Wie ich überall auf der Welt Selbstfürsorge praktiziere

selbstfürsorge

Ich hab lange nicht verstanden was mit dem Wort überhaupt wirklich gemeint ist:

Selbstfürsorge.

Selbst-Für-Sorge.

Self-care.

Wir kriegen nie wirklich beigebracht, was es ist und warum es so wichtig für unsere Seele ist. Oft wird es auch als “egoistisch” abgetan – was absoluter mega Bullshit ist. Lies dazu auch diesen Post.

Ich musst durch viele tiefe Täler gehen um zu erkennen, dass ich nicht gut für mich selbst sorge und mir selbst keine gute Freundin bin.

Mittlerweile weiß ich:

Selbstfürsorge rockt und ich habe gelernt, wie ich – egal wo ich auf dieser Welt bin – eine Gewohnheit daraus mache und es täglich in mein Leben integriere.

Meine Ortsunabhängigkeit ist quasi dafür prädestiniert und gibt mir die Freiheit, Selbstfürsorge einen großen Bestandteil in meinem Leben einzuräumen. Denn ich kann ja wählen, wie mein Leben jeden Tag aussieht.

 

Warum Selbstfürsorge so uuuuunglaublich wichtig ist – und warum es so geil ist?

Schau dir hier mein Video dazu an – und lies dann erst weiter.

Das Video ist wichtig, denn es bettet sich bewusst in den Inhalt dieses Blogposts ein.

 

Der erste und wichtigste Schritt für mich war, mir diese Fragen zu beantworten:

  • Was sind meine Bedürfnisse?
  • Was tut mir gut?
  • Was füllt mich auf?

Ich habe auch angefangen, immer wieder mein inneres Kind zu fragen:

“Was brauchst du?”

Vielleicht hast du noch keine klaren Antworten auf diese Fragen. Das ist total cool.

So erging es mir am Anfang auch – was ich an und für sich aber ziemlich krass fand. Denn ich die Erkenntnis, nicht wirklich zu wissen, was meine Bedürfnisse sind und was mir gut tut, bedeutete ja, dass mir eine Verbindung zu mir selbst fehlte.

Also bin ich in meinem täglichen Leben achtsamer geworden – um herauszufinden, was meine Seele hebt, was mir Energie gibt.

 

Selbstfürsorge – immer und überall

Das Wichtige für mich war auch, dass ich alle Praktiken der Selbstfürsorge immer und überall auf der Welt in mein Leben integrieren konnte.

Gerade als Digitale Nomadin ohne wirkliche Struktur und Routine im Leben ist es wichtig, selbst Verantwortung für sich und seine seelische Gesundheit zu übernehmen.

Ich habe die Freiheit, mich jeden Tag darum zu kümmern, dass es mir gut geht. Die ist unbezahlbar.

 

Mein Selbstfürsorge-Guide

Ich wähle Orte aus, die mir gut tun

Das ist so ziemlich die Basis meiner Selbstfürsorge und ein Hauptmotivator für meine Ortsunabhängigkeit:

Ich möchte mein Leben an Orten verbringen, die gut für mich sind, an welchen ich ein Leben führen kann, das genau meinen Bedürfnissen entspricht und an welchen ich und meine Seele sich wohlfühlen.

Vordergründig sind das Orte, die mir folgendes bieten:

  • Meer und Surfen
  • Tropisches Klima
  • Gute Auswahl an gesundem, veganem Essen
  • Gute Yoga-Studios/Lehrer
  • Online Business-Community und Co-Working Space
  • Menschen, die auf meiner Wellenlänge sind (im besten Fall eine Mischung aus Yogis, Spiris, Surf-Begeisterte, Queer People, Kreative, Entrepreneure…)

 

Ich ehre meinen Körper

Ich gebe ihm gesundes, veganes, cleanes Essen.

Ernährung ist für mich das A und O der Selbstfürsorge.

Kein Junk Food, keine Cola, keine Zigaretten mehr, keine Drogen.

Essen ist unser Treibstoff und das wichtigste, was wir jeden Tag unseren Körpern zuführen.

Ich bewege ihn täglich, mache Yoga und gehe Surfen oder Joggen oder Skateboardfahren.

Ich faste regelmäßig und gib ihm die Möglichkeit sich beim Saft- oder Wasserfasten zu entgiften.

All das ist Selbstfürsorge.

