Warum viele am Traum des Digitalen Nomadenlebens scheitern

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Manchmal bekomme ich Emails oder Kommentare von Leuten, die meinen, dass ich eine Luftblase „verkaufe“, einen Lifestyle promote, der doch gar nicht für den Durchschnittsmenschen umsetzbar ist.

Und dass ich falsche Vorstellungen vermittle von dem, was machbar ist, wenn ich meine Einnahmen so konkret darlege.

(Mal abgesehen davon, dass das alles großer Bullshit ist, denn ich hatte auch null Plan als ich vor vier Jahren gestartet habe, war auch nur ein „Durchschnittsmensch“ mit durchschnittlichen Fähigkeiten und Wissen, der froh war, wenn sein Bankkonto schwarze Zahlen aufzuweisen hatte.)

Ich habe keine Ahnung, was die wirklichen Statistiken sind, aber viele Leute bleiben auf dem Weg zur großen Freiheit als Digitale Nomaden hängen.

Ich mache mir schon lange Gedanken darüber, warum es manche Leute schaffen und manch andere nicht. Denn es liegt mir tief am Herzen, so vielen Menschen wie möglich zu helfen, ihre Traum von der Ortsunabhängigkeit zu erreichen.

Daher mache ich diesen Blog und habe mein E-Book dazu geschrieben. Ja klar verdiene ich damit Geld, aber vordergründig will ich, dass noch mehr Menschen in den Genuss des Digitale Nomadenlebens kommen und mit ihrem Laptop im Rucksack die Welt bereisen.

Die Hauptgründe liegen größtenteils am falschen Mindset – nicht daran, dass es an Skills fehlen würde oder am Glauben in eine „Lifestyle-Luftblase“.

Die guten News aber sind: Trotz allem werden es immer mehr Leute, die es schaffen, sich nachhaltig ein Digitales Nomadenleben aufzubauen. HELL YEAH. Die Bewegung rollt und rollt und rollt.

Damit du aber nicht auf der Strecke liegen bleibst, habe ich diesen Blogpost geschrieben.

Denn ich bin immer noch voll und ganz davon überzeugt, dass es jeder schaffen kann, der es wirklich möchte.

Warum also viele Leute am Traum des Digitalen Nomadenlebens scheitern?

 

 

Sie fangen gar nicht erst richtig an

Die meisten da draußen und vielleicht auch du bleiben in der “Ich würde ja gern”-Phase stecken.

Sie lesen zwar Bücher, machen Onlinekurse, gehen auf Konferenzen – aber sie schaffen den wirklich wichtigen Schritt nicht:

Anzufangen. Zu Springen. Es wirklich zu wagen.

Es fehlt ihnen an dem großen Portiönchen Mut, ihren Job zu kündigen, das Ticket zu buchen.

Weshalb? Sie haben ein paar Glaubenssätze verinnerlicht, die sie aufhalten:

  • Sie trauen sich nicht zu, dass sie es schaffen würden.
  • Sie haben Angst davor zu scheitern
  • Sie denken, sie haben nicht die richtigen Skills oder genügend Skills.
  • Sie denken, es ist finanziell nicht machbar für sie.
  • Sie denken, es ist zu kompliziert und unerreichbar.

Nicht anzufangen ist das, was mich am traurigsten macht.

Ich habe zwei recht einfache Lösungen dafür:

1. Umgib dich mit Menschen, die das selbe Ziel haben oder es schon erreicht haben. Hier einige Tipps dafür, wo du solche Leute findest.

2. Fang an anderen Leuten und deinen Freunden von deinem Traum zu erzählen um ihn realer zu machen. Wenn er nur in deinem eigenen Kopf existiert, hältst du die Distanz zwischen Theorie und Praxis am Leben.

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Sie wissen nicht, mit was sie Geld verdienen sollen

Eine der wohl größten Herausforderungen von angehenden Digitalen Nomaden ist es, herauszufinden, mit was sie denn eigentlich ihr Geld verdienen sollen.

Jeden Tag erhalte ich dazu Emails von teils sehr verzweifelten Leuten. So schwer ist es aber eigentlich gar nicht eine gute Idee für ein rentables Online Business oder Freelance-Tätigkeit zu entwickeln.

Wie schade ist es doch, dass uns eigentlich nie wirklich beigebracht wird, wie wir unseren Leidenschaften auf den Grund gehen und kreativ denken.

Eine Businessidee zu entwickeln ist wirklich keine große Philosophie und nichts, was dich aufhalten sollte einfach mal anzufangen. Perfektionismus einfach mal in die Tonne klatschen. Der nächste Punkt ist aber essentiell dabei.

Ich habe zu dem ganzen Thema einen sehr ausführlichen Post geschrieben (hier lesen) und noch mehr Guidelines und Ideen findest du…Überraschung…in meinem E-Book-Kurs.

 

Sie lösen mit ihrem Business kein Problem

Wenn ein Business kein konkretes Problem für seine Zielgruppe löst, ist es kein Business.

Vielen Leuten ist dieses Problem oft nicht bewusst und sie wundern sich, weshalb ihr Blog oder Produkt nicht abgeht und richtig Kohle einbringt.

Nicht jede Leidenschaft, nicht jedes Interesse bietet sich für ein Business an, mit dem man Geld verdienen kann.

Ein super Talk dazu ist dieser hier von Noah Kagan.

 

Sie haben kein Durchhaltevermögen

Mal eben schnell erfolgreich werden, am besten in ein paar Monaten. Und dann beleidigt sein, wenn es noch nicht geklappt hat.

Ohne Scheiß, aber ich kenne viele Leute, die wirklich unterschätzen wie viel Zeit es braucht um ein rentables Business aufzubauen, das dir genügend Geld zum Leben einbringt.

Sich ein nachhaltiges Digitales Nomaden-Business zu erschaffen ist kein Kindergeburtstag und kein Sprint und kein Wunschkonzert, sondern ein Marathon oder auch Triathlon oder Iron Man. Die wenigsten schaffen es sich mit ihrem eigenen Businessprojekt (oder Blog etc) unter einem Jahr ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ausnahmen bestätigen durchaus die Regel in dem Fall.

Die beste Art schneller und ohne viel Startkapital an Geld zu kommen ist mit einem Freelance-Business. Aber auch hier dauert es einfach eine Zeit bis du einen festen Kundenstamm hast und du dir einen Namen in deiner Nische gemacht hast.

