Wie dich Reisen das Loslassen lehrt (und warum es so wichtig ist)

loslassen-reisen

* Gastbeitrag von Peter Hackmair *Peter

Nachdem Peter vor zweieinhalb Jahren keine Lust mehr auf Profifußball hatte, beendete er seine Karriere und ging mit seiner Frau für 15 Monate auf Weltreise. Er hat dabei neue Talente an sich entdeckt und folgt jetzt seinen beiden größten Leidenschaften: dem Schreiben und Reden. So erfüllte er sich letztes Jahr seinen Traum, bei einer TEDx zu sprechen, und so ist auch sein neues Buch „Freigereist“ entstanden. Es handelt von seiner Weltreise, einer Reise, die ihn und sein Leben verändert hat. „Freigereist“ hat keinen fixen Preis, der Leser darf den Wert des Buches selbst bestimmen.

Besuche seine Webseite und seinen Blog!

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Loslassen tut so gut.

Loslassen kann aber auch so schwer sein.

Und vor allem holt es dich immer wieder ein.

Loslassen kannst du nicht einfach so von deiner Bucket-List streichen.

Egal in welcher Phase deines Lebens du dich gerade befindest, du wirst ständig damit konfrontiert, etwas hinter dir zu lassen, von etwas loszulassen.

Schule, Uni, Job, Wohnung, Lebenspartner, Freunde, Träume, Reisen – so gut wie alles in deinem Leben ist nur für einen gewissen Abschnitt bestimmt, fast nichts währt für immer.

Manchmal ist loslassen ganz easy, manchmal aber richtig schwer.

Vor zweieinhalb Jahren stand ich vor der Aufgabe meines Lebens: Ich sollte meinen größten Lebenstraum loslassen.

Ich war Fußballprofi, lebte meinen Traum. Nach ein paar Jahren spürte ich allerdings, in diesem Dasein nicht mehr so richtig glücklich zu sein. Es war Zeit für eine Veränderung. Aber ein Kapitel, das 20 Jahre lang mit so viel Leidenschaft geschrieben wurde, schließt sich nicht von heute auf morgen.

Ich brauchte fast ein halbes Jahr, um schließlich den Mut zu fassen, meine sehr guten Vertrag zu kündigen und mit nur 25 Jahren meine Karriere zu beenden. Und auf Weltreise zu gehen.

Nicht, weil ich mich so (auch gedanklich) vom Fußball loslösen wollte. Ich glaubte ja, das wäre bereits passiert. Eher, weil ich erst einmal nicht wusste, was ich sonst tun sollte. Also startete ich mit meiner Frau in die große weite Welt. Und spürte nach einigen Wochen plötzlich, dass ich dem Fußball noch viel näher war, als mir lieb war.

Auf der Weltreise konnte ich aber schließlich loslassen. Nicht nur vom Fußball, von viele Dingen in meinem Leben…

Ich habe mich sozusagen „freigereist“.

Du kannst das auch:

Gibt es etwas in deinem Leben, das dich nicht loslässt, etwas, dass DU nicht loslässt?

  • Vielleicht einen Menschen, von dem du dich trennen möchtest.
  • Dein Studium, das dich langweilt.
  • Deinen Job, der dich nicht erfüllt.
  • Anerzogene Werte, mit denen du dich eigentlich nicht (mehr) identifizieren willst.
  • Angewohnte lästige Eigenschaften, die du endlich über Bord werfen willst.
  • Oder vielleicht auch deinen Kindheitstraum, der eigentlich gar keiner mehr ist…?

Dann pack deinen Rucksack und reise: Nimm dir Zeit für dich selbst, gewinne Abstand von deinem gewohnten Umfeld und lass dich von der Welt inspirieren…

reisen loslassen

 

Auf Reisen hast du hast Zeit für dich

Fällt es dir zuhause auch so schwer, mal nichts zu tun, abzuschalten, zu dir zu kommen? Weil du dann das Gefühl hast, wertvolle Zeit zu verlieren? Die Tage sind doch ohnehin schon viel zu kurz, um alles unter einen Hut zu bringen. Wann sollst du dir da noch Zeit für dich nehmen?

