Planet Backpack

Weltweit leben und arbeiten – Teil 2: So verdiene ich meine Kohle

Conni Biesalski 15/05/2013
Weltweit leben und arbeiten – Teil 2: So verdiene ich meine Kohle
Mein Vater checkt immer noch nicht wie ich Geld verdiene.

Er fragt mich immer und immer wieder, aber irgendwie macht es keinen Sinn für ihn.

Fakt ist: Ich habe ein Einkommen, das komplett online generiert wird. Für viele Leute ist das Konzept nicht greifbar, für mich am Anfang auch nicht. Aber alle Skepsis und Zweifel sind mittlerweile verräumt, denn ich habs ausprobiert und kann sagen: Es funktioniert, yo.

Durch Teil 1 von letzter Woche weißt du wie ich zur digitalen Nomadin wurde.

Heute erzähl ich dir wie ich meinen Lebensunterhalt genau verdiene und was ich in den letzten 15 Monaten über Selbständigkeit und ortsunabhängiges Arbeiten gelernt habe.

Warum ich hier einfach so auspacke?

Weil ich dir und anderen aufstrebenden digitalen Nomaden helfen möchte. Ich habe nichts zu verstecken und möchte diese Art des Lebens und Geldverdienens mehr unter die Leute bringen. Das hier ist meine Aufklärungsarbeit dazu.

Wenn der Untertitel des ersten Teils ‘ich packe aus’ war, so wäre wohl diesmal ‘ich mach mich nackig’ passend.

Mein Einkommen

Mein Paycheck ist in verschiedene Quellen aufgeteilt.

Und das ist gut so, denn sich von einer Sache, einem Projekt, einen Kunden und somit einem homogenen Einkommen abhängig zu machen ist saudoof und würde ich niemals machen oder empfehlen.

Der Mix machts und bringt mehr finanzielle Sicherheit in mein selbständiges Dasein.

Im Grunde setzt sich mein Einkommen derzeit aus Webseiten, kontinuierlichen Kundenaufträgen und Beratungen, sowie one-off Projekten zusammen.

Planet Backpack

Ich liebe PB, das Bloggen und anderen Menschen mit meinen Informationen zu helfen. Damit ich so viel Zeit und Energie wie möglich hier reinstecken kann, muss es sich für mich finanziell rentabel machen.

Mit Amazon Affiliate Marketing und ab und an gesponserten Beiträgen (immer gekennzeichnet) verdiene ich derzeit einen guten Teil meines monatlichen Einkommens.

Hier und da werde ich für Trips, Hostels oder Flüge gesponsert (auch immer gekennzeichnet), womit ich mir zumindest ab und an ein paar Reisekosten sparen kann.

Der Blog ist ein wenig über ein Jahr alt und hat sich nach etwa sechs Monaten mehr und mehr monetarisieren lassen.

Social Media Beratung

Für einen großen Kunden im Bereich Tourismus und Onlinebuchungen betreue ich seit letztem Jahr die Facebook Seite. Der Job hat sich über drei Ecken ergeben, wie fast alle meiner Freelance-Projekte in der Vergangenheit.

Übersetzungen

Ich übersetze für einen sehr renommierten Kunden in Österreich von Deutsch auf Englisch. Den Job hab ich über eine alte Studienkollegin und Freundin bekommen, die dort arbeitet.

Blog Camp und Blog-Beratungen

Sebastian von Off the Path und ich haben Ende letzten Jahres das Blog Camp gegründet um auch anderen Leuten zu einem erfolgreichen Blog zu verhelfen und um zu zeigen wie man damit Geld verdient.

Mittlerweile haben wir schon drei davon organisiert (2 x Berlin und 1 x Köln) und die Nachfrage wird immer größer. Darüber hinaus machen wir Einzelberatungen für angehende Blogger und Unternehmen.

Es sind weitere Blog Camps geplant, das letzte für dieses Jahr findet im Juli in Berlin statt. Denn ab September bin ich ja dann erstmal wieder unterwegs in Mexiko und Südamerika über den Winter.

In Planung ist auch ein Onlinekurs dazu, der über die Webseite vertrieben werden soll.

