So war mein erstes halbes Jahr als Digitale Nomadin.. – plus: Tipps und Tricks für den Einstieg!

digitales nomadenleben einstieg

**Gastbeitrag von Ronja @ Generation Y**ronja

Ronja hat Anfang des Jahres ihren Blog zur Generation Y gelauncht. Dort geht es vor allem um den Umbruch einer neuen Arbeitswelt, aber auch viel um Persönlichkeitsentwicklung. Die großen Fragen auf dem Blog: Warum ist unsere Generation oftmals so unglücklich, so rastlos und so verloren, obwohl ihr doch scheinbar alle Türen offen stehen? Sie hat sich nach dem Studium mit 27 als freiberufliche Texterin selbstständig gemacht und ist unglaublich dankbar für die Freiheit des ortsunabhängigen Arbeitens.

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Wann hast du das erste Mal von Menschen gehört, die mit dem Laptop auf dem Schoß in paradiesischen Tropen arbeiten, welche andere nur von Instagrambildern kennen?

Bei mir war es vor etwa zwei Jahren.

Eine Facebook-Freundin (die ich auf Reisen kennengelernt habe), hatte einen Artikel geliked. Einen Artikel, der mir eine völlig neue Welt eröffnete! Einen Artikel von Conni Biesalskis inspirierendem Reiseblog Planet Backpack.

Conni lebte etwas vor, dass ich nicht kannte und über dessen Begriff ich zunächst schmunzeln musste:

Ein „Digitales Nomadenleben“.

Was soll das denn sein?!

Das sagt Wikipedia dazu:

„Ein digitaler Nomade ist ein Unternehmer oder auch Arbeitnehmer, der fast ausschließlich digitale Technologien anwendet, um seine Arbeit zu verrichten und zugleich ein eher ortsunabhängiges beziehungsweise multilokales Leben führt.“

Während dieser Zeit befand ich mich auf der Zielgeraden zu meinem Masterabschluss und bereitete mich innerlich schon darauf vor, dass meine Zeit der Freiheit bald ein Ende haben würde.

Aus monatelangen Praktikaerfahrungen wusste ich genau, wie sich so ein verhasster Agenturjob anfühlte, den Conni als Auslöser ihres Sprungs in die digitale Nomadenwelt beschrieb.

Und ich wusste genau, das will ich auch!

digital nomaden

 

Was will ich, was kann ich, was braucht der Markt?

Kurz vor Ende meines Studiums spürte ich den Druck und die Erwartungen, die auf mir lasteten.

Die Fragen von Familie und Freunden darüber, wo ich mich denn bewerben werde, nahmen von Woche zu Woche zu.

„Nirgends!“ rief mein Herz bestimmt.

„Mal schauen!“ antwortete ich.

Ich wollte in keinen Job einsteigen, der vielleicht „gar nicht so schlimm“ ist. Ich wollte nicht auf meinem Stuhl herumrutschen und die Zeiger der Uhr mit meinen Augen verfolgen, während sich draußen das Leben abspielte.

Ich wollte mich nicht in einem endlos andauernden Wartezimmer befinden. Warten auf den Feierabend, warten auf das Wochenende, warten auf den Urlaub. Ganze 26 Tage im Jahr?! Wer hat sich das denn bitte ausgedacht?

Ich wollte frei sein!

Gut, was ich wollte, wusste ich also schon mal:

Von überall aus der Welt aus arbeiten können in einem relativ freien Zeitrahmen.

Aber: Was konnte ich?

Ich hatte Germanistik und Literatur studiert, ein absolutes Leidenschaftsstudium, in dem ich zum ersten Mal wirklich gut war. Aber was davon braucht der Markt?

Vielen Menschen fällt es schwer zu schreiben. Mir nicht, im Gegenteil, ich liebe es. So war die Idee geboren: ich machte mich selbstständig als freiberufliche Texterin!

 

Die ersten Monate meiner Selbstständigkeit oder auch: Wie ich mich krass unter Wert verkauft habe

Um freiberuflich als Texterin arbeiten zu können genügt eine Steuernummer, die ich beim Finanzamt München beantragt habe und die fünf Wochen später eintrudelte.

In diesen fünf Wochen hatte ich bereits meinen ersten Kunden an Bord! Entdeckt über eine Facebook-Gruppe. Ein ziemlich großer Fisch mit einem Facebook-Account von knapp 200 000 Likes. Ich verdiente ganze 10€ pro Stunde und war super glücklich, gleich einen so „tollen“ Kunden an Land gezogen zu haben.

