Was mir meine Yogalehrerausbildung über mich & das Leben gelehrt hat

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Krass. Ich bin nun also zertifizierte Yogalehrerin.

Ein Monat und 200 Stunden Yoga, Meditation, Atemübungen, Workshops und Unterrichten üben später:

I fucking did it.

Was für ein Ritt, welch Achterbahnfahrt, welch intensive Zeit.

Der Kurs war eine wirklich magische und wundervolle Erfahrung, aber zwischendrin dachte ich mal ich schaff das nicht, dass es vielleicht am besten wäre, das ganze abzubrechen. Kein Scheiss.

Ich musste durch ein paar heftige emotionale Tiefen während der Zeit, so wie einige andere im Kurs – so viel Fokus auf sich selbst während den vielen Yogasessions und Meditationen ist kein Zuckerschlecken.

Die meiste Zeit in dem Monat war ich offline. Das hat sich von alleine so ergeben und war nicht geplant. Doch es gab einfach keine Zeit bei 11 Stunden Unterricht am Tag und einen Tag frei in der Woche.

Meinen Laptop habe ich so gut wie nie angefasst und auch mein iPhone war die meiste Zeit ausser Reichweite. Emails habe ich alle unbeantwortet gelassen, ich habe nichts geschrieben, meinen Facebook-Feed nicht gescrollt und auf keine Facebook-Messages von Freunden zurückgeschrieben. Mal eine ganz außergewöhnliche Erfahrung für mich als Digitale Nomadin mit Online Business seit vier Jahren.

Nach der Ausbildung hat es noch etwa zwei Wochen gedauert bis ich wieder richtig bei mir angekommen bin und von offline wieder auf online umschalten konnte.

Jetzt bin ich wieder zurück im Leben, hatte meinen Rucksack gepackt und bin derzeit im Norden Thailands und kann mit etwas Abstand über meine Erfahrungen schreiben.

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Warum ich die Yogalehrerausbildung machen wollte

Ich liebe lernen. Wenn ich von etwas fasziniert bin und eine Leidenschaft entwickle, dann will ich alles darüber wissen.

So war das schon immer bei mir: Reisen, Tauchen, Bloggen, Online Business, Ernährung… Und die beste Möglichkeit mehr über Yoga zu lernen ist es eine Ausbildung zu machen.

Nachdem ich 2008 das erste Mal auf der Yogamatte stand und mittlerweile Yoga ein essentieller Teil meines Lebens ausmacht, war es an der Zeit für mich den nächsten Schritt zu machen und noch tiefer einzusteigen. Anfang diesen Jahres hatte ich für mich dann die Entscheidung für eine Ausbildung getroffen als ich bewusst festgestellt hatte, dass ich bereit dafür bin.

Mein Ziel ist es nicht Vollzeit als Yogalehrerin zu arbeiten. Ich weiß noch nicht genau, ob und wie ich meine Zertifizierung einsetzen werde, aber nicht um vordergründig damit Geld zu verdienen. Vielleicht werde ich Stunden hier in Bali geben um Geld für Straßenhunde zu sammeln. Oder auch einfach nur für Freunde und zum Spaß.

Ich wollte die Ausbildung auch machen um mich für einige Zeit mit anderen leidenschaftlichen Yogis zu umgeben und auszutauschen.

Ich wollte ich von tollen, erfahrenen Lehrern in einem intensiven Setting lernen.

Ich wollte einen Monat lang einfach nur Yoga in meinem Leben.

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Wo ich meine Yogalehrerausbildung gemacht habe

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Bei den fünf wundervollen Lehrern, dem Collective, bei Desa Seni in Canggu, Bali.

Eigentlich wusste ich schon von Anfang an, dass ich meine Ausbildung dort machen würde. Als ich die News gelesen hatte im Frühjahr war ich sofort von der Idee angetan.

Und trotzdem konnte ich mich nicht direkt festlegen, da ich mir nicht sicher war, ob ich wirklich nach Bali zurückkehren wollte oder nicht doch lieber nach Mittelamerika.

Nach langen Recherchen zu Ausbildungen in Costa Rica und Guatemala und vielen Momenten des In-mich-gehens, viel Hin und Her – irgendwann war klar: Ich will zurück nach Bali. Und dann war auch klar, dass es Desa Seni werden würde.

