Vom Office zum Online-Job für Weltenbummler: So geht’s!

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*Gastbeitrag von Pascal @ strandarbeiter.com*

 

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Pascal ist freiberuflicher Autor, seit 2009 im Bereich Online Marketing tätig und liebt das Reisen. Er bereitet sich gerade auf seine Diplomprüfung vor und ist der Gründer von www.strandarbeiterguide.de. Seit 2012 verdient er sein Geld komplett online. 

 

Wie du dem Büroalltag entkommst und im Internet deine Brötchen verdienst?

Pascal erklärt dir, wie er es gemacht hat!

Und los!

***

Geld von überall im Internet verdienen – träumst du auch davon?

Im Internet Geld zu verdienen ist wohl der Traum eines jeden wirklich eingefleischten Weltenbummlers. Es gibt doch nichts schlimmeres, als wenn das Geld zu Ende geht und du wieder nach Hause musst!

Wenn du schon einmal von einem Aufenthalt in den Tropen zurück ins kalte Deutschland musstest (womöglich noch im tiefsten Winter und in kurzen Hosen, so wie ich), dann sitzt dir der Schock wahrscheinlich heute noch in den Knochen. So etwas braucht wirklich niemand!

Viel besser wäre es doch, dein Geld im Internet zu verdienen. So kannst du immer der Sonne folgen und bist frei, überall zu arbeiten wo du möchtest.

Im Beach-Office zu arbeiten macht doch viel mehr Spaß, als im Großraumbüro unter Kunstlicht!

Doch wie schaffst du es, dir ein solides Online-Einkommen aufzubauen?

Das ist die Frage, die so viele beschäftigt.

Es gibt zahlreiche Beiträge im Internet zum Thema Bloggen, Affiliate Marketing, Online Marketing, Geld verdienen mit Websites

Aber ich möchte dir in diesem Post gerne eine Möglichkeit vorstellen, über die nicht so viel geredet wird.

Dabei kann dieser Weg verdammt schnell zum Ziel führen! In meinem Fall hatte ich buchstäblich über Nacht ein stabiles Online-Einkommen.

Es gab mir die Freiheit, von zu Hause zu arbeiten und nebenbei mein monatliches Einkommen noch weiter durch Freelance-Projekte aufzubessern.

Doch wie habe ich das gemacht?

Das Zauberwort lautet Telecommuting.

 

Vom Bürohengst zum Webworker

Telecommuter oder auch Webworker sind ganz normale Angestellte, die einen Arbeitsvertrag haben und jeden Monat ihr festes Gehalt kassieren.

Es gibt aber einen kleinen Unterschied. Sie arbeiten nicht vom Büro aus, sondern über das Internet. Somit steht es ihnen frei, von zu Hause, an der Uni oder auch vom Strand aus zu arbeiten.

In einigen Branchen ist Telecommuting bereits ein alter Hut. Bei Übersetzern ist es z.B. schon lange üblich, von zu Hause aus zu arbeiten.

Doch durch moderne Technik breitet sich die Praxis auch auf andere Branchen aus. Früher musste man seine Arbeit noch mit der Post einschicken und über Telefon mit den Kollegen Rücksprache halten. Heute geht das dank Google Drive und Skype alles komplett digital.

Wenn du als Arbeitnehmer sowieso den ganzen Tag vorm PC sitzt, dann kannst du deine Arbeit auch problemlos über das Internet erledigen. Es gibt keinen Grund, für solche Tätigkeiten jeden Tag ins Büro zu fahren.

Für Reisebegeisterte ist so ein Arrangement natürlich ideal, denn das Telecommuting vereint das beste beider Welten.

Du hast ein festes Einkommen und die Stabilität eines regulären Berufs. Dafür bist du aber ungebunden und kannst deine Reiselust voll ausleben.

Und auch wenn du nicht gerade um die Welt tingelst, kannst du vom Telecommuting profitieren. Schließlich fällt der täglich Weg zur Arbeit weg. Du musst dich nur noch an den Schreibtisch setzen und den PC hochfahren. Das spart eine Menge Zeit und Nerven!