Sporadische andere Projekte und Aufträge

Ich setze WordPress-Webseiten auf, mache Social Media Strategien, produziere Online-Content in jeglicher Form, mache Online-PR und was sonst noch so anfällt und in meinen Kompetenzbereich reinfällt (siehe www.conni.me).

Ich habe noch ein paar mehr Webseiten für passives Einkommen, sowie weitere Projekte und viele Ideen in Petto, an welchen ich arbeite. Mir geht die Motivation und der Ideenreichtum nie aus und ich finde es wahnsinnig erfüllend.

Später dieses Jahr wird mein erstes Premium E-Book zum Thema digitales Nomadenleben und ortsunabhängig arbeiten erscheinen und hoffentlich auch etwas Einkommen produzieren. Wenn du da auch Bock drauf hast, dann trag dich hier in diese E-Mail-Liste ein und du erfährst ales erstes wenn ich es veröffentliche!

 

Weltweit leben und arbeiten

 

15 Monate später: Was ich gelernt habe

Wenn ich so an meine Anfänge vor knapp 2 Jahren denke, war die Lern- und Erfahrungskurve doch recht steil. Aber ich hatte von Minute eins megaviel Spaß dabei.

Ich habe Fehler gemacht, ab und an Glück und Pech gehabt und immer weiter an meinem Traum gearbeitet. Hier ein paar Lektionen und Erkenntnisse, die ich über die Zeit mitgenommen habe.

1. Man braucht viel Bock zum lernen.

Du brauchst eine fette Portion Ambition und die Offenheit zum Lernen. Ich habe mir die meisten meiner Fähigkeiten und Kenntnisse, mit welchen ich heute Geld verdiene, ANGELERNT. Selbständig. Auto-didaktisch. Zumeist über das Internet und Büchern und mit relativ wenig Geld (denn viel davon hatte ich auch nicht).

Von WordPress und HTML/CSS, über Online Marketing und SEO, hin zu Social Media Marketing und Online-Inhalte erstellen.

Rückblickend habe ich wirklich unglaublich viel in relativ kurzer Zeit gelernt, mehr als in der ganzen Zeit auf der Uni. Hier übrigens ein tolles Buch über Skills, die wir im Studium nicht gelehrt bekommen.

Lesen hat mich auf neue Ideen gebracht.

Lernen hat mich neue Skills gelehrt.

Ausprobieren und experimentieren hat mich besser und besser werden lassen.

2. Es ist anstrengend.

Der Traum vom ortsunabhängigen Arbeiten ist mir nicht einfach zugeflogen. Es ist viel Arbeit und ich musste viel Durchhaltevermögen an den Tag legen.

Von heute auf morgen ein anständiges, stabiles Einkommen als Freelancerin und Selbständige zu haben dauert ein wenig Zeit. Aber auch nicht die Welt.

Und: Es geht hoch und runter, auf und ab. Mal gibt es mehrere geile Monate, dann mal die ein oder andere Durststrecke. Normal.

3. Angst haben gehört dazu.

Ein bisschen Panik und Existenzängste, besonders am Anfang, ist wichtig, gut und völlig normal.

Hatte ich Angst? Na, klar! Und wie!

Wusste ich dass mein Plan aufgehen würde? Natürlich nicht. Aber ich habe nicht aufgehört an ihn zu glauben. Ich hatte keinen Ausweg, ich wusste ich habe keine andere Wahl, keinen Plan B oder C. Es musste funktionieren. Ich wollte dieses Leben unter allen Bedingungen.

4. Ein niedriger Lebensstandard macht es einfacher.

Wenn du mit bzw. von wenig leben kannst und mit wenig Geld auskommst, hast du definitiv einen Vorteil.

1000 Euro im Monat sind einfacher zu verdienen als 2000 Euro – logisch oder? Und mit 1000 Euro im Monat kann man ohne weiteres in vielen Ländern der Welt (Thailand, Mexiko etc.) bequem leben, aber auch z.B. hier in Berlin.