Ich war Anfang des Jahres schon einige Male bei den Yogastunden von ein paar der Lehrer dort und war immer sehr begeistert. Das Kollektiv an fünf Lehrern ist so unglaublich leidenschaftlich und erfahren – ich wußte, dass ich wahnsinnig viel von ihnen lernen würde. Außerdem hat mich der Mix aus unterschiedlichen Yogastilen (Hatha, Vinyasa, Tantra, Kundalini, Ashtanga, Yin Yoga) angezogen.

Der Ort an sich ist einfach nur magisch und wunderschön – definitiv eine Yogaumgebung, in der ich mich jeden Tag für einen Monat aufhalten wollen würde.

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Ein paar Tipps von mir…

Wie wähle ich die richtige Ausbildung?

Für mich selbst war am Ende klar, dass ich von Lehrern lernen wollte, die ich schon kannte, deren Yogastil mir sehr zusagte und die mich mit ihrer Persönlichkeit begeisterten. Das kann ich auch nur jedem empfehlen.

Hier zwei gute Beiträge dazu:

Andererseits waren auch einige Teilnehmer bei mir im Kurs, die sich komplett ins Blaue dafür angemeldet hatten. Ich denke, damit kannst du Glück oder eben auch viel Pech haben. Ich würde in jedem Fall die Lehrer gut recherchieren und ihre YouTube-Videos und Instagrams verfolgen.

Wo soll ich meine Ausbildung machen?

Es gibt viele Länder, in welchen du ein großes Angebot an Yogalehrerausbildungen findest. Beliebt sind zum Beispiel natürlich Indien, Bali, Thailand, Costa Rica, Mexiko… Einfach mal auf Google und suchen.

Bin ich zu unerfahren für eine Ausbildung?

Einige Teilnehmer in meinem Kurs waren noch recht junge Yogis (6-12 Monate Yogapraxis). Ich denke nicht, dass man jahrelang Yoga machen muss für eine Yogalehrerausbildung – du merkst, wenn du reif bist und tiefer einsteigen möchtest.

Was das Unterrichten angeht, so denke ich schon, dass mehr Erfahrung von Vorteil ist um deinen Schülern wirklich etwas vermitteln zu können.

Wozu das ganze?

Am Ende kommt es darauf an, was deine Intention ist.

Willst du einfach nur für dich mehr lernen oder hast du vor Yoga zu deinem Beruf zu machen?

 

Was ich über mich und das Leben gelernt habe

1. Eine Yogalehrerausbildung ist eine emotionale Waschmaschine

Stundenlang Yoga, Meditation und Atemübungen jeden Tag bedeuten: dein innerer Fokus ist auf dich. Keine Ablenkung mit Smartphone, Arbeit, Weggehen… Da kommt vieles an die Oberfäche, denn Verdrängen funktioniert nicht mehr.

Für mich und einige andere kamen viele unangenehme Sachen hoch, die ich dachte, schon aufgearbeitet zu haben.
Mittendrin kam auch mal ein Punkt, an dem ich dachte, dass es besser wäre, das ganze hinzuschmeißen. Einfach Fuck it zu sagen. Aber gleichzeitig war klar, dass das keine Option für mich ist.

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2. Mein Körper hat Grenzen und ich muss sie respektieren

Es hat ein paar Wochen gedauert bis ich verstanden habe, dass ich nicht leichtsinnig mit meinem Körper sein darf. Tausend Mal in Chaturanga springen geht irgendwann an die Gelenke, wenn die Kraft nicht ausreichend da ist um die Bewegung zu 100% zu kontrollieren.

In Woche drei habe ich gemerkt, dass die sehr genauen Anleitungen meiner Yogalehrer Sinn machen: Mein Knie, mein Handgelenk und mein Rücken taten weh und ich musste öfter Stunden aussetzen.

Warum? Als Yogis tendieren wir dazu uns immer weiter zu pushen, noch tiefer in die Asana zu gehen. Das geht oft auf Kosten des Körpers. Dabei ist korrekt ausgeführt und gut ausgerichtet weitaus wichtiger, als die Befriedigung des Egos.

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3. Intimität zwischen zwei Menschen ist magisch

Wir haben in meiner Ausbildung viel Partner-Tantra-Yoga gemacht. Das sind Übungen mit der Absicht eine tiefere Verbindung und ein höheres Bewusstsein mit einem anderen Menschen aufzubauen.

Dazu haben wir viel Meditationen gemacht, in welchen wir unseren Partnern sehr lange tief in die Augen geschaut oder gleichzeitig unsere Hände auf dem Herzen des anderen gelegt haben.

