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Weltweit leben und arbeiten – Teil 1: Mein Weg zur digitalen Nomadin

Conni Biesalski 09/05/2013
Weltweit leben und arbeiten – Teil 1: Mein Weg zur digitalen Nomadin
Es scheint immer unmöglich…bis du es getan hast. Und auf einmal ist alles möglich.
“Conni, wie machst du das? Wie finanzierst du dir deine Reisen und dein Leben? Was arbeitest du? Wie kann ich auch ein digitales Nomadenleben führen?”

Wohl die Fragen, die ich derzeit am meisten gestellt bekomme.

Und hier ist sie endlich, meine von vielen lang ersehnte Antwort!

Heute gibt es Teil 1 zu meinen Hintergründen und genauen Schritten und nächste Woche Teil 2 mit allen Infos zu meinen Einnahmen und Lektionen, die ich in der ganzen Zeit gelernt habe.

Teil 3 wird alle meine Ressourcen, Bücher und Tools beinhalten, die mir auf dem Weg zur digitalen Nomadin geholfen haben.

Bis ins fast letzte Detail erfährst du hier wie ich von überall auf der Welt Geld verdiene, ortsunabhängig arbeiten kann und als digitale Nomadin die Welt bereise.

Wie generell so ein “Arbeitstag” bei mir aussieht wenn ich unterwegs bin, habe ich hier schonmal erzählt!

Zur Info:

In den nächsten Wochen kommen noch weitere Beiträge zum Thema ortsunabhängig Arbeiten. Außerdem arbeite ich an einem günstigen Premium E-Book, das voll sein wird mit allen Tipps und Tricks für ein digitales Nomadenleben. Ich hoffe es in den nächsten paar Monaten veröffentlichen zu können an dieser Stelle.

Eigentlich hatte ich ja ein anderes megafettes Premium E-Book vor, aber viele E-Mails und Kommentare von Planet Backpack Lesern in den letzten Monaten haben mir gezeigt, dass das Interesse unglaublich groß und es ganz viele Leute gibt, die gerne ortsunabhängig rund um die Welt arbeiten möchten, nur nicht wissen wie. Somit beuge ich mich mit Vergnügen den Wünschen und schreibe alles für euch auf was euch helfen kann ein Leben in größter Freiheit zu leben!

Wenn du sicher dabei sein willst, wenn ich es veröffentliche, dann trag dich hier in diese E-mail-Liste ein!

 

Der Auslöser für mein digitales Nomadenleben

Nachdem ich jahrelang um die Welt gereist bin, im Ausland studiert, auf die Schule gegangen und gearbeitet hatte, Tauchlehrerin geworden bin – saß ich mit 27 das erste Mal Vollzeit in einem Büro. Festgeschnallt auf einem Drehstuhl vor einem PC in einer PR-Agentur hier in Berlin.

Fuck.

Ich hasse Büros. In jeglicher Form.

Wie bin ich nur hierhin gekommen?

Nach etwa zwei Monaten schon kam der Punkt, an dem es mir dämmerte: Oh, shit, ich halte das nicht aus.

Der Schmerz, wie ich ihn gern nenne, wurde immer größer.

Aus folgenden Gründen:
  • Ich war extrem unglücklich mit meinem Leben zu der Zeit, das zum Großteil im Büro und im Bett statt fand (Work/Life Balance? Pfff). Ich fand es deprimierend keinen Unterschied in der Welt zu machen, sondern einfach nur stur ins Büro zu gehen, jeden Tag. Das Wochenende und Feiertage als einzige Rettungsanker.
  • Ich empfand meine Arbeit und meine Tage als Wiederholungen, als würde jeden Tag das Murmeltier grüßen.
  • Meine damalige Beziehung litt schwer unter meinen Frustrationen. Ich kam mit schlechter Laune nach hause jeden Abend, war lust- und antriebslos.
  • Meine mentale und physische Gesundheit war sehr angeschlagen. Fast täglich plagten mich Kopf- und Rückenschmerzen, ständig hatte ich Erkältungen und lag krank im Bett.
  • Angestellt sein bedeutet für mich für einen Traum eines anderen zu arbeiten, aber nicht an meinem eigenen. Daher kam ich nicht näher an meine Ziele, die ich mir für mein Leben gesetzt hatte, sondern brachte jemand anderen näher an seine. Das hat mich zutiefst deprimiert.
  • 20 Tage Urlaub im Jahr ging gar nicht. Und Urlaubstage anmelden fand ich auch mega shit.
  • Ich fühlte mich nicht wie ich, konnte mich und meine Persönlichkeit in einer Büroatmosphäre nicht frei entfalten und weiterentwickeln.
  • Winter macht mir schwer zu schaffen und ich kämpfe mit krassen Stimmungen und leichten Depressionen jedes Jahr zu der Zeit.
  • Ich fühlte mich generell in meiner Freiheit eingeschränkt. Ich spürte die Ketten, die mich festhielten, und sie taten weh.