 

Wie du deinen Chef rumkriegst

Wenn du bereits einen Bürojob hast, dann steht zwischen dir und dem Reiseleben deiner Träume lediglich dein Chef. Wenn du ihn davon überzeugt, dich in Zukunft online arbeiten zu lassen, dann kannst du bereits morgen das nächste Flugticket buchen!

Doch wie machst du deinem Chef so etwas schmackhaft?

In meinem Fall hatte ich einen neuen Job im Bereich Online Marketing / SEO angefangen. Ich war noch keine zwei Wochen dabei, hatte aber schnell gemerkt, dass ich auf Büroarbeit keine Lust mehr habe.

Die Idee vom Telecommuting hatte ich aus Tim Ferriss Buch „Die 4-Stunden Woche„.

Als dann an einem Tag die Internetleitung gestört war und wir nicht ins Netz konnten (fatal für eine Online Redaktion!), sah ich meine Chance gekommen. Ich schlug meinem Chef vor von zu Hause aus zu arbeiten, denn da lief ja noch alles einwandfrei.

Und wo ich gerade dabei war sagte ich ihm, dass ich sowieso lieber von zu Hause aus arbeiten würde. Schließlich habe ich dort einen ergonomischen Arbeitsplatz und fühle mich einfach wohler.

Mein Chef hatte absolut kein Problem damit. Ehrlich gesagt, ich war schockiert wie leicht das war.

Ich hatte mir dutzende Argumente und Strategien zurückt gelegt… und er sagte einfach „Ja“! Fast schon ZU einfach, oder?

Am Anfang bin ich noch einmal die Woche ins Büro gekommen. Dann haben wir einmal die Woche telefoniert. Und inzwischen rede ich alle paar Wochen mal über Skype mit meinem Chef oder wir telefonieren kurz und sprechen uns ab.

Die Sache läuft und wir wissen alle, dass es ein gutes Arrangement für beide Seiten ist.

 

Wenn der Chef sich quer stellt

Klar, jetzt wirst du vielleicht sagen „Du hattest halt Glück, aber bei mir würde das nieeeee funktionieren!“.

Tja, was soll ich sagen. Das kannst du nicht wissen, bevor du es nicht ausprobiert hast!

Fragen kostet schließlich nichts. Vielleicht sagt dein Chef auch ja und bist über Nacht ein Webworker. Weißt du es, ohne es ausprobiert zu haben?

Falls dein Chef sich aber weigert, dann habe ich hier noch einige Tipps für dich:

  • Mach dich unentbehrlich: Wenn du verdammt gute Arbeit ablieferst oder bestimmtes Spezialwissen mitbringst, dann hast du eine sehr starke Verhandlungsposition.
  • Fang langsam an: Es muss ja nicht gleich für immer sein. Biete deinem Chef an, das ganze für ein paar Tage die Woche auszuprobieren. Dann kommst du nur noch einmal die Woche rein. Und irgendwann gar nicht mehr!
  • Biete an, mehr zu arbeiten: Überzeuge deinen Chef mit dem Argument, dass Heimarbeiter produktiver sind. Biete ihm an, 10% mehr Leistung zu bringen und mach das dann auch.
  • Verkauf dich billiger: Du kannst deinem Chef anbieten, dass er dir 5% weniger Lohn bezahlt. Nicht ideal, aber kann ein überzeugendes Argument sein.

 

Nägel mit Köpfen machen

Wenn das alles gar nichts hilft bleibt nur noch eins… kündige den Job und suche dir einen besseren Arbeitgeber oder mach dich ortsunabhängig selbständig!

Das mag jetzt radikal klingen, aber es kommt hier einfach auf deine Prioritäten an.

Was ist dir lieber? Weiterhin für einen Chef arbeiten, der dich bei deinen Plänen nicht unterstützt? Oder ein Online-Einkommen aufbauen, dass dir das Leben deiner Träume ermöglicht?

Ich sehe sogar inzwischen schon Stellenangebote, die ganz offen damit werben, dass auch Heimarbeit möglich ist. Es gibt also keinen Grund, ein Leben lang im Büro zu verschimmeln.

Diese Entscheidung musst du aber selber treffen.

Was mich angeht, ich habe schon lange kein Büro mehr von Innen gesehen. Und das habe ich bis jetzt noch keinen Tag bereut! :)

Viel Erfolg!