Die Auswahl der Partner war dabei immer willkürlich und somit war ich oft mit einem Gegenüber konfrontiert, den ich kaum kannte, aber auf einmal eine tiefe Intimität aufbauen musste. Das waren oft irre magische Moment, die gerade ganz schwer in Worte zu fassen sind.

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4. Ich liebe meine Freiheit und mein Leben – über alles

Vier Wochen lang 11 Stunden Unterricht am Tag mit einem Tag Pause in der Woche ist ganz schön krass. Besonders für mich. Auch wenn Yoga ein großer Teil in meinem Leben spielt und eine rießige Leidenschaft für mich ist, so war es besonders zum Ende hin eine große Herausforderung null Zeit für mein anderes Leben zu haben und jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen zu müssen (6 Uhr).

In manchen Momenten hat es sich wie damals in meinem (kurzen) 9-5 Leben angefühlt und es war so glasklar, dass ich nie wieder zurückgehen könnte.

Ich liebe meine Freiheit und bin so dankbar dafür, dass ich jeden Tag und jede Stunde so erleben kann, wie ich es will.

 

5. Menschen überraschen mich immer wieder

Am Anfang sind 25 Menschen einfach nur Haut und Klamotten und eine Stimme. Man selbst ist anonym ohne Geschichte.

Wir beurteilen Leute erstmal nach ihrem Äußeren. Dann Small Talk. Unser Hirn macht dann ein Fazit daraus.

Während den vier Wochen habe ich eine große Gruppe Yogis näher kennenlernen dürfen. Manche davon waren ganz anders und viel faszinierender als ich es nach dem ersten Eindruck angenommen hatte – oft war ich sehr von ihren Geschichten und komplexen Persönlichkeiten fasziniert und überrascht.

Im normalen Leben hätte ich viele davon wahrscheinlich nie kennengelernt – eine Erkenntnis, die mich hoffentlich noch offener im täglichen Leben bei neuen Begegnungen macht…

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6. Einen Monat Offline – die Welt geht nicht unter, aber mein Kopf wird freier

Ich habe den Monat abseits des Laptop unwissentlich wirklich gebraucht. Ich dachte eigentlich, dass ich trotzdem ab und dann noch die wichtigsten Sachen machen und Blogposts schreiben würde, aber daran war nicht zu denken:

Die Ausbildung hat nicht nur viel Zeit, sondern auch sehr viel Energie in Anspruch genommen. An Emails und Bloggen war nicht zu denken und ich hatte auch null Verlangen danach, was sehr komisch war. Schließlich habe ich die letzten vier Jahre nichts anderes gemacht die meiste Zeit.

Es war interessant zu beobachten, wie mein Online-Hirn auf Offline umschaltete, wie ich meine Tage anders und präsenter erlebte. Als wie, wenn meine Hirnfrequenzen ganz anders geschaltet sind. Wirklich wie Tag und Nacht.

Mittlerweile ist es mir wahnsinnig wichtig, dass mein Offline-Leben immer Priorität hat. Das bedeutet auch, dass ich effizienter und produktiver werden muss, wenn ich am Laptop bin und mehr bewusste Auszeiten nehme. Ich war immer der Überzeugung, dass mein Online Business und mein Laptop mein großen Leidenschaften sind und daher mein Leben. Aber ich weiß nun, dass mein Leben sooooo viel mehr lebenswert analog ist als digital.

Außerdem spüre ich nicht mehr den Druck viel Zeit am Laptop verbringen zu müssen. Ich habe gesehen, dass mein Business einen Monat lang auch ohne mich funktioniert, dass das Geld trotzdem reinkommt. Das ist sehr beruhigend und bedeutet wohl, dass ich mein Ziel erreicht habe. Danke, Tim Ferriss.

 

7. Ich muss niemandem was beweisen

Mein Yoga ist mein Yoga und gehört nur mir. Ich muss niemandem zeigen wie toll ich meinen Downward Dog mache und was ich für eine tolle Yogini bin. Oder wie toll ich, Planet Backpack und mein Business ist.

Es ist einfach scheißegal, was andere über mich und mein Leben denken.

 

8. Ich bin wieder bereit aus meiner Höhle zu kommen

Dieses Jahr war ein emotional sehr anstrengendes Jahr. Da ich sehr mit mir selbst und der Aufarbeitung und Heilung meiner Themen beschäftigt war, war wenig Raum für andere Menschen, Freunde, Business.. Ich war die meiste Zeit mit sozialen Kontakten überfordert, wollte nur noch alleine sein und mich meiner introvertierten Seite hingeben. Yoga, Meditation und Retreats statt Ausgehen und “Spaß haben”.