Obgleich die PR-Agentur  und dir Leute dort total lässig waren, war nach etwa zwei Monaten klar : Ne, ich kann so ein 40 Stunden Büroarbeitsleben nicht leben.

ES GEHT NICHT, ES MACHT MICH WAHNSINNIG!

Jeden Tag zur selben Zeit aufstehen, 8 Stunden arbeiten, sich schon Montags das Wochenende herbeisehnen – ne, man, wer hat denn das erfunden? Und wieso machen das so viele Menschen und beschweren sich bis auf TGIF und Fuck-schon-wieder-Montag Posts auf Facebook nicht? Was ist da los? Liegt das an mir? Bin ich einfach nicht anpassungsfähig? Mach ich was falsch? Bin ich verzogen, undankbar und verwöhnt?

Die Zweifel an mir selbst waren nicht klein. Es kam mir vor, als könnte ich so nie glücklich werden. als wäre irgendwas mit mir nicht ganz richtig.

 

Die Erleuchtung: Ich bin nicht verrückt

Ich habe schließlich gottseidank erkannt:

Nein, es liegt nicht an mir. Es liegt an einer Art Leben das uns vorgelebt wird, von welchem alle denken, dass es das richtige, das einzige ist. Und alle folgen der Herde.

Die Einsicht kam unter anderem nach dem Lesen von Tim Ferriss “4-Stunden Woche“, Chris Guillebeaus “Die Kunst anders zu leben” und des Blogs Paid to Exist.

Mit der Zeit wußte ich: Ich erschieß mich lieber als der Herde hinterherzulaufen.

Oder aber: Ich gehe jedes Risiko ein mich glücklich zu machen bevor ich mich erschießen muss.

Klar war auch, ich brauche einen Job, den ich von überall machen kann. Denn an einen Ort gebunden zu sein ist für mich fast schon ein unerträgliches Leiden. Und meine damalige Beziehungssituation war international und über kurz oder lang hätten wir anders wahrscheinlich keine Zukunft gehabt.

Zudem wollte ich keine Sklavin des herrschenden Systems sein. Ich wollt mein eigenes System bauen und nach meinen eigenen, ganz individuellen Konventionen leben.

Kann das so schwer sein?

Aber ich war ziemlich planlos und hatte keine Ahnung was ich WIRKLICH vom Leben wollte. Nur Reisen? Den Rest meines Lebens als Tauchlehrerin arbeiten? Ich war 28 und wusste noch immer nicht wie konkret mein Leben auszusehen hatte.

If you don’t know what’s possible, you don’t know how to make it happen.

Dass ich mich jemals selbständig machen würde?

Ich hätte wohl jeden ausgelacht noch ein paar Monate vorher. Aber auf einmal schien es die beste und logischste Option. In einem Angestelltenverhältniss würde ich nie glücklich werden.

Denn sein wir uns ehrlich: Ich bin die schlechteste Arbeitnehmerin. Ich komme mit Autorität nicht klar, fühle mich eingeengt, komme absichtlich zu spät und gehe früher, melde mich krank wenn ich es gar nicht bin. So geht das nicht, weiß ich selbst – zeigt aber nur wie schlecht ich in solch einem Umfeld mit Regeln und Verträgen aufgehoben bin.

Nach sechs Monaten habe ich also meinen Job gekündigt und dann zwei Monate später meine Freiheit wieder gehabt. YEAH!!