Auto? Brauch und will ich nicht. Wohnung? Ich wohne sowieso lieber in einer WG. Fernsehen? Kein Bedarf. Essen gehen oder im Bio-Supermarkt einkaufen? Ist schön, aber auch einfach nicht nötig. Shoppen gehen? Nicht mein Ding.

5. When the student is ready, the teacher will appear.

Als ich bereit war in mein digitales Nomadenleben einzusteigen und alles dafür zu tun, hat sich viel von selbst ergeben.

Ich möchte hier niemanden bekehren, sondern nur denjenigen eine Unterstützung sein, die ready sind. Und wenn du es bist, werden auf einmal viele Lehrer in verschiedenster Form in deinem Leben auftreten.

Als ich es war haben sich Türen geöffnet, von welchen ich noch nicht mal träumen konnte, weil ich nicht wusste dass sie existierten.

6. Der Fuck-It Fund ist wichtig.

Es ist wichtig einen Geldpuffer auf dem Konto zu haben. € 5.000 – € 10.000 an Angespartem zu haben bevor man in die Freiheit springt ist ein immenser Vorteil.

Ein wenig Geld auf der Seite macht es so viel leichter und nimmt viel Druck. Wer Geldsorgen hat, kann nicht klar denken, kreativ sein oder an seinen Träumen arbeiten.

Wenn du dein Leben umkrempeln willst, dich selbständig machen willst – dann hab mindestens 6 Monate Lebensunterhalt auf deinem Konto, am besten aber ein Jahr.

Ja, das mag für den ein oder anderen ein wenig Planung, Geduld und Zeit kosten bis der Sprung endlich gemacht werden kann, aber es ist es wert.

7. Ängste gehen nicht weg indem du sie ignorierst.

Meine Selbständigkeit hat mich gelehrt mich mit meinen Ängsten auseinanderzusetzen.

Setz dich mit deinen Ängsten auseinander und verschiebe deine Comfort Zone Limits weiter nach hinten.

Der größte Grund weshalb so viele nichts in ihrem Leben verändern, auch wenn sie es wollen, ist die Angst vor Veränderung, die Angst dass man scheitert und die Angst davor was andere Leute denken. Die gehört es allen in die Augen geschaut, denn nur so kommst du vorwärts.

8. Bevor du machen kannst was du willst, musst du wissen was du willst.

Und zwar ganz genau. Nicht nur wischiwaschi im Kopf, sondern aufgeschrieben.

In Form einer Bucket List, eines Lebensplans oder wie auch immer. Wenn du nicht weißt, wo du genau hin willst, woher weißt du dann welcher Weg der richtige ist?

Erst als mir ganz glasklar wurde, was ich genau von meinem Leben möchte, was ich an meinem Sterbebett über mein Leben sagen will und weshalb ich keine Minute bis dahin verschwenden möchte, wusste ich, wie ich vorzugehen hatte.

9. Es geht um Lifestyle Design, nicht um Work/Life Balance.

Arbeiten, Urlaub und Leben ist für mich eins.

Ich mache keinen Unterschied wann ich was mache. Ich liebe was ich tue, gehe meinen Leidenschaften nach und verdiene damit mein Geld.

Es gibt kein TGIF (Thank God It’s Friday) und kein “Fuck, it’s Monday”.

Ich arbeite nicht – ich mache Dinge, die mir Spaß machen. Dafür brauche ich keine Work/Life Balance, die eigentlich nur andeutet, dass Work und Life nicht im Einklang ist. Nicht gut.

10. Produktivität ist geil.

Selbst-Disziplin und Selbst-Management sind wichtige Bestandteile eines digitalen Nomaden. Wenn ich selbst immer entscheiden kann, was ich wann tue, und doch in irgendeiner Art und Weise etwas Geld verdienen möchte, dann muss ich mich organisieren.

Morgens erstmal E-Mails und Facebook checken sind das Gift für jeden der wirklich produktiv sein möchte. Ablenkungen gibt es viele Online. Aber dafür gibt’s Self-Control.

Auf Reisen produktiv zu sein ist natürlich auch manchmal eine Herausforderung, aber ich liebe sie. Ich liebe es zu kreieren, etwas zu schaffen, mich kreativ auszulassen.