Texte schrieb ich nicht, stattdessen beantwortete ich E-Mails, machte Kunden- Support, untertitelte Videos und plante Posts vor.

Auch meine nächste Kundin bekam ich über die gleiche Facebook-Gruppe, sie zahlte sogar ganze 11€ für meine Aufgaben als „virtuelle Assistentin“. Was für ein enormer Aufstieg!

So verdiente ich bereits mit zwei Kunden ziemlich schnell zwischen 800€ und 1000€ im Monat, war aber auch relativ eingespannt. Zeit für eigene Projekte, die ich noch im Hinterkopf hatte, blieb da erstmal nicht viel.

 

Da war ja noch was: Das Reisen!

Nun wollte ich es auch endlich fühlen – das richtige digitale Nomadenleben! Von unterwegs aus Arbeiten. Am Strand, in der Hängematte oder natürlich in den Coworking- Spaces zum connecten mit Gleichgesinnten, versteht sich.

Ich buchte einen Flug nach Thailand – vier Wochen, alleine, obligatorisch nur mit Handgepäck, das wichtigste Utensil: mein Macbook im Rucksack – in die digitale Nomaden-Hochburg nach Chiang Mai.

Keine so gute Idee im März dorthin zu fliegen. Burning-Season, knapp 40 Grad Hitze und weit und breit kein Meer in Sicht machten mir zu schaffen. Nachdem ich dort zwei Coworking-Spaces abgeklappert hatte, war ich ziemlich schnell ziemlich enttäuscht. Jeder arbeitete stur vor sich hin. Von Vernetzung keine Spur!

Daher ging es schon nach einer Woche weiter Richtung Süden – Inselhopping. Endlich am Meer. Aber hier produktiv in Strandbars zu arbeiten, wenn ich direkt das Meer vor meiner Nase habe, war extrem schwer, vor allem mit den ganzen Backpackern um mich herum …

Im Coworking-Space auf Ko Tao fühlte ich mich dann endlich angekommen. Hier gab es eine super Community, die sich gegenseitig unterstütze und sogar Jobs untereinander vermittelte.

Als Alleinreisende war ich froh, Leute kennengelernt zu haben, die auch länger auf der Insel blieben, und nicht wie die üblichen Backpacker alle zwei Tage weiterzogen.

Ich beschloss, statt wie geplant alle drei Tage die Zelte abzubrechen, zwei Wochen auf Ko Tao zu bleiben und mir eine Routine für meinen „Arbeitsalltag im Paradies“ zu schaffen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es einfach nur großartig war, in diese Welt zu schnuppern. Statt in München in einem Agenturbüro meine Zeit abzusitzen und meinen Chef reicher zu machen, saß ich Montagmorgen in Thailand, konnte an meinem eigenem Blog arbeiten und nebenher durch meine Kunden meinen thailändischen Lebensstandard verdienen. Geoarbitrage funktioniert!

Zurück in München konnte ich von 800€ im Monat jedoch kaum leben, daher musste ich etwas ändern.

digital nomaden

 

Ein DNX-Camp und eine Preiserhöhung später…

„Die Digitale-Nomaden-Welt kennenlernen“ lautete ein Punkt meiner Bucket-List für 2017.

Wie ginge das besser als auf einem Camp für Digitale Nomaden? So kam es, dass ich im April fünf Tage nach meiner Thailand-Reise ins DNX-Camp nach Taghazout in Marokko mitflog.

Über diese Erfahrung könnte ich einen eigenen Blogpost schreiben, an dieser Stelle nur so viel: Es war Balsam für meine Seele.

Balsam für meine Seele, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben nur von Menschen umgeben war, die genauso leben wollten oder bereits lebten, wie ich es mir vorstellte. Von Menschen, die alle nur positiv reagierten, wenn ich von meinen Plänen erzählte, mich selbstständig zu machen und einen Blog über unsere Generation voranzutreiben.

Kein einziges Mal wurde ich gefragt: „Und, was macht man mit deinem Studium?“ Oder Ratschläge à la: „Bist du sicher, dass du dich selbstständig machen willst, steig doch erstmal ins Berufsleben ein und sammle genügend Erfahrung.“

Nein, hier wurde man einfach nur bestärkt und ermutigt für jeden Schritt ins Ungewisse.

Mir fiel zu dieser Zeit immer wieder dieser Spruch ein: „Du bist der Durchschnitt der fünf Personen, mit denen du dich am meisten umgibst!“ und ich zweifelte plötzlich an meinem Umfeld Zuhause.