Ich habe 1 1/2 Jahre lang gefreelanced, dann konnte ich erst so richtig von Planet Backpack leben und nach 2-2 2/1 Jahren kam so richtig Geld in die Kasse nur über meine eigenen Projekte. Wie ich heute meine Kohle genau verdiene und wie viel, kannst du hier in diesem Post nachlesen.

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Sie denken, es wäre einfach ein Online Business aufzubauen

Die 4-Stunden-Arbeitswoche nach Tim Ferriss ist oft einfach nur ein illusorischer Traum. Ich bekomme recht oft E-Mails von Lesern, die denken, sie könnten mit ein paar Stunden pro Woche, ohne Onlineskills und Bock auf Laptoparbeit ein erfolgreiches Online Business aufbauen, das ihnen genug Geld zum Leben einbringt.

Wenn sie sich 10 Jahre Zeit dafür nehmen vielleicht, dann ja. Aber wenn du richtig durchstarten willst als Digitaler Nomade mit Online Business, dann musst du fett Gas geben.

Die 4-Stunden-Arbeitswoche sollte gar nicht das Ziel sein, auch wenn es möglich wäre. Setz dir lieber die 0-Stunden-Arbeitswoche als Ziel, denn dann fühlt sich Arbeit nie mehr als Arbeit an, weil du es so liebst, was du tust.

Ich sage es immer wieder um diesen Punkt auch wirklich klar zu machen: Ich habe nicht einfach so Planet Backpack aus dem Boden gestampft und zum größten deutschsprachigen Reiseblog wachsen lassen. Ich hatte auch nicht über Nacht diese Einnahmen.

Ich habe mir 2-3 Jahre lang den Arsch aufgerissen, jeden fucking Tag. In diesem Video erzähle ich meine Story im Detail.

2015 war das erste Jahr, in dem ich meine Laptopzeit so richtig mal für mehrere Monate herunterfahren konnte, aber auch jetzt trete ich langsam wieder aufs Gaspedal.

Auf den Lorbeeren ausruhen ist nicht. Es geht immer weiter!

 

Sie schrauben ihre Lebenshaltungskosten nicht herunter

Wenn du viel Kohle zum Leben brauchst, musst du viel Kohle verdienen. Ziemlich einfache Mathematik.

Viele scheitern daran ihren Lifestyle erstmal herunterzufahren – entweder weil sie es nicht wollen oder weil sie denken, sie könnten es nicht.

Ab und zu bedarf es ein paar “Opfern” im Leben um richtige geile Sachen zu erreichen. Manchen ist es aber zu viel, ihr bequemes Leben mit 3-Zimmer-Wohnung und fettem Auto und ständig Essengehen für eine Weile zu pausieren.

Naja, dann halt nicht.

Ich hatte mir am Anfang 1000 Euro im Monat als finanzielles Ziel gesetzt, das hat mir ausgereicht um in Berlin oder Bangkok oder Mexiko zu leben. 1000 Euro lassen sich einfach verdienen. Doppelt so einfach als 2000 Euro.

 

Es fehlt am Feuer unterm Arsch

Boah. Also manchmal glaub ich wirklich, dass ich von zwei Kilometer Entfernung sehen kann ob es jemand schafft als ortsunabhängiger Online Unternehmer oder nicht. Das Feuer unterm Arsch muss nämlich so gigantisch groß sein und brennen, dass es für alle um dich herum sichtbar ist.

Viele sind so furchtbar leidenschaftslos und unmotiviert, fahren wie mit Handbremse durchs Leben. Um große Träume zu erreichen braucht es Vollgas und ein fett lautes “HELL YEAH!!!”.

Nur so ein bisschen oder halb Digitaler Nomade werden zu wollen ist einfach nicht genug. Dann bist du noch zu bequem in deiner Komfortzone.

Vielleicht muss dir dein jetziges Leben, dein jetziger Job so richtig weh tun damit du dieses Feuer entwickelst.

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Sie bereiten sich schlecht vor und dann geht das Geld frühzeitig aus

Wenn du es richtig ernst meinst, dann ist die Planung das A und O. Besonders wenn es um die Finanzen geht für das erste Jahr.

Einige Leute sind da entweder total unrealistisch und planen zu wenig Geld ein oder aber sie leben komplett über ihre Verhältnisse und geben es viel zu schnell aus.

Im Grunde hast du ja zwei Optionen:

1. Entweder du baust dein Online Business während des Jobs (oder Studiums) auf und es wirft dann schon Geld ab wenn du dann springst.

2. Oder du sparst dir genügend Geld für die Zeit nach dem Absprung während du dich voll deinem Business widmest.
Hier ein gutes Video zu der Frage, wie viel Geld du am Anfang angespart haben solltest.

 

Sie haben kein Unternehmerdenken

Wenn du Digitaler Nomade werden willst, dann wirst du Unternehmer. Auch als Freelancer bist du ein Unternehmer grob gesehen. Außer du bist Remote Worker, dann bist du halt angestellt ortsunabhängig, eher aber die Ausnahme.

Ich hatte auch null Ahnung, was es heißt Unternehmer zu sein am Anfang. Aber da musst du reinwachsen.

Raus aus dem Angestellten-Mindset und Abhängigkeit, rein in die geile Welt des Unternehmertums und der Verantwortung.

 

Ihr Branding ist nichtssagend

Ich kann echt nicht genug betonen, wie wichtig ein gutes Branding, eine starke Marke für ein erfolgreiches Business ist.

Die meisten Leute setzen sich mit dem Thema so gut wie nicht auseinander und denken, dass Branding nur ein Logo ist.

Es gibt so viele nichtssagende Marken von Blogs und Unternehmen da draußen. Die meisten haben quasi gar keine.

Branding ist soooo unglaublich wichtig.

Es ist deine Mission, deine Vision, deine genaue Zielgruppe, deine Philosophie, eine Tagline und noch Tausend andere Sachen.

 

Sie reisen zu viel und schnell und finden nicht die Zeit um produktiv zu sein

Einer der größten Fehler von neuen Digitalen Nomaden: Sie wollen zu viel reisen und Sightseeing und Abenteuer ständig erleben, ihr Business steht an zweiter Stelle danach.