Auf Reisen kannst du endlich einmal aus dem berühmten Hamsterrad ausbrechen, lernen, im Moment zu leben, lernen bei dir zu sein.

Niemand erwartet etwas von dir:

Keine Prüfungen, keine Termine, keine Emails, keine Telefonate, du hast absolut keine Verpflichtungen.

Du musst nichts, darfst alles. Du darfst morgens (oder wann auch immer du willst) aufstehen und völlig frei über deinen Tag verfügen.

Worauf hast du heute am meisten Lust?

Um voll und ganz bei dir zu sein, hilft es zu meditieren. Es muss auch nicht die klassische Meditation sein:

Denn das Wort „Meditation“ kommt aus dem Lateinischen und heißt nichts Anderes als „nachdenken, überlegen, sinnend betrachten“.

Wie, wann, wo(bei) gelingt dir das am besten?

Du hast keine Ahnung? Überleg mal so: Wobei vergisst du die Zeit?

Folgende, ganz simple Tätigkeiten helfen mir z.B. zu meditieren, im Hier und Jetzt und gleichzeitig ganz bei mir zu sein:

  • Atemübungen.
  • Lesen, schreiben, Musik hören.
  • Kochen, essen.
  • Spazieren gehen, joggen, Tennis spielen.
  • Die Natur beobachten und spüren.

Vor allem letzteres genießen und schätzen zu können, hat mich die Weltreise gelehrt:

Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich damit verbracht habe, mir Sonnenuntergänge anzusehen, dem Meerrauschen zu lauschen, besondere Landschaften zu bestaunen, Tiere und Menschen zu beobachten, einfach das Leben zu spüren.

Ich hör dich jetzt sagen: „Schön und gut, aber das alles kann ich doch auch zuhause tun? Warum muss ich dafür unbedingt reisen?“

Stimmt, aber nimmst du dir daheim auch wirklich Zeit dafür…?

reisen loslassen

Selbstverständlich musst du nicht reisen, um loszulassen, um Zeit für dich zu haben.

Aber glaub mir eines: Auf Reisen ist das alles um so viel einfacher, naheliegender, selbstverständlicher. Es passiert von ganz allein.

Außer, du bist eine(r) von den Davonläufern, eine(r) von denen, die sich auch auf Reisen jeden Tag verplanen und so jeglichen freien Raum für Gedanken und Gefühle verhindern.

 

Auf Reisen verlässt du dein gewohntes Umfeld

Weg von deiner Familie, deinem Freundeskreis, deiner Stadt, deiner Kultur.

Egal ob positiv oder negativ – ob du willst oder nicht, deine Umgebung hat großen Einfluss auf dich.

Indem du auf Reisen gehst, gewinnst du Abstand zu deinem gewohnten Umfeld und kommst dadurch dir selber näher. Du schaffst dir Zeit und Raum, festgefahrene Strukturen und Meinungen zu hinterfragen.

Reisen bedeutet Inspiration pur: Du lernst ständig neue Menschen kennen und mit ihnen neue Blickwinkel auf das Leben. Wie leben Menschen in anderen Kulturen? Vor allem in ärmeren Ländern? Was ist ihnen wichtig? Besitz in vielen Fällen nicht.

 

Auf Reisen lebst du minimalistisch

Das ist ein Phänomen unserer Konsumgesellschaft:

Wir häufen Besitz an und erkennen dabei gar nicht, dass er uns eigentlich nur belastet. Wir müssen ständig Angst haben, etwas zu verlieren.

