in Leben lang. Ein Heilpraktiker empfahl uns eine vegane Ernährungsweise. Drei Wochen später war seine Haut schon deutlich besser und ich packte noch eine Schippe drauf und bat zuhause nur noch vegane Rohkost an. Heute lebt er trotz der Diagnose Neurodermitis absolut beschwerdefrei und das schon seit über zwei Jahren.
    Vegane Rohkost ist für uns nicht mehr weg zu denken und ich freue mich schonn auf die tropischen Früchte auf unseren bevorstehenden Trip nach Südostasien ohne Limit :)

  • Eva 22.09.2015 um 14:36 Uhr

    Hi Conni,

    kannst du einen Blender/SmoothieMaker/Standmixer empfehlen, der ein bisschen günstiger ist als der Vitamix?

    Liebe Grüße aus Bayern, Eva

    • Conni Biesalski 24.09.2015 um 06:43 Uhr

      Ich habe leider keine Erfahrung mit anderen Blendern..

      Der Nutribullet oder Omniblend vielleicht?

    • Sarah 24.09.2015 um 11:33 Uhr

      Eva, ich verstehe den Hype um die überteuerten Geräte auch nicht. Nutze seit Jahren einen Braun-Stabmixer und bin vollauf zufrieden mit meinen Smoothies. Der ist auch viel schneller zu reinigen und mobiler. Hätte ich ein Restaurant, wo das Ding den ganzen Tag laufen muss, würde ich mich auch umschauen. Für den privaten Gebrauch besteht m.E. aber keinerlei Anlass. Good drink

      • Conni Biesalski 25.09.2015 um 03:43 Uhr

        „Hype“ und „überteuert“ sind subjektive, bewertende Wahrnehmungen. Ich finde aus persönlicher Erfahrung den Vitamix S30 den Hammer im Vergleich zu anderen günstigen Blendern, die ich schon benutzt habe. Ein Stabmixer ist auch nicht mit einem richtigen Standmixer zu vergleichen, besonders in der rohveganen Küche. Keep up the positive Vibes.

        • Sarah 25.09.2015 um 09:18 Uhr

          Du Conni wer den braucht, dem sei er gegönnt, ich kann es für meine Bedürfnisse nicht nachvollziehen. Letztlich handelt es sich ja nur um einen Motor mit ein paar Steuerungsprogrammen etc., das ist heute nicht mehr hochkomplex, mich würden mal die Produktionskosten des Teils interessieren. Aber darum geht es ja nicht, wer das Geld für solch ein massives Gerät ausgeben mag, why not. Für meine Bedürfnisse ist ein Toppürierstab von Braun perfekt, es gibt natürlich auch noch andere Hersteller von Drehmotoren fürs Essen. Aber ich bin allgemein nicht sehr empfindlich, was das Essen anbetrifft. So kenne ich auch viele, bei denen muss es immer köstlich, süß, lecker, fluffig… sein. Da ich viel mit Gewürzen experimentiere, die ich direkt frisch selbst mit dem passenden Aufsatz mahlen kann, schmecken meine Smoothies eh oft sehr individuell und gewöhnungsbedürftig. Für mich zählt, Hauptsache gesund. Aber davon abgesehen bekommt man natürlich auch köstliche Smoothies mit dem Stab hin. Jedem wie er es mag und braucht nach seinen Kriterien. Keep up the positive vibes and healthy food. :-)

  • Ann 29.09.2015 um 18:37 Uhr

    Hey Conni, ich habe mich sehr über den Artikel gefreut und finde ihn wunderbar geschrieben :) Nur habe ich noch eine Anmerkung zum Thema B12..Das in Algen vorkommende B12 soll nur Analoga sein und nicht vom Körper verwertet werden können, deswegen würde ich lieber auf Nummer sicher gehen und ab und zu mal eine Vitamintablette nehmen. Nur ein Tipp, bin selbst Veganerin :)

