Soul Striptease: Geständnisse einer Digitalen Zen Nomadin

geständnisse einer digitalen zen nomadin

Wenn ich eines ernst nehme auf diesem Blog, dann ist es Transparenz.

Ich habe nichts zu verbergen und ich liebe es, meiner sensiblen Seele auf den Grund zu gehen und sie dir zu offenbaren. Das war bei Weitem nicht immer so.

Mittlerweile ist es für mich selbst aber ein sehr schöner Prozess, in welchen ich besonders dieses Jahr tiefer eingetaucht bin:

Mehr von mir zeigen, mich verwundbar machen, noch persönlicher in meinen Texten, Fotos und Videos werden.

Hier ein paar Auszüge davon:

Aber ich mache das nicht NUR für dich und all die anderen Blogleser.

Ich will mehr Verbindung mit anderen Menschen in meinem Leben und meinem Business spüren.

Und wir schaffen Verbindung indem wir uns anderen öffnen, von unseren Herausforderungen und Problemen erzählen und uns verletzlich zeigen.

Die meiste Zeit meines Lebens wollte ich nach außen hin demonstrieren, wie stark ich bin, dass ich alles unter Kontrolle habe und ich alles cool wegstecke. Mehr als 30 Jahre meines Lebens habe ich meine eigene weiche Seite, meine eigene Verwundbarkeit ignoriert und schlimmer noch: schlimmstens verurteilt. Ich wollte nicht sensibel sein und meine Schwächen zeigen.

Das öffentliche Schreiben über meine schwachen Momente und emotionale Herausforderungen hat mir geholfen mich nicht mehr so krass zu verurteilen.

geständnisse einer digitale zen nomadin

Das schöne ist: Je mehr ich angefangen habe, mich zu öffnen und mehr von meiner emotionalen Welt preiszugeben, desto offener und schöner war das Feedback meiner Leser hier.

Somit war meine These richtig:

Wenn ich mich verletzlich zeige, schaffe ich Verbindung. Online und auch Offline – denn es ist mir wichtig, dass ich lerne, das in allen Bereichen zu praktizieren und nicht nur da wo es angenehm erscheint.

Für mich war es jedenfalls dieses Jahr seit meinem kompletten Blog-Relaunch im April die schönste Erfahrung, mich und mein Herz hier auf Planet Backpack weiter zu öffnen und noch tiefere Verbindungen zu schaffen. Und ich bin unglaublich dankbar dafür.

Hier jedenfalls einige weitere Einblicke in mein Leben, mein Herz und meinen Kopf:

 

Ich habe Reisen lang genutzt um vor mir wegzurennen

Viele Male hatte ich von meinen Reisen erwartet, mich von meinen Problemen abzulenken und mein Innerstes zu heilen.

Aber nichts kann uns heilen – kein Trip, kein Alkohol, keine Freunde, keine Drogen, kein Sport, kein Yoga, kein Shopping – außer wir selbst und der unglaublichen Bereitschaft uns unsere Scheiße, unsere Kindheit, unsere Vergangenheit und Traumata anzuschauen.

Es gibt keine Abkürzung.

Wie oft habe ich reaktiv auf eine schmerzhafte oder unangenehme Situation Flüge gebucht und meinen Rucksack gepackt. Eine große Portion Flucht. Reisen ist eine wunderbare Art und Weise kurzfristig von sich selbst wegzulaufen und nach dem großen Glück hinterherzurennen. Aber eben nur kurzfristig.

Das High einer neuen Umgebung und neuen Leuten, neuen Routinen lässt schnell nach. Und dann sitze ich eben woanders auf dieser Welt mit denselben Gedanken, dem selben Schmerz, der selben Depression und den selben Problemen.

Reisen kann uns nicht und nie permanent glücklich machen. Ich nehme mein Leben und mein Herz überall mit hin.

Was uns glücklich macht? Selbstliebe, Selbstfürsorge und unsere eigene Wahrheit leben.

Ich habe viel Kohle dafür ausgegeben um mich von der Arbeit an mir selbst zu drücken. Sich selbst anschauen ist das Allerschwierigste. Mittlerweile mache ich kaum noch was anderes, egal wo ich bin auf dieser Welt. Ich arbeite meine veralteten, sinnlosen Glaubenssätze auf, habe dieses Jahr so viel geheult wie noch nie in meinem Leben und gehe durch die tiefsten, depressivsten Täler, die du dir vorstellen kannst.

Egal wo ich in den letzten 1 1/2 Jahren war, ich habe mich nicht mehr vor mir selbst versteckt, sondern viel Hilfe in Anspruch genommen: Coaching, Therapie, Familienaufstellung, Energy Healing… Bring it on.

Wie ich konkret mit Krisen und Herausforderungen im Leben umgehe und meine Themen aufarbeite, habe ich in diesem Video besprochen.

Meine derzeitige Homebase in Bali ist ein sehr gutes Experiment um bei mir zu bleiben in einer Umgebung, die mir so ziemlich alles gibt, was ich benötige. Mehr dazu im nächsten Punkt.

Mittlerweile fühle ich jedenfalls tief rein, wenn ich den Impuls spüre, schnell mal einen Flug zu buchen. Ich kann mich selber nicht mehr verarschen mittlerweile.

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Ich fühle mich in Bali zum ersten Mal „Zuhause“

Seit ich ein Teenager bin führe ich ein recht nomadisches Dasein rund um die Welt. Schon viele Orte habe ich dabei zu meinem Zuhause gemacht.

Aber so richtig, richtig Bock auf eine kleine Homebase, von der ich die Welt navigiere, habe ich erst jetzt hier in Bali entwickelt.

Ich liebe mein Leben hier über alles, weswegen ich auch nicht mehr den ständigen Drang habe weiterzuziehen. Ich krieg einfach nicht genug von der Insel der Götter, mir ist nie wirklich langweilig dort.