Meine Weltreise hat mich gelehrt, Besitz loszulassen. Als Fußballprofi hatte ich zu viel Geld und gleichzeitig zu viel Freizeit, perfekte Bedingungen also, um das Geld aus Langeweile aus dem Fenster zu werfen.

Und langsam, aber doch, werfe ich nun Ballast ab. Mittlerweile lebe ich auf 40 statt 100 Quadratmetern, habe 80 Prozent meines Hab und Guts verschenkt und verkauft (seit der Weltreise ziehe ich ohnehin meistens das Gleiche an) und kann es kaum erwarten, endlich mein Auto loszuwerden und Wien mit dem Rad und den „Öffis“ zu erkunden.

 

Auf Reisen gestaltest du dein Leben

Das Schöne am Reisen ist, dass du dein Umfeld jeden Tag spontan und neu gestalten kannst.

Hast du heute Lust auf Gesellschaft, vielleicht auf eine gemeinsame Wanderung mit Einheimischen oder anderen Backpackern? Oder schnappst du dir lieber ein Buch und verbringst den Tag alleine am Strand?

Achte übrigens unbedingt auch daheim auf dein Umfeld! Wähle bewusst, mit welchen Menschen du dich umgibst.

Überlege einmal ganz genau:

Wer gibt dir Kraft? Wer inspiriert dich? Und wer zieht dich eigentlich nur runter? Vor allem, wenn das Menschen in deiner Familie oder langjährige Freunde sind, tust du dir vielleicht schwer, von ihnen Abstand zu nehmen. Manchmal ist das aber die beste Lösung.

 

Wie lange musst du reisen um wirklich loslassen zu können?

Bei mir hat es etwa drei Monate gedauert. Dann fing ich plötzlich an, sehr intensiv (zehn Tage lang durchgehend) vom Fußball zu träumen. Und mich aufgrund dessen noch einmal bewusst damit auseinanderzusetzen und dieses Kapitel endgültig abzuschließen.

Aber wie merkst du, dass du mit etwas abgeschlossen hast?

Du spürst es:

Ich habe plötzlich heftig zu weinen begonnen und nicht mehr aufhören können. Aber ganz ohne Gefühl von Trauer und Schmerz. Mit jeder Träne wurde ich ein bisschen leichter und mit jeder Träne konnte ich noch einmal aus tiefstem Herzen danke sagen:

Danke für all die Erfolge, die ich feiern durfte, die besonderen Menschen, die ich treffen durfte und die Verletzungen, von denen ich so viel lernen konnte und die mir meinen Weg vorgezeigt haben.

Übrigens: Auch, wenn ich dem Profifußball mittlerweile sehr kritisch gegenüberstehe, ist er immer noch ein Teil von mir und wird es auch immer bleiben.

 

“Loslassen ist nicht Loswerden. Loslassen ist Seinlassen.”
– Jack Kornfield

 

Die Weltreise hat mich nicht nur gelehrt, meine Fußballkarriere und meinen Besitz loszulassen:

Auch meine Verschlossenheit, mein Misstrauen, meine Vorurteile, meinen Perfektionismus und in vielen Bereichen sogar meine Angst. (Mehr dazu in meinem neuen Buch „Freigereist“)

Ich kann dir leider nicht sagen, wie lange du reisen musst, um loslassen zu können. Da gibt es keine allgemein gültige Richtlinie. Denn Loslassen kann man nicht planen, man kann es nur geschehen lassen.

Alles, was du dafür tun kannst, ist, Zeit und Raum dafür zu schaffen. Und was bietet schließlich mehr Zeit und Raum als eine (Welt-)Reise…?

 

Wie hat dir Reisen schon geholfen loszulassen? Teile deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!

 

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 42 Gedanken

  • Florian Munzert 26.03.2015 um 09:57 Uhr

    Super Artikel!! :-)

  • Stefan 26.03.2015 um 10:31 Uhr

    Hi Peter,
    schöner Artikel und eine interessante Geschichte die du teilst!
    Mir hat Reisen geholfen Karrierepläne über Bord zu werfen und meine Ziele bzw Wünsche neuzudefinieren.