Aber ich habe meinen Ausbruch und mein neues Leben geplant. Einfach so aussteigen? Das funktioniert in den meisten Fällen nicht und ist oft ein Grund warum viele auf die Schnauze fallen meiner Meinung nach.

 

Was ist ein digitaler Nomade eigentlich genau?

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  • Jemand, der sich digitale Technologien zu Nutze macht um komplett ortsunabhängig, d.h. von überall, zu arbeiten. Sei es von zuhause, vom Coffee Shop, vom Strand oder auch von der anderen Seite der Welt.
  • Kein fixes Büro.
  • Hat sein “Office in a Backpack“, was zumeist nur aus Laptop und Smartphone besteht.
  • Kann seinen Lebensstandard erhöhen durch Geoarbitrage: In einer starken Währung sein Geld verdienen während man an einem Ort bzw. in einem Land lebt mit niedrigen Lebenshaltungskosten (Earn in Euros, spend in Pesos/Baht/Rupiah).

Ein weit verbreitetes Konzept unter vielen digitalen Nomaden, dank Tim Ferriss und seiner 4-Stunden Arbeitswoche, ist “Lifestyle Design” – also die Konzepte Lebensgestaltung und Selbstverwirklichung.

Dabei lebt man sein Leben genau so wie man es leben möchte, und hat die Freiheit genau die Dinge zu tun die dich glücklich machen. In kurz: Du lebst das Leben nach deinen eigenen Regeln, jeden Tag.

Statt deine Lebensträume und -pläne aufzuschieben (z.B. bis zur Rente), lebst du sie im Jetzt, im Einklang mit der Art und Weise wie du dein Geld verdienst. Also in meinem Fall: Reisen und arbeiten gleichzeitig.

Dabei gilt es dir Fragen zu stellen, wie z.B.: Warum bin ich hier? Was will ich in dieser Welt erreichen? Was macht mich glücklich? Was liebe ich zu tun? Wo will ich leben? Wie viel Geld brauche ich zum Leben? Wie sieht mein perfekter Tag aus?

 

Meine konkreten Schritte zur erfolgreichen digitalen Nomadin:

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich einen Plan B aka. Plan Unkonventionell brauche und dieser in Form eines digitalen Nomadenlebens in mein Leben integriert sein soll, bin ich folgendermaßen vorgegangen:

1. Ich habe angefangen Blogs und Bücher zu lesen und mich über das Thema Lifestyle Design auseinanderzusetzen. Dann habe ich im Bereich Selbständigkeit, Online Business und ortsunabhängig arbeiten alles gelesen was es gab. Alles. Denn klar war: Nur wenn ich ein erfolgreiches Online Business fahre, kann ich meinen Traum vom digitalen Nomaden verwirklichen.

2. Ich hab einen Geldpuffer angespart, so dass ich auch komplett ohne Einkommen etwa 3-6 Monate überleben hätte können während ich mir meine Freelance-Base aufbaue.

3. Mich zur Minimalistin downgesized (im Besitz, wie auch im Konsum).

4. Mir Gedanken darüber gemacht wie ich mein Leben gestalten möchte und wie ich Geld verdienen möchte. Dazu habe ich Mindmaps angelegt zu meinen Leidenschaften, Interessen, Fähigkeiten etc., Fragebögen ausgefüllt und die wirklich wichtigen Fragen des Lebens beantwortet, so z.B. “Wie sieht mein perfekter Tag aus?”.

5. Nachdem ich herausgefunden habe, was mir Spaß macht, habe ich angefangen alte Skills auszubauen und neue Skills zu lernen, die ich als Dienstleistungen verkaufen kann (Social Media, Bloggen, WordPress/HTML/CSS und alles an Wissen aus meinem Job mitgenommen). Dann habe ich mir einen Plan gemacht, welche Optionen ich habe, passives Einkommen zu generieren.

6. Im Zuge des Million Dollar Blog Project, einen Blog aufgebaut (A Life of Blue) und ihn noch während meines 40-Stunden Jobs gelauncht

7. Mir eine professionelle Webseite gebastelt.

8. Kündigung eingereicht.

9. Schon vor der Kündigung ein wenig auf Kundensuche gewesen und Referenzen durch gratis Projekte für Freunde und Bekannte gesammelt.