Noch nie war mir mein Körper so wichtig. Noch nie habe ich mich in ihm so wohl gefühlt. #hellyeah

 

Ich verbringe Zeit mit Menschen, die mir gut tun

Wir sind der Durchschnitt der 5 Menschen, mit welchen wir die meiste Zeit verbringen.

Mir liegt am Herzen, dass diese Menschen und überhaupt auch alle anderen, mit welchen ich regelmäßig Zeit verbringe, positiv und bereichernd sind, mich in meinen Ideen und Zielen unterstützen, an mich glauben.

Ich setze auf Beziehungen und Freundschaften, in welchen wir uns gegenseitig mit unseren Energien heben und erleuchten. Menschen, von welchen ich lernen kann, die mich inspirieren.

 

Ich entferne Energiesauger aus meinem Leben

Dabei ist zuerst wichtig sie zu identifizieren. Was und wer saugt mir Energie?

Dazu gehören Menschen, Arbeit, Projekte, vielleicht Familie und vieles, was wir eventuell aus “Sollen” oder “Müssen” tun.

Je mehr ich mich selbst lieben gelernt habe, desto weniger Toleranz hatte ich für Energievampire.

Ich habe eingesehen, dass das Leben nicht aus “Erdulden” oder Schuld bestehen muss und dass es ok ist, mein Wohlergehen an erster Stelle zu setzen.

Manchmal ist es nicht leicht, Konsequenzen zu ziehen – aber es ging mir danach immer besser.

 

Ich verwöhne mich regelmäßig

Etwas, das mir bewusst schwer fiel in mein Leben zu integrieren, aber ich seither nicht mehr wegdenken möchte.

Ich GÖNNE mir regelmäßig schöne Sachen, wie zum Beispiel Massagen, Pediküre/Maniküre, einen guten Friseur, ein schönes Hotel oder AirBnB. Ohne fucking schlechtes Gewissen, sondern weil ich es mir wert bin.

Oder auch einfach nur ein heißes, langes Bad, ein Essen in einem guten veganen Restaurant… es muss nicht unbedingt teuer sein, aber sollte sich wie etwas Besonderes anfühlen.

Ich selbst bin kein Fan von Shopping und lege mehr Wert auf Erfahrungen und Erlebnisse, weil sich die Gefühle der Selbstfürsorge dabei schöner verinnerlichen lassen.

 

Ich nehme Life Coaching & Psychotherapie in Anspruch

Beides sind nicht mehr aus meinem Leben und meinem Selbstfürsorgeprogramm wegzudenken. Beides kann ich wunderbar über Skype machen und meine Therapeutin kommt mit meinem regelmäßigen Springen über Zeitzonen super klar.

Für mich bedeutet Selbstfürsorge:

Nicht mehr wegschauen oder weg-fühlen, emotionale Blockaden, Schmerzen und alte Traumata ernst nehmen, mir Support holen, mir helfen lassen.

Ich mache auch regelmäßig Grinberg- oder Energy Healing Sessions.

 

Ich verbringe viel Zeit in der Natur und an Ruheorten

So verdammt wichtig. Ich lebe daher die meiste Zeit am Meer. Weil ich kann, weil es meine Seele nährt.

Aber auch Berge, Seen und andere schöne Umgebungen, an welchen ich viel Zeit draußen verbringen kann ziehen mich an. Daher ist es mir auch eine Priorität, mich an warmen Orten aufzuhalten.

Ich liebe Städte und Urbanität, aber nur in geregelten Portionen.

 

Ich gebe mir soviel Schlaf, wie ich brauche

Wecker stellen ist für mich nur selten an der Tagesordnung – in den meisten Fällen lass ich meinen Körper sich so viel Schlaf holen, wie er braucht, ohne Intervention.

Das sind meistens zwischen 7 und 9 Stunden.

 

Ich sage öfter Nein

Mehr Nein zu Events, Projekte, Kooperationen, Interviews, Einladungen zu Vorträgen und Konferenzen, Fragen nach Hilfe…

Das bedeutet auch, dass ich lernen musste, es auszuhalten, nicht alle der täglich Hunderte Emails von Lesern, Fans und Unternehmen zu beantworten. Ein beschissenes Gefühl um ehrlich zu sein, aber unglaublich nötig um meinen Verstand nicht zu verlieren.

Ich weiß gottseidank mittlerweile, wie viel meine Batterien aushalten, welche Tätigkeiten mir Energie rauben und habe eingesehen, dass es ok ist, es nicht jedem recht machen zu können.