Oft hatte ich in der Vergangenheit schnell keine Lust mehr auf einen Ort und habe mich woanders hin gesehnt. Zum ersten Mal ist das Gras bei mir am grünsten, kein Verlangen zu checken ob es nicht noch grüneres auf dieser Welt gibt. Ein sehr neues Gefühl für mich.

Das bedeutet nicht, dass ich meinem Nomadenleben Goodbye sage. Ich habe noch so einige coole Trips vor – Bali ist dabei eine wunderbare Basis. Aber etwas statischer zu sein tut mir gerade sehr gut. Das Leben kommt und geht in Phasen, derzeit ist Phase Bali mit Hombase angesagt.

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Das Internet langweilt mich oft…

Eine digitale Nomadin, die die Offline-Welt für sich wieder entdeckt hat. Alter.

Ich habe während meiner Yogalehrerausbildung gemerkt, dass mich die Onlinewelt teilweise echt langweilt. Dass ich oft einfach so viel mehr Bock habe das physische Leben so richtig zu erleben.

Ich hatte ein paar echt schräge, aber auch wichtige Erkenntnisse für mich während dieser intensiven Zeit auf der Matte.

Manchmal kam es mir dabei so vor, als wäre meine Laptopwelt eine völlige Illusion, völlig unbedeutend. Selbst das Bloggen hat mich eine Zeit lang überhaupt nicht mehr interessiert. Das ändert sich gerade gottseidank wieder, denn Planet Backpack und ich, das muss und soll ja weitergehen!!

Vielleicht ist das derzeit auch wieder eine Phase, aber so fühlte es sich jedenfalls an. Bali ist jedenfalls nicht unbedingt der produktivste Ort für mich, denn er hat was Lifestyle angeht einfach zu viel zu bieten für mich… Zu viel Ablenkungen abseits des Laptops: Surfen, Yoga, tägliche Sonnenuntergänge, Entdeckungstouren, Freunde… Da fällt es einfach auch oft schwer, mich vor den Bildschirm zu setzen.

geständnisse einer digitale zen nomadin

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Ich habe mich in der Vergangenheit oft alleine gefühlt unterwegs

Das Gefühl von Einsamkeit kenne ich hoch und runter und in- und auswendig. Und es hat mich aufgefressen, denn ich liebe es mit mir zu sein (ich bin introvertierter als viele denken), aber hatte oft Angst davor mich alleine zu fühlen.

Es gab in meinem Leben rund um die Welt soooo viele Momente, in welchen ich vor Einsamkeit manchmal fast gestorben bin. Und trotzdem habe ich mich immer wieder diesem Gefühl ausgesetzt und bin immer wieder alleine losgezogen. Ich wollte mich davon einfach nicht aufhalten lassen, die Welt zu entdecken.

Außerdem bin ich ein Fan davon, seinen Ängsten in die Augen zu sehen.

Dann war ich im August diesen Jahres auf Koh Phangan in Thailand und hatte zwei Session mit einer Theta-Heilerin dort. Sie hat dieses Gefühl komplett geheilt, so dass ich jetzt gar nicht mehr weiß, wie sich Einsamkeit anfühlt. Total krass, aber kein Scheiß.

Heute liebe ich es alleine zu sein. Im August und September hat es schon fast ein wenig an Soziophobie gegrenzt, da ich absolut keine Lust mehr auf Menschen hatte. Ich bin mir mittlerweile selbst total genug und muss kein Loch mehr mit Menschen fühlen. So langsam finde ich aber wieder in ein für mich gesundes Gleichgewicht zurück.

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Ich habe nie Heimweh nach Deutschland

So oft werde ich nach diesem Thema gefragt und immer wieder weiß ich gar nicht so richtig, was ich antworten soll.

Dadurch, dass ich seitdem ich 15 bin ein sehr nomadisches Leben führe, ist für mich Heimweh kein wirkliches Thema. Ich habe mich schon früh von Zuhause abgenabelt und bin daher das etwas wurzellose Gefühl gewohnt und normal.

Und heute ist es so: Wenn ich meine Familie sehen will, fliege ich zu ihnen. Wenn ich bestimmte Freunde sehen möchte, buche ich das nächste Ticket. Meine finanzielle Unabhängigkeit hat alle Ausreden ausgeräumt, mich nicht dort aufzuhalten, wo ich sein möchte.

Und nein, ich vermisse keinen Winter und Temperaturen unter 25 Grad. Und auch sonst vermisse ich nichts an Deutschland.

 

Ich lese schon lange keine Reiseblogs mehr und benütze keine Reiseführer

Manchmal komme ich mir vor, wie ein Fussballspieler, der sich keine anderen Fussballspiele ansieht. Aber vor langer Zeit ist mir die Lust am Konsum von Reiseinformationen vergangen.

Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich als Digitaler Nomade ständig auf Reisen und an schönen Orten befinde und meine Vorfreude auf den nächsten Trip nicht kontinuierlich anfeuern muss.

Ich schaue alle paar Monate mal, was meine Kollegen so treiben, aber ganz ehrlich, meistens ist es immer nur das selbe, das meiste schon mal da gewesen, nichts was meine Aufmerksamkeit und mein hyperaktives Hirn lange halten könnte. Ich weiß, hört sich doof an, aber da nehme ich jetzt mal kein Blatt vor dem Mund. Ich wünsche es gäbe mehr Kreativität und Innovation unter den Reisebloggern („Warum du unbedingt nach XY reisen musst“, „Wie du günstig in XY reisen kannst“ oder „Ein Besuch in XY“). Gähn.

Ich lese generell fast keine Blogs mehr, sondern viel lieber Bücher, höre Podcasts und schau mir YouTube-Videos an unterwegs.

Was ich mir gern ab und zu reinziehe:

 

Ich liebe das Unterwegssein oft mehr als das Ankommen

Flughäfen und Fliegen, Bahnhöfe und im Zug sitzen, Taxis und Busse.. Ich liebe es “in transit” zu sein, nicht hier und nicht dort, zwischen den Welten.