  • Doro 30.09.2015 um 10:55 Uhr

    Liebe Conni,
    sehr interessantes Thema! Ich würde mich sehr freuen, wenn du ab und an ein paar Rezepte mit uns teilen würdest – bin immer auf der Suche nach neuer Inspiration für die Küche und die Fotos sahen sehr yummy aus :)
    Alles Liebe, Doro

  • Bianca 30.09.2015 um 13:44 Uhr

    Deine Seite ist einfach nur der Hammer! Jeden Artikel den ich mir bisher durchgelesen habe (und das waren einige) fand ich sehr hilfreich und interessant. Ich war bisher immer eher etwas „Tussig“ unterwegs. Meine Urlaubsziele waren bisher meist eher etwas luxuriös – ich war oft in LA und St. Tropez unterwegs zB. Jetzt wage ich mich mal etwas komplett neues und gehen im November nach Vietnam. Backpacking. Ach du scheiße! Aber als total Ahnungslose was Asien und Backpacking betrifft, fühl ich mich jetzt dank dir relativ gut vorbereitet und bereit. Danke!
    Zuletzt hab ich mir deinen Artikel über Ernährung durchgelesen – Hut ab. Da bekomm ich sogar wieder Lust, meine Veganen Rezepte auszukrusteln.

    Alles Liebe für dich, Bianca

  • Jenny 02.10.2015 um 12:09 Uhr

    Super klasse Beitrag! Ich geb dir sowas von Recht, die vegane Ernährung ROCKT! Seit ca. 2 Monaten bin ich jetzt erst Veganerin, aber sofort merke ich Unterschiede. Und ich fühle mich seit dem viel besser und gesünder. Außerdem ist das reine Gewissen was man jetzt hat, unglaublich wertvoll.

  • Sarah Yilmaz 04.10.2015 um 15:00 Uhr

    Wow! Wahnsinnig informativer Beitrag, in dem eine Menge Motivation, Ehrlichkeit, Mühe und Herzblut steckt! Befinde mich im Moment auf demselben Weg, bin allerdings noch nicht ganz so weit wie du. Allerdings habe ich seit 4 Jahren keinenTropfen Alkohol mehr getrunken! Darauf bin ich stolz. 
    Selbstgemacht ist immer besser und Ernährung ist, wie du schon sagst, das Wichtigste überhaupt! Traurig, wie sich alles entwickelt hat. 

    Ich liebe deinen Blog, du hast mich dazu inspiriert, selbst wieder zu bloggen. DANKE! 

    Sarah 

  • Andree 09.10.2015 um 11:11 Uhr

    Hallo Conny,

    wenns dir gut tut, warum nicht. Da du Religion richtigerweise als Bezeichnung für deine Ernährung anführst, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Stand der Wissenschaft ist, dass keine schwere Krankheit durch das Essen von Obst und Gemüse verhindert werden kann. Weder Krebs, noch was anderes. Gesundheitliche Aspekte werden oft übertrieben. Die Zahl der unklaren Darmerkrankungen in D. sind seit Start der Propagandaaktion von Obst-und Gemüsehändlern „Fünfmal am Tag“ um 150% gestiegen.

    Daher gilt: Was einem schmeckt, sättigt und bekommt, sei dein Essen. Egal ob vergan, vegetarisch oder Mischkost. Aber wissenschaftlich gesichert, Krankheiten durch Ernährung zu verhindern, gibt es einfach nicht.

  • Paul 14.10.2015 um 13:25 Uhr

    Hey Conni
    Deine Mail mit diesem Post lag lange in meinem Postfach. Nachdem ich von meinem Retreat zurückgekommen bin, musste ich mich durch einen Berg von Mails kämpfen, heute war deine dabei.