Im Camp organisierten wir Workshops. Einer davon beschäftigte sich mit Preisverhandlungen. Zwei der Camp-Teilnehmer waren auch Texter und im Bereich Social Media-Betreuung selbstständig. Sie eröffneten mir eine völlig neue Sicht:

Wenn man langfristig wirklich erfolgreich als Freiberufler leben möchte (und zwar nicht nur in Ländern ohne Euro- oder Dollar-Währung), musste der Stundenlohn um ein vielfaches höher sein!

Es musste mit eingerechnet werden, dass man effektiv nur etwa vier Stunden pro Tag texten kann, ebenso Wochenenden, Urlaubs- als auch Krankentage. Von Krankenversicherung und Altersvorsorge gar nicht erst zu reden, die man als Freiberufler natürlich selbst zu tragen hat.

Doch nicht nur das wurde mir klar, sondern auch: Egal um welches Produkt oder welche Dienstleistung es sich handelt – je teurer, desto wertvoller scheint es zu sein. Wenn ich mich selbst dermaßen unter meinem Wert verkaufte, mussten potentielle Kunden denken, ich kann nichts!

Der fallende Groschen klimperte laut und ich kündigte direkt im Anschluss des Workshops meine „Knauser-Kunden”, denn ich wollte meine Zeit keinen Tag länger als nötig quasi herschenken. Ich stand nun zwar selber wieder zurück auf Start, aber hatte mittlerweile ein solches Vertrauen in mich selbst und das Universum gewonnen, dass ich meine Ängste zumindest die meiste Zeit unter Kontrolle hatte.

Heute, drei Monate später, habe ich Kunden, die mir das fünffache bezahlen und kann mich durch die dadurch gewonnene Zeit (!) mehr und mehr auf meine eigenen Projekte fokussieren.

 

Wie du als Freiberufler an Kundenaufträge kommst

Wie also gewinnt man nun die guten Kunden? Hier teile ich mit dir meine Erfahrungen:

1. Facebook Gruppen

Es geht zwar wirklich schnell in den Facebook-Gruppen Jobs zu ergattern, doch besonders in der Digitalen-Nomaden-Szene ist das Budget der „Arbeitgeber“ nicht viel höher als der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland. Schaut man sich auf den Texter-Job-Seiten um, weiß man nicht, ob man heulen oder schreien soll. Mickrige Cent-pro-Wort-Beträge sind hier keine Seltenheit. Erinnerung: Verkaufe dich nicht unter Wert! Mach dich wertvoll, indem du deutlich mehr verlangst und natürlich auch deutlich mehr bietest als ein Cent- Pro-Wort-Texter.

2. Portale

Googelt man nach „Virtuelle Assistenz“ oder „Freelance-Jobs“ stößt man direkt auf unglaublich viele Portale, über die man seine Kompetenzen anbieten kann. So ergattert man mit Sicherheit in kürzester Zeit die ersten Jobangebote. Aber: Die Agentur-Preise liegen hier zwischen 10 und 20€, das heißt du verdienst höchstwahrscheinlich nochmal deutlich weniger.

3. Anderen von dir erzählen

Du denkst vielleicht, dieser Punkt ist nicht so wichtig oder selbstverständlich, dem ist aber nicht so. Meiner Meinung nach ist das sogar der Königsweg um Kunden zu bekommen. Umso mehr Leuten du erzählst, was du freiberuflich anbietest, umso mehr haben dich im Hinterkopf, wenn die Rede auf Texte, Grafikdesign oder Übersetzungen fällt. „Ich kenn da jemanden!“ von einem Bekannten zu hören, ist für die Arbeitgeber viel einfacher, als sich aktiv auf die Suche begeben zu müssen. Besser gehts nicht – besonders auch, wenn dich später deine zufriedenen Kunden weiterempfehlen.

4. Offline-Veranstaltungen

In unserer digitalen Onlinewelt vergessen wir oft, wie wichtig das reale Leben für neue Kundenkontakte ist. Dein Gesicht zu sehen, hören wie du sprichst, sehen wie du auftrittst? Dadurch bleibst du dem potentiellen Kunden natürlich viel eher im Gedächtnis, als wenn er bloß deine E-Mail-Adresse auf seinem Bildschirm sieht. Der beste Weg dafür ist – einfach rausgehen. Sich zeigen. Veranstaltungen und Messen besuchen, immer mit deiner Visitenkarte in der Hand.