 

Hast du Fragen zum Thema Telecommuting? Oder selbst Erfahrungen damit? Rein damit in die Kommentare!

 

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 32 Gedanken

  • Leon 28.10.2013 um 14:50 Uhr

    Hi pascal geile sache :-)
    Deine art von zuhause aus arbeiten könnte ich mir auch gut vorstellen.
    Ich geh ab jänner auf reise und mach das bis die kohle weg ist, doch allein schon dieser gedanke ans heimkommen und wieder in dieses alte altags und arbeitsschema hinein zu fallen macht mich echt fertig ……
    deshalb bin ich auch gerade am herausfinden was für mich die beste dauerhafte lösung sein könnte um ein bischen geld verdienen zu können.
    Da kommt mir dein eintrag hier sehr passend. saugut wie du das machst :-) weiter so
    Lg leon

    • Pascal 28.10.2013 um 16:24 Uhr

      Hi Leon
      Freut mich dass der Artikel dir gefällt!
      Das heimkommen ist wirklich der schlimmste Part am Reisen. Ich sage ja immer der richtige Kulturschock kommt erst, wenn man wieder nach Hause kommt ;)

      Es wäre echt cool wenn du diese Methode auch umsetzen kannst, ich drücke dir die Daumen!

  • Lydia 28.10.2013 um 19:03 Uhr

    Von zu Hause aus arbeiten ist nicht schlecht und unterwegs natürlich der Traum. Ich war mit 20 schon selbstständig und um daheim zu arbeiten braucht man eines: DISZIPLIN. Es ist sehr verlockend sich auf einer Internetseite zu verlieren, ein Buch zu lesen, mit den Nachbarn sich zu verquatschen, einzukaufen statt zu arbeiten. Ich habe jetzt schon viele Artikel über „arbeiten von unterwegs“ gelesen, aber dass es nicht jeder kann, weil die Ablenkung größer ist hat leider noch keiner verraten.
    Ein kleiner Punkt aber dennoch ein nicht ganz unwichtiger.

    • Pascal 28.10.2013 um 19:32 Uhr

      Das stimmt ich habe am Anfang mehr als einmal spät nachts noch am Computer gesessen, damit ich die Arbeit für den Tag noch erledigt bekommen habe.

      Die Verlockung ist groß, den ganzen Tag rumzutrödeln und sich mit sonst was zu beschäftigen. Inzwischen hab ich eine solide Routine und mache meine Arbeit morgens als erstes, dann kümmere ich mich um den Rest.

  • Antje 28.10.2013 um 19:18 Uhr

    Ich arbeite als Freiberufler auch von zu Hause aus und genieße die Flexibilität sehr! Wer die Möglichkeit hat, sollte sie wirklich nutzen – er wird mit großer Unabhängigkeit und mehr Zeit (weil die Fahrt zur Arbeit wegfällt) belohnt und kann zudem überall da arbeiten, wo er möchte.
    Allerdings fordert das Arbeiten von zu Hause auch viel Selbstdisziplin und der persönliche Kontakt zu Kollegen fehlt oft auch – es gibt also nicht nur Sonnenseiten, wenn sie auch aus meiner Sicht überwiegen.

    • Pascal 28.10.2013 um 19:39 Uhr

      Der Faktor Zeit ist wirklich nicht zu unterschätzen. Wer am Tag zwei Stunden Fahrtzeit zum Arbeitsplatz und wieder zurück hat, nimmt pro Woche 10 unbezahlte Überstunden in Kauf! Das tatsächliche Gehalt fällt damit um einiges niedriger aus.

      Stimmt das soziale Umfeld „Arbeitsplatz“ fällt weg, aber dafür habe ich ja noch meine Freunde.