11. Umgib dich mit den richtigen Leuten.

Einer der wichtigsten Bestandteile in meinem Prozess zur erfolgreichen ortsunabhängigen Selbständigen, und der wertvollste Rat, den ich je bekommen habe.

Die richtigen Leute sind in diesem Fall andere, die die selben Ziele verfolgen oder schon erreicht haben. Also: andere Reiseblogger, digitale Nomaden und Online Business Entrepreneurs.

Mich mit diesen Menschen zu vernetzen und als Freunde in mein Leben zu integrieren hat mir geholfen nicht meine Motivation zu verlieren oder an meinen Plänen zu zweifeln. Der Austausch untereinander ist unwahrscheinlich inspirierend und unterstützend. Ich wäre heute nicht an dem Punkt an dem ich bin hätte ich nicht auf meinem Weg viele Leute getroffen, die am selben Lebens- und Arbeitskonzept interessiert sind.

12. Fuck the talk, walk the walk.

Anfangen. Starten. Es einfach zu tun.

Nur darüber lesen und sich informieren bringt nichts, wenn du nicht endlich den ersten Schritt wagst. Theoretisieren und Pläne machen ist schön und wichtig, aber am Ende des Tages musste ich ins kalte Wasser springen.

Fuck ups passieren und scheitern ist Part of the Game. Aber wenn du zu viel Angst davor hast, wirst du es nie wagen.

Also hör auf diesen Post zu lesen, such dir eins deiner Ziele raus und mach den ersten aktiven Schritt, der dich deinen Träumen näher bringt.

 

Ich kann mir nicht vorstellen zurückzugehen: In ein konventionelles Leben, und einen konventionellen Job.

Keine Chance.

Das ist mein Leben und ich liebe es jeden Tag.

Ich schätze Erlebnisse vor Besitztümer.

Und über alles schätze ich:

Die Freiheit jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr anders aussehen zu lassen als der/das vorherige.

Die Freiheit überall zu leben, temporär oder für immer.

Die Freiheit die Welt zu erkunden so lang oder so kurz ich möchte.

Die Freiheit viel Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie zu verbringen. Wann immer ich will.

Alles in allem:

Ich will die Freiheit immer und überall über mein eigenes Leben zu bestimmen.

Das ist das schönste Gefühl und jede Zweifel, jede Fuck Ups, jeder Schweißtropfen wert.

 

Und jetzt du: Noch Fragen? :)

P.S.: Lust überall zu leben und zu arbeiten? Dann hol’ dir mein E-Book “Digital, unabhängig, frei: Die Kunst überall zu leben und zu arbeiten”!

P.P.S.: Willst du auch erfolgreicher Blogger zu werden? Dann hol dir unseren Blog Camp Onlinekurs!

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35 Kommentare

  1. Weltenbummler 08/05/2013 at 19:57

    Super Beitrag! Ich hab nur eine Frage: Wie kommst du zu so einer hohen Ertrag des Amazon Affiliate Marketing´s? Ich seh hier noch auf fb keinen einzigen Link zu Amazon!??!

    • Conni Biesalski 16/05/2013 at 13:15

      Sieh dir mal meine Packlisten an ;)

  2. Caro 15/05/2013 at 12:09

    Hallo Conni,
    kannst du denn in etwa sagen, wieviel Zeit du für deine ganzen Aufträge pro Tag investierst?
    Grüße

    • Conni Biesalski 15/05/2013 at 13:55

      Puh, ganz unterschiedlich.. für meine Kunden nicht mehr so viel, vielleicht 6-8 Stunden pro Woche.. da ist viel automatisiert.

  3. elke 15/05/2013 at 12:10

    Hi, mich würde es interessieren, wie und wo Du Dich krankenversichert hast!

    • Conni Biesalski 15/05/2013 at 13:09

      Ich bin bei der TKK versichert. Wenn ich fuer laengere Zeit im Ausland bin, meld ich mich auf Anwartschaft ab, und mach dann Hanse Merkur…

      • Birgiene 29/05/2013 at 12:58

        Liebe Conni,
        habe auch bereits Auslandskrankenversicherung abgeschlossen gehabt bei der Allianz. Jedoch mit fast 1 € pro Tag ist es zuviel, außer ich bin grad in Afrika. Da ist mir das Geld schon wert. Wieviel bezahlt man bei der Hanse-Merkur?