5. Akquise – Kunden direkt ansprechen und ihr Problem lösen

Akquise klingt zwar unsexy, ist aber dennoch sehr wirkungsvoll. Du kannst nach deinen Traumkunden recherchieren, dir ihre Website anschauen und dir überlegen: „Was lässt sich verbessern? Womit könnte ich ein mögliches Problem lösen, so dass ich für den Kunden wertvoll bis unverzichtbar werde?“

Ein Beispiel: Du könntest all deine Lieblingspodcaster anschreiben und anbieten, alles Technische für sie zu übernehmen. Wenn nur einer von zehn an deinem Service interessiert ist, hast du schon den ersten langfristigen Kunden gewonnen, der dich in der Szene sicher weiterempfiehlt. Tipp: Keine Standardemails! Gehe individuell auf den jeweiligen Kunden ein und beschreibe ihm, was dir aufgefallen ist. So stichst du aus der Masse heraus!

digital nomaden

 

Wie du ortsunabhängig Geld verdienen kannst

Zu guter Letzt noch eine kleine Übersicht,welche Möglichkeiten du allgemein hast, online Geld zu verdienen.

Freiberufliche Tätigkeiten: z.B. texten, virtuelle Assistenz, Marketing, Werbung, WordPress, Programmierer, Fotografie, Webdesign, Grafik, Übersetzung…

Beratung, Coaching: fällt auch unter freiberufliche Tätigkeiten, allerdings bist du hier Experte auf deinem Gebiet. Du fungierst als Berater, nicht als Dienstleister. Dein Honorar kann in diesem Fall nochmal höher angesetzt sein.

E-Books: E-Books als Einnahmequelle eignen sich besonders, wenn du schon einen Blog und einige Stammleser hast. Aber auch als Nicht-Blogger kannst du über Amazon sowie iBooks ganz einfach deine E-Books hochladen. In Thailand habe ich einen Digitalen Nomaden kennengelernt, der allein vom Verkauf erotischer Kurzgeschichten auf Amazon seinen Lebensunterhalt finanzierte ;)

Onlineshops/Onlinekurse: Für Blogs mit vielen Lesern sind der Verkauf von physischen oder digitalen Produkten eine tolle Einnahmequelle. Mit Woocommerce ist so ein Shop auch gar nicht schwer zu integrieren. Einen Onlinekurs anzubieten, ist zwar mit großem einmaligen Aufwand verbunden, dafür kann er dir aber im Anschluss über Monate oder Jahre hinweg passives Einkommen generieren.

Affiliate Links: Affiliate Links eignen sich wiederum für Blogs als auch Nischenseiten. Die Leser auf deinem Blog haben sicher nichts dagegen, wenn du von dir für gut befundene Produkte empfiehlst und verlinkst. Nischenseiten funktionieren so, dass du dich auf ein Nischenprodukt spezialisierst und SEO-optimierte Artikel darüber schreibst, um möglichst hoch bei Google angezeigt zu werden. Klickt ein User auf deine Seite und kauft dein verlinktes Produkt, erhältst du Einnahmen auf Provisionsbasis.

Amazon FBA: Ich selbst mache es nicht, kenne aber einige Digitale Nomaden, die ausschließlich davon leben – Fulfillment by Amazon. Heißt: Du kaufst günstige Produkte zum Beispiel aus China in großen Mengen über Alibaba ein und verkaufst diese für den dreifachen Preis auf Amazon. Auch hier gilt: Finde die richtige Nische!
Mieteinnahmen: Du musst dir keine Eigentumswohnung leisten können, um Mieteinnahmen zu generieren, du könntest zum Beispiel ein Zimmer in deiner Wohnung untervermieten, dein Auto oder zum Beispiel ein Wohnmobil (paulcamper.de).

 

Vielleicht denkst du dir jetzt: Das klingt ja alles sehr einfach. Dazu kann ich nur sagen: Ist es auch!

Wenn du dich dazu entscheidest und erstmal nicht auf viel Geld angewiesen bist, geht der Einstieg in das Digitale Nomadenleben als Freelancer wohl am schnellsten. Kunden zu gewinnen, ist nicht so schwer – gute Kunden zu gewinnen schon schwerer, aber auch nicht unmöglich, wenn du am Ball bleibst und etwas Geduld mitbringst.

Um langfristig von eigenen Projekten leben zu können, brauchst du einen noch längeren Atem, aber den bräuchtest du für 50 Jahre Bürojob auch.

Lebst du schon dein ortsunabhängiges Leben oder spielst mit dem Gedanken dazu? Wie hast du den Einstieg empfunden? Was hält dich vielleicht noch zurück?

Teile deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!

Deine Ronja von Generation Y

 

 

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 29 Gedanken

  • Marc 27.08.2017 um 12:06 Uhr

    Toller Beitrag liebe Ronja, danke für’s Teilen!