      Die Vor- und Nachteile sind hier ganz gut aufgelistet, die Nachteile kann man aber alle auch mit ein paar einfachen Tricks aus der Welt schaffen:

      http://theoatmeal.com/comics/working_home

      • Antje 28.10.2013 um 19:58 Uhr

        Danke für den Link! Großartig!!!
        :-)

  • Christina 29.10.2013 um 10:41 Uhr

    Hey Pascal, super Beitrag und ich beneide Dich ein wenig. Ich bin seit ueber 8 Monaten auf der Reise nachdem ich meinen letzten Job gekuendigt habe und frage mich seitdem wie ich Geld verdienen koennte, ohne wieder jeden Tag ins Buero zu muessen. Das was Du gerade machst, ist genau das was ich mir auch vorstelle, jedoch denke ich es nicht fuer jede Position geeignet. Als ehemalige Assistentin der Geschaeftsfuehrung weis ich nicht wie ich das meinem zukuenftigen Chef mit guten Arugmenten veklickern koennte, dass ich auch von sonst wo aus arbeiten koennte ohne jeden Tag ins Buero zu muessen. Vielleicht hast Du ja einen Tipp fuer mich?

  • Pascal 29.10.2013 um 18:37 Uhr

    Hi Christina, vielen Dank!
    Vielleicht bist du weniger neidisch wenn ich dir sage, dass ich grad wegen meinem Studium in Deutschland fest hänge? ;)

    Möchtest du in deinen alten Job zurück oder willst du dir eine neue Stelle suchen?

  • Charles Rahm 30.10.2013 um 10:22 Uhr

    Super gemacht. Ich habe das Buch auch gelesen und Du hast es perfekt umgesetzt. Gratuliere!

    • Pascal 31.10.2013 um 11:03 Uhr

      Vielen Dank Charles! Das Buch ist wirklich gut.

  • Christina 12.11.2013 um 11:48 Uhr

    Zurück in den alten Job geht und möchte ich auch nicht mehr. Vielleicht hast Du einen Tipp fuer mich wie ich als Chefsekretärin das fuer mich umsetzen kann?

    • Pascal 15.11.2013 um 11:55 Uhr

      Christina du könntest dich mal bei Online-Jobbörsen wie elance.com und odesk.com umschauen. Dort werden immer wieder virtuelle Assistenten und Schreiber gesucht, das würde ja für dich als Sekretärin in Frage kommen!

  • bobsen 16.11.2013 um 14:03 Uhr

    Grundsätzlich ist die 9to5 immer-im-Büro sitzen Arbeitswelt natürlich nicht mehr zeitgemäß und sicher ist es super von zuhause zu arbeiten. Aber zum einen sind die verfügbaren Jobs und der Markt auch diesbezüglich irgendwann gesättigt — wieviel Mode, Reise, Whateverblogger, SocialMediamanager, SEOs brauch die Welt noch?

    Die Frage ist halt ob man auf Dauer davon leben kann… sicherlich sind manche kreativ genug sich auf Dauer ein stabiles Business, passives Einkommen etc zu sichern und damit evtl sogar auf lange Sicht Erfolgreich und Glücklich(!) zu werden. Aber man sollte sich halt auch fragen was mach ich wenn ich 15 Jahre nach meinem Studium oder gar Schule nur durch die Welt getingelt bin und mein recht einfaches Leben mit verhältnismäßig „einfachen“ Jobs finanziert hab!? Evtl kommt doch irgendwann der Wunsch nach Familie etcblablubb… und dann?

    Ganz abgesehen von der Professionalität… ab einem Bestimmten Anspruchslevel wird es in jedem Business schwer Dinge nur noch digital zu regeln. Kundenmeetings und Teambesprechungen funktionieren wahrscheinlich nur schwierig über Skype. Klar, wenn man sein ganzes Leben vorhat rudimentäre Aufgaben zu erfüllen mag das funktionieren.

    Und auch nicht jeder der Deutsch LK hatte hat das Zeug zum guten Schreiber — zumal sich da jeder der in dem Bereich viel in seine Ausbildung investiert hat sich auf die Füsse getreten fühlt.
    Und das gilt für alle kreativen Branchen wo die Quereinsteigerzahlen die letzten Jahre in die Höhe schießen.

    Es schwingt immer irgendwie so ein Unterton von „hey schmeißt alle Eure Jobs, im Internet lässt sich total easy auch ohne wirklich was zu können Geld verdienen“ mit… ich denke das erweckt einen etwas falschen Eindruck und halte das für manch einen für relativ gefährlich.