Komischerweise kann ich unglaublich gut entspannen und runterkommen, wenn ich von A nach B unterwegs bin. Jetzt gerade sitze ich zum Beispiel im Flieger von Bangkok zurück nach Bali.

Das eigentliche Ankommen ist dann manchmal wie das Runterkommen einer guten Droge. Womit wir wieder bei Punkt eins wären.

 

Das mit dem Blogerfolg…

Über 100.000 Leser folgen meinem Blog jeden Monat und noch viele zigtausende mehr über Facebook, Instagram und YouTube.

Ich bin allein durch meine Haare leicht zu erkennen und meine Fotos sind auf all meinen Kanälen plakatiert. Kein Wunder also:

Leser erkennen mich fast täglich im Cafe oder am Strand in Bali, auf der Fähre oder auf der Strasse in Thailand, im Flieger oder beim Einkaufen in Berlin.

Ich freue mich immer über den Mut der Leute mich anzusprechen. Und ich hatte schon viele schöne Begegnungen dadurch.

Besonders seit meinem Relaunch und meinen persönlichen Blogposts scheinen sich mehr und mehr Menschen tiefer und enger mit mir verbunden zu fühlen.

Aber ich habe auch kürzlich realisiert, dass diese Bekanntheit in Kombination mit meinen unangenehmen inneren Prozessen mich auch mehr und mehr in die Isolation trieb dieses Jahr. Ich hatte so viele schlechte Tage dieses Jahr, dass ich oft die vielen wunderbaren Emails und Live-Begegnungen gar nicht richtig aufnehmen und wertschätzen konnte. Eine unglaublich traurige Erkenntnis für mich.

 

Das Digitale Nomadenleben allein macht nicht glücklich

Was dir mittlerweile klar sein sollte, ist, dass ein Digitales Nomadenleben nicht der einzige Schlüssel zu deinem Glück ist. Nur reisen und von überall sein Geld zu verdienen ist nicht ausreichend um nachhaltig tief erfüllt zu sein. Viele denken, dass ein erfolgreiches, ortsunabhängiges Leben das Ende des Regenbogens ist.

Ja, für mich ist es ein großer Teil meines Lebensglücks und Seelenfriedens, aber die Freiheit überall leben und arbeiten zu können und passiv Geld zu verdienen ist nicht alles.

Es braucht noch mehr: Beziehungen, Gesundheit, Fitness, Ernährung…

Daher baue ich seit einiger Zeit auf den Digitalen ZEN Nomaden-Lifestyle.

Wer davon auch ein Lied singen kann, ist Patrick Hundt von 101 Places. Er hat sich nach ein paar Jahren aus der digitalen Nomadenwelt wieder verabschiedet, weil er nicht glücklich war. Hier sein Blogpost dazu.

 

Ich habe als Frau, die auf Frauen steht weniger Anschluss an die LGBTQ-Community und weniger Datingoptionen

In den meisten Ländern, in welchen ich mich aufhalte (und so auch Bali), ist die LGBTQ-Szene sehr klein oder so gut wie nicht vorhanden, außer manchmal in Big Cities. Großstädte finde ich aber oft nur für eine Weile spannend, denn ich bin dann doch lieber in kleineren Orten oder in der Natur und am Meer zuhause.

Das bedeutet, dass es nicht gerade einfach ist auf andere queer Frauen zu treffen. Tinder auf Bali ist ein sehr kurzer Zeitvertreib von ein paar Swipes, es gibt keine Bars oder Clubs für homosexuelle Frauen und keine Meetups oder soziale Events.

In vielen Ländern, die ich bereise, wird Homosexualität zutiefst diskriminiert oder ist gar “verboten”. Es ist wie als würden schwule Männer und lesbische Frauen nicht existieren.

Das nervt mich manchmal alles sehr, denn klar, ich habe auch Bock auf Community, auf Dating und Frauen kennenlernen.

Noch dazu ist die ganze Digitale Nomaden-Landschaft sehr männerlastig, weibliche und lesbische Digitale Nomadinnen sind rar gesät.

 

Ich habe derzeit keine Ahnung, wo ich wirklich mit meinem Business hin will

Ich habe unglaublich viele Ideen, aber so richtig bin ich noch nicht auf DEM Weg für mich momentan. Planet Backpack läuft und macht Spaß, aber ich spüre, dass es weitergehen muss.

Die letzten Monate hatte ich wenig Arbeits-Drive und war null produktiv, tat mir schwer mich überhaupt vor den Laptop zu setzen. Durch meinen Kurztrip nach Thailand gerade und das Abhängen mit einigen befreundeten Digitalen Nomaden und Unternehmern, ist mein Enthusiasmus wieder entfacht. Ich habe Bock auf Schreiben, auf Ideen umsetzen und kann mich wieder richtig auf produktives Arbeiten einlassen.

Ergo: Ich muss mich wieder mehr mit anderen motivierten und erfolgreichen Online Unternehmern auf Bali umgeben. Mehr Mastermind-Sessions.

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Ich habe immer noch Probleme damit, Leuten zu sagen, was ich mache

Sehr oft, wenn ich neue Leute außerhalb der Online-Szene kennenlerne – was quasi täglich passiert – und ich gefragt werde, was ich so mache und wie ich mein Geld verdiene, werde ich schüchtern. Ich sage meistens nur, dass ich ein Online Business betreibe. Aber meistens kommt dann die Frage: “Und was genau für ein Online Business?”

Meine Antworten variieren:

  • Ich habe einen großen Reiseblog in Deutschland.
  • Ich helfe Menschen überall zu leben und zu arbeiten, ihre Wahrheit und Berufung zu leben.
  • Ich verkaufe Informationsprodukte, also E-Books und Onlinekurse.
  • Ich verdiene einen Großteil meines Einkommens durch Affiliate Marketing.

