Reisen und Freiheit: 5 Alternativen zum Digitalen Nomadenleben

alternativen digitale nomaden

Gibt es wirklich Alternativen zum digitalen Nomadenleben?

Als ich mir den Titel für diesen Post überlegt habe, hatte ich noch keine große Ahnung wo dieser Blogpost hinführen würde.

Naja, eine kleine vielleicht, ungefähr 5 Stichpunkte lang.

Aber da war es schon zu spät.

Denn meine kleine Facebookumfrage zum Blogpostthema für diese Woche hatte ein sehr klares Ergebnis hervorgebracht:

Von drei möglichen Beiträgen wurde dieses hier mit einer ganz krassen Mehrheit ausgewählt.

 

Das Ding ist:

Für mich ist der ortsunabhängige, selbstbestimmte Lifestyle, die optimale Ausrichtung meines Lebens.

Ich verstehe, dass das digitale Nomadenleben kein Lifestyle für jeden ist:

  • Viele haben kein Bock darauf sich selbständig zu machen oder als Freiberufler zu arbeiten.
  • Die meisten haben Angst vor der Unsicherheit und potenziellen Risiken.
  • Manch andere sind einfach so zufrieden mit ihrem ortsABhängigen Leben, wie es ist.
  • Viele Leser, die mir schreiben, trauen es sich nicht zu und haben keine Ahnung, wo sie anfangen sollen. Es erscheint einfach viel zu unrealisitisch und unmöglich und sie haken es somit als kleinen irrsinnigen Traum ab, der nicht weiter in Erwägung gezogen wird oder eventuell als lächerliche Idee abgestempelt wird. Der ein oder andere wird darufhin bitter und hinterlässt mir gemeine und kritische Kommentare ;)

Alles völlig legitim und irgendwie auch verständlich. Ich möchte nur diejenigen erreichen, die offen dafür sind.

Außerdem bin ich ja keine Missionarin oder will alle Menschen da draußen zur Religion der digitalen Nomaden bekehren. Nö, ey, das wäre mir viel zu anstrengend.

Die Frage, die ich mir aber wirklich stelle:

Wie kommt es nun also, das so viele an den möglichen Alternativen zum digitalen Nomadenleben interessiert sind?

Ich kann nur Vermutungen anstellen.

Und die behalte ich nun mal eben für mich. Wenn du diesen Post hier liest, kannst du mir deinen Grund für dein Interesse an diesem Beitrag sehr gern in die Kommentare schreiben.

 

Äääh, digitaler Nomade?

Aber lass uns nochmal kurz zurück rudern.

Was ist ein digitaler Nomade nochmal genau?

Manchmal bin ich mir nicht ganz sicher, dass alle meiner Leser das so genau wissen.

Ein digitaler Nomade…

  • nutzt digitale Technologien und das Internet um Geld zu verdienen
  • kann von weltweit überall arbeiten, wo es WIFI gibt
  • hat kein fixes Büro, sondern kann sein Office in einen Rucksack/Messenger Bag etc stecken
  • ist meist selbständig oder freiberuflich, in Ausnahmen auch ortsunabhängig angestellt
  • ist Lifestyle Designer und gestaltet sich sein Leben so, wie es ihn glücklich macht

Ein digitaler Nomade ist nicht zwingend ein Reiseblogger. Die meisten digitalen Nomden sind KEINE Blogger. Aber viele Reiseblogger sind digitale Nomaden.

Auch ein Missverständniss:

Alle digitale Nomaden reisen die ganze Zeit.

Du kannst auch ein digitaler Nomade in deiner eigenen Stadt, in deinem eigenen Land sein. Es geht um die Einstellung, den Lifestyle, die Freiheit. Was du aus Letzerem machst ist komplett dir überlassen.

Mit Sach und Pack im Rucksack um die Welt reisen ist nur ein Aspekt, ein Vorteil von viiiielen als digitaler Nomade.

Im Grunde geht es nur darum sein eigenes Leben genau so zu gestalten, wie man es jeden Tag möchte.

 

Und da soll es Alternativen zu geben?

Was meine ich nun mit Alternativen zum digitalen Nomadenleben? Kann es sowas überhaupt geben?

Eine Google-Suche nach Alternativen zum digitalen Nomadenleben hat jedenfalls nichts ergeben.