    Glaube sehr viele Leute machen genau die gleichen Fehler, sich dauerhaft zu günstig zu verkaufen. Viele machen aber auch den Fehler gleich beim ersten Auftrag Mondpreise aufrufen zu wollen: Als DN macht man genauso „Karriere“ wie jeder Angestellter und jeder andere Selbstständige: Man muss sich eben erst Referenzen aufbauen und ein Netzwerk.

    Sehr schön, wenn es für immer mehr Menschen klappt! :-)

    Liebe Grüße,
    Marc

    • Ronja 27.08.2017 um 23:28 Uhr

      Lieber Marc,

      nochmal perfekt zusammengefasst! Am Anfang gerne auch klein starten, Hauptsache man fängt erstmal an, Referenzen & Netzwerk aufbauen und dann die Preise so anpassen, dass es sich auch langfristig lohnt. DN-„Karriere“ gefällt mir richtig gut! :) 

      Viele Grüße
      Ronja

  • Catharina 27.08.2017 um 12:20 Uhr

    Vielen Dank für den tollen Artikel!
    Ich baue selbst gerade (mit Hilfe von Connis E-Book ;-) ) ein Business als VA auf und suche meine ersten Kunden. Nach der DNX dieses Jahr habe ich mich wahrscheinlich ähnlich gefühlt, wie du nach dem Camp…ein Wahnsinnsgefühl, wenn plötzlich „alle so sind, wie du“! Deine Geschichte hat mich sehr motiviert und ich setz mich direkt wieder an die Erstellung meiner Webseite (FB Page steht immerhin schon!) :-) Alles Liebe und genieß deinen weiteren Weg, Catha

    • Ronja 27.08.2017 um 23:34 Uhr

      Liebe Catha,

      yeah, das klingt super, vielen lieben Dank! Bei meinen ersten Jobs als VA hatte ich übrigens lange Zeit keine Website. Also lass dich davon nicht zu lange aufhalten und geh direkt auf Kundensuche ;) Über Facebook-Gruppen und Portale kommt man recht schnell an Jobs. Los gehts! :)

      Viele Grüße
      Ronja

  • Lizz 27.08.2017 um 12:53 Uhr

    Ich wünschte mir noch mehr Infos über die Aquise… also Webdesigner/grafiker beispielsweise: soll ich nach hässlichen Websiten suchen und sagen: ich machs Ihnen besser? … und die sollen dann bereit sein, gut zu zahlen? *hinterm kopf kratz* … also ich wüsst nicht, wo die Kunden finden, die nen Flyer oder ne Website brauchen

    aber danke für deine Inspiration!

    • Pero 27.08.2017 um 14:57 Uhr

      Toller Beitrag Ronja, auch ich bin ein Generation-Y Kind und auch ich kann mir kein Job vorstellen wo ich 40 Jahre lang 40std die Woche arbeite. Konfuzius sagte mal „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“. Ich habe zwar meine Bestimmung noch nicht gefunden aber ich beschäftige ich mich, wie so viele in unserer Generation stark damit :). Habe dein Blog gleich abonniert :)

      • Ronja 27.08.2017 um 23:49 Uhr

        Lieber Pero,

        vielen Dank! Ich liebe dieses Zitat! <3
        Genieße die Zeit auf deinem Weg zu deiner Bestimmung.

        Viele Grüße
        Ronja

    • Ronja 27.08.2017 um 23:45 Uhr

      Liebe Lizz,

      ich hoffe du bist nicht enttäuscht, wenn ich dazu schreibe: Ja, genau so! Schreib zehn „hässliche“ Websites pro Tag an und es wird ein Kunde hängenbleiben, ja sogar froh sein, dass er jemanden gefunden hat, der sein Problem erkennt und Initiative ergreift! Das schlimmste was passieren kann, ist, eine Absage zu kassieren. Natürlich kann man gerade am Anfang noch keine Spitzenpreise verlangen, aber sobald du zufriedene Kunden hast, dir Referenzen und ein Netzwerk aufgebaut hast, kannst du auch die Preise anheben. Kundenaquise ist das A&O bei der Selbstständigkeit und mein Artikel hat dieses Thema natürlich nur kurz angeschnitten, aber wenn du es mal ausprobierst, findest du diese Methode vielleicht gar nicht mehr so absurd. Bei mir hat es schon zweimal geklappt :)

      Viele Grüße
      Ronja

  • Jana 27.08.2017 um 15:28 Uhr

    Ein super Artikel, Danke, Ronja! Spannend zu lesen und mit konkreten Details und hilfreichen Tipps, die den Einstieg vereinfachen! Hab jetzt richtig Lust, direkt in die Welt zu starten – einfach los – da draußen wartet so viel schönes, das entdeckt werden möchte :) und du machst Mut, es nicht nur zu träumen, sondern zeigst, wie es ganz schnell Realität werden kann! Super. 