    KRASS!! Du hast mich ja mies überzeugt mit deinem Post! Ich hatte echt null Plan von veganer Ernährung und wie vielseitig diese ist. Ich fand es schon ziemlich durch, dass der ganze abgepackte Kram teurer ist als das naturbelassene aber mir war nicht klar, wie stark sich das im Wohlbefinden, psychisch/physisch widerspigelt… Ich werds angehen!

    Denkst du, dass es möglich ist sich in Deutschland genauso vielseitig wie auf Bali vegan zu ernähren?

    Was hälst du von einmal wöchentlich fasten? Also einen Tag in der Woche gar nichts essen aber ein paar Liter Wasser trinken?

    Liebe Grüße aus Thailand
    Paul

  • Petra Lange 19.10.2015 um 19:27 Uhr

    hallo conny, ich schau hier echt schön öfter vorbei und muss sagen du scheinst ein sehr glückliches leben zu führen..toller bericht :) alles gute für dich

  • Jule 22.10.2015 um 21:32 Uhr

    Conni,
    ein großartiger Artikel. So viel Wissen. Einfach nur toll.

    Ich selber bin ein Freund von Selbstversuchen. 4 Wochen Alkoholfrei – kein Problem. 4 Wochen vegan – Ich war ziemlich erstaunt wie leicht es mir fiel umzusteigen. Ich war so im Rausch, dass ich, obwohl ich es nicht geplant habe, noch 2 Wochen rangehangen haben. Zu dieser Zeit war ich in Weißrussland unterwegs. Die weißrussische Küche kann man in etwa so zusammenfassen: Fleisch auf Fleisch, garniert mit Fleisch :).

    Aktuell leben ich zu 80 Prozent vegan. Ich arbeite mich Stück für Stück vorwärts, den Anteil zu erhöhen. Milchprodukte konsumiere ich gar nicht mehr.

  • Marco Winter 26.10.2015 um 14:44 Uhr

    So ist es, dass Kinder nur Brot, Pasta oder Schokolade gern essen. Ich überlege gerade, hattest du Übergewicht in der Kindheit?

    Immer noch geistert die Überzeugung herum, dass die Veganer nie dick sind. Ich bin aber damit nicht einverstanden.
    Grüße

  • Jens 06.11.2015 um 13:23 Uhr

    Hey Conni!

    Vielen Dank für diesen tollen und inspirierenden Beitrag! 

    Auch bei mir hat es einige Zeit gedauert, bis der „Ernährungsgroschen“ gefallen ist. Der erste Schritt zum vegetarischen Leben vor einigen Jahren war schon der Hammer und jetzt als Veganer fühle ich mich noch einmal besser und gesünder. Ich hätte das vorher kaum für möglich gehalten, zumal ein veganes Leben für mich vor gar nicht all zu langer Zeit nicht vorstellbar war. 

    Heute kann ich mir kein Zurück mehr vorstellen und versuche sogar mit meinem Blog http://www.ichbinjetztvegan.de mehr und mehr Menschen für einen veganen Lifestyle zu begeistern. Hoffentlich folgen uns noch viele nach – im Sinne des eigenen Wohlbefindens, für Tierrechte und für unseren Planeten. 

    Liebe Grüße

    Jens

  • Gwen 10.11.2015 um 04:45 Uhr

    Danke für die tolle Inspiration! Versuche auch gerade meine Ernährung umzustellen und gesünder zu leben.

    LG Gwen

  • Awesome Steve 18.12.2015 um 23:15 Uhr

    Danke fuer diesen viel zu langen Blogartikel.
    Ich esse auch seit ueber 2 Monaten so wenig carbs wie moeglich… und diese ist auch easy. Was nicht so leicht geht ist jeden Tag so viel Fruechte reinzuhauen wie ich moechte.

    Klar, wie ich in Vietnam, Cambotscha and Thailand und Co gereist bin, faellt es leicht jeden Tag zu Fruehstueck gleich eine ganze Passionfruit oder Ananas oder Mango runterzuschlucken – die Fruitseller sind um jeden Eck zu finden und schaelen/schneiden tun sie auch noch fuer dich – teil zu einem viertel vom Preis was man in Europa zahlt. Wenn man viel in Asien oder andere aermere Gegenden unterwegs ist faellt es einem leicht – zuhause geht es schon ins Geldboersel.