    Grüße
    Stefan

    • Peter Alexander 26.03.2015 um 23:15 Uhr

      Hi Stefan,
      es freut mich, dass er dir gefällt :-)
      Welche Karrierepläne hattest du und wie leicht/schwer fiel es dir, sie über Bord zu werfen?

      Happy day,
      PA

  • saskia 26.03.2015 um 15:48 Uhr

    scheiss geiler artikel… love it :) danke dir dafür… :)
    rock on …

  • Philipp 26.03.2015 um 22:29 Uhr

    Hallo Peter!

    Schöner Artikel!

    Loslassen befreit wirklich ungemein! Beziehungen, Vorstellungen und auch Pläne über Bord zu werfen, gibt mir häufig genau die Freiheit, nach der ich mich sehen.

    Alles Liebe,
    Philipp

    • Peter Alexander 26.03.2015 um 23:23 Uhr

      Hi Philipp,
      cool, dass dir der Artikel gefällt :-)

      Was war bis jetzt deine größte Challenge beim Loslassen?

      Happy day,
      PA

      • Philipp 27.03.2015 um 05:13 Uhr

        Ich glaube das Loslassen meines vorigen Studiums. Doch als es so weit war, sah ich plötzlich die ganzen neuen Möglichkeiten. Ein sehr befreiendes Gefühl!

        Danke, das wünsche ich dir auch!

        Philipp

  • Philipp 26.03.2015 um 22:29 Uhr

    Ups, *sehne. ;)

  • Pana 27.03.2015 um 08:43 Uhr

    Sehr schön geschriebener Post! Er spricht mir direkt aus dem Herzen!

    Ich predige das ständig auf meinem Blog und „Loslassen“ hat auch für mich während und vor meiner Surf-Weltreise einen sehr hohen Stellenwert!

    Ich werde den Artikel auf jeden Fall teilen! DANKE dafür!

    • Peter Alexander 27.03.2015 um 19:12 Uhr

      Liebe Pana,
      es freut mich, dass dir der Artikel gefällt :-)

      Surf-Weltreise…? Sehr cool! Ich hab’s auf unserer Weltreise auf Bali das erste Mal probiert – vor allem die besondere Stimmung unter Surfern hat richtig Spaß gemacht, aber nach öfterem Eintauchen in die sogenannte Waschmaschine habe ich festgestellt, dass ich mich doch eher für Sport am Land begeistern kann :-) Wobei das Gefühl, AUF der Welle und nicht darunter zu sein, schon eine bestimmte Magie hat.

  • Sabrina 27.03.2015 um 17:45 Uhr

    Hallo Peter,

    danke für diesen tollen Artikel. Als ich fertig war mit dem Lesen wollte ich fast Namsté sagen.

    Ich kann deine Erfahrungen zum Teil sehr gut nachvollziehen. Habe selbst auf Reisen meine bisher sensibelsten aber auch meine mir am meisten Kraft gebenden Momente gehabt.

    Das Reisen öffnet einfach Augen und Herz und das ist wundervoll.

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    • Peter Alexander 27.03.2015 um 19:15 Uhr

      Liebe Sabrina,
      danke für deine schönen Zeilen.

      Ich glaube ,uns Reisenden‘ geht’s eh allen sehr ähnlich. Endlich mal raus aus dem Hamsterrad und einfach nur das Leben spüren…

  • Werner 28.03.2015 um 00:08 Uhr

    Lieber Peter
    Nachdem ich als 21 jaehriger meine erste Weltreise machte, hat mich das Reisen sowie die neugier nach Mensch und Kultur nie mehr losgelassen.
    Nach 3 weltreisen in meinen 20 ern Habe Ich mich dann entschlossen loszulassen und bin vom Allgaeu nach Guam ausgewandert um dort meinen 30. Geburtstag zu feiern.
    75 Laender…..mein halbes Leben im „Ausland“ verbracht….lebe ich heute in Pennsylvania und kann das Reisen nur jedem jungen Menschen empfehlen sich loszuleben von unserer Einbahnstrasse ,diesen wunderbaren Planeten zu zerstoeren….