Ich habe keinen FOMO mehr, fühle mich nicht als würde ich etwas verpassen, wenn ich wo nicht dabei bin oder eine tolle Sache sausen lasse. Wenn mir nicht danach ist, ist ein Nein vollkommen ok.

 

Ich höre auf meine innere Stimme und Intuition

Oh, wie lange habe ich sie ignoriert.

Weil ich dachte, dass mein Kopf mehr recht hat und der Klügere ist.

Jetzt, mit 32 weiß ich endlich: Meinem Kopf ist oft nicht zu trauen, da sitzt mein Ego drin.

Mein Herz dafür, weiß immer, was gut für mich ist. Immer mehr verwende ich auch die 8-Sekunden-Regel und vertraue darauf, wie sich etwas in den ersten acht Sekunden anfühlt:

Menschen, Orte, Ideen, Entscheidungen…

Ich checke auch immer regelmäßig mit meinem inneren Kritiker – denn der ist oft mein größter Feind.

 

Ich meditiere jeden Tag

Für mich die ultimative Selbstfürsorge: Zeit in Ruhe mit mir selbst verbringen.

Nur ich, mein Körper spüren, mein Atem, meine Gedanken beobachten. So schön.

Meditation ist auch die beste Zeit für mich jeden Tag um genau zu spüren, was in mir los ist und mich bewusst um mich zu kümmern.

 

Ich stelle mir immer wieder wichtige Fragen (am besten in der Meditation)

Wie geht es mir?

Was brauche ich?

Bin ich mit meinem Leben glücklich?

Lebe ich mein Warum?

 

Ich schaffe Ordnung und Sauberkeit und damit Klarheit

Im Innen und Außen.

Mir ist es wichtig, meinen Lebens- und Arbeitsraum aufgeräumt zu halten, mich jeden Tag ein bis zwei Mal zu duschen. Ich mache nach dem Aufstehen mein Bett. Ich räume meine Küche nach dem Kochen auf und wasche ab. Ich trage immer saubere Kleidung, die gut riecht. Ich lasse mir regelmäßig meine Haare schneiden, meine Augenbrauen zupfen, meine Fingernägel sind sauber.

Das mag lapidar klingen, aber viele Menschen vernachlässigen sich, ihren Körper und Lebensumgebung regelmäßig.

Mir ist Körperpflege sehr wichtig und auch der Zustand meines Zuhause, meines Hotelzimmer oder AirBnB-Unterkunft. Beides Ausdruck von Selbstfürsorge.

 

Ich praktiziere Dankbarkeit

Ich mache das mit dem 5 Minute Journal.

Morgens nach dem Aufstehen und Abends vor dem Schlafengehen.

 

Ich gehe auf Retreats und Workshops

Weil es so gut tut, eine Woche oder länger nur Yoga zu machen oder zu meditieren oder sich einfach nur mit wunderbaren Menschen zu umgeben in einer wunderbaren Umgebung.

 

Ich verbringe viel Zeit mit mir alleine

Nur ich. Dates mit mir selbst.

“Loneliness is the poverty of self; solitude is the richness of self.” – May Sarton

Wenn du dich oft einsam fühlst und nicht gern alleine bist, ist das ein Ruf deiner Seele nach Aufmerksamkeit.

 

Was ich sonst noch so mache und dir vielleicht auch gefällt:

  • Tagebuch schreiben (nicht täglich, aber wenn ich es fühle)
  • Skypen mit guten Freunden
  • Lesen
  • Ein Wochen-Review machen (all die schönen Sachen aufschreiben, was ich alles erreicht und tolles gemacht habe)
  • Seelenmusik hören (Mantren und Herzchakramusik)
  • Singen (in Kirtansessions im Yoga-Studio)
  • Verbinde mich mit meinem inneren Kind und frag es was es machen will und braucht
  • Etwas kreieren (Kunst, Videos…)
  • Spazierengehen
  • Tägliche Morgen- und Zubettgehroutine

 

Wichtig ist mir, Selbstfürsorge JEDEN TAG in irgendeiner Weise in mein Leben zu integrieren. Nicht nur ein Mal die Woche. Oder nur wenn ich länger an einem Ort bin oder an einem Ort, wo es gerade passt oder nur wenn ich gerade keinen Stress habe.

Keine Ausreden mehr. #noexcuses

Wenn du es ernst mit der Selbstfürsorge und -liebe meinst, dann check auch mal das wunderbare E-Book von meiner guten Freundin Maria Christina Gabriel: Anleitung zur Selbstliebe. Das ist wirklich wunderbar.

Auf die Liebe zu uns selbst.