Das ist so ziemlich die Todsünde am Anfang.

Denn, wie weiter oben erwähnt: Dein Business braucht deine volle Aufmerksamkeit in den ersten ein bis zwei Jahren.

Wenn dein Drang zum Reisen noch so groß ist, dann mach das zuerst und zwar nur das für mehrere Monate. Du musst es erstmal aus deinem System kriegen ständig unterwegs sein zu wollen.

Wenn du wirklich produktiv sein willst und ein fettes Online Business aufziehen willst, dann wirst du irgendwann erkennen, dass du länger an Orten bleiben musst um in eine Arbeitsroutine zu kommen. Reisen lenkt davon viel zu sehr ab.

Ja klar ist es nicht immer leicht an geilen paradiesischen Orten jeden Tag vor dem Laptop zu sitzen. Logischerweise nimmst du dir auch Zeit frei zwischendrin. Aber dein Hauptfokus ist dein Business und basta.

Wenn dann mal alles läuft nach einiger Zeit, du eventuell auch passives Einkommen aufgebaut hast, kannst du die Früchte deiner harten Arbeiten ernten, weniger arbeiten, mehr Reisen, Surfen oder nichts tun.

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Sie interessieren sich nicht für Online Marketing

Ich kenne so viele Leute, die massive Probleme damit haben, sich mit dem Thema Marketing auseinanderzusetzen. Manche gehen in einen richtigen Widerstand und weigern sich, sich zu vermarkten, weil sie es “böse” finden. Sie machen keinen richtigen Launch, keine Werbung und nutzen ja keine Worte, die nach „Verkaufen“ klingen.

Ja, Marketing hat in manchen Ecken einen schlechten Ruf dank schmieriger Online Marketing-Leute. Aber das ist Blödsinn.

Für mich hat das mehr damit zu tun, dass viele einfach Angst haben, der Welt zu zeigen, wie geil sie sind. Sie haben einen ganz großen inneren Kritiker in sich, der es ihnen verbietet, ihre Kreationen öffentlich zu präsentieren und stolz darauf zu sein. Oft auch verbunden mit der Angst, was wohl andere von uns denken könnten. Ohohoh, diese anderen.

Ich sag da jetzt mal ein ganz großes FUCK OFF dazu. Zeig allen, wie toll du bist und was du für tolle Sachen machst und verkaufst.

Wer sich nicht vermarktet und sein Produkt oder Dienstleistung nicht an seine Zielgruppe bringt, wird nie ihr Leben bereichern können.

Einfach nur dazusitzen und hoffen, dass die Leute kommen, läuft halt nicht.

Ich identifiziere mich gern als “Heart-Centred Entrepreneur”, was impliziert, dass egal was ich mache, alles von Herzen kommt um das Leben anderer Menschen positiv zu verändern. Ich will helfen, nicht nur Kohle verdienen.

 

Es gibt wahrscheinlich noch viel mehr Gründe, warum viele Leute auf der Strecke liegen bleiben. Aber mir waren diese am wichtigsten und entscheidensten.

Dieser Blogpost soll dich aber nicht entmutigen.

Im Gegenteil:

Er soll dir helfen zu erkennen, wie der Weg nicht aussehen soll und dir Anstöße geben, es richtig zu machen.

Wie schon ganz oben erwähnt, bin ich überzeugt davon, dass es jeder schaffen kann, sich den Traum vom ortsunabhängigen Leben zu verwirklichen.

Und selbst wenn du es nicht schaffst:

Am Ende ist jedes Scheitern ein unglaubliches Lernexperiment. Wir lernen nicht in der Theorie, sondern im wahren Leben. Und die besten Lektionen habe ich dann verinnerlicht, wenn es Vollgas daneben lief.

Ich selbst würde einfach wieder aufstehen, meine Krone richten und nochmal von vorne anfangen. Denn das Feuer brennt weiter und weiter und weiter. Aufgeben ist nie keine Option.

Hast du noch Fragen? Oder eigene Erfahrungen? Welche Ängste plagen dich? Rein damit an die Kommentare!

Auf das Scheitern. Und das nie Aufgeben.

Signature

 

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P.P.S.: Willst du auch erfolgreicher Blogger zu werden? Dann hol dir unseren Blog Camp Onlinekurs!

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 46 Gedanken

  • Kate 11.12.2015 um 11:25 Uhr

    Ich glaube, dass viele scheitern, da sie nur den „Urlaub“, den Strand sehen. Dein Blog hat mich auch inspiriert alles zu kündigen und auf Weltreise zu gehen. Ich habe mir aber auch knapp ein Jahr Zeit genommen, Geld zu sparen und ein Kleingewerbe aufzubauen. und ja, es ist hart vor allem wenn man noch einen 40 Stunden Job hat, und ja, auch ich hatte Monate wo ich nicht von dem Gewerbe hätte leben können. Dennoch Danke für deinen Blog auch wenn ich nicht immer alles so sehe wie du ;)

    • Lothar 20.07.2016 um 18:26 Uhr

      Denke mal, dass viele denken, dass man mal eben über Nacht ein Online Business starten kann und mit wenig Motivation und Ausdauer an die Sache herangehen!

      Wie soll das dann funktionieren? Conni und viele andere erfolgreiche Digitale Nomaden sind jedoch der Beweis dafür, dass es mit der richtigen Einstellung klappen kann! :-)

  • Mirjam 11.12.2015 um 11:41 Uhr

    Toller Artikel. Ich bin seit zwei Wochen eine digitale Nomadin und arbeite momentan vor allem vorletzten Punkt. Arbeiten, arbeiten, arbeiten und mich an einem Ort festigen :-)

    Dein Post war wieder eine schöne Motivation. Liebste Grüsse aus Modena!