    • Ronja 27.08.2017 um 23:50 Uhr

      Liebe Jana,

      tausend Dank, dass freut mich wirklich sehr.
      Direkt los in die Welt! <3

      Viele Grüße
      Ronja

  • Carina 27.08.2017 um 15:55 Uhr

    Super Ronja, toll wie du deine Ziele verwirklichst… frei nach dem Motto, Träume nicht dein Leben, sondern Lebe deine Träume :-)

    • Ronja 27.08.2017 um 23:51 Uhr

      Liebe Carina,

      danke dir vielmals für deine lieben Worte und das schöne Motto <3 

      Viele Grüße
      Ronja

  • Simme 27.08.2017 um 16:52 Uhr

    Sehr gut geschrieben Ronja. Ich lese sehr viele Bücher. Das geschriebene, muss mich von der ersten Seite an überzeugen, um das Buch zu lesen.
    Du schreibst sehr „fesselnd“, da muss man einfach weiterlesen.
    Ein Buch, von Dir geschrieben,würde ich mir sofort kaufen.

    Schön, dass Du im Leben genau das machst, was Du möchtest.

    Weiter so

    • Ronja 27.08.2017 um 23:54 Uhr

      Liebe Simme,

      wow, tausend Dank für dieses tolle Kompliment, das hat mir wirklich den Tag verschönert, so sehr hab ich mich gefreut. Danke!

      Viele Grüße
      Ronja

  • Julia Schmitz 27.08.2017 um 19:36 Uhr

    Danke für diesen Artikel! Ich habe im Dezember 2014 als es mir gesundheitlich sehr schlecht ging, per Zufall einen Artikel Von conni gelesen und dann gleich das Blog Camp gekauft, leider hat es nebenher noch nicht so richtig geklappt, auch Geld damit zu verdienen. Jetzt habe ich endlich den Mut gefunden, aus dem Lehrerjob auszusteigen und will dieses coole Leben auch. Tatsächlich fällt es mir noch etwas scher mich zu festzulegen bzw. Was genau mache ich aus meinen Leidenschaften Zirkus, Reisen, Filmen? Wo sich alles vereint? Und den. Wünschen die Leichtigkeit und den Spaß am Leben vermittelt? Ich weiß auch das Lehrer, die auch gerne aussteigen würden mir folgen, weil sie den Schritt gerne wagen würden. 
    Für mich wird es jetzt der Sprung ins kalte Wasser, denn ab September verdiene ich keinen Cent mehr. 
    Ich wollte mit einem eBook anfangen. Ist das gut zum Einstieg?
    Welche FB-Gruppen hast du denn für deine erste Job-aquise genutzt?
    Zweite f

    • Ronja 28.08.2017 um 00:07 Uhr

      Liebe Julia,

      wow, das klingt doch total spannend. Das mit dem Leidenschafts-Wirrwarr kenne ich gut. Zu finden, was man liebt, worin man gut ist und wo eine Nachfrage besteht, ist erstmal eine Herausforderung. Ein Ebook zu schreiben ist natürlich besonders spannend, wenn du schon ein paar „Fans“ und somit Leser hast, aber du schreibst ja, dass sich viele deiner Lehrerkollegen auch für den Ausstieg interessieren, also wäre das vielleicht ein ideales Thema. Ich habe meine ersten Jobs in der DNX FB-Gruppe ergattert. Vielen Dank für deinen Beitrag!

      Viele Grüße
      Ronja

    • Caro 28.08.2017 um 22:30 Uhr

      Liebe Ronja,
      Du bist die beste und tollste Bloggerin die ich kenne. Deine Artikel gehen direkt ins Herz. Du bist ein Vorbild für viele, denn du verwirklichst deine Träume.  Ich freue mich jede Woche auf neue Texte von dir!!! 
      Schreib weiterhin so fleißig und voller Herzblut. Glg caro 