10. Nach 8 Monaten, den längsten Bürojob meines Lebens hinter mir gelassen.

11. Kunden im Bereich Social Media, Online PR, Bloggen, Webseiten und Übersetzen an Land geholt.

12. Testdrive der Selbständigkeit in Berlin für ein paar Monate.

13. Networking: Mich mit anderen digitalen Nomaden, Online Business Unternehmer und Reise(blogger) vernetzt und getroffen. Dem Dynamite Circle beigetreten (Online Community für ortstunabhängige Unternehmer und Blogger).

14. Mit meinem Büro im Rucksack auf Reisen nach Indonesien und Thailand.

15. Planet Backpack gelauncht.

16. Meine Blogs angefangen zu monetarisieren (passives Einkommen). Prozesse automatisiert.

17. Launch des Blog Camp, mit dem wir anderen beibringen, wie man einen professionellen Blog aufbaut und damit Geld verdient.

18. 2 Monate ortsunabhängig arbeiten und reisen in Mexiko.

19. Mehr Einkommen von eigenen Projekten, weniger Kundenaufträge.

20. Der Rest ist Geschichte.

Derzeit ist Berlin meine kleine temporäre Base, von welcher ich die Welt als digitale Nomadin bereise, wann ich will, wohin ich will, wie lange ich will.

Nächste Woche geht es für knapp vier Wochen nach Holland und Italien. Ab September bin ich dann erstmal wieder für unbestimmte Zeit in Mexiko und Südamerika.

In den letzten Monaten kamen einige Medien (ZDF, Spiegel Online, Radio Fritz etc.) auf mich zu um mich zu meinem Leben zu interviewen.

Warum ich es geschafft habe: Ich habe nicht aufgehört daran zu glauben, dass es möglich ist, und hart an meinem Traum gearbeitet.

Es scheint immer unmöglich…bis du es getan hast. Und auf einmal ist alles möglich.

 

Mein Motto: Freiheit ohne Kompromisse

Ich brauche Freiheit. Und zwar viel davon.

Freiheit von Zeit. Freiheit von Orten. Freiheit von Arbeit. Freiheit von Besitz.

Ob ich einen an der Waffel hab? Kindheitstraumas? Freiheitsneurose?

Nö.

Ich will mir einfach mein Leben so gestalten, wie ich es gern hätte. Ohne Kompromisse. Jeden Tag. Überall.

Und es geht.

Ich habs geschafft.

Und ich frag mich, warum nicht mehr Menschen auf den Trichter kommen und aufhören dem ganzen konventionellen Mist hinterherzurennen. Als ob es nur eine Art gäbe ein menschliches Leben zu leben in der westlichen Welt.

Man, uns stehen alle Möglichkeiten offen!

Und für all meine bin ich jeden Tag unendlich dankbar.

Mich ortsunabhängig selbständig zu machen? Die beste Entscheidung meines Lebens.

 

Führst du auch ein digitales Nomadenleben oder würdest es gern? Welche Fragen hast du dazu?

 

P.S.: Bock überall zu leben und zu arbeiten? Dann erfahre als erster, wenn mein E-Book “Lebe & arbeite überall: Schritt für Schritt zum digitalen Nomaden”erscheint!

P.P.S.: Willst du auch erfolgreicher Blogger zu werden? Dann hol dir den Blog Camp Onlinekurs!

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23 Kommentare

  1. Valeria 10/05/2013 at 00:28

    Wow, Conni. Geil! Danke für den Einblick. Ich bin auf dem Weg, aber wo nimmt man die Disziplin, Motivation und Kraft her? Also das fällt mir manchmal noch schwer.

    Ansonsten wünsche ich dir weiterhin alles gute – Rock das Ding & Thumbs up! :)

  2. TammyOnTheMove 10/05/2013 at 12:06

    Wahnsinn! Toller Beitrag. Ist sehr sehr hilfreich, da ich auch gerade darueber nachdenke mich selbstaendig zu machen, um als Digitale Nomadin leben zu koennen. Freue mich auf den naechsten Beitrag!