Klar ist: Die Freiheit, die dieser Lifestyle ermöglicht ist unvergleichlich.

Sag mir einen Job, eine Karriere, ein Lebensstil, der mehr bietet. Na?

Im Grunde ist die Freiheit des digitalen Nomadenlebens unantastbar.

 

Alternativen zum digitalen Nomadenleben

Aber wie kannst du trotzdem viel von dieser Welt sehen, mehr Freiheit als in deinem 9-5 haben und selbstbestimmt sein?

Wie kannst du Reisen zu einem essentiellen Teil deines Lebens machen?

Wie kannst du quasi ein analoger Nomade sein?

Hier meine Vorschläge:

 

1. Nimm dir eine längere Auszeit oder Sabbatical

Hau ab – sechs oder zwölf Monate oder länger einfach raus in die absolute Freiheit.

Keine Verantwortung, keine Arbeit.

Solange reisen bis dir die Kohle ausgeht. Jeden Tag machen worauf du Bock hast. Leben und noch mehr Leben. Aber eben auf Zeit. Du weißt, irgendwann geht es zurück. Dein “altes” Leben ist nur auf Pause.

Viele nehmen sich längere Auszeiten nach dem Abi oder der Uni.

Für manche heißt dass, das sie ihren Job kündigen müssen.

Immer mehr haben die Möglichkeit ein Sabbatical einzulegen und können danach wieder in ihren Job zurückkehren.

Eine Weltreise hat mittlerweile so gut wie keinen negativen Touch in deinem Lebenslauf mehr, außer vielleicht bei megakrass konventionellen Unternehmern. Wenn dich ein potenzieller Arbeitgeber blöd ansieht oder doofe Fragen dazu stellt, dann würde ich mir ganz schwer überlegen, ob du da wirklich arbeiten möchtest.

Das Risiko bei einer längeren Auszeit auf Reisen:

Du leckst Blut. Du erfährst was Freiheit wirklich ist. Viele, die nach längeren Reisen zurück nach Deutschland kehren, finden es schwer sich wieder an ihr Leben davor anzupassen. Aus dieser Motivation sind schon so einige digitale Nomaden entstanden.

Für wen ist das richtig?

  • Du willst absolute Freiheit für eine bestimmte Zeit und all die Orte und Länder sehen, die auf deiner Traumliste stehen.
  • Du willst dein Leben zuhause nicht aufgeben.
  • Du brauchst mal eine Auszeit um dich neu zu orientieren, hast aber nichts dagegen deine “Karriere” weiter zu führen.
  • Du kannst dir genügend Geld für eine längere Auszeit ansparen.

Hier findest du mehr Infos:

2. Such dir einen Job, mit dem du reisen und an anderen Orten leben kannst

Du würdest gern einen Job mit Reisen verbinden? Und du hast kein Problem damit Arbeitnehmer zu sein?

Die Liste ist hierfür mittlerweile schier endlos, hier ein Auszug mit weiterführenden Links als Einstieg. Wenn dich etwas mehr interessiert, hau dich tief in Google rein und such dir alles zusammen, was du zum Thema finden kannst.

Ich kann dir auch empfehlen, Leute zu finden, die Erfahrungen in dem Bereich habe, der dich interessiert. Kontaktier sie und stellen ihnen deine Fragen!

 

Tauchlehrer

 

Surflehrer

 

Yogalehrer

 

Flugbegleiter

 

Reiseleiter

 

Hotelgewerbe

 

Animateur

 

Deutschlehrer

 

Kreuzfahrtschiff

 

Entwicklungshelfer

 

Viele dieser Jobs sind nicht sehr permanent oder langfristig, da sie oft von Hoch- und Nebensaison abhängig sind.

Weniger nomadisch, aber immerhin:

Vielleicht kannst du dich auch mit deinem jetzigen Job ins Ausland versetzen lassen?

Oder aber du “wanderst” aus und suchst dir einen Job in einem Land deiner Wahl?

3. Werde analoger Nomade und verlängere deine Reisen

Wenn du es mit digital nicht so hast, und du dich auch nicht gern für einen längeren Zeitraum zum arbeiten verpflichten oder extra eine Ausbilung machen möchtest, hast du noch einige andere Möglichkeiten.