    • PA 04.04.2015 um 14:18 Uhr

      Lieber Werner,
      du machst es genau richtig!
      Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer: Ihr seid eine absolute Inspiration für uns in Sachen Gastfreundschaft. DANKE, dass wir so lang bei euch sein durften :)

  • DieProdukttestFamilie 28.03.2015 um 18:00 Uhr

    Der Artikel trifft es wirklich sehr gut auf den Punkt. Wir reisen auch sehr viel und gerne aus den beschriebenen Gründen. Es erweitert ständig die Sichtweisen und den Horizont. Das können wir genauso unterschreiben ! Sehr guter Artikel. Danke für diesen Post. LG

    • PA 04.04.2015 um 14:19 Uhr

      Es freut mich, dass er euch gefällt.
      Ich wünsche euch weiterhin viele spannenden Reisen und ganz viel Freiheit in eurem Leben!
      PA

  • Johannes Arnold 03.04.2015 um 09:55 Uhr

    Lieber Peter,
    danke für Deine Zeilen, die sofort wieder Lust aufs Unterwegssein machen. Reisen ist eine der schönsten und lehrreichsten Beschäftigungen, die man in seinem Leben unternehmen kann. Sich einmal für ein Jahr oder länger trennen von all den Dingen die einen umgeben, dazu gehört viel Mut und auch die Bereitschaft loszulassen. Das geht übrigens auch mit ganz wenig Geld! Es ist nur möglichst vielen Menschen zu wünschen, dass sie sich wenigstens einmal im Leben diesem Abenteuer stellen…

    • PA 04.04.2015 um 14:21 Uhr

      Lieber Johannes,
      es stimm. Es erfordert Mut, aber es macht eben auch so frei. Man muss es einfach nur tun…
      Wann wirst du wieder deinen Rucksack packen? ;)
      PA

  • Sarah 04.04.2015 um 13:35 Uhr

    Hallo Peter!
    Eine große Reise um die Welt wollte ich schon mit 14 machen. Ging damals natürlich nicht.
    Letzten Monat ist mir dieser Kindheitstraum wieder eingefallen. Ich fühle mich seit langem einfach zu überlastet mit allem, was mich nicht mehr glücklich macht und was mich noch nie glücklich gemacht hat. Egal, ob es sich dabei um Menschen oder mein Studium handelt. es ist definitiv allerhöchste Eisenbahn endlich los zu lassen.
    Dein Artikel ist sehr inspirierend und motivierend. Es tut richtig gut sowas zu lesen. Es wäscht die letzten Zweifel weg und rückt das, wonach mein Innerstes verlangt in den Vordergrund.
    Ich suche mir heute einen neuen Rucksack aus.
    Danke :-*

    • PA 04.04.2015 um 14:23 Uhr

      Hey Sarah,
      soooo cooool!
      Rucksack aussuchen hört sich gut an. Logik ausschalten, einfach dem Gefühl vertrauen und das tun, was dich erfüllt und dir am meisten Spaß macht. Verschwende keine Zeit mehr, dein Leben ist zu kostbar :)
      Happy day,
      PA

  • PA 04.04.2015 um 14:17 Uhr

    Lieber Werner,
    du machst es genau richtig!
    Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer: Ihr seid eine absolute Inspiration für uns in Sachen Gastfreundschaft. DANKE, dass wir so lang bei euch sein durften :)