  • Diana 28.08.2017 um 01:09 Uhr

    Liebe Ronja
    . Vielen Dank für deinen ehrlichen Artikel. Ein Reise beginnt mit dem ersten Schritt- und so gehoert es dazu das wir ertmal klein anfangen um zu lernen.
    Uns erging es aehnlich, wir sind eine digitale Nomaden Familie. Vor ueber zwei Jahren bekam ich den online Kurs von Conni zugespielt- ich machte den Kurs- wollte ich mit meiner Familie frei leben. Wollte ich doch Bloggerin werden. Es waren Freudenschreie als unsere erste Seite online ging. Wir wollten auch Geld online verdienen . ( http://www.AerohTravelKitchen.de) Doch schnell kamen die Realitaet. Wenn kein Internet da war konnte ich nicht bloggen, es nervte mich staendig unseren Alltag zu kommentieren und Bildlich festzuhalten, wir lebten im Wohnwagen und haben die Jahre davor nie Strom vermisst- weil es schoen ist so nah mit der Natur zu leben. Doch auch das wurde zum Nachteil- wie blogge ich ohne Strom? Der Mann war von meinen naechtlichen Eskapaden- W- LAN suchend, sitzen auf Hausdaechern, Bergkuppen und viele schlaflose Naechte. Mein Mann war mehr als genervt und fragte mich staendig , wann ich den nun endlich das grosse Geld verdiene? 1,20 Euro kamen nach drei Monaten ueber einen Affialte Link. Wir freuten uns, es geht. Doch das grosse Ganze schien uns noch so fern- trotz des Online Camp von Conni, trotz der vielen Blogs denen ich folgte. Das ist jetzt ueber zwei Jahre her. In der Zwischenzeit vernetzten wir uns mit allen freien Familien- huch- es gab mehr von uns. Im WInter letztes Jahr fand ein grosses Family Meet up in Thailand statt. Wir bekamen Inspiratioen, Ideen und wir waren endlich nicht mehr allein. Im Moment leben wir in Australien, machen Housesitting und kommen in den Genuss in Haeusern zu wohnen – die wir so niemals haben wollen wuerden. Seit ein paar Monaten bauen wir erfolgreich an unseren echten Leidenschaft. Jetzt helfen wir Frauen und Maennern ab 30/35 Jahren zu einem gestaerkten Selbstbewusstsein, begleiten sie bei ihrer Transformation in einen neuen Lebensabschnitt, geben ihnen einen Weg wo sie Schulmedizin zu Ende ist, lassen sie wieder sich huebsch und wohlfuehlen. Der Familienblog ist auf Eis gelegt. (Seltsamerweise melden sich gerade jetzt viele Follower an : ).
    Wir haben unsere ersten Clienten, wir verdienen unsere erstes Geld- und haben beide Freude daran. Jetzt macht das gelernte Wissen von Conni fuer mich Sinn. Wir haben unsere Nische gefunden. Wir hatten harte Zeiten als Familie das Kind litt unter unsere online Praesenz, dem taeglichen posten, lesen, tickern auf dem Laptop. Auch das Kind weiss mehr ueber Rechner als uns lieb ist. Streits und Phasen der Verzweiflung. Jetzt lagern wir arebiten aus, zwei VAs sind dabei und unterstuetzen uns. Wir geniessen nach vielen harten Monaten jetzt diese Art zu leben. Ebenfalls ist wichtig die Beduerfnisse unseres Kindes mit einzubeziehen. Ein Drahtseilakt- wenn alle anderen um uns rum „normal“ leben. Schnelles Reisen ab einem bestimmten Alter ein no go- und die olle Puppe muss mit und das Elsa Glitzerkleid darf nicht vergessen werden. Es ist nicht immer einfach, doch lernen wir, jeden Tag neu dazu. Noch sind wir nicht ganz frei- doch es geht voran. Ich gebe jetzt nicht mehr viel auf all die guten Ratschlaege aus dem Netz – jeder muss sein eigenes Tempo finden. Als Familie ist es anders als mit den Singles und Paerchen in der digitalen Welt- da koennen wir nicht mithalten, dass frustrierte uns total- wir gehen unseren eigenen Weg, langsam, durch Thaeler und Learnings. Und selbst wenn ich morgen wieder Bock auf einen Kita Platz habe weil ich keine 24h fuer mein Kind dasein will , mit einem Cafe Latte im Prenzlauer Berg an der Sandkiste stehen will und in einer Mietwohnung wohnen moechte- werde ich das tun! Den heute ist heute- und morgen kann alles wieder anders sein. Ich lerne mehr und mehr in dem Moment zu Leben und das ist fuer mich als Kind der Wende- die mit vielen Aengsten aufgewachsen ist ein grosser Schritt in unsere Freiheit als Familie. Hey ho lets go! Danke

    • Ronja 05.09.2017 um 17:30 Uhr

      Liebe Diana,

      vielen lieben Dank, dass du uns an deinem Weg teilnehmen lässt. Das klingt alles sehr spannend bei euch und umso toller, wenn euch Connis Kurs dabei helfen konnte. Ihr seid der beste Beweis, dass es klappen kann, wenn man sich nur traut.
      Viel Freude weiterhin auf eurem Weg.