        • Tobi 15/04/2014 at 17:04

          was bringt dir eine Versicherung in Afrika wenn es zB im Congo kein Krankenhaus gibt? *lach*

  4. Cindy 15/05/2013 at 12:48

    Hi conni!
    Boah ich bin gerade total fasziniert von dir. (Mehr als sonst xD) Deine Schreibweise so wie dein Leben flashen mich immer wieder aufs Neue.

    Zum Selbstbeibringen der Software-Kunst: Wurde dir nicht schwindlig vom Lesen solcher Bücher..? Wenn ich versuche darüber was zu lesen/lernen muss ich jeden Satz zehn Mal lesen und begreife es selbst dann nicht (ganz).
    Hättest du einen Tipp wie es einfacher geht? Ich finds total interessant und möchte auch mehr wissen, aber oftmals ist es zu kompliziert für mein kleines Hirn..

    Gruss aus der Schweiz
    Cindy

    • Thomas 15/05/2013 at 13:18

      Hallo Cindy
      Bzgl. dem ganzen Software Thema. Ich kann dir empfehlen das Ganze immer gleich auszuprobieren. Wen du einen Blog mit z.B. WordPress möchtest gibt es im Internet viele Ratgeber für den Start und auch danach.
      Learning by doing ist mein Motto :)
      Gruss Thomas

    • Berat 19/07/2014 at 19:23

      Hallo Cindy und alle die der Software näher kommen wollen.

      Ein wirklich einfacher unf kostenloser weg ist http://www.codecademy.com
      Das beste ist, dass du es gleich interaktiv übst uynd rumspielen kannst!

      Habe mir dort auch einiges Zeigen lassen und schon einige Freunde mit dem Tipp glücklich gemacht.

      Viel Erfolg und Spaß!

      Und einen Dank an Conni!

  5. Thomas 15/05/2013 at 13:20

    Ganz vergessen… Danke Conni für die vielen Tipps!

  6. Cindy 15/05/2013 at 13:58

    Danke Thomas!
    Hoffma mal dass ichs schaff :D

  7. Patrick 15/05/2013 at 14:23

    Ich denke der letzte Tipp ist der Wichtigste: Einfach machen!
    Auch wenn es abgedroschen klingt, sagt ja schließlich jeder. Aber ohne “machen” ändert sich eben auch nichts.
    Viele Leute sagen und kommentieren ja auch hier: “Das will ich auch machen, wenn / sobald / falls…” So wird’s dann eben nichts.

    Auch wenn die Aufgaben erst einmal unüberwindbar wirken; vom ängstlich sein wird nichts besser. Natürlich dauert es am Anfang ewig, bis die erste WordPress Website steht, aber diese Lernkurve gehört dazu.
    Damals habe ich ein komplettes Wochenende gebraucht, um die erste Website an den Start zu bringen (dann hatte ich aber noch keine Inhalte).

    Also, nicht jeder muss so leben wollen. Aber wer es will, der muss eben machen.

  8. Jörg 15/05/2013 at 14:46

    Schöner Post, Connie! Nicht jeder kann das so umsetzen, aber ich finde die Anregungen toll! Danke…

  9. Tina 17/05/2013 at 04:02

    Echt cooler blog post, sehr inspirrierend! Kanns kaum erwarten online durch zu starten, ich sitze quasi in den Startloechern! Den Lifestyle und das richtige mindset hab ich schon, nun fehlen nur noch die passenden Income streams.
    Sag bescheid, wo du dich im Winter in Suedamerika herumtreibst, ich bin ab Dezember in Panama und Argentina unterwegs.
    Liebe Gruesse aus Vancouver!

  10. Flo 17/05/2013 at 11:19

    echt toller Post. Ne menge Anregungen und Tipps !!!