Viele Traveler tauschen ihre Arbeitskraft gegen Unterkunft und Essen oder Koje ein.

Andere nutzen die Möglichkeit der unterschiedlichen Möglichkeiten für Working Holiday Visa und verdienen sich ihren Lebensunterhalt damit vorübergehend.

Work Exchange

 

Freiwilligenarbeit

Viele Organisationen verlangen eine Menge Geld für Freiwilligenarbeit im Ausland. Hier findest du heraus warum. 

Oft kannst du aber auch lokale und regionale Projekte unterwegs finden. Viele kleine Einrichtungen nehmen regelmäßig Freiwillige im Austausch für Unterkunft und Essen. Diese wirst du aber meist nicht im Internet finden, sondern vor Ort.

 

Working Holiday Visa weltweit

 

Auf Segelbooten arbeiten

4. Arbeiten und Sparen —> Reisen —> Arbeiten und Sparen —> Reisen

Das habe ich sehr viel gemacht bevor ich Tauchlehrerin wurde und dann digitale Nomadin: Mir den Arsch abgearbeitet während dem Studium oder danach um mir von dem Angesparten meine Reisen zu finanzieren. Immer und immer wieder aufs Neue.

Meine Priorität war immer Reisen, also habe ich mein Leben lang seit ich ein Teenager bin immer alles daran gesetzt Geld dafür zu haben

Ich kenne so einige Leute, die das jahrelang so betreiben. Ein paar Monate oder ein Jahr arbeiten und dann ziehen sie wieder los.

5. Remote Worker / Webworker / Telecommuting

Zwar quasi ein digitaler Nomade, aber nicht ganz so frei wie diejenigen, die selbständig oder freiberuflich sind.

Viele Arbeitgeber werden immer flexibler mit ihren Arbeitsstrukturen. Viele Jobs, die Arbeitnehmer ausüben kannst du theoretisch auch von überall ausüben, besonders wenn du kaum oder keinen Kundenkontakt hast und deine Arbeit ausschließlich am Computer statt findet.

In vielen Bereichen ist Arbeit kein Ort mehr, und viele Unternehmen ziehen da nach, gewähren ihren Leuten Home Office-Tage und in immer mehr Fällen auch das Arbeiten von überall.

Man nennt das ganze Remote Work Agreement.

Hier ein Guide, wie du das in deinem Job auf die Beine stellen kannst.

Der große Nachteil der Alternativen

Einen nachhaltigen, hochwertigen, komplett unabhängigen Lifestyle inklusive endloser Freiheit mit einem regelmäßigen guten Einkommen wirst du mit den Alternativen zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht erreichen.

Ich persönlich hatte die Schnauze voll nie richtig Geld zu haben. Nicht jeden Tag selbst bestimmen zu können.

Klar ist es geil als Tauchlehrerin an den schönsten Orten, der Welt zu arbeiten – ich habe es auch einige Zeit sehr genossen.

Aber trotzdem war ich angestellt, habe für den Traum eines anderen gearbeitet jeden Tag, war von der Urlaubssaison abhängig, musste mich unterordnen, hatte nicht die volle Freiheit jeden Tag tun und lassen zu können was ich will.

Und ich musste mir Wecker stellen, eine Sache die einfach gar nicht geht.

Außerdem: Nur Reisen und Sightseeing und mit anderen Leuten abhängen war mir irgendwann auch nicht mehr genug.

Daher ist für mich das digitale Nomadenleben die perfekte Lösung.

Was willst du wirklich vom Leben?

Am Ende des Tages kommt es auf dich drauf an:

Welchen Lifestyle willst du? Was bist du bereit dafür aufzugeben? Was willst du wirklich vom Leben?

Leider gibt es keine Weichspüloption für das digitale Nomadenleben. Ein geiles , selbstbestimmtes und freies Leben steht nicht mit dem Fingerschnippsen mal eben vor deiner Haustüre.

Es benötigt viel Vorbereitung und Arbeit und Überzeugung.

 

Kennst du diese Glaubenssätze?

Wenn du gern ortsunabhängig sein würdest, aber dich folgende einschränkenden Glaubenssätze davon abhalten, habe ich gute Nachrichten: Mein bald erscheinendes E-Book wird sie dir nehmen.

Sind dir die folgenden Sätze bekannt?