Signature

 

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 36 Gedanken

  • Gwen 03.06.2016 um 11:17 Uhr

    Toller Artikel! Oft vernachlässigen wir uns selbst, wenn wir lange unterwegs sind. Danke, dass du noch einmal an das wichtigste Gut erinnert hast- uns selbst. :)

    LG Gwen

  • Nadine 03.06.2016 um 11:18 Uhr

    Hi Conni,

    wieder einmal klasse Beitrag und wahnsinnig inspirierend! Mach weiter so! :-)

  • Christiane 03.06.2016 um 15:03 Uhr

    Conny; Dein Post spricht mir soooo sehr aus dem Herzen und inspiriert mich wie immer :-) … viele dieser Erkenntnisse durfte ich auch schon machen, auch wenn ich nicht alle zu 100% umgesetzt habe ;-)
    Im Dezember pack ich meinen Koffer und mein Laptop und gehe auf die Reise … wie lange, wohin und überhaupt ???? alles offen. Nur eins ist sicher, es wird eine geile Zeit, voll von wieder neuer Selbstentdeckung, wieder mal vor dem Spiegel stehen und sich fragen, wer bin ich – was ich, wo will ich hin? Aufräumen, was drinnen noch nicht aufgeräumt ist …
    – und wer weiß, vielleicht auch mal Dich in Bali treffen ;-)
    DANKE für Deine vielen Inspirationen 
    Lieben Gruß Chris

  • Anja 03.06.2016 um 15:32 Uhr

    Hallo Conni,

    danke für den sehr ehrlichen und schönen Blogpost und das Video. Das mit der inneren Stimme und der intuitiven Entscheidung fand ich besonders wahr. Die Entscheidung aus dem Herzen heraus ist oft die Richtige. Interessant fand ich auch, dass du dich als extrovertiert/introvertiert bezeichnest. Viele glauben man wäre das eine oder das andere. Aber man kann auch beides sein. ;)

    Liebe Grüße
    Anja

  • Daniel Mulec 03.06.2016 um 16:01 Uhr

    Da sind unsere Aktivitäten zur Selbstfürsorge ja fast identisch :)

    Ich meditiere, ernähre mich Gesund, mache Sport, und praktiziere Dankbarkeit ebenfalls. Weiters habe ich ein Ideenjournal, um an besonders geistreichen Tagen alle Ideen festzuhalten.

    Liebe Grüße aus Cork,
    Daniel

  • Manuel 03.06.2016 um 16:02 Uhr

    Total cool.
    Ich hab heute die letzte Mail von deinem Email-Kurs bekommen wo es im Grunde um das selbe Thema geht. Schön synchron. So gefällt mir das.
    Ich freu mich auf den Tag wenn wir uns persönlich begegnen.
    Bis dahin, alles Liebe.

  • Aleks Glitzeric 03.06.2016 um 16:06 Uhr

    Sooooo schön Conni, dass du darüber schreibst! Habe dieses Konzept „Selbstliebe“ auch so lange nicht verstanden..und dann letzten November während meinem Crazy-Self-Love-Trip durch die Philippinen ist es mir auf einmal ganz klar & bewusst geworden: Es kommt von Selbstverständnis & Selbstakzeptanz – wenn ich Verständnis habe für mich, mich verstehe & mich selbst akzeptieren kann, dann kann auch diese Liebe aus mir heraussprudeln – kenne das mit den abhängigen Beziehungen & bin froh, dass ich meine Energien erhöhen und jemand wunderbares jetzt in meinem Leben habe. Selbstliebe ist magisch.
    DANKE :) <3

  • Ina 03.06.2016 um 18:17 Uhr

    Lieber Gerrit,

    zum Glück kann ich dir mitteilen, dass es genau das Gegenteil von Eskapismus ist. Selbstfürsorge bedeutet, dass man sich selbst zuhört und wirklich in Kontakt mit sich tritt – auch, wenn man dann oft unschönen Wahrheiten ins Auge blicken muss. „Abhauen“ gilt da nicht. So nach dem Motto: Problem da, Fernseher an. Das ist Eskapismus, weil Problem immer noch da. Doch falls du irrtümlicherweise Reisen mit Abhauen gleichsetzt: Sich selbst entkommt man durchs Reisen nicht, im Gegenteil. Plötzlich kommt man sich ganz nahe, schließlich muss man sich auf sich verlassen können. Klar, man kann auch in der Ferne versuchen, sich unendlich mit Zeugs abzulenken. Aber das ist wohl nicht Thema des Posts, oder überhaupt dieses Blogs.
    Wer hinguckt, sieht an einem fernen Ort jeden Tag mit eigenen Augen, dass Normen, die zuhause dein Leben definiert haben, eben nur Normen von zuhause sind, die sich auch irgendwer ausgedacht hat. Das befreit ungemein, plötzlich lassen sich Essenz und Drumherum voneinander unterscheiden. Und wenn es eh überall unterschiedlich ist, kann man folglich auch seine eigenen Regeln finden gehen. Eben die, die einem wirklich guttun. Sonst hätte man ja auch den Fernsehen anmachen können. Knutsch. 

