Backpacking für Anfänger Teil 1: Was ist Backpacking?

Was-ist-Backpacking

Das hier ist der erste Teil der 5-teiligen Serie für Backpacking-Anfänger. Teil 2 – 5 kommen bald – daher unbedingt den Newsletter abonnieren oder über Facebook am Ball bleiben.

Jeder spricht davon. Viele sind verwirrt.

Der ein oder andere Leser hier auf Planet Backpack mag wohl schon drei Mal mit dem Rucksack um die Welt gereist sein, viele von euch stehen aber noch komplett am Anfang ihrer Backpacking-Karriere.

Daher wollte ich das ganze Thema mal von hinten aufrollen. Oder von unten. Auf jeden Fall mal von Anfang an.
Das musste ich auch in meiner Magisterarbeit damals, die ich zum Thema “Backpacking @ Latin America: The Role of Communication, Mobility, and ICT’s” schrieb und mich dafür sogar extra nach Mittelamerika auf Forschungsreise begab. Die Arbeit kannst du dir hier ansehen und runterladen.

Was ist Backpacking denn eigentlich?

So einige Charakteristika haben die meisten Backpacker, die ich auf Reisen getroffen habe, gemeinsam und die spiegeln sich auch in den vielen Definitionen die es so in der Literatur gibt wider.

Mal abgesehen, dass viele (doch bei weitem nicht alle) Backpacker mit einem Rucksack durch die Welt reisen, trifft zumeist auch folgendes auf sie zu:

  • gehen auf längere Trips als der normale Tourist/Reisende
  • limitiertes Budget, das für einen längeren Zeitraum ausreichen soll
  • bevorzugen günstige Unterkünfte / Art der Verkehrsmittel
  • lernen gern Locals und andere Reisende kennen
  • individuell organisierte Reise und relativ flexibel unterwegs
  • teilen gerne aktiv ihre Erfahrungen und Abenteuer mit anderen Reisenden
  • reisen nicht-linear, d.h. Sie haben keine Base von der aus sie ihre Trips starten
  • reisen oft auch alleine
  • mit oft nur einem Gepäckstück

Und wer ist der oder die Backpacker/in?

Was Demographie angeht, gibt es auch so einige Studien, hier ein Auszug:

  • zumeist aus westlichen Regionen (Nordamerika, Westeuropa, Australien & Neuseeland)
  • 60% männlich / 40 % weiblich
  • die Mehrheit ist zwischen 18 und 33 Jahre alt
  • das Bildungslevel ist zumeist höher als der Durchschnitt im Heimatland
  • die meisten haben eine Art Ausbildung abgeschlossen und auch ein bis zwei Jahre vor der Reise gearbeitet

Mehr dazu wiederum in meiner Arbeit hier.

Backpacking als eine Art Einstellung zum Reisen

Definitionen und Charakteristika hin oder her – Backpacking ist in meinen Augen auch eine Reisephilosophie, ein Reiselifestyle.

Für mich bedeutet Backpacking:

  • einzigartige Erfahrungen zu sammeln
  • minimalistisch zu leben und Dinge einfach halten
  • mich treiben zu lassen
  • meine Komfortzone zu verlassen
  • mentale und sprituelle Erfahrungen
  • lokal zu konsumieren und die lokale Bevölkerung zu unterstützen
  • zu verstehen und nicht zu beurteilen und zu romantisieren.

Was bedeutet Backpacking für dich?

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 19 Gedanken

  • Mimi 09.02.2013 um 09:04 Uhr

    „…die meisten haben eine Art Ausbildung abgeschlossen und auch ein bis zwei Jahre vor der Reise gearbeitet“

    Ich glaube, genau diesen Satz habe ich gebraucht.

    Ich bin 20 Jahre alt und werde im Mai/Juni dieses Jahres mit meiner Ausbildung fertig sein.

    Mich wirft oftmals schon alleine der Gedanke zurück, dass es viele Leute gibt die mit 20 Jahren bereits mehr gesehen haben als das Mittelmeer. Ja, weitaus mehr. Und ich denke mir immer „Zum Teufel.. wie machen die das bloß?“

    Mein Azubigehalt lässt zu wünschen übrig.
    Mit knapp 600 Euro im Monat kann man sich eben nicht gerade den Traum-Trip finanzieren, den man sich so sehnlichst wünscht.

    Und trotz allem spare ich so viel, wie nur möglich, für den nächsten Urlaub. Nicht jeden Monat neue Klamotten shoppen. Oder einfach mal die Wochenenden zu Hause verbringen anstatt das Geld abends in einer Bar zu verprasseln. Ja, so einiges wird da in Mitleidenschaft gezogen.. aber wenn ich daran denke, was womöglich in nicht allzu ferner Zeit vor mir liegt, dann ist es das alles sowas von Wert!