  • Man muss einen Hintergrund in Webdesign, Medien oder PR, Online Marketing oder dergleichen haben um digitaler Nomade sein zu können
  • Man muss viel Geld verdienen um digitaler Nomade zu werden und ich schaffe es nicht, so viel anzusparen.
  • Es gibt eine Altersgrenze für digitale Nomaden. Ich bin zu alt dafür.
  • Das digitale Nomadenleben ist nichts, was man für immer machen kann.
  • Das digitale Nomadenleben ist einsam.
  • Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll mich ortsunabhängig zu machen.
  • Das digitale Nomadenleben ist nichts für Leute mit Kindern oder Familie.
  • Mein derzeitiger Job eignet sich nicht für ein digitales Nomadenleben und ich habe keine anderen Fähigkeiten dafür.
  • Als digitaler Nomade muss man immer reisen.
  • Alle digitale Nomaden sind (Reise-)Blogger.

Ich kann dir jetzt schon sagen, dass all diese Einstellungen und Glaubenssätze völlig unnötig sind. Mehr dazu in meinem E-Book. Melde dich hier an, wenn du erfahren willst, wenn es im September erscheint. Ich bin in den letzten Zügen des Schreibens…

 

Aber hey, auch wenn du einfach nur kein Bock hast auf die große Freiheit, die dir ortsunabhängiges leben und arbeiten ermöglicht, ich hoffe einfach nur, dass du dein Ding machst – egal wie das aussehen mag.

Und ich hoffe es ist wenigstens eine Option in meinen Alternativen für dich dabei. Eine, die du so geil findest, dass du sie direkt umsetzen willst. 

Nimm dich selbst wichtig und ernst genug um DEIN Leben zu leben.

 

Kennst du noch mehr Alternativen für das digitale Nomadenleben? Hast du Erfahrung mit den vorgestellten Alternativen?

 

Feature Foto: Creative Commons von anieto2k auf Flickr 

 

P.S.: Lust überall zu leben und zu arbeiten? Dann hol' dir mein E-Book "Digital, unabhängig, frei: Die Kunst überall zu leben und zu arbeiten"!

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 34 Gedanken

  • Sarah Lorenz 13.08.2014 um 14:51 Uhr

    „Nimm dich selbst wichtig und ernst genug um DEIN Leben zu leben.“
    Super gesagt, Conni! Ganz toller Artikel mit so vielen hilfreichen Links, wow! Ich bin dann mal die nächsten Stunden beschäftigt ;-)

    • Conni Biesalski 13.08.2014 um 14:57 Uhr

      Danke dir, liebe Sarah, das freut mich!

      Dann mal viel Spaß beim lesen, recherchieren und planen :)

  • Janina Fabia 13.08.2014 um 15:21 Uhr

    Oh man Conni, jedes mal, wenn ich einen Artikel von dir lese, bin ich danach so inspiriert!
    Deine Einstellung zum Leben und Freiheit ist einfach so mitreißend, und seit ich mich, angeregt von dir, mehr mit dem Thema beschäftige, wird mir mehr und mehr klar, dass es nicht nur den einen konventionellen (Karriere-)Weg im Leben gibt, sondern tausende, ich kann meine Zukunft individuell gestalten und somit auch ein selbstbestimmtes Leben führen.
    Ein fettes DANKE dafür, du hast meine Perspektive verändert und tust das bestimmt auch bei vielen anderen. Tolle Arbeit!

  • Mandy 13.08.2014 um 15:24 Uhr

    Toller Artikel und vor allem sehr inspirierend!

    Mein größtes Hindernis bin ich selbst. Das weiß ich ganz genau und dann unterteilt es sich in ganz viele kleine Felder: Faulheit, die sich aus dem Alltagsstress bei mir ergibt, hindern mich sehr gerne daran meine Träume und Ziele umzusetzen. Darum habe ich, nachdem ich meinen aktuellen Job nun gekündigt habe, eine einmonatige Auszeit verordnet, um einfach mal klar denken zu können. Um klar sehen zu können, wo es eigentlich hingehen soll und was ich will. Und welches die Werkzeuge sind, die dort hinführen.
    Ich bewundere das digitale Nomadenleben, lese viel dazu und verfolge deine Aktivitäten. Ich freue mich schon sehr auf den neues Buch. Ob das mein optimaler Lifestyle ist, weiß ich noch nicht. Aber vor allem wünsche ich mir, dass ich mir aneignen kann, selbstbestimmter zu handeln.
    Viele Grüße
    Mandy