  • Nadine 03.06.2016 um 20:58 Uhr

    Liebe Conni,
    vielen Dank für diesen schönen Artikel. Ich habe auch erst vor kurzem ein Artikel über Selbstliebe geschrieben. Es ist wirklich von grundlegender Bedeutung dass wir uns selbst unsere Aufmerksamkeit schenken. Viel zu oft haben wir gelernt und gesagt bekommen, dass erst die anderen kommen und danach wir. Dass wir uns anpassen müssen und bloß nicht die eigenen Interessen vertreten sollen. Für vielen ist es einfach noch nicht bewusst, dass Selbstfürsorge und Selbstliebe der Grundstein für ein selbst bestimmtes Leben sind.

  • Luisa Rabatz 05.06.2016 um 18:42 Uhr

    Danke für deinen Beitrag! Ich finde es extrem wichtig, auf sich selbst zu achten. In allen Facetten. Und du erinnerst mich gerade daran … Dein Artikel wird noch einige Zeit in meinem Kopf hängen bleiben. :)
    Lg

  • Sabine 05.06.2016 um 20:04 Uhr

    Hey Conni,

    wunderbare Gedanken! Auf sich selbst besser zu achten, vernachlässigen wir zu gerne. Deinen Artikel werde ich mir darum immer wieder mal zur Hand nehmen und durchlesen. LG, Sabine

  • Marvin Karol 05.06.2016 um 20:39 Uhr

    Hallo Conni,
    ich lese deinen Blog mittlerweile über mehrere Jahre und finde nun die Kombination mit deinen Vlogs auf Youtube fantastisch. Seit deiner 30 Tage Youtube-Challenge bin ich ganz Feuer und Flamme für jeden neuen Content. Außerdem hast Du mich auf Robert Gladitz gebracht, so dass ich zum richtigen Zeitpunkt auf die wunderbare AwesomePeopleConference gekommen bin. Vielen lieben Dank für einen so großen positiven Input. 

    Liebe Grüße 
    Marvin

  • Danny 08.06.2016 um 18:26 Uhr

    Hallo Conni, 
    ein großartiger Blog- /Vlogpost über ein wunderbares und so wichtiges Thema. Ich befinde mich momentan irgendwo zwischen meinem beruflichen Neustart und einer Auszeit. Ich bin noch gar nicht so lange aus meiner 8-Stunden-Vollzeitstelle mit Präsenzpflicht raus, aber die Selbstfürsorge war einer der Hauptgründe, warum ich mich aus dem bisherigen Jobleben verabschiedet habe:
    alles was mir gut tat – egal ob Sport, gesundes Essen, Freundschaften pflegen, ausreichend Schlaf – fiel so häufig zum Opfer, weil jemand anderes über meine Zeit und meine Energie verfügen konnte. Ich habe körperlich und seelisch so sehr unter der mangelnden Selbstfürsorge gelitten, dass ich krank wurde, aussteigen musste und ich bin so froh, dass ich den Mut zu diesem Entschluss gefasst habe. Innerhalb kürzester Zeit blühte meine Gesundheit wieder auf! 
    Ich kann nur jedem raten: kein Job der Welt ist es wert, seine Selbstfürsorge und Gesundheit zu opfern. Keiner.

  • Mark 09.06.2016 um 17:26 Uhr

    Hi Conni, 
    hab viele Dinge wieder erkannt die mir auch täglich helfen meinen Kopf zu behalten ;-) Angefangen beim Nein sagen, bis hin zum entfernen von Energiesaugern. Cooler Artikel :-) 

    Cheers
    Mark 

  • Martina 10.06.2016 um 13:01 Uhr

    Hallo Conni,
    dieser Beitrag ist für mich sehr bewegend. Einmal, weil er so ehrlich ist und dann, weil er vielen Menschen zeigt, wie Leben auch gestaltet werden kann. Wenn sie offen dafür sind. Und was wirklich wichtig ist. Hätte ich in jungen Jahren diesen Weg schon beschritten, wäre manches anders gekommen. Aber – man lernt ja nie aus ;-) Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Liebe und noch viele schöne Momente.