Komischerweise rede ich sehr ungern darüber, was ich konkret mache und wie mein Leben aussieht, da ich mir oft denke, dass es angeberisch wirkt, aber auch weil es meist in eine lange Diskussion führt über all das und mein Leben. Und manchmal will ich einfach nur mein Gegenüber kennenlernen und über Gott und die Welt reden statt über mein Online Business und das Digitale Nomadenleben.

geständnisse einer digitale zen nomadin

 

Und hiermit belasse ich es mal mit meinem Soul Striptease.

Kannst du dich in einigen meiner “Geständnisse” widererkennen? Oder hast du noch weitere Fragen? Dann rein damit in die Kommentare!

Auf die Verwundbarkeit.

Signature

 

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 33 Gedanken

  • Carolin (Sprachchamäleon) 04.12.2015 um 12:11 Uhr

    Liebe Conni,
    das ist mal wieder ein sehr schöner und ehrlicher Artikel :) Du hast absolut recht, es schafft eine Verbindung, wenn man zwischen den Zeilen Verletzlichkeit herauslesen kann, deswegen sind deine Posts auch immer so gut!
    Mal schauen, was die nächsten Jahre bringen, vielleicht schaffe ich ja irgendwann auch noch den Sprung ins Leben als Digitale Nomadin und kann besser nachvollziehen, wie es sich anfühlt, jederzeit frei durch die Welt touren zu können.
    Schöne Grüße aus Paris nach Bali.
    Caro

    • Conni Biesalski 04.12.2015 um 13:13 Uhr

      Das freut mich sehr zu hören, meine Liebe :)

      Ich wünsche dir, dass du es auch irgendwann in die Ortsunabhängigkeit schaffst!

      Alles Liebe aus Bali
      Conni

  • Theresa 04.12.2015 um 13:20 Uhr

    Feeling all the feelings. Auf die Verwundbarkeit, Baby! Und Wahrheit, Schönheit, Freiheit. Küsse

  • Bettina 04.12.2015 um 13:29 Uhr

    „Eine digitale Nomadin, die die Offline-Welt für sich wieder entdeckt hat. Alter.“
    Hihi, sehr cool. Die Reise geht halt immer weiter…Wirklich schöner erkenntnisreicher Post.

    Macht immer so viel Spaß, hier zu lesen. Danke. Viele Grüße Bettina

    • Dennis 14.12.2015 um 18:50 Uhr

      Hi Conni & Community, ich verfolge deinen Blog jetzt seit etwa einem Monat. Natürlich kennt man dich deswegen nicht zu 100% – das ist ja vielleicht auch das schöne. Ich habe vor kurzem meinem Chef gesagt, dass ich durch die Welt reisen werde, mir sozusagen ebenfalls mein eigenes Lebenskonzept gestalten will. Daraufhin lachte er mich aus und ich kündigte. Ich Danke dir diesbezüglich, denn dein Blog gibt für solche Entscheidungen Rückhalt und Zuversicht. Ich habe jetzt seit zwei Jahren den Plan Reiseberichte für skandinavische Länder zu bloggen und mich auch nach Grönland zu wagen. Ich hoffe nebenbei, dass das, keine blöde Art Kommentar ist – aber gutes Gras geraucht grade*-* Also wie auch immer „Danke für die Transparenz und die Aufrichtigkeit die du uns gibst.“ Vielleicht kommentierst du eines Tages meinen Blog:) Dennis

  • Vilia 04.12.2015 um 13:36 Uhr

    Oh ja, ich erkenne mich in so einigen Punkten wieder, den erfüllenden Momenten des Transitdaseins beim Reisen zum Beispiel sowie der Suche nach dem Alleinsein. Ich geniesse es von Zeit zu Zeit, in Hotels oder Hostels neue Leute kennenzulernen, zu kommunizieren. Doch geht es dann um gemeinsame Aktivitäten, merke ich, dass ich oft Ausreden finde, um dann doch wieder den Tag allein zu verbringen, meine eigene Gesellschaft zu geniessen. Ich glaube und hoffe irgendwie, dass es nur eine Phase ist, aber wer weiss ;) Dass Reisen allein kein Allheilmittel ist, kann ich ebenfalls so unterschreiben, allerdings gibt es die Möglichkeit die Dinge von einer anderen Seite zu betrachten und das hilft manchmal auch schon. 
    Liebe Grüße, Vilia

  • Tania 04.12.2015 um 13:46 Uhr

    Liebe Conni,
    ich lese schon einige Zeit bei Dir mit und finde viele Parallelen. In meinem alten Leben habe ich einen sehr großen Online-Ratgeber (zusammen mit meinem Ex-Mann) betrieben, schon lange bevor die ganze Welt bloggte :-) Aufgrund einer Lebenskrise mit massiven Einbrüchen und Veränderungen gehe ich nun in Sachen Business eigene Wege. Auch ich habe viele, viele ungelebte Teile in mir entdeckt und bin noch immer dabei. Heute, in meinem „neuen Leben“, versuche ich, diese mehr und mehr zu leben. Und ja, auch ich weiß noch nicht so recht, wo es genau hingehen wird für mich, es ist so vieles möglich. Ich lerne, immer mehr darauf zu vertrauen, dass das Leben mir zeigen wird, in welche Richtung ich gehen soll. 
    Ich lese Deine Texte gern und sende Dir einen herzlichen und fernwehen Gruß nach Bali,
    Tania