  • Iris 13.08.2014 um 15:48 Uhr

    Hey Conni, genau mein Thema – vielen Dank für den tollen Artikel :)

    Im Moment stehe ich an dem Punkt, mich von den von dir angeführten Glaubensätzen zu verabschieden. Vor allem die Idee oder eher Befürchtung, den falschen Beruf als Grundlage für selbstbestimmtes Arbeiten gelernt zu haben oder aufgrund der Abhängigkeit von medizinischer Versorgung (ich bin Diabetikerin) einen Neuanfang woanders oder auf andere Weise zu starten, bremst mich noch. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich herausfinden werde, wo ich wirklich hin will.

  • Robert 13.08.2014 um 15:55 Uhr

    Einer der Besten Artikel von Dir! Vorallem die Vorurteile das digitale Nomaden auch Reiseblogger sein müssen ist komplett falsch, aber in den Köpfen.
    Digitaler Nomade kannst du auch sein wenn du in deiner Stadt jeden Tag ein anderes Café mit WLAN mit deiner Anwesenheit beglückst.
    Danke und Liebe Grüße
    Robert

  • Lothar 13.08.2014 um 19:00 Uhr

    Da möchte ich zur Inspiration mal eine etwas ungeliebte These loswerden.
    Die Qualität der über die Welt, in Niedriglohnländer, verteilten Backoffices, wird deutlich zunehmen.
    Das Geschäftsmodel von einigen, nicht aller digitaler Nomaden, wird in zehn Jahren nicht mehr aufgehen.

    Auch unter diesem Gesichtspunkt sollte man die Frage des Blog post auf seine individuelle Situation anwenden.

  • Carina 13.08.2014 um 19:31 Uhr

    Sehr cooler Artikel!
    Und meine Vermutung (ich darf die ja ruhig rausposaunen): Ich vermute viele haben allein deshalb dafür gestimmt um mal zu sehen, wie Du aus dem Thema rauskommst, als überzeugte DN :-D
    Sehr gut gerettet! ;-)
    Liebe Grüße und vielen Dank für die Verlinkung!
    Carina

  • Annika 13.08.2014 um 20:18 Uhr

    Liebe Conni,
    vielen Dank für die sehr gute Recherche, die vielen Links und den tollen Artikel. Ich habe für mich entschieden kein digitaler Nomade sein zu wollen, weil ich mich an meinem Örtchen hier verdammt wohl fühle. Aber mehr Reisen und mehr Freiheit – yeah, natürlich möchte ich das! Ich orientiere mich aktuell an Nummer 4 und arbeite vor allem um zu reisen. Aber das soll sich ändern: Ich finde es soo wichtig, dass die Arbeit (egal ob ortsabhängig oder nicht) Spaß macht und zu mir passt. Arbeit, Leben, Lifestyle, Reisen: solang ich überall glücklich bin und ich selbst sein kann, ist es doch eigentlich egal ob digital, analog, nomadisch oder nicht oder?
    LG
    Annika

  • Ivana 13.08.2014 um 20:51 Uhr

    Klasse Artikel und wer weiß schon, welche technischen Möglichkeiten wir in 10 Jahren haben werden. Als in Star Trek – Next Generation alle mit ihren Tablets rumgelaufen sind oder vor riesigen Monitoren Live- Schaltungen mit Bild und Ton hatten, dachte auch kein Mensch, dass das mal Alltag wird… Meine Cent zu dem Kommentar von Lothar.