Seit meiner Yogalehrerausbildung finde ich langsam wieder mein soziales Gleichgewicht und habe Lust wieder mehr aus mir rauszugehen. Ich kann mir vorstellen, dass 2016 ein ganz anderes Jahr wird als dieses…

 

Yoga war in den letzten Jahren ein großer Lehrer für mich. Die Matte ist der Ort, an dem ich nicht mehr vor mir weglaufen kann. Vier Wochen Ausbildung haben mir die Möglichkeit gegeben, noch näher zu mir zu kommen, mich noch besser kennenzulernen.

Ich bin so happy so viele tolle Erfahrungen während meiner Yogalehrerausbildung gemacht zu haben. Ich werde wohl nie aufhören über mich und das Leben lernen zu wollen.

Die größten Herausforderungen halten die besten Lernlektionen bereit. Und ich werde sie immer wieder aufsuchen, um weiter zu wachsen und um mein Leben tiefer zu erfahren.

 

Hast du noch Fragen oder Kommentare? Rein damit in die Kommentare!

 

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 29 Gedanken

  • Tanja 27.11.2015 um 08:24 Uhr

    Uii. Ein spannender Einblick in eine mir komplett fremde Welt (Yoga hab ich noch immer nicht probiert, auch wenn es auf der Bucket Liste steht). 

    Was mich vor allem fasziniert ist die Nähe und Intensivität zu den anderen Teilnehmern in dem von dir beschriebenen Übungen. Kam das früh im Kurs? Fiel dir das schwer, hattest du oder deine Partner das Gefühl eine intime Seite gezeigt zu haben, die eigentlich zu viel war? Hast du im Nachgang dadurch eine Verbundenheit zu ihnen, die du erhalten möchtest? 

    Kann man diese Erfahrung in den Alltag übertragen?

    Neugierige Grüße
    Tanja

  • Vilia 27.11.2015 um 09:22 Uhr

    Danke für den Einblick! Klingt total spannend. Ich finde die Idee, Kurse zu geben und damit Strassenhunde zu unterstützen, richtig cool! Falls du damit startest, komm ich definitiv vorbei :) 

  • Michaela 27.11.2015 um 09:43 Uhr

    Den besten Satz, den ich in den letzten Wochen gehört habe, möchte ich gerne mit dir teilen:
    „Wenn du deinen eigenen Weg gehst, erwarte keinen Applaus.“
    Du hast zu meinem Mut beigetragen die nächsten sechs Wochen in Neuseeland zu leben und zu arbeiten. Danke dafür, Conni!

  • andi 27.11.2015 um 09:52 Uhr

    Sehr Interessant, finde das Thema sehr spannend.
    Selber bin ich noch ganz am Anfang wenn es um Joga geht. Hatte gerade ein paar Stunden auf Koh Lanta am Beach.
    Ich werde mich mehr mit dem Thema Joga beschäftigen.
    Bin auf weitere Themen bezüglich Joga gespannt.
    Gruß
    Andi

  • Martina 27.11.2015 um 11:01 Uhr

    Hi Conni, vielen Dank dass du deine Erfahrungen teilst.
    Grade für mich ist es superspannend, da ich Anfang 2016 selber zu einem Teacher Training gehen werde. Es wird meine erste weite Reise alleine sein, da das TT in Nicaragua stattfindet und eben auch meine erste intensive Reise zu mir selber. Ich freue mich drauf und gleichzeitig habe ich Respekt vor der Menge an Wissen, was uns in kurzer Zeit vermittelt werden wird. Und ich bin sehr neugierig, wer ich danach sein werde.
    Vielen Dank für deine Offenheit. Liebe Grüße, M

  • conny 27.11.2015 um 11:09 Uhr

    Oh wow, das war wirklich eine gute Ausbildung. Soviel Yogastile. Ich weiß wie gut Yoga ist. Habe auch einige Stunden gehabt und einen kleinen Aufenthalt in einem Ashram. Yoga ist ‚noch‘ nicht fix in meinem Leben integriert. Durch das richtige intensive Yoga lernt man sich allumfassend kennen. Das ist das Tolle. Mein bester Satz aus deinem Bericht ist: Es ist einfach scheißegal, was andere über mich und mein Leben denken. So ist es. Wenn Liebe in einem ist, ist Liebe auch im Außen. Alles Liebe dir & volle Kraft voraus :) Conny

  • Aleks Glitzeric 27.11.2015 um 11:35 Uhr

    wow, sehr spannend liebe Conni. So ähnlich fühle ich mich nach 12 Tagen Vipassana – intensive Erfahrungen, aber wie du sagst, die Challenge lässt dich tiefer gehen, intensiver fühlen, Neues lernen & Herz öffnen.
    Umarme dich,
    Aleks

  • Mika 27.11.2015 um 19:46 Uhr

    Vorneweg und zuallererst: ich habe mich bei dir fest gelesen! Vieles spricht mich an, vieles sagt mir zu, vieles finde ich schlicht spannend – einfach weil du uns an (d)einer Entwicklung teilhaben läßt.