  • Henrietta 04.12.2015 um 13:47 Uhr

    Liebe Connie, danke für Deine Worte. Ich kann vieles davon sehr gut nachvollziehen. Ich habe vor einem halben Jahr meinen Job gekündigt, weil er mich nicht mehr glücklich gemacht hat und probiere mich gerade erstmals in Thailand als digitale Nomadin. Ich bin hoch motiviert losgefahren und dachte „hey, ich bin dort bestimmt viel kreativer, viel inspirierter und alles läuft wie von selbst“ Ist natürlich nicht so – und ich fange auch gerade an zu verstehen wie so. Weil man eben nicht einfach zu einem neuen Menschen wird, nur weil man woanders auf der Welt ist. Weil man nicht plötzlich alle Sorgen los ist – weil man trotzdem Geld verdienen muss, Rechnungen schreiben, ans Finanzamt berichten. Das war mir natürlich auch schon vorher klar, aber der Blick wird ja schnell etwas verklärt, wenn man an Sonne, Strand und Meer denkt. Ich bin trotzdem sehr dankbar für diese Erfahrung gerade, habe aber gerade beim Lesen deines Textes wieder festgestellt, dass ich mich noch viel mehr mit mir selbst auseinander setzen muss. Das ist nur manchmal ganz schön anstrengend ;)

  • Katharina 04.12.2015 um 13:48 Uhr

    Liebe Conni,
    vielen Dank für diesen ehrlichen  und auch mutmachenden Artikel. Gerade der Punkt, bei Unzufriedenheit gern das nächste Ticket buchen zu wollen, kann ich sehr gut nachvollziehen; woanders warten doch so viel mehr Chancen und Glück als dort wo man selbst gerade ist – eben nicht. ;) Ich habe mehrere Jahre als systemische Beraterin gearbeitet und da war Selbsterfahrung immer ein großer Baustein, um sich selbst als „Werkzeug“ in eine Beratungssituation einbringen zu können. Das konnte schmerzhaft sein, aber ich konnte am Ende immer viel mitnehmen. Von daher finde ich es toll, dass Du Dir die Zeit und Energie für Dich selbst gönnst. In Bezug auf Glaubenssätze habe ich auch ohne Therapie viel aus den Ansätzen von Ellis (Rational-Emotive Verhaltenstherapie) mitnehmen können, vielleicht kennst Du das auch schon, aber ich fand es bereits in kleinen Einheiten während Supervisionen sehr erkenntnisreich. 

  • Natalie 04.12.2015 um 13:52 Uhr

    Liebe Conni,

    danke für deine Offenheit. Dieses Gefühl „wegzuwollen“ kenne ich gut, obwohl ich bis vor Kurzem gar nicht reiselustig war; ich wollte dann einfach meinen Wohnort immer wieder wechseln. Dann hat eine gute Freundin gesagt, dass man seinen Vogel immer mitnähme. Dieses Bild hilft mir sehr dabei, geerdet zu bleiben.
    Ich bin gespannt, wohin dich dein Weg führt und ich hoffe, du lässt uns daran teilhaben und bleibst online – das klingt jetzt bestimmt ganz kitschig-pathetisch, aber du hast so viel zu geben und weißt so viel, das ist total bereichernd!

    Herzliche Grüße,
    Natalie

  • Tanja 04.12.2015 um 14:06 Uhr

    Liebe Conni, danke fürs mitnehmen und die erneuten Einblicke. Ich staune immer welch Chancen und welche Hindernisse das Leben gleichzeitig liefert. Manchmal wünschte ich mir, meine Mama zu sein, selten habe ich jemand so glaubwürdig sagen hören: „Was soll ich noch wollen, ich hab doch alles.“ Währrend ich so denke, wenn ich so eine Tochter hätte, die sich so wenig melden würde, wäre ich schon wieder am mosern.

    Dennoch fasziniert mich die Einstellung, weil ich weiß, dass sie es fühlt. Ich selbst habe unfassbar viele glückliche Augenblicke, aber sobald ich mich einsam fülle ist es vorbei. Wie bewundernswert, dass du das nicht mehr hast und wie erschreckend, dass es dafür dann andere Löcher gibt. Ich wünsche uns allen, dass Gefühl meiner Mama: „Ich hab doch alles.“.

    Alles Liebe, Tanja

  • Jasmin 04.12.2015 um 14:16 Uhr

    Wow Conni,

    danke mal wieder für diesen wunderbaren, ehrlichen und offenen Artikel! Ich hatte bei der DNX im Mai leider nicht den Mut, dich wirklich anzusprechen, als wir mal kurz im Foyer mehr oder weniger allein waren. Bin ganz schnell durch den Seitenausgang verschwunden und hab‘ mir eine angeraucht! :) Von daher finde ich es toll, dass du den Mut erkennst oder es als Mut bezeichnest, wenn dich die Leute ansprechen. Und ansonsten, ja danke für die Erwähnung der LGBTQ-Situation „auf der Welt“. Ich hab‘ mich schon gefragt, ob es für dich nicht schwierig sein muss, in Asien Frauen kennen zu lernen … da ist es in Österreich oder Deutschland wohl wirklich leichter. Ich wünsch‘ dir auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft und hoffe, dass du der Onlinewelt nicht gänzlich den Rücken kehren wirst! :) Liebe Grüße, Jasmin

  • Sebastian 04.12.2015 um 15:17 Uhr

    In einer schönen August Sommernacht stand ich auf der Alten Mainbrücke in Würzburg. Aus der Ecke hörte ich Musik. Gittarrenmusik. Der Abend und das Gefühl der Texte lässt sich einfach nicht in Worte fassen. 

    Ja. Hier bist du endlich auch mal angekommen.

    Ankommen heißt für mich nicht stehen bleiben. Beim Ankommen hilft kein Reisen, kein Alkohol und keine Flucht in die Onlinewelt. 

    Ankommen heißt sich den Herausforderungen zu stellen und diesen in die Augen zu sehen. Auch wenn es manchmal weh tut. Verdammt weh. 

    Strabande – Bleib hier
    https://www.youtube.com/watch?v=qZeftNelApI

  • Claudia 04.12.2015 um 15:27 Uhr

    Liebe Conni. Du schreibst einen der wenigen deutschsprachigen Blogs, denen ich meine Aufmerksamkeit so gerne schenke und deine Artikel von A-Z lese.  Einfach schön! Alles Gute!