  • Fari 15.06.2016 um 19:27 Uhr

    Liebe Conni, du bist für mich so eine große Inspiration! Auch in diesem Beitrag sprichst du mir aus der Seele! Danke! Es ist so wichtig, vor allem seine Zeit mit positiven und bereichernden Menschen zu verbringen!  menschen, die uns inspirieren und uns unterstützen. Danke für Deinen Blog! LG, Fari

  • Alex von Qleverkauf 16.06.2016 um 14:19 Uhr

    Hi Conni,

    vielen Dank fürs teilen! Sehr Interessant!
    Liebe grüße Alex

  • Bettina 16.06.2016 um 20:13 Uhr

    Total schöner Beitrag! Manchmal können es auch ganz kleine, einfache Dinge sein, mit denen man sich etwas Gutes tun kann…
    XO Bettina

  • Lisa Nickels 18.06.2016 um 10:21 Uhr

    Hallo Connie,
    ich finde es bewundernswert, dass junge Menschen wie du diese Einsicht  haben. Es sollten viel mehr davon geben. In meinem Alter – Ü50 –  ist es wieder ein Findungsprozess – back too the roots. Der Alttag und die Monotonie haben dich vergessen lassen. Das wesentliche verschwimmt im Hintergrund. Nun obliegt es jedem einzeln, sich wieder auf das zu besinnen, was wirklich relevant ist – ich mir selber. Der DalaiLama sagte einmal:Ich kann dir wie ein Arzt wirksame Heilmittel verabreichen. Einnehmen musst du sie selbst.
    Wir müssen uns für unseren Wunsch nach Glück nicht rechtfertigen. In diesem Sinne – from Lisa with love

  • Julia 28.06.2016 um 03:45 Uhr

    Hallo Conni, Deine Beiträge sind mega informativ und total inspirierend. Falls es Dich mal nach Jamaika verschlägt, komm uns doch mal besuchen! Lieben Gruss aus Montego Bay, Julia

  • Stephanie 08.07.2016 um 13:49 Uhr

    Danke für diese vielen wertvollen Inspirationen. Mein Herz hat sich sofort angesprochen gefühlt <3 Mich würde mal interessieren, wie deine tägliche Morgen- und Abendroutine genau aussieht. Beinhaltet sie noch mehr, als das 5 Minuten Journal? Ich bin nämlich gerade dabei meine eigene ganz persönliche Routine zu finden und vielleicht kann ich mich ja von deiner inspirieren lassen. Alles Liebe Stephanie.

  • Nord-Peru Reisen 15.07.2016 um 19:31 Uhr

    Mal wieder ein Artikel, der mich sehr anspricht. Wobei ich wahrscheinlich noch von allem sehr weit entfernt bin.

    Ich versuche, einmal die Woche Yoga zu machen und selbst das gelingt mir nicht immer. Wobei Du ganz recht hast, Selbstfürsorge sollte ganz oben auf unserer Liste stehen.

    Ausserdem ist mir auch der Punkt mit den Aussaugern sehr aufgefallen. Wie recht Du hast !!

    Auf jedenfall habe ich jetzt wieder was zum Nachdenken und Anwenden. Vielen Dank, Conni.

  • Friede 08.08.2016 um 19:45 Uhr

    Liebe Conni,

    sehr wahre Worte! Ich befasse mich auch gerade wieder einmal intensiv mit dem Thema Selbstfürsorge und Eigenverantwortung, da kommt dein Beitrag genau richtig. :) Vielen Dank dafür!
    Alles liebe, Friede

  • Silver 13.09.2016 um 16:56 Uhr

    Liebe Conni,

    dies wird kein Post wie jeder andere hier. Dies wird mein Gegenentwurf zu deinem Leben. Schon länger, aber immer
    etwas sporadisch verfolge ich dein Leben und deine authentischen, reflektiven Posts. Von Anfang an stellten
    sich dabei zwei Gefühle bei mir ein, die völlig konträr sind. Es ist einerseits das Gefühl der Bewunderung,
    insbesondere dafür, dass jemand in seinem eigenen Leben so in die Tiefe geht und alles, aber auch wirklich
    alles in seinem Leben so organisiert, dass es seinem Körper, seinem Geist und seiner Seele entspricht und
    einfach nur gut tut.