    Nur mit der Work / Life Balance kann ich dir nicht zustimmen. Wenn dies eine Möglichkeit ist, seine Ziele zu verwirklichen, kann man diese doch wahrnehmen. Es müssen ja nicht immer die Grenzen zwischen Arbeit und Leben verschwinden. Aber ich weiß natürlich, dass dies deine Meinung ist und das is auch gut so ;)

    • Conni Biesalski 17/05/2013 at 11:36

      Versteh nicht was du meinst, dass Work/Life Balance eine Möglichkeit ist seine Ziele zu verwirklichen..?? Vielleicht magst du das ausführen?

      • Flo 17/05/2013 at 12:36

        Wenn ich das Ziel habe, mehr Zeit zu haben, um Dinge zu tun die ich wirklich machen möchte ( Bucket List ).
        Und ich dies durch eine bessere Work / Life Balance schaffen kann ( indem ich z.B. 3 Stunden am Tag arbeite … selbst wenn ich die Arbeit nicht so dolle finde ), dann finde ich, dass es eben auch eine Möglichkeit ist.

        Natürlich ist das Lifetime Desgin, was du lebst, die geilere Methode, weil du mit deinen Interessen und Vorlieben im Endeffekt dein Geld verdienst und die Grenzen Zwischen Arbeit und Leben verschwinden.
        Aber es führen eben viele Wege nach Rom :P ( So denke ich jdf. darüber )

  11. TammyOnTheMove 21/05/2013 at 07:33

    Dein Post war so inspierierend, dass ich mich gerade als Freiberuflerin in England beim Finanzamt registriert habe (ich hab da ein Haus, wohne aber in Kambodscha, alles sehr kompliziert, aber auf jeden Fall muss ich in England steuern zahlen.). Danke fuer die vielen Tips. Na dann wollen wir mal sehen,wie das alles so klappt. :-)

    • weltenbummler 09/05/2014 at 02:10

      Hi Tammy – ich wuerde gerne mal nachfragen was da bei Dir rausgekommen ist. ie. du lebst im Ausland, zahlst aber Steuern in England.
      Ich moechte das gleich tun, bin mir aber nicht sicher, wie ich das anstellen kann (habe 10 Jahre in England gelebt, also immer Steuern dort bezahlt, bin aber jetzt in Zentral Amerika…)

      • Tammyonthemove 02/06/2014 at 19:42

        Hey, Sorry fuer meine spaete Antwort. Ich gebe all mein Einkommen in der Steurerklaerung an, aber man muss nur Steuern zahlen, wenn man Resident in England bist. Wenn Du mehr als eine bestimmte Anzahl von Tagen in England bist (ich weiss die genaue Zahl nicht mehr), dann musst Du in England zahlen, wenn nicht, dann nicht. Google einfach mal auf der HMRC webseite, da stehen alle Infos zu residency etc. LG, Tammy

  12. Tirolblogger 22/05/2013 at 02:58

    Wen man nicht alles über Foursquare mittlerweile kennenlernt. Sehr gut!

    Dank dieses Beitrags kann ich dich besser einschätzen und weiß, wieso du beim Blogville Treffen in Bologna dabei bist! :-)

    Eine Frage noch: Wie hälst du es mit Beziehungen? Die binden einen doch am meisten an einen Ort, oder?

  13. Sven 24/05/2013 at 12:57

    Auch mich würde interessieren, wie du das mit den Beziehungen handhabst.

    Als Single sicher einfacher, als wenn man in einer Partnerschaft lebt.
    Denn der Partner müsste ja dann dieselben Pläne und Vorstellungen teilen und sich auf so ein Leben einlassen wollen. Ansonsten wird es wohl schwierig.