  • Sarah 11.12.2015 um 11:48 Uhr

    Hallo Conni!
    Sehr schöner Artikel!
    Ich habe erst vor kurzem meinen Blog gelauncht. Er ist auch noch nicht fertig, aber ich musste einfach anfangen. Es brennt einfach viel zu sehr.
    Ich schwöre, dass ich nicht aufgeben werde bis ich mein Ziel erreicht habe. (Und dann mache ich mit der selben Leidenschaft weiter) :)
    Im Moment habe ich aber ein Problem: Ich habe irgendwie ein Brett vorm Kopf. Das triste grau hier tut mir auch nicht gut.
    Ich denke darüber nach einfach alle Zelte hier abzubrechen und zu reisen. An einem Ort für ein paar Monate bis ein halbes Jahr zu bleiben. Einen Job dort zu suchen und nebenher weiter an dem Blog-Business zu arbeiten. 
    Ich habe das Gefühl in Deutschland keine Luft mehr zu bekommen. Es tut echt weh. 
    Ich denke ich brauche den Tapetenwechsel um wieder 
    kreativ arbeiten zu können. Neue Kultur, neues Land und Sonne.
    Hast du vielleicht einen Tipp für mich wo ich da anfangen könnte? 

    LG Sarah

  • Claudia 11.12.2015 um 11:52 Uhr

    all said, Connie.

  • Silvia 11.12.2015 um 12:08 Uhr

    Ich bin ganz deiner Meinung Conni. Wenn jemand wirklich ein klares Zeil vor Augen hat, setzte derjenige doch alles in Bewegung um dieses Ziel zu erreichen. Wer die von dir angesprochenen Punkte in Frage stellt, sollte sein Projekt nochmal überdenken.
    Wichtig ist zu wissen, WARUM man eigentlich ortsunabhängig arbeiten möchte.

  • Vilia 11.12.2015 um 13:10 Uhr

    Wunderbarer Artikel Connie!

    Gute Besserung für dich!!! 
    (Positiver Nebenaspekt: beim Füße-hochlegen hast du umsomehr Zeit solch tolle Blogposts für uns zu schreiben :-) )

  • Elias 11.12.2015 um 13:52 Uhr

    Ein wirklich sehr spannender und inspirierender Artikel.
    Für viele Menschen (mich eingeschlossen) ist es aber leider nicht einfach aus der Lebenssituation, in welcher man sich gerade befindet, auszubrechen.
    Na klar, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg aber genau da liegt der Hund begraben, zumindest bei mir. Wenn man die letzten Jahre unter enormen psychischen und seelischen Druck gelebt hat, muss man sich und seine mentale Stärke erst einmal wieder aufbauen und sehen, wohin man eigentlich möchte.
    Aber ich denke und hoffe das es mit der Zeit etwas klarer wird und ich meinen Weg finde und vor allem inneren Frieden und Glück zurück in mein Herz zieht.

    • Franzy 19.01.2016 um 03:57 Uhr

      Ich lese heute zum ersten Mal in diesem Blog und freue mich über Connies direkten und authentischen Worte! Sie erreichen einen ohne Umwege, das tut so gut :). Ich bin eine dieser Personen, die bislang noch viele Gründe finden, sich nicht zu trauen bzw. zutrauen zu müssen abzuspringen… Ich kann Elias Worte daher sehr gut nachvollziehen. Ich mache gerade ein Sabbathjahr und reise seit August letzten Jahres. Die Erfahrungen und Eindrücke, die ich bislang machen durfte haben mich unglaublich bereichert. Allerdings habe ich auch oft das Gefühl von Haltlosigkeit, denn das „deutsche Sicherheitsdenken“ sitzt tief. Obwohl ich mich oft frage, ob ich es schaffen werde, mich wieder in Deutschland einzuleben, habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben auch dort inspirierte Menschen zu treffen und einen Platz zu finden, an dem ich anderen helfen und ein erfülltes Leben führen kann. Falls das nicht klappen sollte, werde ich von den Zinnen der unglaublich sicheren Festung des Beamtentums springen müssen und hoffe, ich kann dann noch ‚HELL YEAH‘ schreien ;-).

  • Tanja 11.12.2015 um 14:04 Uhr

    Die Grundfrage ist sicher auch, welches Bedürfnis kann derjenige, der gründet, lösen oder welches kann er besser lösen, als jene, die schon da sind.

    Du als Marke stehst mit wenigen anderen dafür, dass ausbrechen und glücklich und mit sich im Einklang leben funktionieren kann. Das Problem ist doch, das die meisten mit ähnlichen Ideen versuchen, leben zu wollen. Klar, weil es auch ihr Ding ist und weil sie genau das so auch wollen, aber ob das funktional ist, sehe ich ziemlich kritisch. Damit kann man nur auf die Füße fallen.

    Ich bin nicht besser mit meinem Reiseblog, ich mache ihn weder besser als andere, noch löse ich Probleme, die sonst keiner löst. Das schöne ist, dass ich es nicht muss, weil ich meinen Online Marketing Job liebe. Weil ich weiß wie unglücklich ich ohne meine Kollegen und ohne meine Heimat wäre. So ist der Reiseblog eine geniale Spielerei, ein Ort an dem ich mein Ding machen kann und ein Ort der Begegnung dank dem ich so geniale Bloggermenschen kennengelernt habe, das mein Herz vor Freude ständig hüpft. Hätte mir jemand mal gesagt, dass ich am Ende am liebsten wegen der Menschen und der Nähe zu ihnen bloggen würde, ich hätte gelacht. Heute ist es genau das, dass ich am meisten liebe.

    Ich drücke allen die Daumen, dass es gelingt. Und das sie glücklich werden, egal wie und egal mit was. Ein schöner inspirierender Beitrag wieder mal von dir!

    Alles Liebe

    Tanja

  • Gesa 11.12.2015 um 14:04 Uhr

    Meine Fresse. Du HAST aber auch Feuer unterm Hintern, Conni ;) Jedes Wort kommt von Herzen, das merkt man beim Lesen.
    So. Jetzt. Weitermachen. 

  • Romana 11.12.2015 um 14:53 Uhr

    Vielen Dank für diesen geilen Post! Ich finde mich auf jeden Fall wieder!  :) 
    Man denkt einfach in zu großen Schritten, das man dann erst recht nicht weiß, wo man anfangen soll … Was ist der erste Schritt?! Womit soll ich beginnen? Fragen über Fragen im Kopf, man entmutigt sich einfach selber. 
    Besito! 