    Auf der anderen Seite schleicht sich bei mir das Gefühl der Unzufriedenheit ein. Mir fehlen die Extreme …
    Es ist, als mache ich mir ein weiches Bett, in dem ich fortan nur noch liege. Ein Bett, in dem nichts drückt,
    nichts kratzt und mir nichts sagt, dass ich doch auch mal aufstehen soll. Ich habe aber in meinem Leben
    mit der Zeit gemerkt, dass Zufriedenheit und wirkliches Glück nur entstehen können, wenn man dafür gelitten
    hat, richtig gelitten …

    Manchmal möchte ich Fastfood essen, bis ich kotze!

    Manchmal möchte ich mich an Orten aufhalten, die einfach nur widerlich sind!
    Manchmal möchte ich arbeiten bis zum Umfallen!
    Manchmal möchte ich meinem Körper Schmerzen zufügen!
    Manchmal möchte ich am eigenen Leib erfahren, wie beschissen das Leben sein kann.

    Und warum das alles? Damit ich auf der anderen Seite das Glück, die Zufriedenheit erfahren kann und zu schätzen weiß. Wie soll man
    den Himmel erkennen, wenn man zuvor nicht durch die Hölle gegangen ist?

    Und genau das ist es, was mir bei dir fehlt. Es ist alles so perfekt in deinem Leben, für mich zu perfekt. Mir
    ist klar, dass du das ganz anders siehst. Wahrscheinlich bin ich ein Mensch, der ohne Leiden nicht glücklich
    sein kann. Aber so ist es eben …

    Gruß
    Silver

    • Conni Biesalski 14.09.2016 um 07:09 Uhr

      Schau mal auf meinem YouTube Kanal rein – nichts ist perfekt. Ich bin in den letzten Jahren durch emotionale Krisen ohne Ende gegangen. Depressionen? Ängste? Alleinsein? Business-Probleme? WELCOME TO MY WORLD!

      Warum glaubst du habe ich Selbstfürsorge für mich entdeckt? Weil ich mich Jahre lang selbst nicht ausstehen konnte und nicht wusste, was es heisst, sich selbst zu lieben.

      Ich rede/schreibe über viele persönliche Herausforderungen – mehr als die meisten (Reise-)Blogger da draußen.

      Hier kannst du tiefer graben:

      https://www.youtube.com/watch?v=xHy7AjEHhr0
      https://www.youtube.com/watch?v=EZSvdP_ltsk
      https://www.youtube.com/watch?v=VxuTvc8OfMs
      https://www.youtube.com/watch?v=g8EoVHZzJnk

    • Lisa 19.10.2016 um 18:22 Uhr

      Hallo Silver,

      ich weiß nicht warum, aber ich habe den Impuls hierauf zu antworten und etwas dazu zu sagen.

      Du schreibst, dass du manchmal deinem Körper Schmerzen zufügen möchtest und erleben möchtest wie beschissen das Leben sein kann.

      Und sicher auf der einen Art hast du Recht, wenn du schreibst dass es das Eine ohne das Andere nicht geben kann und man so nur das Glück und die Freude wertschätzen kann, wenn man das Gegenteil kennt.
      Alles ist das Gegenteil von allem und alles hängt miteinander zusammen.
      Aber es ist doch so, ich kann doch Glück, Freude und Ausgelassenheit auf der einen Seite spüren, und auf der anderen Angst, Panik, Wut.. und beides darf GLEICH WERTIG sein… ich muss das eine nicht von dem anderen trennen, sondern beides hat seine Berechtigung…
      Am Ende sind diese Emotionen alle nur Energie, die fließt… und wir beginnen sie zu bewerten, in Schubladen zu stecken und sie als positiv oder negativ einzustufen. 

      Das wonach ich mich momentan sehen, ist nicht Schmerz oder Wut oder das Leid zu spüren… sondern Leichtigkeit, dass die Dinge leicht sind, fließen dürfen, SEIN dürfen… und einfach passieren…
      Wenn man das mit Selbstfürsorge schafft, näher bei sich zu sein, im SEIN zu sein dann ist das doch super…

      Für mich persönlich ist Conni, nicht zu perfekt, oder möchte es so darstellen. 
      Für mich wirkt es so, dass sie ihr Urvertrauten zurück gefunden hat, eine die sich auch mal treiben lässt und sehr in sich hineinhört, was ihre Intuition ihr sagt, davon lässt sie sich leiten. Und dass ist das was ihre Videos ausmachen… 
      (für mich => )