    Und da ich das große Glück habe, direkt nach meiner Ausbildung in’s Berufsleben einsteigen zu können (und somit dann auch endlich mal über die 600 Euro Grenze komme) werde ich die nächsten Monate noch mehr Euronen zusammenkratzen können. Hoffnung ist was tolles.

    Witzig, welche Wirkung dieser Satz heute morgen auf mich hatte. Irgendwie hat er mich bestärkt. Andere haben auch auf ihren Trip gewartet. Dafür gespart. Geplant. Alles drum und dran.

    Ich muss wohl einfach nur noch etwas Geduld aufbringen.
    (…und wahrscheinlich musste ich mir das alles gerade von der Seele schreiben. Sorry!)

    – und nicht zu vergessen – dein Blog ist super! (..auch wenn mich dann wieder jedesmal das Fernweh überkommt.)

    Habe ihn erst vor paar Tagen entdeckt aber ich komme mittlerweile nicht drumherum auf das Lesezeichen zu klicken sobald ich den Computer anschalte! :)

    Liebe Grüße aus dem verschneiten und kalten Deutschland!

  • Tim 04.03.2013 um 16:16 Uhr

    Die Konsumgesellschaft wird immer stärker ausgeprägt.
    Es gibt in allen Sachen ein Gegenstück. So ist das Gegenstück zu denen, die viel in der Gesellschaft konsumieren, kaufen, arbeiten, Geld ausgeben, sesshaft werden, die Menschen DIE WAHRHAFTIG leben. Die Backpacker.

    Ich würde denke ich unzufrieden mit meinem Leben sein, würde ich so viel arbeiten, Geld verdienen wollen und mit 40 sagen müssen, dass ich von der Welt nichts gesehen habe (ich würde sagen 90% der Menschen).

    Somit sage ich. BACKPACK und REISEN an die Macht!!! ;)

  • Dayana 19.08.2014 um 12:59 Uhr

    Jahrelang hatte ich keine Ahnung, wer ich eigentlich bin…jetzt starte ich nach Gymnasium und einem Jahr intensivem Arbeiten zur Finanzierung in mein grosses Reiseabenteuer und dank des Lesens dieser Definition weiss ich endlich wer ich bin: Ein Backpacker!! Habe sozusagen gerade meine Identität gefunden, danke dafür und für diese Seite=D

  • Jasmin 07.10.2015 um 20:37 Uhr

    Hey, backpacken ist mein Traum seitem ich 14 Jahre alt bin. Warum war ich noch nicht unterwegs? Zu wenig Geld…. Habe Kunst und Kunstpädagogik studiert. Beginne in wenigen Tagen ein anderes Studium auch in frei schaffender Kunst, und muss dort immer wieder vor Ort sein… was würdest du mir raten? Mein Freund studiert auch noch und ihn würde ich gerne mitnehmen. Meine Idee ist eine Woche nach Irland oder den Jakobsweg entlang? Alles liebe

  • Jessi 24.10.2015 um 13:20 Uhr

    Viele Bekannte haben mir geraten, bevor ich richtig Arbeiten gehe und eine eigene Familie habe, sollte ich einwenig reisen. Momntan mach ich mein Abitur zuende und will dann anfangen zu reisen. Was meint ihr brauch man eine Ausbildung um zu reisen, wenn man auch so Geld zusammen Sparen kann und nicht zulange weg bleiben will?

    • Laura 15.09.2016 um 16:35 Uhr

      Jessi:

      Ich bin (noch) kein Backpacker. Allerdings lebe ich seit 4 Jahren in Ägypten. Ich bin direkt nach der Schule hergekommen. Nun bin ich 21 und schaue auf meine Freunde, welche alle Ihre Ausbildung fertig haben, welche ich jetzt nun nächstes Jahr vor mir hab.
      Ich kann dir nur raten 2-3 Jahren noch zu warten deine Ausbildung zu machen und dann zu reisen. Sicher brauchst du keine Ausbildung zum reisen aber was du hinter dir hast….. Ansonsten schöner Blog, beschäftige mich seit geraumer Zeit mit Backpacking und werd dies sicher nach meiner Ausbildung machen.

  • Alex 15.03.2016 um 12:05 Uhr

    Hallo Conni,

    ein schöner Beitrag was Backpacking überhaupt bedeutet und was die Hintergründe des Rucksackreisens sind. Wer viel durch die Welt reist wird die meisten der Punkte mit einem Nicken bejahen können.

    Die Aussage über die Herkunft von Backpackern trifft allerdings nicht (mehr) zu. In Abhängigkeit vom Zielland trifft man Backpacker aus vielen Teilen der Welt, die nicht westlich sind. Das Preisniveau bestimmt hier das Publikum.

    Genieß die Zeit und liebe Grüße aus dem Norden von Vietnam

    Alex