  • Katharina 11.12.2015 um 15:40 Uhr

    Vielen Dank Conni für diesen Artikel. Den habe ich gerade gebraucht ;) Vor ziemlich einem Jahr habe ich gekündigt und angefangen meinen Blog aufzubauen und gleichzeitig als Freelancer zu arbeiten. Trotzdem kommen eben manchmal ungeplante größere Kosten dazu, der finanziellen Puffer wird weniger und die Gedanken, jetzt müsse ich aber schnell schauen dass Geld reinkommt werden mehr. Das wiederum geht zu Lasten des eigentlichen Business. Aber es geht eben alles nicht immer von jetzt auf gleich. Danke für die Erinnerung :)

  • Carolin (Sprachchamäleon) 11.12.2015 um 16:36 Uhr

    Danke für diesen mega inspirierenden Artikel! In der Aussage „Angst haben, der Welt zu zeigen, wie geil sie sind“ habe ich mich irgendwie wiedergefunden. Am Feuer etc. wird es nicht scheitern, aber anderen zu zeigen, wie geil man ist… jaa, gar nicht immer so einfach. Aber man wächst ja mit der Zeit, ich arbeite also dran ;) Auf jeden Fall hilft es schon mal ungemein, dass ich mittlerweile Mails und Kommentare von völlig Fremden bekomme, die meinen Blog gut finden – da hatte ich ehrlich gesagt gar nicht so schnell mit gerechnet.
    Liebe Grüße aus Paris :) Caro

  • Serge 11.12.2015 um 16:41 Uhr

    Top. Auf den Punkt gebracht!

  • Dorothea 11.12.2015 um 17:55 Uhr

    Deine Beiträge sprechen mir immer aus dem Herzen und geben mir dann immer Mut oder den Arschtritt, wenn ich ihn brauche. Mit meinem Blog habe ich angefangen mit einem Hobby, das irgendwie immer mehr wurde. Ich liebe es, nach einem Tag draußen mich dann noch hinzusetzten und alles nieder zu schreiben. Was andere denken, ist mir egal, dann schreibe ich halt das ich mich von Kirchen verfolgt gefühlt habe, was auch so war. Ich freue mich schon auf weitere Inspiration und „Arschtritte“.

  • Vigor Calma 11.12.2015 um 18:55 Uhr

    Wahre Worte. Das Leben selbst ist der Lehrer. Und es kommt ohnehin anders als man denkt. Die entscheidende Frage für mich war: „Wieso muss ich damit frieren?“
    Als Künstler kann ich in Zeiten von Internet von überall meine Werke verkaufen. Und reisender Künstler zu sein, steigert nur den Marktwert. Dass irgendwas „einfach“ geht, das hab ich mir schon lange abgeschminkt, in Zeiten, in denen alle, die ein Handy bedienen können, sich für Künslter halten, und der Konkurrenzdruck gewaltig geworden ist. Ich glaube daran, dass es nur zu gewinnen gibt, und richtig: wenn was nicht klappt, dann die Krone zurecht rücken, und weiter machen. Jeder Schritt lehrt mich den nächsten Schritt – und das Abenteuer beginnt da, wo das Unerwartete geschieht und ich gefordert bin. Ich habe die Herausforderung schon vor vielen Jahren angenommen – und nun ist sie um den Aspekt des Reisens ergänzt worden. Zu lange habe ich kalte Berliner Winter ertragen. Es lebe die Sonne und das pralle Leben! Gruß an alle, die das Leben aufsaugen – was auch immer das für dich persönlich bedeuten mag.
    Herzlichen Gruß aus Thailand, auf dem Weg nach Laos.

  • Nord-Peru Reisen 11.12.2015 um 19:15 Uhr

    Hallo Connie,
    Wie recht Du hast ! Ein Digital Nomade zu sein, bedeutet viel Arbeit, Organisation, Disziplin. Auch dass man weiss, wofür man es tut, warum man sich tagaus tagein abrackert, weil man an sein Projekt glaubt, es aufbaut und irgendwann den Erfolg einholt.
    Ich mag Deine Artikel sehr. Danke für die zusätzliche Motivation. Da geht’s mir gleich wieder viel besser :)
    Liebe Grüsse,
    Martina

  • Franzls On Tour 11.12.2015 um 21:56 Uhr

    Toller Artikel der genau zur richtigen Zeit kommt…  genau heute haben wir nämlich unseren Familienreiseblog gelauncht! Yippieee, das fühlt sich echt gut an!!! Am Feuer unterm Arsch scheitert es definitiv nicht – über den Rest werd ich mir auf jeden Fall Gedanken machen! Danke u LG aus Salzburg!!!

  • Sabine Claudia Dreßler 11.12.2015 um 23:01 Uhr

    Einfach nur klasse, Conni! Ich glaube auch, viele haben heute so sehr verinnerlicht, einfach nur alles vorgesetzt zu bekommen und zu konsumieren, statt selbst Macher zu sein und den A*** zu bewegen, dass das ausbremst. Super geschrieben, danke!

  • Daniel 12.12.2015 um 21:04 Uhr

    Hi Conni,

    Wie kannst du in Berlin von nur 1000€ pro Monat noch vor den Steuern leben?

    Das ergibt für mich keinen Sinn, wenn man sich anschaut wie teuer ein WG-Zimmer ist, die Preise für BVG-Tickets usw. 

    • Jan 14.12.2015 um 01:16 Uhr

      In Berlin kann man locker von 1000 Euro leben, solange man sich nicht in die Schickimickibude einmietet und halt nur selten im Restaurant essen geht und natürlich nicht jedes Wochenende auf die Piste… Deutschland ist eines, wenn nicht sogar das Industrieland, mit den geringsten Lebenshaltungskosten. Und Lebensmittel sind unschlagbar billig… Ist also absolut 0 Problem, wenn man auf den Luxus Essen und feiern gehen größtenteils verzichtet.

      • Daniel 14.12.2015 um 09:59 Uhr

        Hi Jan,

        Wenn man 1000 Euro nach Steuerabzug hat kann man schon in Berlin überleben, da gebe ich dir schon recht. Mit 1000 pro Monat verhungert man sicher nicht, wenn man in einer WG wohnt. Ich habe selbst jahrelang in Berlin gewohnt und weiß daher wie teuer die Mieten auch bei WGs sind.

         So wie Conni es jedoch beschreibt, liest es sich als 1000 bevor Steuerabzug. Bei den Steuern geht einiges an Geld verloren, wenn ich daran denke dass ein durchschnittliches WG Zimmer in Berlin 400 pro Monat kostet, die BVG Monatskarte ca 100, und man für gesunde Ernährung ca 80 Euro pro Woche braucht, da wird es sehr knapp wenn man von den 1000 auch noch dem Staat steuern zahlen darf.