  3. Isabella 10/05/2013 at 14:59

    Das klingt super, wie du das gemacht hast! Ich habe das “4-Stunden-Woche”-Buch auch gerade fertig gelesen und stimme dir voll und ganz zu!

  4. Maike 11/05/2013 at 20:54

    Toll, dass du hier so offen Ratschläge gibst! das kann ich gerade sehr gut gebrauchen!!!!

    Fand auch dein Interview bei travelicia sehr gut!

  5. Steffi 12/05/2013 at 10:23

    Toll, Conni. Ich find deinen Blog wahnsinning inspirierend und überlege mir beim lesen schon immer wie ich demnächst wieder längere Zeit ins Ausland komme.
    Finde das echt toll, dass du dein Ding so durchziehst..

    Ich kann mir nur schwer vorstellen wie so ein Leben mit Familie resp. Kindern gehen soll.. hast du darüber schonmal nachgedacht? Wie gesagt, ich finde das echt super, das ist nur so der einzige Punkt an dem ich zu keiner Lösung kommen könnte..

  6. eva 13/05/2013 at 01:59

    Hi Conni, ich bin seit ca. sieben Monaten als Auszeitlerin unterwegs und durchstöbere immer gerne mal deine Seite… was mir noch nicht ganz klar geworden ist: wie verdient man mit bloggen seine Geld? Ich meine, wer zahlt für deine Inhalte? Bisher habe ich es immer so gesehen, das Blogger ihr Wissen, Gedanken, Meinungen etc. im Web zur Verfügung stellen, der Leser zahlt ja aber nichts. Vielleicht habe ich da was grundsätzliches nicht verstanden…?

    Generell hat mir deine Seite gerade bei der Vorbereitung für eine längere Reise sehr gut geholfen, vielen Dank dafür!!

  7. Birgiene 29/05/2013 at 12:41

    Liebe Conni, finde ich super,
    die Beschreibung der Situation vor Deiner Entscheidung trifft voll auf meinen Charakter zu. Jedoch unterscheidet uns nebenher gesagt das Alter. Doch wenn ich mir vorstelle, dass ich jahrelang noch bis zu Rente auf einem Stuhl hocken soll und komme und gehe, wann es den Chefs passt? Ne, genau das spüre ich auch, ist nichts für meinen Freiheitsdrang. Seit einigen Jahren habe ich schon kein richtiges Zuhause mehr. Habe es letztens versucht, für Textbroker zu schreiben. Doch dafür sitzt man ewig an den Texten herum, muss noch umständlich recherchieren usw. Der Aufwand zu dem, was es einbringt, ist dann verschwindend gering.
    Doch andererseits habe ich kaum Kenntnisse, was Blogschreiben und Websiteaufbau betrifft.

  8. Tim 12/07/2013 at 19:20

    Denn sein wir uns ehrlich: Ich bin die schlechteste Arbeitnehmerin. Ich komme mit Autorität nicht klar, fühle mich eingeengt, komme absichtlich zu spät und gehe früher, melde mich krank wenn ich es gar nicht bin. So geht das nicht, weiß ich selbst – zeigt aber nur wie schlecht ich in solch einem Umfeld mit Regeln und Verträgen aufgehoben bin.

    Hach <3

  9. jessie 26/08/2013 at 18:51

    Ich bin momentan in ähnlicher Situation. Ich hatte zwar nie die Gelegenheit, direkt nach der Schule zu reisen, aber ich merke immer wieder das ich keinen 40-Stunden/Woche-Job machen kann. Ich werde unglücklich. Habe Tage wo ich anfange zu heulen (obwohl nichts ist). Bin irgendwie mit allem unzufrieden, obwohl eigentlich alles top ist. Ich war zwar lange & oft freiberuflich tätig, aber aus eher privaten Gründen, hab ich den Schritt nie gewagt/wahrgenommen, viel zu reisen.

    Ich war anfangs an einem Projekt beteiligt, indem du auch involviert bist/warst?! Habe mich dann aber aus div. Gründen dagegen entschieden dabei zu sein.