  • Matthias Spiess 09.04.2015 um 09:23 Uhr

    Eben habe ich durch Zufall diesen Blog entdeckt der mir sofort ins Auge und ins Herz sprang. Bewusst und achtsam loslassen können ist mehr als wichtig im Leben und wo kann man das am besten, da wo man sich wohl fühlt. Ob das nun zu Hause ist oder irgendwo auf der Welt, es muss einfach von Herzen, von ganz alleine kommen.
    Leider reise ich erst seit 5 Jahren, und ich bin schon über 50, doch eines hat mir das Reisen schon von der ersten Reise an gezeigt, reise ich bewusst und achtsam so verändert sich das Denken, das Handeln und das Bewusstsein von ganz alleine wenn man sich darauf einlässt.
    Danke für den schönen Artikel und noch ganz viel Spaß und positive Erfahrung auf Euren weiteren Reisen.

    • Peter Alexander 19.04.2015 um 13:35 Uhr

      Lieber Matthias,
      danke für deine nette Zeilen. Du reist vielleicht erst seit 5 Jahren, aber du hast ja noch soooo viele vor dir :) Ich wünsche dir auch ganz viel Freiheit in deinem Leben!
      Happy day, PA

  • Claudia 10.04.2015 um 18:25 Uhr

    Hi Peter,

    ein geiler Artikel! Mir sind fast die Tränen gekommen und ich habe mir gewünscht noch einmal 25 zu sein und vieles anders machen zu können. Reisen ging damals nicht: kleines Kind, keinen Job und sonstige Hindernisse. Heute fast 20 Jahre später habe ich einen gut bezahlten Job, der mich nicht erfüllt, der mir aber mehrmals pro Jahr erlaubt zu reisen, wenn auch längstens 3 Wochen am Stück bisher. Hut ab vor der Entscheidung deine Karriere als Profi sausen zu lassen, rock on, namaste! Und viele schöne Erlebnisse bei euren kommenden Reisen. Ich fahre im Mai 3 Wochen nach Bali und Singapur und freue mich, wenn der Reisetag endlich da ist.

    • Peter Alexander 19.04.2015 um 13:43 Uhr

      Hi Claudia!
      Es freut mich, dass dir der Artikel gefällt. Es ist nie zu spät, DEINEN Weg einzuschlagen. Ein gut bezahlter Job ist angenehm, stimmt! Aber reicht dir das? Willst du nicht auch das coolste Leben leben, das du dir vorstellen kannst? Die (meiste) Zeit mit den Dingen füllen, die dich am meisten begeistern? Bali und Singapur hört sich gut an, viel Spaß :) Happy day, PA

  • Charlotte 19.04.2015 um 13:11 Uhr

    Super Beitrag, hat mir sehr gut gefallen :). Gruß aus Alta Badia

  • Friederike 20.04.2015 um 12:40 Uhr

    Reisen hilft, gebrochene Herzen loszulassen… Ich träume von einer Israel-Reise, ganz allein, nur ich, mein Rucksack und mein Laptop, um endlich mit einer vergangenen Liebe abzuschließen. Schöner Artikel! 

  • Angi 20.04.2015 um 17:15 Uhr

    Liebe Conni!

    Ich weiss gar nicht wie ich es sagen soll, WOW.. das fällt mir als erstes ein! Wie mega fucking geil ist deine neue Seite!! Wahnsinn! Spitze! Hast du übermässig geil gemacht!
    Ich verfolge deine Seite schon seit mehreren Monaten und ich freue mich immer über deine Beiträge und Videos. Bald ( ok, erst in 15 Monate) geht meine große Reise los. Ich freue mich riiiesig und freue mich auch schon total auf meine Erfahrungen und auf mich. Wenn du dann immer noch in Bali bist, dann besuche ich dich in Ubud, denn Bali steht auf meiner „Liste“ :)!
    Mach weiter so Conni und geniesse jeden Tag. Ganz liebe Grüße aus dem wunderschönen Vorarlbeg (Österreich)
    Liebe Grüße
    Angi