        • Daniel 15.12.2015 um 03:07 Uhr

          Conni meint damit nicht 1000€ Umsatz durch ihr Gewerbe, sondern mit effektiv 1000€ im Monat alles zahlen zu können.

          Und man kann sich auch mit weniger als 80€ pro Woche gesund ernähren, sogar mit viel viel weniger.

          Legt den Schicki-Micki Lifestyle mal zur Seite bzw setzt Prioritäten, alles haben kann man nicht, außer man hat das nötige Kleingeld dazu.

          Man muss ja nicht jeden Tag Alnatura Trockenobst kaufen und teure Frosta Fertiggerichte, dann kommt man auch mit deutlich weniger Geld pro Woche aus und ernährt sich keinesfalls schlechter dadurch.

          Es muss nur der Wille vorhanden sein.

          Wenn ihr ein Problem habt, freut euch darauf aufmerksam geworden zu sein und freut euch die Chance zu haben es kreativ zu beseitigen.

          Es gibt für jedes ‚Aber‘ eine Lösung, und auf jede Lösung kommt man selbst, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. 

          Wenn einem jemand im Weg ist, dann nur man selbst ;-)

          • Daniel 15.12.2015 um 11:46 Uhr

            Wie gesagt, 1000 Euro Netto reichen auf alle Fälle, aber aufgrund der ungünstigen Formulierung im Artikel liest es sich als wären 1000 Euro Brutto gemeint, was naiven Lesern durchaus falsche Hoffnungen machen kann.

          • axel 27.04.2016 um 14:16 Uhr

            Solche popligen Probleme hat sie ja nicht, mit ihren 10k € pro Monat :D

  • Anne 13.12.2015 um 13:58 Uhr

    Hallo!

    Ich bin zwar kein digitaler Nomade und weiß auch nicht, ob ich es unbedingt werden würde wollen, aber den Punkt mit dem „zu schnell reisen“ und sich doch lieber ein halbes Jahr komplett ne Auszeit nehmen fand ich ziemlich gut.

    Danke für diesen sehr realistischen Post, in dem du zeigst, dass auch so ein digitales Nomadenleben Arbeit bedeutet!
    Liebe Grüße, Anne

  • Isa 13.12.2015 um 21:03 Uhr

    Moin Conni, 
    ein toller Artikel, den ich mir doch sehr zu Herzen nehme. 
    Ich muss gestehen, dass ich zum ersten Mal hier bin, aber du hast mich sofort gepackt und inspiriert! Dieses Feuer, was du beschreibst bemerkt man bei dir ohne Zweifel und bin begeistert und motiviert, meins noch weiter anzufeuern ;) Einfach wunderbar.
    Die liebe Pana hat immer von dir und deinem Blog erzählt, ich bin froh, dass ich ihrem Tipp gefolgt und endlich hier gelandet bin! 
    Danke für deine Inspiration!
    Liebste Grüße an dich aus dem kalten Norddeutschland :) 

  • Jan 14.12.2015 um 11:50 Uhr

    Hi,
    das hört sich alles ziemlich interessant an. Bin gerade auch dabei meinen Blog zu erstellen, wo es erstmal hauptsächlich um Insider-Backpacker-Tipps für Australien geht. Aber mal eine kurze Frage: Hast du deinen Blog selbst in HTML, CSS usw. geschrieben oder WordPress oder etwas ähnliches verwendet?

  • Diana 14.12.2015 um 16:21 Uhr

    Conni,

    grandioser Artikel!! Hab Dank für dein Feuer. Ich kenne dich nun seit 5 Monaten. Hatte vorher keine Ahnung von dir und deiner Szene und Lebensart.

    Wir sind als Familie von uns aus vor 8 Monaten nach vielen Vorbereitungen gestartet. Alles verkauft und los- arbeiten und leben unterwegs war und ist unser Ziel. Ohne zu Wissen das es eine ganze Community da drausen gibt. Für Freunde und Familie wollte ich ursprünglich einen Blog basteln – doch schon bald stiess ich als Normalo- ohne Erfahrung mit dem Bloggen komplett an meine Grenzen. Denn ich wolle auch einen geilen Blog. Meine Freunde aus dem Media Bereich fanden ich stellte zuviele Fragen und sendeten mir deinen Online Kurs Link! Hammer- alle meine Fragen, alles worüber ich keinen blassen Schimmer hatte, hast du mit Sebastian mir beigebracht. Jetzt nach 5 Monaten erfreuen wir uns voerest einer kleiner Leserschaft.
    Und ja, diese zündende Idee im Online Business ist gerade meine Hürde. Echt krass! Als Kind des Ostens- ist mir kreatives Denken echt abtrainert worden. Jetzt gehts ans Eingemachte. Ich will es schaffen. Mit Kind und Kegel reisen wir halt anders…aber ich glaube dran..und du gibst mir regelmässig den Tritt…
    Schön das es dich gibt! Danke. http://www.aerohtavelkitchen.de „Die Kunst als Familie on the Road zu leben“

  • Jens 14.12.2015 um 19:03 Uhr

    Hey Conni!

    Wieder einmal herzlichen Dank für diesen tollen Artikel und die offenen Worte. 

    Leider wird von außen zu oft nur der Erfolg oder das Ergebnis gesehen und nicht der lange und manchmal steinige Weg dorthin. Gerade im Online-Business sieht es oft sehr einfach aus, potentiell Erfolg zu haben, gerade weil jeder schnell und einfach sein eigenes Business starten kann. Dass damit lediglich der erste Schritt getan ist und viel harte Arbeit folgt, wird leider meist übersehen.

    Ausserdem leben wir leider nicht in einer Gesellschaft, in der das Scheitern positiv gesehen wird und so ziehen sich sicherlich viele nach einem „gescheiterten“ Anlauf wieder zurück, anstatt aus ihren Fehlern zu lernen und einen weiteren Versuch zu wagen. 

    Liebe Grüße und gute Besserung!

    Jens

  • Konstantin 15.12.2015 um 15:46 Uhr

    Ich war schon über eineinhalb Jahren nicht mehr auf deinen Blog und bin durch Zufall auf diesen durch ein Youtube Video von dir, von der DNX, wieder gestoßen.