    Merci für deine Offenheit! Eine Yogalehrer-Ausbildung könnte ich mir – für die Zukunft – durchaus für mich vorstellen. Das einzige was mich jetzt an deinem Kurs befremdet, ist die Geschichte mit der Partner-Tantra-Geschichte: die Entscheidung, mit wem ich *intim* (egal auf welcher Ebene) sein möchte, würde ich mir nie abnehmen lassen. Klar, kann sich das per Zufall ganz glücklich treffen – oder auch nich. Und seit ich etwas mehr von Homöopathie verstanden habe, weiß ich auch, warum ich mich nicht mit jedem verstehen muß/will… schon gar nicht tief… Ansonsten, liebe Connie, bon courage… ich habe das Gefühl, du bekommst mehr und mehr Rückenwind. Schön :)

  • Catherine 27.11.2015 um 20:03 Uhr

    Klingt gut. Ich fang im Januar meine Yogalehrer – Ausbildung in Montreal an :)

  • Christoph 28.11.2015 um 07:42 Uhr

    Hi Conni,

    danke für deine offenen Worte. DU beschriebst das unglaublich gut. Ich habe mit Joya begonnen, um ruhiger zu werden und mehr zu mir zu kommen. Auslöser sind einschneidende gesundheitliche Probleme. Es tut mir gut, aber ich finde noch nicht den Dreh, beständig dabei zu bleiben…. irgendwie fehlt das Klick machen??? Danke für deine Inspiration.

    LG Christoph

  • Simon 28.11.2015 um 12:43 Uhr

    hachja, deine Beiträge lassen sich immer so schön lesen. Offen und authentisch! :) Ich freue mich wirklich sehr für dich und hoffe dass diese „Dinge“ dieses Mal heilung fanden!
    Love, Simon

  • Jeanette 28.11.2015 um 21:15 Uhr

    Und die 200 h sind erst der Anfang! Ich hab meine Ausbildung 2011 auf Bali gemacht…und was danach alles in mir und um mich ins Rollen kam..oh la la! In diesem Sinne: Enjoy the ride! Ob nun Straßenhunde oder Freunde, denen du etwas weitergeben kannst, ist nebensächlich…es kommt alles von ganz alleine zu dir ;) xx

  • Oli 29.11.2015 um 21:38 Uhr

    Ich habe vor einem Monat zum ersten Mal selber einen einwöchigen Yogakurs in der Türkei besucht und hab deswegen deine Erfahrungen mit grossem Interesse gelesen. Ich bin zwar nach einer Woche zum Schluss gekommen, dass Yoga für mich nicht das Richtige ist (ich bin aber froh, es wirklich ausprobiert zu haben). Aber das was du über den Kontakt mit anderen Menschen geschrieben hast, habe ich auch so empfunden. Man kommt sich in der Zeit doch irgendwie menschlich nahe. Das fand ich sehr schön.

  • Corinna 30.11.2015 um 19:09 Uhr

    Liebe Conni,
    das ist ein sehr spannender und interessanter Artikel. Ich stecke zur Zeit auch mitten in meiner Ausbildung zur Yogalehrerin und kann vieles mitfühlen.
    Irgendwie ist die Ausbildung wie eine kleine Therapie und ein großes Kennenlernen mit deinem wahren Selbst.

    Ich freue mich für jede/n der so eine tolle Erfahrung machen kann.