      Ronja

  • Alex 30.08.2017 um 17:57 Uhr

    Ha, super mal einen Artikel von dir zu lesen :) Wir haben ja sogar mal telefoniert (Alex von MellowDesign).

    Sehr schön geschrieben und informativ, vielen Dank!

    Ich denke auch, dass es so schwer gar nicht sein kann. Nur ist es auch so, dass das Unbekannte immer irgendwie gefährlich und schwierig wirkt. Das bereitet Sorgen und Ängste, aber wie du schon sagst, kann man damit umgehen. Und wahrlich in das kalte Wasser zu springen baut diese Sorgen am besten ab.

    Schöne Grüsse

    • Ronja 05.09.2017 um 17:35 Uhr

      Hi Alex,

      schön, dass du auf meinen Artikel hier gestoßen bist. Mutig ist nicht der, der keine Ängste hat, sondern der, der sie überwindet. Hat schon Gandhi gesagt :). Danach löst sich das meiste von selbst. Danke dir!

      Viele Grüße
      Ronja

  • Lisa 01.09.2017 um 07:42 Uhr

    Hey,
    ich habe mich vor einigen Monaten mit meiner Freundin selbstständig gemacht. Seither arbeiten wir sowohl an eigenen Projekten als auch in verschiedenen Freelancer Stellen.
    Die Mischung finde ich ideal besonders für den Anfang. Man bekommt ein gutes Gefühl für die Sache. Und die Aufgaben die ich im Freelancing erledige helfen mir bei den eigenen Projekten.
    Ich bin jedenfalls gespannt wo die Reise hinführt.

    Momentan arbeiten wir an einer Seite zum Thema Nachhaltigkeit. Da wir auf unserer Reise feststellen mussten was für ein krasses Plastikproblem manche Asiatische Länder haben.

    Viele Grüße
    Lisa von EcoYou

    • Ronja 05.09.2017 um 17:39 Uhr

      Hi Lisa,

      genauso ging es mir auch. Das Freelancing hat mir total viele Learnings beigebracht für eigene Projekte. Ich kann es jedem empfehlen, so zu starten. 
      Viel Erfolg mit eurem Projekt in Sachen Nachhaltigkeit. Schaut toll aus, euer Blog!

      Viele Grüße
      Ronja

  • Marilena 06.09.2017 um 10:25 Uhr

    Sehr sehr toller Artikel! Das klingt nach einer spannenden Reise. Befinde mich gerade auf einem ähnlichen Weg :) Bin allerdings noch ganz in den Anfängen der Selbstständigkeit. Danke für die Inspiration!

  • Carsten 09.09.2017 um 00:15 Uhr

    Hallo Conni, sehr spannend zu lesen, wie Du das angegangen bist mit dem Leben einer Normadin und das überleben auf Reisen in Sachen Geld verdienen. Sicherlich ist es auch entscheidend in welchen Ländern man sich rum treibt und wie viel kosten dort auf einen zukommen. Ich denke aber auch, man muss erstmal rein kommen und dann wird es immer besser mit den Jobs von unterwegs oder?

  • Tom S. 14.09.2017 um 12:15 Uhr

    Toller Artikel. Die Standardfehler machen die meisten. Zum Glück hat man den größten Lernerfolg wenn man auf Fehler drauf kommt :)

  • Notti 19.09.2017 um 12:35 Uhr

    Guter Artikel. Ich versuche es selbst online Geld zu verdienen und kann es aus Erfahrung sagen, dass es nicht einfach ist. Jedoch wenn man eine Zeit durchhält wird man in dem Bereich erfolgreich! Gruß

  • David 24.09.2017 um 02:15 Uhr

    Hallo Conni,
    Hallo Ronja,

    Vielen Dank für diese übersichtliche Darstellung weiterer Möglichkeiten in der digitalen Welt Fuß zu fassen :D

    Auch ich habe kürzlich meine erste nischenseiten gelauscht und bin gerade kräftig am Texten und aufbauen der Seite.

    Ich finde es immer wichtig den Kunden eine ehrliche und fundierte produktenpfehlung zu geben. Wie sehr ihr das ?

    Liebe Grüße
    Euer David von
    http://Www.rudergeräte-vergleich.de

  • Becky 25.09.2017 um 18:35 Uhr

    Das ist ein wirklich toller und hilfreicher Artikel! Danke dafür. :-)
    Ich würde zu gerne ebenfalls so leben und arbeite daran, allerdings bin ich noch sehr am Anfang.
    Liebe Grüße, Becky