    Ich hatte mal einen Blog, habe diesen aber vor einem Monat geschlossen. In vielen Punkten kann ich dir recht geben. Viele fangen einfach mit einem Blog an und lösen kein wirkliches Problem, sondern schreiben einfach vor sich hin und setzten dann ein paar Links zu amazon in der Hoffnung das jemand draufklickt und etwas kauft – aber so läuft das nicht bzw. nicht mehr. Auch das mit den Lebenshaltungskosten kann ich so unterschreiben. Wenn man annimmt, dass man es schafft nach einem Jahr in etwa 1.000 Euro Netto zu erwirtschaten mit seinem Onlinebusiness und sagen wir mal 2.000 Euro Netto ausgibt, kann man davon nicht leben. Hier sollte man einfach Versuchen seine Lebenshaltungskosten drastisch zu reduzieren. Ich gebe im moment ca. 600 Euro im Monat aus (ohne Reisen) und dadurch kann ich es viel früher schaffen, von meinem Onlinebusiness zu leben. Der wichtigste Punkt für mich ist aber das Durchhaltevermögen. Jetzt, nach etwa 8 Monaten sehe ist wirkliche Steigerungen in meinen Einnahmen. Es dauert halt bis google die Seite gut ranken lässt und bis man gewisse Skills gesammelt hat, wie z.B. SEO, gut zu Schreiben, etc. P.S. ich finde es wirklich klasse und auch tapfer von Dir, deine Einnahmen so öffentlich preis zu geben.

    Gruß Konstantin

  • Johanna 16.12.2015 um 20:02 Uhr

    Hi Conni, 
    ich finde es gar nicht so seifenblasig, was du erzählst und wenn jemand nicht bereit ist, Etwas dafür zu tun, dass das Unrealistische realistisch wird, ist das ja seine / ihre Entscheidung. 
    Ich glaube, dass man immer Zeit, Arbeit, Leidenschaft und Durchhaltevermögen braucht, wenn man was Großartiges auf die Beine stellen will – egal, ob das ein Business ist, ein neuer Rekord in einer Sportart oder eine langjährige (glückliche) Beziehung. Deshalb schließe ich daraus, dass jemand der gerne als digitaler Nomade erfolgreich sein möchte und das aus den von dir genannten Gründen nicht schafft, auch in anderen Lebensbereichen nur bis zu einem gewissen Punkt Erfolg hat. Denn wie man an Etwas herangeht, ist ja eine grundlegende Einstellung und die zeigt sich dann auf jeder Ebene. 
    Ich bin dir jedenfalls dankbar für all das Offenlegen und die authentischen Einblicke in deine Arbeit, ich fühle mich inspiriert und oft an der richtigen Stelle in den Hintern getreten ;) 
    Alles Liebe 
    Johanna 

  • Ann 16.12.2015 um 21:44 Uhr

    Ich find es klasse das du so ehrliche Worte findest.
    Ich habe mich auch gefragt warum es bei mir nicht klappt,aber es ist so wie du schreibst : Ich kann keine Lösungen anbieten.Ich drück die Daumen das es bei dir weiterhin so gut läuft das sich die drei Jahre harte Arbeit weiterhin so gut für dich auszahlen.

  • Lina 18.12.2015 um 10:47 Uhr

    hallo liebe Conni,
    ich bin eine große Bewunderin deines Lebensstils und habe dein E-Book begeistert gelesen. In all den Punkten, die du in diesem Beitrag aufgeführt hast, kann ich dir nur zustimmen. Es ist vollkommen plausibel, dass man seinen Lebensstil nicht von heute auf morgen völlig umkrempeln kann, wenn man nicht wagemutig ist und es nicht aus ganzem Herzen heraus will…liebe Grüße aus Rodeneck 

  • Laura R. 06.01.2016 um 16:32 Uhr

    Hallo Conni,

    wie fange Ich an, ich bin ganz zufällig auf deinen Blog gestoßen.
    Ich bin ehrlich und habe mir noch nicht alles von deinem Blog angeschaut, aber das was ich bisher gesehen habe, hat mir gestern als ich total gelangweilt im Büro auf Arbeit, den Tag verbessert und ich war sofort mehr Motiviert etwas zu verändern.
    Wie ich einem Beitrag von dir gelesen habe, hast du auch mal im Büro gearbeitet und es hat dich total abgenervt..und so geht es mir momentan auch. Auf meiner Arbeit sitze ich 40 Stunden die Woche auf meinem Arsch und langweile mich, es fuckt mich ab, mich mit einer Arbeit zu beschäftigen, die mir so garkeinen Spaß macht. Kurz zu mir, ich bin 23 Jahre alt, habe im Jahr 2014 meine Ausbldung beendet,seit August 2015 arbeite ich im Büro, was ich während meiner Ausbildung nicht gemacht habe. Jedenfalls ist es nicht mein Traumberuf, ich liebe es zu Reisen, bin Mega scharf darauf, die Welt zu bereisen, neue Leute kennenzulernen. Einfach wie du auch schon gesagt hast, das Leben zu leben, dass jeder einzelne vielleicht nur wünscht und nicht umsetzen kann. Ich bin der festen überzeugung, dass ich 2016 etwas für mich verändern will. Bin gerade an dem Punkt angekommen, dass ich mich selbst finden möchte, und es ist an der Zeit Motiviert und Mega Happy durchs Leben zu gehen. Ich bin echt sehr beeindruckt, dass du alles hinter dir gelassen hast, ins kalte Wasser gesprungen und bist einfach aus deinem früheren Alttag herraus gekommen und lebst jetzt dein Leben wie du es haben möchtest. Kann es eigentlich garnicht in Worte fassen wie Motiviert ich war, nachdem ich mich durch deinen Blog geklickt habe. Deine Worte haben mich überwältigt.
    Liebe Grüße Laura

  • Feli 07.01.2016 um 09:46 Uhr

    Hey Conni,
    das ist ein super Beitrag zu einem so unglaublich wichtigen Thema! Manche denken wohl wirklich, es wäre einfach ein Mix aus Reisen und Nichtstun, den wir da vollbringen… Wir sind seit 2 Monaten (Teilzeit-) Digitale Nomaden und arbeiten gerade erstmal hauptsächlich als Freelancer und „nebenbei“ an unseren eigenen Projekten, um ganz bald voll durchzustarten. Es macht so viel Spaß, zu sehen und zu lesen, wie erfolgreich und happy und zufrieden du bist – und uns geht es jetzt auch schon so, jeder Tag ist einfach genial, obwohl wir noch im kalten Deutschland hocken. :D
    Danke für deine Inspiration! <3 