  • Jessica 04.12.2015 um 15:38 Uhr

    Hey Conni, 
    es hat Spaß gemacht deinen Artikel zu lesen und noch mehr Spaß macht es, wenn ich mich in deinen Worten wiederfinde! 
    Ich selbst muss auch zugeben, dass mich die Online-Welt hin und wieder langweilt und ich nervös werde, Angst habe, dort draußen etwas zu verpassen.
    Seine eigene Balance zwischen Online- und Offline-Welt zu finden, ist gar nicht so einfach und wird sicherlich nicht nur uns, sondern weitere Generationen beschäftigen.
    Danke für deine Worte! Du hast mich inspiriert :)
    Liebste Grüße Jess

  • Kim Schubert 04.12.2015 um 16:03 Uhr

    Voll der schöne Artikel, Conni :) 

    Bei mir hat es auch länger gebraucht, mit endlich einzugestehen, dass ich mit meinen ganzen Reisen immer geflüchtet bin. Vor mir selbst, vor der Wohnungssuche, vor Konfrontationen. Aber nichts löst sich in Luft auf. 

    Und irgendwie bekomm ich immer mehr das Gefühl, dass der letzte Schritt Selbstliebe, Selbstakzeptanz & Körperliebe sein wird. 
    Für mich hat sich vieles geändert, nachdem ich mir eingestanden habe, dass der 0815 Karriere weg nie was für mich sein wird. Und nachdem ich gelernt habe auf meine Intuition, mein Bauchgefühl und einfach auf mein Herz zu hören, hat sich in meinem Leben eine große Portion an Leichtigkeit verbreitet. 
    Ich hab die Verbindung wieder mit meinem Körper gefunden und hab das Gefühl je mehr ich in Verbindung mit mir selbst bin, desto tiefer und wunderschöner sind meine Verbindungen und Beziehungen zu anderen. :) 

    Ich starte hoffentlich bald meine neue Seite auf der ich all das irgendwie unter kriegen will. Ich hab jetzt schon die Hosen voll und gleichzeitig freu ich mich, wie sonst was :) 

    Alles Liebe dir weiterhin auf deinem Weg! 

    (Und wer Lust hat, kann ja mal auf meiner Facebook Seite vorbei gucken. Da geb ich dann den offiziellen Startschuss hoffentlich bald bekannt :) )  

  • Fabian 04.12.2015 um 16:56 Uhr

    Danke fuer die schoene und wichtige Message: 

    „Das Glueck das alle Suchen ist schon da.“

    Man muss nichts „erreichen“ um es zu spueren. Man kann sich nur in eine Position bringen, damit es innerlich frei wird. Das geht durch Stille, durch bewusste Wahrnehmung der Sinne und das aktive fuehlen des eigenen Koerpers. Uebungen wie Yoga und Meditation koennen helfen, sind aber kein muss.

    Nicht jeder Mensch muss ein Online Business aufbauen und um die Welt reisen – beides eine tolle Sache – doch jeder muss „aufwachen“.

    Eines noch: „DEN Weg“ gibt es nicht. Du bist schon auf dem richtigen Weg. Nur fuer Deinen Kopf ist der Weg ungewiss, aber Dein Herz kennt den naechsten Schritt schon. Du kannst Dein Herz jedoch nicht durch Worte nach der Richtung fragen, sondern nur durch Stille. 

    Hoffe das hilft Dir etwas. Weiter so Conni, 
    Fabian

  • Thor 04.12.2015 um 17:21 Uhr

    Oh, wie ich es liebe, dass du so offen, ehrlich und authentisch bist. Du versuchst niemanden eine Traumwelt zu verkaufen, sondern nennst alles beim Namen. Darin bist du ein verdammt gutes Vorbild. Ich habe dir schon mal dafür gedankt und mache es gerne noch mal, denn es war gerade so was von erfrischend, diesen Beitrag zu lesen.

  • Katrin 04.12.2015 um 19:40 Uhr

    Hallo Conni, mich würde interessieren, wie die Theta-Heilerin auf Koh Phangan heißt, da ich in 2 Wochen dorthin fliegen werde. Ich habe großes Interesse, sie zu treffen und eine Session bei ihr zu buchen. Es wäre schön, eine Antwort zu bekommen. Gruß, Katrin

  • Sophie 04.12.2015 um 23:31 Uhr

    Liebe Conni, 
    Hut ab! Ich folge dir schon lange und finde mich oft  wieder in dem was du schreibst, wie du lebst. Noch habe ich den Absprung nicht geschafft, aber ich arbeite stetig daran business und reisen zu verbinden und endlich meine innere nomadin auszuleben. (Das funktioniert hier und da, aber ich bin noch nicht „nomadig“ genug, die Sehnsucht klopft zu oft an.

    Genug zu mir. Ein Lob für dein Relaunch. Es idt dir absolut gelungen! Aber noch viel mehr möchte ich danke sagen. Danke für deine tiefen gedanken, deine Offenheit auch über deine dunklen  Tage zu schreiben. Auch die gehören zu einem bewegten Leben! Und deinen Mut darüber zu berichten und dich zu spiegeln ist ganz wundervoll von aussen zu beobachten! Ich wünsche dir all das was dich glücklich  macht. Die guten und die schlechten Tage, ich wünsche dir noch mehr Heilung und Licht und Liebe! Sonne, sophie 

  • Martin 04.12.2015 um 23:44 Uhr

    Das Schöne bei Deinen Artikeln ist das Gefühl, das ich direkt neben Dir sitze. Paradox, denn eigentlich bin ich ja allein vor meinem Läppi. Und darum geht es ja eigentlich, wenn ich mich alleine irgendwo hinsetze, nämlich Verbindung aufzunehmen. Ich erinnere mich immer gerne an den alten Indianer, der sagte: Der Mensch hat das Bedürfnis nach Verbindung, 1. zu sich selber, 2. zu anderen und 3. Mutter Erde. Auf die Verbindungen und Danke für Deine Offenheit!