  • Dennis 30.12.2015 um 02:55 Uhr

    Ja servus, 

    echt cooler Bericht, top und weiter so
    Ich süße meine Speisen und manche Smoothies auch gerne mit Dattelsirup. 100% vegan und zuckerfrei!

    Gruß
    Dennis  

  • Doreen 19.03.2016 um 13:08 Uhr

    Hallo Conni,
    ich lese schon ganz lange deine unterschiedlichen Berichte, schaue mir Videos an, finde es wahnsinnig entspannt mit dir durch die Welt zu reisen und so viele Endrücke zu bekommen. Ich kenne dich nicht, aber ich finde dich und deine Art zu schreiben sehr symphatisch und kann für mich und mein Leben ganz viel mitnehmen. Ich wollte heute einfach mal Danke dafür sagen. Liebe Grüße

  • Daniela 19.03.2016 um 13:29 Uhr

    Hallo Conny,
    Ich beneide dich um deine Disziplin. Ich möchte auch mal so gesund leben. Den Grundstein habe ich schon gelegt, nur sitzt da neben mir immernoch dieser blöde Köter namens Schweinehund 😯 aber ich geb die Hoffnung nicht auf. Was ich nun mal wissen wollte, ich bin im Urlaub  am liebsten auf Bali. Ich habe festgestellt dass überwiegend mit Geschmacksverstärker und fertigen Soßen gekocht wird, und diese vertrage ich überhaupt nicht. Ich bin meistens in der Region Uluwatu, Jimbaran und Ungasan unterwegs. In welcher Region, außer natürlich Ubud, findet man gesund kochende Restaurants oder besser noch Hotels. Über eine Info wäre ich dankbar, da ich öfter nach Bali fliege. Die Familie meiner Frau dort, hat aber keine Ahnung von gesunder Ernährung auf Bali. Vielen Dank für deine tollen Beiträge! 

    Schöne Grüße in meine zweite Heimat,

    DANIELA

  • Moritz 20.03.2016 um 11:34 Uhr

    Suuuuper guter und wichtiger Artikel! Ich habe selbst vor circa drei Jahren, mit 21, angefangen mich bewusster zu ernähren und seitdem geht es mir immer besser. Aktuell bin ich seit knapp zwei Monate Vegetarier und kann mir sehr gut vorstellen, dass ich zum Veganer werden.

    Mit einem Punkt stimme ich allerdings nicht überein: Gesunde und bewusste Ernährung sei teuer. Was Jan Delay sagt „Und das gutes Essen teuer ist, das ist eine Lüge. Für jede Tüte Chips kriegst du zwei Kilo Gemüse. Ja man, ihr seid nur zu faul zum Schälen und darum wird euch nichts dran hindern weiter aufzugehen.“ stimmt absolut. Und aus Gemüse kann jeder selbst leckere Gemüsechips machen.

    Das einzige was tatsächlich teuer ist, sind einige Superfoods, wie Acai, Maca, Spirulina oder ähnliches. Allerdings sollte man die auch als Nahrungsergänzung sehen. Viele sind mittlerweile auch schon sehr günstig zu haben, wie z.B. Chia.

    Und zu Kokosnüssen: Ohja, alles aus Kokosnüssen ist unfassbar lecker und sollte bei keiner Mahlzeit fehlen! :)

    Bin schon gespannt, was du weiter zum Thema Ernährung berichtest!