    Nun möchte ich den Neuanfang wagen. Nach 2 Jahren mache ich mich grade wieder selbstständig – was leider heißt von Anfang an ein Netzwerk aufzubauen (zudem auch erst vor kurzem nach HH gezogen). Hab auch schon ein kleines Projekt am Start, dass ich dann mit dem Reisen und meinem Beruf (Illustration & Malerei) verbinden möchte! Mal sehen, ob es klappt.

    Verschlinge momentan auf jeden Fall alles was ich so finden kann und dein Blog gibt gute Anhaltspunkte!

    Liebe Grüße,

    Jessie

  10. Ben 25/09/2013 at 14:54

    Jippey! Mega Artikel und ein cooler Einblick! :)

  11. Leon 25/09/2013 at 15:46

    Respekt und hochachtung für all das …….. fuck yeah love it

  12. Linda 09/10/2013 at 15:15

    Wow kann ich nur sagen!!! Mir kommen die Tränen in die Augen. Ich gratuliere dir von ganzem Herzen zur Erfüllung deiner Träume und dass du es geschafft hast so zu leben wie du es liebst. Tausend dank für deine Inspiration. Ich bin auch dabei, jedoch fehlt mir ein wenig der rote Faden bzgl welches Online Business und wie. Deswegen freu mich schon auf dein neues Ebook. Gibt es eine Seite die mir weiterhelfen könnte bzgl welche Arten von ortsabhängigen Jobs und Online Business es gibt mit Anleitung vllt noch?

  13. Mirjam 25/10/2013 at 14:31

    Ich finde das sooo toll! ich habe lange auch von solch einer Art zu leben geträumt, aber in meinem Umfeld ist das gar nicht gut angekommen! Irgendwann wars soweit und ich hab mir gedacht, egal was die anderen denken! Hab mich selbstständig gemacht, mich informiert, mir ein virtuelles Büro gemietet, sodass wenn ich dann bald unterwegs bin, auch eine Adresse und quasi “Sekretariat” vorhanden ist und bald gehts auch bei mir los!
    Man darf sich echt nicht zu sehr von seinem Umfeld beeinflussen lassen!

  14. Lehnetrotter 06/01/2014 at 03:28

    Grandios, glückwunsch und viel Erfolg in der Zukunft! von Nilszumquadratt viel gelernt und inspirieren lassen!
    Mittlerweile selbst aktiv mit einer ganzen Flotte an Websiten! kann nur Conni recht geben und sagen, sie hat alles richtig gemacht! wenn man glück hat und den Biss, schafft mans/fraus in einem Jahr komplett als digitale Nomadin zu leben! die Story von dir gleich sich mit meiner schon sehr!
    finde es nur immer lustig, dass die “4-stunde-woche” von Ferris der einstieg oftmals in die Selbstständigkeit ist! muss den typen unbedingt mal treffen!
    so, weitermachen

  15. Margit 04/02/2014 at 13:52

    Hallo!

    Glückwunsch, dass Du Deinen Traum verwirklicht hast.

    Es gibt aber größtenteils Jobs bei denen man kein Nomadenleben leben kann.
    Dein Traum ist somit nicht für jeden realisierbar.

    Liebe Grüße
    Margit

    • Conni Biesalski 04/02/2014 at 18:23

      Heutzutage kann man sich alle Skills, die man als digitaler Nomade monetarisieren kann, selbst aneignen. Ohne Studium oder extra Ausbildung. The sky is the limit. Oder eben sonst die eigenen Grenzen der Vorstellung.
      Ich bin der Meinung, dass es sich für jeden realisieren lässt, wenn man denn will. Dass es Leute gibt, die ihren ortsgebundenen Job xy nicht aufgeben wollen um etwas neues zu machen – klar, die gibt’s, aber wo kein Wille, da auch kein Weg.

  16. Leandra 15/03/2014 at 14:47

    Hi Conny,

    verschlinge deine seiten und tipps. Bin begeistert, wie du es angepackt hast. Das inspiriert mich sehr. Vielen dank !! Mein mann und ich planen gerade für 2 monate nach bali zu fliegen um uns vor ort umzuschauen ob es unser nächster hotspot zum leben werden kann. Da kommen deine tipps genau richtig. Segen fü dich :-))

  17. Den 24/03/2014 at 19:35

    Echt coole Seite. Bin echt begeistert und werde nach und nach alles lesen!

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