    Aber zum Thema. Eine Option hätte ich noch: Teilzeit-Arbeit, gibt finanzielle Sicherheit und Du hast immer noch Zeit, um Dein Ding zu machen bzw.aufzubauen. Und was die Zukunft bringt, wer weiß…

    Liebe Grüße,
    Ivana

  • Carmen 13.08.2014 um 22:33 Uhr

    Hi Conni, ich habe Option 1 gewählt und bin während meines einjährigen Sabbaticals mit dem Motorrad von Alaska nach Feuerland gefahren. Es war ein super Abenteuer! Am Ende habe ich mich aber dennoch wieder sehr auf Deutschland und meinen Job gefreut. Nur rumreisen wäre für mich nichts. So unterschiedlich sind die Vorlieben :-) Finde es auf jeden Fall klasse, dass du in dem Artikel auch die andere Alternativen beleuchtet hast! VG, Carmen

  • Nora 14.08.2014 um 03:03 Uhr

    Hey Conni :)
    Im Moment mache ich gerade Punkt 1. Ich hab gerade die Schule beendet und reise nun ein Jahr in Neuseeland herum. Am liebsten würde ich danach auch in Richtung digitaler Normade gehen. Aber wie du schon in deinem Artikel geschrieben hast, ist da die Angst vor dem Ungewissen. Zudem habe Ich mich noch nicht richtig mit dem ganzen auseinaeergesetzt. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich noch zu jung bin und keine Basis habe, worauf ich aufbauen kann. Deine Artikel motiviere einen aber immer mal aus seiner Komfortzone auszubrechen und etwas zu wagen. Liebe Grüße aus Neuseeland

  • Annika 14.08.2014 um 15:09 Uhr

    Hallo Conni, danke für diesen tollen Artikel und die vielen Links. Ich weiß noch nicht, wohin mich mein Weg mal führen wird, aber da ich Mann und Hund zu Hause habe, kann ich mir derzeit kein Leben als Globetrotter oder „Weltbürger“ vorstellen. Vielleicht schaffe ich es irgendwann, komplett freiberuflich und somit ortsunabhängig zu arbeiten, aber ich will mir dafür ein finanzielles Polster aufbauen, damit ich auch in schlechten Zeiten nicht völlig verzweifle. Erstmal fange ich mit Reisen an – nächstes Jahr zum Beispiel Afrika. Danke trotzdem für die Gedankenanstöße! Viele Grüße, Annika

  • Fabi Markl 14.08.2014 um 16:21 Uhr

    Toll wie du hier die alternativen zum normalen Leben ausgearbeitet hast. Da muss man nur noch wählen. Unsicherheit hindert viele den Schritt Richtung Freiheit zu machen. Ein standard Job ist genau so unsicher. Nur glauben wir es kann uns nichts passieren. Lol. Für mich Entscheidung ist einfach. Lieber alles dafür tun meinen Traum umzusetzen als mich von jemandem einstellen lassen um für seinen Traum zu arbeiten. Träumen ist easy, doch aufstehen und was tun ist hart. Nur für sich träumen ist langweilig. Das Geheimnis zum leben ist geben. Danke dass du uns deine Hand gibst und uns auf die alternative Seite des normalen Leben führst ;)

  • crosli 14.08.2014 um 21:05 Uhr

    Ein schöner Artikel! Ich denke, dass viele Leute denken, dass ein digitaler Nomade zwangsläufig ein Rucksack-Vagabund ist, von der Hand in den Mund lebend, mit dem Rucksack durch die Gegend reisend. Das ist für viele natürlich keine Option.

    Stellt man ihnen aber Varianten (also genauer mein Vorhaben) vor, werden sie hellhörig. Mit dem Wohnmobil die europäische Mittelmeerküste entlang fahren, das fänden sie dann doch interessant. Wirklich realisieren werden so etwas jedoch die Wenigsten. Gerade ab einem gewissen Alter stehen bei den meisten so viele Verpflichtungen im Raum dass sie ihren Gedanken recht schnell wieder aufgeben.

  • Dobrena 15.08.2014 um 07:46 Uhr

    Hallo Conni,

    so schön die Idee vom digitalen Nomaden klingt, so besteht die Gefahr, dass sie von vielen nicht ganz realitätsnah interpretiert wird.
    Aus diesen Gründen fehlt mir hier noch die kritische Betrachtung dieses Themas – es läuft ein kollektives Begeistern und bis auf den Kommentar von Lothar liest man nicht mal EINEN kritischen Kommentar zu diesem Thema (liegt es an der Aufforderung einen „netten“ Kommentar zu hinterlassen ;)?). Und mit kritisch meine ich nicht „ablehnend“, sondern „objektiv, abwägend“ und „die Perspektive wechselnd“. Denn es ist auch in diesem Bereich nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen, es kommt aber einem fast so vor und das könnte viele (wenn auch nicht die meisten) aus den falschen Gründen auf diese Spur locken.
    Wenn ich so darüber nachdenke, dieser Beitrag mit den Alternativen könnte ein guter Anfang für mehr kritische Auseinandersetzung mit dem Thema werden.