  • Nela 05.12.2015 um 03:36 Uhr

    Schöner Artikel mit viel Ehrlichkeit! Danke dafür! 

    Und ich geb dir in vielen Dingen recht. Du kannst nicht glücklich sein, wenn du das Glück im Außen suchst. Weder eine tolle Wohnung, ein teures Auto, ein super Mann oder eine super Frau, noch Reisen an die tollsten Orte dieser Welt, können dich tief drinnen glücklich machen. 

    Ich hab das schon vor einiger Zeit erkannt und arbeite stets an meinem Selbstwert, hinterfrage Glaubenssätze, setze mich mit mir selbst auseinander – bei mir war das dann so, dass dadurch erst der Schritt ins digitale Nomadenleben passiert ist (vor meinem Entschluss dauerhaft durch die Welt zu ziehen, wusste ich ja noch gar nichts von digitalen Nomaden) … also irgendwie the other way round :D

    Ich denke auch, dass das ein immerwährender Prozess ist, weil man sich immer weiter entwickelt. Und das ist auch gut so. So bleiben wir achtsam mit uns selbst. 

    Ich bin mit mir selbst noch lange nicht fertig. Flüchte auch noch gern in die eine oder andere Richtung (meistens in die Arbeit), als bei mir selbst nachzufragen. 

    Ich finde es toll, wie du darüber schreibst und dass du Einblicke gibst. Weil es eben nicht so einfach ist, und weil es oft Tränen und Schmerz bedeutet. Aber dafür geht einem dann auch bald viel besser! 

    Wie findest du zu dir zurück, wenn du merkst dass du dich verläufst? Wie bringst du den inneren Kritiker zum Schweigen (falls du auch einen hast)? … Das wär mal interessant, vielleicht hast du ja Lust auf noch einen Blogpost :)

    Danke für die Inspiration, die du mir gibst!! Alles Liebe,
    Nela

  • Daniel 05.12.2015 um 14:33 Uhr

    Hey Conni,

    Wahre Worte!

    Da ich noch kein digitaler Nomade bin, bin ich nicht komplett auf der selben Ebene, aber ich kann es vollaus nachvollziehen. Ich laufe stets vor mir davon, weswegen ich leider nie lange an einem Ort aushalten kann. 

    Die Erleuchtung, dass ich genau wie du vor mir davon laufe, kam mir vor ein paar Wochen, als ich bei ‚The School of Life‘ auf YouTube das „Advert for Staying at Home“ gesehen habe:
    https://www.youtube.com/watch?v=BMnPpuEbwbA

    The School of Life ist meiner Meinung nach der brillianteste YouTube Channel derzeit, Alain de Botton macht einen genialen Job!

    Noch was anderes Conni, wenn du sagst dass PlanetBackpack nicht dein Magnum Opus ist, was natürlich verständlich ist, in welche Richtung möchtest du dein Business weiterentwickeln?

    Ein Offline-Unternehmen weiter im Reisebereich, oder schon noch ein Online-Unternehmen?

    Liebe Grüße aus Cork,
    Daniel

  • Dagmar 05.12.2015 um 23:45 Uhr

    Liebe Conni, 
    ich habe diesen Post gerade gelesen und bin beeindruckt von deiner Offenheit. 
    Es ist ein Zeichen von großer Weisheit und für mich die unbedingte Voraussetzung, um glücklich sein zu können, sich zu öffnen und Emotionen zuzulassen. 
    Und gerade, wenn man als digitale Nomadin unterwegs ist, kann man ja durch die viele Abwechslung ja so wunderbar nur die Highlights sehen. Und die dunklen, trüben Momente durch noch mehr Action kaschieren.
    Aber wie Du so richtig schreibst, man nimmt sich immer mit. 

    Und da find ich es klasse, wenn du dir eine Homebase geschaffen hast, um offline Leute kennen zu lernen, Emotionen direkt erfährst, Face to Face. 

    Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht. 
    Take care, 
    Dagmar.

  • Franzi 06.12.2015 um 05:48 Uhr

    Liebe Conni, 

    vor vielen Monaten haben wir ein paar Emails ausgetauscht. Zu Beginn stand ich noch in Deutschland mit meinen gepackten Koffern. Später lebte ich in einem Ashram in Indien und heute befinde ich mich in der überfluteten Stadt Chennai, ohne zu Hause. Mit deinem Ebook ausgerüstet und dem BlogCamp auf dem Schirm möchte ich dir danken für deine Offenheit und dein Engagement. Ohne deinen Striptease würde ich mich wohl so manchmal fragen, ob meine Ängste nicht einfach zu viel sind und mein Karma einfach zu bescheiden um diesen Weg weiter zu gehen. But FUCK IT, Hell no. Nichts kann uns stoppen. Danke Danke Danke. Weiter so. 

  • Stefan 09.12.2015 um 17:28 Uhr

    Hallo Conni,

    noch vor ein paar Monaten haben wirklich schon geplant, unser Haus zu verkaufen und in die Welt zu ziehen. Irgendwie würde sich das Leben als digitale Nomaden schon einstellen, haben wir uns gedacht. Wir, das sind meine Frau und ich unsere kleine Tochter (13 Monate). 
    Dann aber kam so ein Tag, an dem wir darüber diskutierten, wo den der dran, wegzugehen eigentlich her kommt und es war, wie du auch schreibst, ein Davonrennen vor den Problemen hier in unserem aktuellem Leben in Österreich.
    Da haben wir das Ganze gestoppt und uns vorgenommen, raus zu finden, was uns wirklich glücklich macht. Und das wird an jedem Ort der Welt sein, das hängt in unseren Augen nicht davon ab, wo man ist, sondern weiß, wer man ist.
    Wir sind jetzt schon, auch durch die Unterstützung eines Coaches, sehr weit. :) Unser Haus steht trotzdem zum Verkauf, aber nur deswegen, weil wir nicht weit entfernt, aber an einem nach unserem Empfinden Kraftort, ein neues Haus nach unserem Bedürfnissen bauen werden. Dazu sag ich nur ökologisch, klein, effizient und annähernd autark. :)