  • Pascal 25.11.2013 um 10:39 Uhr

    Hi Bobsen,
    mir geht es ja gar nicht um social media manager, blogger oder SEO. Sondern um ganz normale Bürojobs die du online ausführst. Das hat auch nicht mehr oder weniger Jobsicherheit als wenn ich im Büro sitze. Dass es total leicht wäre im Internet Geld zu verdienen, ohne wirklich was zu können, sage ich ja gerade NICHT. Ich rate dazu Spezialwissen anzueignen und dich für deinen Arbeitgeber unentbehrlich zu machen.

  • Veit 04.03.2014 um 13:16 Uhr

    Toll, wie Euch das digitale Arbeiten von überall gelingt. Würde ich auch gern aber ich bin Eventmanager. Es ist leider schlecht möglich, eine Veranstaltung z.B. in Berlin von einem Strand in Thailand oder Mexiko zu planen, z.B. weil man die Location vorab checken muss oder ein Gewerkemeeting ansteht. Das geht leider nicht per Skype oder per Email. Als begeisterter Wellenreiter und fühle mich in Berlin oft „landlocked“, mich nur in Urlauben ins Wasser stürzen zu können, ist hart. Nach meiner Weltreise denke ich manchmal daran, auch in den Social Media Bereich zu wechseln, eure Erfahrungen haben mich wieder nachdenklich gemacht. Beste Grüße

    • Pascal 21.03.2014 um 17:01 Uhr

      Viel Erfolg bei deinen Plänen!

  • Nadine 07.03.2014 um 21:51 Uhr

    Lieber Pascal,
    das hört sich ja echt spitze an. Nur leider bin ich nicht in der Bürobranche :/ Bin ab Juli mit meinem Referendariat (Lehramt Grundschule) fertig und gehe danach erst mal ein Jahr auf Reisen. Ich bin eigentlich für alles offen. Nur leider fehlt mit wahrscheinlich das gewisse Know How um auf diese Art zu Reisen und gleichzeitig Geld zu verdienen. Vielleicht kannst du mir ja mit der ein oder anderen Idee weiterhelfen. Ich wäre dir wirklich dankbar :-)
    Viele Grüße Nadine

    • Conni Biesalski 10.03.2014 um 15:21 Uhr

      Ich kenne einige Leute, die aus verschiedenen Ecken kommen und sich ortsunabhängig selbständig machen, siehe z.B. Carina von pinkcompass.de – sie war Kinderkrankenschwester vorher und ist nun digitale Nomadin im Onlinebereich ;)

      siehe auch bald: http://www.planetnomad.de

    • Pascal 10.03.2014 um 23:36 Uhr

      Ja wie Conni schon sagt, wenn dein Job absolut nicht online zu machen ist gibt es immer noch den Weg, als Online-Freelancer zu starten.

      Die gefragtesten Branchen sind Autoren, Übersetzer, Web/Grafikdesigner und Programmier. Selbst ohne große Vorkenntnisse kannst du Autoren-Jobs im SEO Bereich machen, das gibt halt nur 10-20 Euro die Stunde.

      Das dauert länger als einen Job zum Online-Job zu machen kann aber auch verdammt schnell gehen wenn du dich reinhängst.

      Ein Kumpel von mir hat in 2 Wochen seine ersten 1000 Dollar gemacht (er hat aber auch 200 Bewerbungen pro Woche rausgeschickt!)

  • Margarita 10.03.2014 um 19:47 Uhr

    Lieber Pascal und Conni,

    ich überlege mir schon seit Jahren, was ich als Personalleiterin machen kann um ortsunabhängig zu arbeiten. Ich lebe in verschiedenen Ländern doch leider sitze ich wg. des Jobs viel zu häufig in Deutschland fest. Im Moment sehe ich in meinem Beruf keine Möglichkeit dies zu realisieren…oder seht ihr eine? Ich bin für alle Ideen offen und dankbar. Ich bin jetzt 50 und habe wirklich keine Lust mehr täglich ins Büro zu gehen, von einem zum anderen Meeting zu müssen…. Ich habe in der Vergangenheit für mein Unternehmen, neben den klassischen HR Aufgaben sehr viel Mitarbeiter rekrutiert. Seht ihr da vielleicht eine Möglichkeit z.B. im Social Media Bereich??? …aber als was dann? Social Media Experte für E-Recruiting für mittelständische Unternehmen, Aufbau von Employer Branding? …oder andere Bereiche die HR abdecken? Allerdings habe ich noch keine Erfahrung im Social Media Bereich…NUR als Anwender. Freue mich auf eine RM von euch und danke im voraus.