  • Daniel 15.04.2016 um 17:37 Uhr

    Hallo ein schöner und lesenswerter Artikel. Ernähre mich zwar nicht Vegan sondern esse das was mir gefällt finde aber viele Ansätze sehr gut. Allerdings das mit Superfood ist für mich persönlich eine reine Geldmaschine der Industrie, die Samen und Beeren sind an sich völlig in Ordnung und auch gesund nur gibt es das schon lange auch hier nur wird es nicht als Superfood bezeichnet und teuer verkauft z.B. Chia Samen kann man durch Leinsamen ersetzen oder Goji Beeren ist nichts anderes wie schwarze Johannisbeeren.

    Aber trotz alledem wenn es glücklich macht soll man es essen.

  • j 28.05.2016 um 15:42 Uhr

    hey,

    sag mal wo triffst du die gesundheitsbewussten veganen leute auf reisen? danke :)

  • Katja 29.06.2016 um 01:10 Uhr

    Wow, genialer Artikel! So wie dir mit Kaffee ging es mir mit Zucker – Kopfschmerzen und Entzugserscheinungen. Schon krass, was das Zeug mit uns anstellt!
    Ich hab mich ne Zeit lang nach Paleo ernährt, dann gemerkt, dass mir das zu viel Fleisch ist und dann ist aber irgendwie wieder das vorherige Verhaltensmuster eingekehrt. Sobald ich wieder zu Hause bin und vor allem nach deinem Artikel eben werd ich aber definitiv einen neuen Anlauf starten, denn es stimmt schon, man fühlt sich viel fitter, gesunder, einfach besser, wenn man auf verarbeitete Lebensmittel verzichtet.

    VG, Katja

  • Corinna 05.07.2016 um 06:45 Uhr

    Hi Conni. Genialer Artikel! Ich bin gerade dabei, mehr auf mich und meine Gesundheit zu achten und besser zu essen. Ich mache gerade eine Weltreise und frage mich, wie du das machst, wenn du z.B. eine 18 Stunden Busfahrt vor dir hast, es ueberall nur Chips und Oreos zu kaufen gibt, kein Obst, keine Kokosnuss, nur Weissbrot mit Gemuese und Fleisch, keine Nuesse, oder wenn dann nur gesalzene oder mit Panade oder mit viel Zucker. Normalerweise esse ich als Snacks super gern Nussmus, Nuesse (natur), getrocknete Fruechte, etc. Sowas hab ich z.B. in Vietnam und Kambodscha oft nicht gefunden, und wenn dann nur mit viel Zucker drin :-( 
    Hast du da vielleicht einen Tipp fuer mich? Wenn ich nirgends bin, wo ich kochen kann und manche Produkte einfach nicht verfuegbar sind in dem Land, in dem ich gerade bin?
    Wuerde mich freuen!
    Liebe Gruesse aus BKK,Corinna

    • Conni Biesalski 08.07.2016 um 09:19 Uhr

      In andere Länder reisen oder von zuhause Snacks mitnehmen ;) wobei es Früchte IMMER überall in den Tropen gibt und das sind ja an sich schon wunderbare Snacks :)

  • Susanne 11.07.2016 um 13:11 Uhr

    Hi Conny, danke für Deine schöne Seite und die tollen Artikel! Durch eine Glutenunverträglichkeit ist wohl eine Laktoseintoleranz und Histaminintoleranz bei mir entstanden. Deshalb fallen bestimmte, für andere gesunde Lebensmittel, weg für mich (z. B. bestimmtes Gemüse). Es ist also nie für jeden alles gesund, was allgemein vielleicht gesund ist, auch an Obst und Gemüse. Das wollte ich einfach loswerden. Weiter so mit Deinem tollen Blog und alles Liebe!
    Susanne

  • Alex 18.07.2016 um 23:15 Uhr

    Liebe Conni,
    der Post ist der HAMMER – genauso wie du. Mach weiter mit dem was du tust – ich lese und sehe dich so gerne, weil du die Sachen so auf den Tisch packst, wie sie sind und weil du den Arsch in der Hose offen zu legen, dass alles ein Prozess ist! THX und lot’s of Love!!