  • Rebecca 18.01.2016 um 10:19 Uhr

    Danke für deinen Artikel, ich finde es immer sehr schön deine Worte zu lesen, weil sie so gut auf den Punkt gebrach sind.
    Auch dieser Artikel hat mir wieder geholfen, ein paar Schwachstellen aufzudecken und praktischer weise hat er mir auch gleich ein paar Tips mit auf den Weg gegeben, wie ich an diesen Stellen arbeiten kann. Danke :) 

  • Christoph Heuermann 20.01.2016 um 03:43 Uhr

    Da hast Du total Recht, liebe Conny. Die Mentalität ist das Wichtigste. Alle anderen sind gleich zum Scheitern verurteilt.

    Ich konnte 4 Monate nach Launch meines Business gut davon leben. Aber dafür ist tatsächlich viel Zeit an einem produktiven Ort, extensive Lektüre, viel Beschäftigung mit Online-Marketing und eine gehörige Prise Widerstandskraft nötig. 

    Naja, ich hoffe, ich erreiche jetzt Deine 4-Stunden-Woche möglichst schnell. Mal schauen, ob ich es in unter einem Jahr noch schaffe ;)

  • Jules 26.01.2016 um 10:35 Uhr

    Liebe Conni!
    Toller Artikel. Kann ich mir vorstellen, dass es kein Honigschlecken ist, sich das aufzubauen, alle die das denken, leben wohl in einer Traumwelt. Für mich geht nächstes Monat meine erste Reise allein mit dem Rucksack durch Südostasien los. Mein Ziel ist es zwar nicht digitaler Nomade zu werden (zumindest noch nicht) aber ich werde jedenfalls auf meinem Blog darüber berichten.
    GlG Jules http://www.mabelicious.com

  • Moritz 07.02.2016 um 16:18 Uhr

    Hey! Mal wieder ein sehr guter Post.

    Ich glaube die beiden Punkte „einfach mal machen und die Sicherheit hinter sich lassen / die Komfortzone zu verlassen“ und „der Mit sich selbst zu vermarkten“ sind in der Tat die größten beiden Probleme die es in diesem Kontext gibt. Wir deutschen sind halt auf Sicherheit getrimmt und das erst einmal los zubewegen ist nicht so einfach.

    Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass Eigenmarketing mein geößted Problem ist. Ich glaube es spielt die Angst vor negativer Kritik eine sehr große Rolle. Die Angst, dass das was man sich erdacht hat, doch nicht so genial ist wie man dachte. Außerdem ist es für mich sehr schwer anderen etwas über ein Thema zu vermitteln, befinden ich nicht 100%tig davon überzeugt bin perfekt darin zu sein. Aber das ist beides Bullshit. Kritik ist super, man wächst daran. Der Glaube nicht perfekt genug in einer Thematik zündeln ist auch bullshit. Es reicht wenn man mehr als der Durchschnitt beitragen kann und den Leuten somit einen Mehrwert liefern kann. 

    I h habe bisher wenige Leute kennen gelernt die perfekt sind in dem was sie tun. Aber sie bieten halt einen Mehrwert und verkaufen sich richtig.

    In diesem Sinne. Danke nochmal für den Reminder und bis bald!

    Gruß
    Moritz

  • Lidia: der Name hinter Lebensinterior 25.02.2016 um 17:37 Uhr

    Hi Conni,
    ich finde Deine Seite jetzt schon super, obwohl ich nur den ersten Teil gelesen habe. Und ganz wichtig: ICH gehöre zu den Menschen, in denen DU etwas geweckt hast, was wahrscheinlich schon immer da war. ;-) Und noch was ist auch wichtig: In meinem Mann hast Du es auch geweckt. Hihi…
    Ich denke, ich werde mich das eine oder andere Mal nochmal bemerkbar machen. Aber jetzt werde ich mir erstmal weiter Deinen Blog zu Gemüte führen.

    Mach weiter so!

    Ganz liebe Grüße,
    Lidia

  • Billa 18.04.2016 um 15:46 Uhr

    Liebe Conni,
    Herzlichen Dank für deinen wunderbaren Blog!!! Er ist sehr inspirierend, hilfreich und ermutigend. So sehr ich die Weite der Welt liebe und sie immer wieder bereise, stehe ich mir doch selber aus einem simplen Grund auf der Bremse, meine Träume vom (digitalen) Nomadentum voll auszuleben. Und es interessiert mich brennend, was du als bekennende digitale Nomadin darüber denkst. Es geht um den Klimawandel und das Fliegen, kurz zusammengefasst zB: in diesem Text von Benedikt Loderer: http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/du-sollst-nicht-fliegen/story/2703452
    ….

    Mehr fliegen als unbedingt nötig sei die schlimmste Nachhaltigkeitssünde überhaupt. Wie gehst du mit diesem Widerspruch zu Spiritualität, Nachhaltigkeit etc. um?
    Vielen Dank für deine Antwort, Billa

  • Alexandra 21.04.2016 um 10:58 Uhr

    „Fang an anderen Leuten und deinen Freunden von deinem Traum zu erzählen um ihn realer zu machen. Wenn er nur in deinem eigenen Kopf existiert, hältst du die Distanz zwischen Theorie und Praxis am Leben.“ Ja, ich finde auch, dass mir das hilft, meine Zukunftsvision realer zu machen. :)

  • Michael Noetzelmann 13.05.2016 um 17:27 Uhr

    Hey Conni, cooler Artikel. Zwar habe ich nicht vor, Digitaler Nomade zu werden. Das ist mir mit ende dreißig und zwei Kinder einfach zu „schräg“. Aber ich nehmen trotzdem sehr viel mit aus diesem Artikel. Denn was ich schon möchte, ist ein Business, dass ich von überall auf der Welt aus betreiben kann. Vielen Dank für die vielen Ansätze. micha

  • Verena 31.08.2016 um 13:48 Uhr

    Toller Artikel!
    Ich seh es genauso, aus Fehlern kann man lernen und sich (und sein Produkt) ständig verbessern!