    • Pascal 21.03.2014 um 17:01 Uhr

      Das ist leider schwer pauschal zu beantworten… ich kenne dich und deine Fähigkeiten und Kontakte ja nicht. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg

  • Andrea 17.03.2014 um 16:28 Uhr

    Lieber Pascal, liebe Conni,
    auch mich zieht es nach 50 sesshaften Jahren in die weite Welt. Ich arbeite als Grafikdesignerin/Texterin für einen kleinen Verlag und bin überzeugt, dass meine Chefs sofort bereit wären, meiner Idee, in Festanstellung meine Arbeiten online aus der Ferne zu erledigen, sofort zustimmen würden – zumindest für einen überschaubaren Zeitraum. Ich frage mich aber, wie die grafische Gestaltung bei schlechten Internetverbindungen und auf kleinen Laptop-Monitoren funktionieren sollte. Schon hier in Deutschland habe ich Probleme, wenn ich extern auf (Grafik-)Daten zugreife. Wie ist das mit schlechten Netzen irgendwo im Outback? Außerdem bin ich es gewohnt, mit zwei Bildschirmen zu arbeiten. Kann mir wirklich nicht vorstellen, auf einem kleinen Laptop mit Mini-Maus eine akurate Arbeit abzuliefern. Da kann ein umfassendes Projekt schon ganz schön nervig und zeitaufwändig werden, denke ich. Habt Ihr mit solchen Jobs auch schon Erfahrungen gesammelt, die Ihr teilen könnt? Freue mich total auf Eure RM.

    • Pascal 21.03.2014 um 17:05 Uhr

      Das kannst du wahrscheinlich selber am besten beantworten… als Texter komme ich auch mal mit einer schlechten Internetverbindungen un einem normalen Laptop zurecht.

      Wenn du auf sperriges Equipment und eine stabile Internetleitung angewiesen bist, hast du aber zumindest die Möglichkeit von irgendwo zu arbeiten wo es wärmer und billiger ist als in Deutschland. Wenn du ein Traumziel hast wo du schon immer mal leben wolltest, dann würde ich die Gelegenheit nutzen!

  • Katja 14.08.2014 um 12:22 Uhr

    Lieber Pascal,

    Hast du zufällig Empfehlungen wie man als Quereinsteiger an seriöse Stellen kommt? Ich bin selbstständig als Spot- und Yogalehrerin und arbeite immer Stundenweise v.a. Abends. Tagsüber habe ich meist Lehrlauf und könnte optimal online arbeiten. Leider habe ich keine kaufmännische Ausbildung, könnte aber einfache Administrative Aufgaben übernehmen. Alles was ich bis jetzt im Internet gefunden habe kommt mir nicht so seriös vor…

    Vielen Dank für einen Tipp!

  • Maj 24.01.2017 um 19:38 Uhr

    Hey ihr Lieben.
    Das ist einfach der Hammer Pascal. Ich kann sagen, dass ich gerade in den Diskussionen mit meiner Chefin bin. Für sie wäre es ok, wenn ich z. B. von irgendwo unterwegs in irgendeinem Land arbeite, doch hat sie Angst vor rechtlichen Problemen bzw. Steuerproblemen. In meinem Fall würde ich aber in Dtl. gemeldet bleiben, da ich erstmal nur 3 Monate Ausland plane und Freunde besuche, aber ich gerne online weiterhin als Redakteurin paar Sachen schreiben möchte. In dem Land bin ich eh nur Touri und kann da für ein Unternehmen nicht arbeiten. Es würde also alles über meine deutsche Firma laufen. Weißt du von irgendwelchen Problemen, die es für den Arbeitgeber geben könnte? Ich danke dir für vllt ein, zwei Tips oder irgendeinen Rat. Ich würd am liebsten sofort ein Ticket kaufen :) LG