    Was ich damit sagen möchte. Es geht eher darum, dass man rausfindet, wer man ist, was einen glücklich und zufrieden macht anstatt vor etwas davon zu rennen. Die Welt bereisen können wir dann immer noch. :)

    Alles Liebe aus den Salzburger Bergen!
    Stefan

  • Viola 15.12.2015 um 02:53 Uhr

    Liebe Conni,
    deinen Blog habe ich vor ca. 1 Jahr entdeckt (Packliste) und erstmal eine Hass-Liebe dafür entwickelt. Liebe, weil du extrem professionell arbeitest, tolle Bilder, tolles Layout – und weil du verdammt sympathisch bist. Hass, weil ich mit der Ansage „Das ist der richtige Lifestyle. Folge mir.“ nicht mitgehen konnte.
    Inzwischen bin ich auch seit 6 Wochen auf Reisen. Gerade in Mexiko. Mit meinem Freund.

    Der Kern der Lifestyle frage ist für mich das Erwachsen werden. Was ist das? Und ich finde zu wahrer Freiheit gehört auch die Freiheit sich zu binden. Du hast etwas mit deinem Blog durchgezogen. Ich, weil ich gerade meine längste Beziehung, führe. Aber vor Job und Weiterbildung bin ich erstmal geflüchtet. Auch vor dem Kinder kriegen.
    Nun versuche ich herauszufinden wie ich auf Reisen erwachsen sein kann/ werden kann, d.h. wie ich mich auch auf Reisen binden kann. Und an wen oder was.

    Ich werde deinem Blog jedenfalls weiterfolgen. Vielen Dank für deine Postings.
    Kuss, Viola

  • Arleta 18.12.2015 um 00:35 Uhr

    Liebe Conni,
    ich kenne nicht alle Deine Posts, aber das ist der Beste unter allen die ich gelesen habe…. Das wahre Glück kommt von Innen. Ich wünsche Dir noch viel Spaß auf der Reise in die tiefen Deiner Seele. Ich finde, das ist das spannendste, was ein Mensch auf der Erde hier erleben kann – wenn er sich mal traut :-) 

  • Daniel und Jessi 18.12.2015 um 14:47 Uhr

    Ehrlich und direkt – voll ins Gesicht.
    Toll deine Art, den Menschen nichts vorzumachen und sich zu zeigen wie man ist, egal ob man gefällt oder nicht!

    Lieben Dank und lieben Gruß „von nebenan“,
    Daniel und Jessi

  • Sophie 01.01.2016 um 18:10 Uhr

    Liebe Conni,

    Das Gefühl von der schmerzhaften, gewählten Einsamkeit kenne ich gut. Genau solche Gefühlsbeschreibungenmachen dich aus und wir Leser fühlen uns verbunden. Ich schicke hier mal einen Wunsch raus zu dir nach Bali. Ich wünsche mir, dass du uns noch mehr erzählst über dieses Sich-zurückziehen in die Natur, diese schöne Einsamkeit, das klingt wie bei Henry David Thoreau (Walden), ein Engländer der sich in den Wald zurückgezogen hat…

    Ich finde den Artikel übrigens sehr schön, auf seine melancholische Art!

    Alles Gute 

    Sophie

  • Nord-Peru Reisen 08.01.2016 um 16:10 Uhr

    Liebe Conni,
    Ich glaube, es ist nicht einfach, ein Gleichgewicht aufzubauen, mit dem, was man möchte, was man braucht, was man dann doch irgendwie muss…
    Wir wollten z.B. immer reisen, dann sind wir 4 Jahre lang gereist, wollten dann eine Pause machen und haben uns in Peru installiert. Und jetzt fehlt uns das Reisen !! Aber gleichzeitig können wir hier jetzt nicht weg. Also plane ich interne Reisen, neue Begegnungen – in Erwartung auf den nächsten Absprung.
    Liebe Grüsse,
    Martina

  • Marcus 11.01.2016 um 14:48 Uhr

    Hallo Conni,

    ich bin vor ein paar Wochen durch einen Artikel in unser Zeitung auf dich aufmerksam geworden. Find ich toll was für ein freies und unabhängiges leben Du führst da wird einer ein wenig neidisch drauf :) Viel spaß noch und viele grüße aus Möttingen Lkr. Donauries!!
    Marcus.

  • Chris 11.01.2016 um 20:45 Uhr

    Hallo Conni, 

    ich bin erst vor kurzem auf deinen Blog gestoßen und habe einiges gelesen, da mich das ortsunabhängige Arbeiten sehr fasziniert und ich gerade vor dem Umbruch stehe. 
    Ich finde es großartig, dass du so offen schreibst, denn gerade das macht dich so authentisch und menschlich, leider spielen alle Leute immer die frohe und heile Welt vor und schnell denkt man sie hätten den heiligen Gral gefunden. Sicherlich hast du bereits ein sehr erfülltes Leben, doch es ist auch interessant zu beobachten, dass dir auch Zweifel widerfahren. Ich betrachte Zweifel mittlerweile als eine Art „Abgleich von der Realität mit unseren Träumen“, je nach dem wie man mit ihnen umgeht :). Auch wollte ich mich noch zu deinen queer-umständen äußern: Ich kenne es selbst als queerer Mann dass man sich schnell mal einsam fühlt und dass die Auswahl nicht so groß ist. Auch kann es mal passieren, obwohl in einer Großstadt lebt mit Szene. 
    Mach weiter so und danke für deine Menschlichkeit ! 

    Gruß Chris