    • Conni Biesalski 24/05/2013 at 19:42

      Ich war über 2 Jahre mit meiner australischen Ex-Freundin zusammen und wir haben gemeinsam die Welt bereist. Seit einem Jahr bin ich Single und kann mir nicht vorstellen mit einer sesshaften Person eine Beziehung zu starten. In jedem Fall muss meine Traumfrau meine Art des Lebens teilen bzw. die selbe Leidenschaft haben um die Welt zu ziehen. Das sind auch die Art Menschen bzw. Frauen, die mich anziehen.
      Was nicht heisst, dass ich nicht mal ein paar Jahre an einem Ort bleiben würde, aber mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ist das nicht Deutschland. Wenn sich da die Vorstellungen nicht überschneiden, würde die Beziehung über kurz oder lang nicht funktionieren. Was das angeht hab ich auch keinen Bock mehr Kompromisse einzugehen…das soll jetzt nicht hart klingen, aber ich weiß ziemlich genau wie ich mein Leben leben möchte. Ich werde bald 30 und suche nach einer Frau, die mit mir mein Leben teilen möchte, weil sie das selbe Leben hat, nicht weil sie sich mir anpassen muss. Macht Sinn? :)

  14. Henni 28/05/2013 at 08:37

    @ Conni: Und bist Du schon 30 jetzt? 30 zu werden ist gar nicht so schlimm :-) Das einzige, was man mit 30 vielleicht erreicht haben sollte, um glücklich zu sein, ist, zu sich selbst und seinen Wünchen zu stehen – Das hast Du ja schon längst begriffen. Cool cat !! :-)

  15. Birgiene 29/05/2013 at 13:05

    Echt aufschlussreich!
    Bisher fehlte mir wohl das richtige Geschick und die detaillierte Vorbildung genau zu dem, was ich gerne tue. Mit Website-ERstellung befasse ich mich zwar, doch sind noch viele Ausführungen in self-html für mich böhmische Dörfer. Schau mal bei mir die Website an, die ich gestalte. Das Grundgerüst und die Anleitung dazu bekam ich allerdings von einem Freund. Im Mometn ist diese Seite immer noch eine Baustelle. Aber wenigstens lerne ich damit.

  16. Janine 07/06/2013 at 11:12

    Hach warum lese ich auch immer wieder genau solche Blogbeiträge? Es ist als würden sie mich magisch anziehen. Fuck the time will come – but not now. Ich liebe meine sichere Arbeit und kann das mit dem Reisen gut verbinden. Mein Chef ist recht flexibel. Aber ich bin da auch eher noch der Sicherheitsfreak und für mein Jahr Auszeit um eben solche Dinge mal zu probieren und mir die Chance zu geben, brauchts noch etwas Zeit. :) Eben auch für das finanzielle Puffer. Meinen Blog halte ich bisher Werbefrei. Es heisst erstmal am Content arbeiten. Aber wie du schön meintest, wenn man wirklich bereit ist, dann ergibt sich alles von allein. :)

  17. Johnnysupertramp 20/08/2013 at 17:58

    Hey Conni,
    Danke für den inspirierenden und motivierenden Beitrag!
    Ich denke es ist das wollen das zählt.

    Alles andere wird sich finden.

  18. Adrian 07/09/2013 at 07:13

    Hallo Conni,

    toller Beitrag!! Danke dafür…

  19. Cali 06/02/2014 at 13:17

    Hey Conni,

    Ich studiere derzeit und verdiene mit kleinen Werbetexten ein “Taschengeld” dazu. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen nach dem Studium einen Job anzufangen, bei dem ich nicht auch mal sagen kann hey, gutes Angebot in zwei Wochen föieg ich da und dahin. Vielen Dank für deine Einsichten!

  20. Cali 06/02/2014 at 13:18

    *flieg

  21. Tobi 15/04/2014 at 15:30

    Danke für deinen Bericht du sprichst mir aus der Seele. Es ist schön zu wissen, dass man nicht alleine ist :)
    See you one day somewhere, Tobi
    http://afrikamotorrad.de

  22. Tobias 23/06/2014 at 20:27

    Wenn ich das lese, bin ich auch froh zu sehen, dass es noch mehr “Verrückte” wie mich gibt. Das wegen dem Auto sehe ich genauso. Du musst kein Auto besitzen/haben,um Eins fahren zu können ;-)

  23. Julian 18/07/2014 at 14:35

    Schön zu lesen, dass man mit Dingen, die dir offensichtlich Spaß machen, Geld verdienen kann! Mach weiter so ;)

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