    Corinna

  • Barbara 30.11.2015 um 22:54 Uhr

    Liebe Conni,
    ich lese seit einiger Zeit mit großem Interesse deinen Blog. Heute schreibe ich dir zum ersten Mal, weil ich dir danken möchte für deine Inspiration: Ich habe mich heute zur Yogalehrer-Ausbildung angemeldet und werde also im nächsten Jahr 10 intensive Wochenenden viel lernen und üben und lernen und üben und noch mehr lernen und noch mehr üben. Über eine längere Reise denke ich auch schon länger nach – die mache ich dann hoffentlich ab Anfang 2017. Du hast also 2 ganz wichtige Themen bei mir angestoßen bzw. vertieft – danke dafür. Ich wünsche dir eine gute nächste Zeit! viele Grüße von Barbara

  • Marco 04.12.2015 um 15:32 Uhr

    Wow, hört sich unglaublich intensiv, anstrengend und nach menschlichen Grenzen an. Aber auch nach einer Zeit die einem viele neue

    Dinge zeigt. Dinge die tief in einem drin darauf gewartet haben, endlich mal oder auch wieder ans Tageslicht zu kommen. Wohl eine Erfahrung die Geist, die Seele und den Körper verändert. Sara und ich wollen auch nächstes Jahr auf unserer Tour mit Yoga anfangen. Das Thema interessiert uns schon länger und langsam wird es einfach Zeit!

  • Johannes 11.01.2016 um 11:39 Uhr

    Liebe Corinna, es ist sehr insoirierend diese Zeilen von Dir zu lesen – da bekommt man richtig Lust sich selbst auf die Reise zu machen und für längere Zeit intensiven Yogaunterricht in so einer wunderschönen Umgebung zu nehmen. Ich mache ebenfalls Yoga und habe große Lust, das weiter zu vertiefen. Ich hoffe, dass ich mir diesen Traum eines Tages erfüllen kann. Dir wünsche ich bei Deinen weiteren Reisen alles Gute! Lieber Gruß, Johannes

  • Serge 18.01.2016 um 13:28 Uhr

    Und wann gibst Du nun wo Yoga-Kurse? VG serge

  • Jules 04.02.2016 um 12:29 Uhr

    Liebe Conni!
    Schöner Beitrag. Ich starte im April meine Ausbildung zur Yogalehrerin auch in Canggu. Praktiziere Yoga erst seit Kurzem, aber irgendwie fühlt es sich für mich richtig an. Ich bin schon sehr gespannt auf die Emotionen, die dabei in mir hochkommen werden.
    Alles Liebe Jules http://www.mabelicious.com

  • antonia 20.02.2016 um 13:23 Uhr

    namaste conni! ohne yoga und meinen klettersport wäre das normadenleben für mich nur halb so schön :) es freut mich sehr, dass du deinen Weg zum Yoga gefunden hast! lg. 

  • Nord-Peru Reisen 21.02.2016 um 18:20 Uhr

    Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Yogalehrer-Ausbildung nicht immer ganz einfach ist. Super, dass Du sie trotzdem beendet hast. Glückwunsch !!

  • hans 14.04.2016 um 07:04 Uhr

    Wie nennt man dich dann Yoogi or JOGI LOew LOL

  • Rosalie 19.04.2016 um 13:43 Uhr

    Hallo liebe Conni!

    Ich bin derzeit auf der Suche nach einer Ausbildung für mich im Raum Südostasien, vor allem Thailand. Da du viel herumkommst, wollte ich nun einmal fragen, ob du vielleicht Ashrams/Lehrer zu empfehlen hättest? Ich würde mich sehr freuen! Danke und alles Liebe!

  • Regi 25.05.2016 um 21:59 Uhr

    Ich habe auch sehr lange gesucht und recherchiert, wo ich meine Yogaleherausbildung machen möchte und bemerkt, dass der Schwerpunkt des Yogastils der Lehrer für mich wichtig ist – in meinem Fall Ashtanga und, dass die Lehrer irgendwie in der Nähe

  • Regi 25.05.2016 um 22:04 Uhr

    …sorry bin tausgeflogen-dass die Lehrer geographisch nicht zu weit weg Von mir leben. 
    Ich bin bereit aber habe total Schiss vor dem Lernen, dass ich alles hinkriegen werde. 
    Toller Artikel!!

  • Johannes 27.05.2016 um 09:52 Uhr

    Die Nähe und Intimität in einer Gruppe, in der vollstes Vertrauen vorhanden ist, ist ohne Worte ! Ein Gefühl von „getragen sein“, ein Gefühl von Wunsch nach Nähe und Distanz! Es braucht Dein wirkliches ICH und das passende Umfeld, die passenden Menschen. Du fühlst Dich ohne Worte verstanden und respektiert. Es ist kein Kampf um Anerkennung und Wertschätzung. Es die Leichtigkeit des Seins ! Wie immer und überall bin ich selber der Schlüssel, die Quelle zu meinen Bedürfnissen und diesen möchte ich Schritt für Schritt näher kommen, spüren und leben ! See you in Canada !