    • Angi 20.04.2015 um 17:18 Uhr

      Sorry, da hab ich mein Kommentar wohl am falschen Flecken hinterlassen!
      Lieber Peter, danke dir für deinen Bericht. Toll! Wahnsinn! Ich bin schon gespannt was mit mir so geschieht auf meiner Reise. Ich kann es kaum erwarten! Liebe Grüße

  • Christoph 20.04.2015 um 17:39 Uhr

    Hallo Peter,

    toller Artikel, der mich sehr nachdenklich macht. Ich sitze an der Ostsee, um nachzudenken…. zu viel Arbeit, zu viel Stress…. wo ist mein Ziel mit 53 Jahren…. good luck! Tashi Delekh Christoph

  • David 25.04.2015 um 09:43 Uhr

    Ein fantastischer Artikel mit sehr viel Potential zum Nachdenken und in sich gehen. Ich habe jetzt richtig Lust auf Freigereist und freue mich schon auf die so entdeckte Lektüre.

  • Jo 29.04.2015 um 13:13 Uhr

    Schöner Artikel. Wenn man einfach nur reist um zu reisen und keine Verpflichtungen hat, kann man wirklich loslassen. Seit ich allerdings angefangen habe zu bloggen, ist mir auf meinen Reisen aufgefallen, dass ich irgendwie ein bisschen gestresst bin, weil ich das Gefühl habe, ständig meinen Blog aktualisieren und auf Social Media Kanälen posten zu müssen. Das ist das Gegenteil von Loslassen und irgendwie kann ich mir echt nicht erklären wie andere digitale Nomaden das machen. Lassen sie los und arbeiten von unterwegs nichts oder können digitale Nomaden nicht loslassen?

    • Conni Biesalski 29.04.2015 um 15:16 Uhr

      Alles eine Frage der Übung ;)

      • Jo 29.04.2015 um 23:19 Uhr

        Ok, das macht mir Hoffnung, dann übe ich mal weiter ;)

  • Enrico Medici 26.06.2015 um 13:56 Uhr

    Genau hier hänge ich noch fest, vom bisherigen Leben, von dieser Matrix los lassen zu können. Artikel wie Deiner, helfen Menschen wie mir, die noch genau in diesem Fegefeuer hängen, umgemein weiter!:-) DANKE dafür!!

  • Dagmar 16.09.2016 um 10:44 Uhr

    Hi Peter,
    dein Artikel ist einfach klasse, und spiegelt meine Erfahrungen zum großen Teil wieder… ich habe nicht die große Reise gewagt, war aber 4 Monate alleine im Ausland als Auszeit, und kann den Prozess komplett nachvollziehen. Und ja, auch bei mir dauerte es über 3 Monate bis ich überhaupt ein klein wenig los lassen konnte. Jetzt habe ich allerdings das Gefühl es war noch nicht genug Abstand. Vielleicht inspiriert mich dein Buch ja, noch weiter zu gehen… Viele Grüße Dagmar

  • Dominique 25.07.2017 um 00:52 Uhr

    I love it! Danke für die motivierenden Worte. Es ist ständig tief in einem drin – dieses FERNWEH! Man möchte am liebsten alles hinter sich lassen und einfach weg, doch dann immer wieder diese Sicherheitsgedanken: Man hat einen festen Job, verdient sein Geld, hat Wohnung und Auto und sein gewohntes Umfeld, man schmiedet Plan B, weil es könnte ja doch etwas nicht klappen mit der Option ich kann immer wieder in meine „Komfortzone“ zurück .Ich möchte gerne einmal wissen, wem es ähnlich geht oder so ergangen ist und ob diese Sicherheitsgedanken völlig übertrieben sind, denn auch hier fängt doch das Loslassen in gewisser Weise auch an – was passiert denn dann eigentlich, wenn ich von meiner Reise zurückkehre? Ich würde mich sehr über Kommentare mit euren Erfahrungen freuen. Liebe Grüße Dominique