  • Daggi 12.10.2016 um 14:40 Uhr

    Hey Conni, ein wirklich toller Beitrag und ich kann diesem zu 100% zustimmen. Ich habe vor ein paar Monaten auvh damit angefangen die Selbstliebe bewusst zu praktizieren und in meine täglich Routine zu integrieren. Wie zB Meditation und „Morning Pages“ schreiben. Dadurch habe ich schon einige positive Veränderungen in meinem Leben gemerkt.
    Ich finden deinen Artikel wirklich Top und bin der Meinung dass das ein wirklich wichtiges Thema ist, dem man mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.
    Liebe Grüße, Daggi

  • Mio 15.10.2016 um 20:04 Uhr

    Liebe Conni, 
    danke für diesen tollen Artikel. Ich musste auch erst durch schmerzliche Erfahrung lernen, wie wichtig es ist auf sich zu achten und als den wichtigsten Menschen anzusehen. Früher dachte ich unbewusst, dass ich es nicht wert bin. Das hat sich zum Glück geändert und es bringt mir mittlerweile große Freude mir bewusst was Gutes zu tun.
    Ein großes Lob auch an deine Videos und deinen Blog. Ich freue mich immer über neue Beiträge von dir!
    Mach weiter so!
    Liebe Grüße Mio  

  • Florian 21.12.2016 um 17:05 Uhr

    Hi Conni!

    Toller Beitrag! Ich bin auch fest davon überzeugt, dass Selbstfürsorge sehr wichtig ist! Viele Menschen sind leider der Ansicht, sie müssten sich selbst vernachlässigen um anderen gutes zu tun – das ist ein fataler Irrtum. Wenn ich will, dass es anderen Menschen gut geht, muss ich zuerst nach mir schauen. Du machst vor wie es richtig geht! Thumbs up!

    LG Flo

  • Johanna 13.01.2017 um 18:03 Uhr

    Liebe Conni,
    nach ein wenig vergangener Zeit lese ich gerade nochmal einige deiner Artikel hier und heute ist so ein „The only way is through“-wann hört dieses „through“ denn bitte auf-Tag? 
    Und nun lese ich deine Artikel und das tut einfach gut und das wollte ich nur eben mitteilen. 
    Ein großes Danke für deine Offenheit und Echtheit und für das Teilen deiner Gedanken und Teile deines Lebens. Einfach weil du in mir dadurch zumindest gerade in diesem Moment etwas gibst, das einfach gut tut. Und Motivation weiterzugehen.
    Deswegen Danke!!
    Und viele liebe Grüße! 

  • Nicole 21.04.2017 um 11:40 Uhr

    Liebe Conni,
    das ist wirklich ein ganz toller Artikel von Dir, der mich fast gerade zum Weinen gebracht hätte. Leider stimmt alles was Du schreibst. Mir geht es sehr ähnlich wie Dir. Ich weiss zwar in den meisten Fällen, wenn mir etwas nicht gut tut, habe aber bisher noch nicht die Eier dazu, diese Dinge aus meinem Leben zu streichen oder zu reduzieren. Ich lebe oft viel zu unbewusst und frage mich zu selten „Wie fühle ich mich jetzt?“ oder „Tut mir das gut?“ Leider ist es auch so, dass man schnell als Egoist beschimpft wird, wenn man zuerst an sich denkt. Ich sage mir aber immer, erstmal muss mein Glas voll sein, ich muss mich gut fühlen und dann kann ich an andere etwas abgeben. Wenn mein Glas leer ist und ich mich nicht gut fühle, dann wird auch Zwischenmenschliches nicht einfacher. Ich versuche täglich auf mein Herz zu hören und mich selbst gut zu versorgen. Leider gelingt es mir nicht immer, aber es wird….

    Vielen lieben Dank, Conni!
    LG
    Nicole

  • Christina 25.08.2017 um 17:35 Uhr

    Hey Conni,
    ich Danke dir von Herzen für deine Worte… ein wundervoller Beitrag, was für ein Geschenk. Du beschreibst ganz treffend und liebevoll ein so wichtiges Thema, mit dem ich mich gerade mehr denn je auseinandersetze. Als ich deinen Beitrag las, fühlte es sich an, als würdest du mir aus der Seele sprechen. Ich persönlich befinde mich mitten auf  dem Weg zu mehr Selbstfürsorge und Selbstliebe. Yoga hilft mir sehr dabei mich dahingehend weiter zu entwickeln. Und dein Beitrag ist für mich pure Motivation.