    • Conni Biesalski 15.08.2014 um 17:46 Uhr

      Ich überlasse die kritische Auseinandersetzung gern anderen Bloggern und Leuten. Ich konzentriere mich im Leben vordergründig auf die positiven und praktischen Dinge. Das ist meine bewusste Wahl und Entscheidung.

      Ich habe in der Vergangenheit mich genügend mit Kritikern auseinandersetzen müssen, nimms mir nicht übel, aber ich mag einfach nicht mehr. Ich persönlich hab da null was von. Ich kenne ALLE Einwände und alle Kritik mittlerweile, aber Planet Backpack und ich sind nicht dazu da sich auf sie einzulassen und breit zu thematisieren. Und ja, deswegen habe ich auch extra das Wording geändert und „nette“ Kommentare hingeschrieben, weil ich es leid war jeden Tag kritische Kommentare zu lesen.

      Mir ist persönlich wirklich egal, was andere davon halten. NATÜRLICH ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen. Aber mich interessiert nur dieser Teil.
      Das hat nichts mit Ignoranz oder Naivität zu tun, sondern damit, dass ich wählen kann mit welchen Dingen, Themen und Menschen ich mich in meinem Leben beschäftigen möchte. (By the way: Die Sucht nach kritischer Auseinandersetzung ist für mich ein ganz starke deutsche Eigenschaft, die ich leider nicht teile…)

      Fuck Criticism. Leb doch einfach dein Leben, das dich glücklich macht. Digitales Nomadenleben hin oder her.

      Alles Liebe
      Conni.

  • Nicole 15.08.2014 um 18:08 Uhr

    Hey Conni,

    ich fand deinen Artikel wirklich spannend.

    Besonders schwierig finde ich bei diesem Thema die Vereinbarkeit mit Kindern und Familie. Natürlich kann man auch im Ausland arbeiten und seine Kinder dort großziehen. Aber man kann eben nicht die ganze Zeit unterwegs sein, insbesondere mit Kindern im schulpflichtigen Alter. Und wenn man in einem anderen Land sesshaft ist und dort einer geregelten Arbeit nachgeht, wie etwa als Deutschlehrerin, Tauchlehrerin, … stellt sich doch die Frage, was das dann noch mit Reisen zu tun hat. Man sucht sich den Ort aus, an dem man arbeitet, aber man REIST ja nicht. Und natürlich kann man Digitaler Nomade sein und jeden Tag in einem anderen Cafe sitzen. Aber macht einen das dann glücklich? Ist man dann nicht trotzdem räumlich gebunden und es packt einen das Fernweh? Oder kommt man dann wieder zu Punkt 4 und man arbeitet, um zu reisen. Allerdings muss man da bedenken, dass reisen mit Kindern viel teurer ist, es dauert also deutlich länger, bis man eine Reise zusammengespart hat.

    Viele spannende Fragen. Ich persönlich komme da zu dem Schluss, dass alles seine Zeit hat und das Leben an manchen Punkten eben doch aus Kompromissen besteht. Aber ich bin schon sehr gespannt, wie du über dieses Thema denkst. Da du diesen Punkt ja in deinen Glaubensfragen aufgeführt hast, gehe ich davon aus, in deinem Buch mehr darüber lesen zu können.

  • Lisa B. 16.08.2014 um 07:39 Uhr

    Liebe Conni,

    das ist ein wirklich spannendes Thema. Mich interessiert es, weil ich in wenigen Tagen Mutter werde.
    Als digitale Normadin durch die Welt zu reisen ist für mich einfach nicht möglich (ortsunabhängiges Arbeiten natürlich schon, aber das ist einfach nicht mein Ding – jedem das seine ;)

    Mir sind noch ein paar Ergänzungen eingefallen.

    Eine Idee ist, das Glück entscheiden zu lassen, ob es noch eine zusätzliche Reise im Jahr gibt. Das hört sich vielleicht utopisch an, ich selbst habe nie geglaubt, dass das funktioniert, aber es kann durchaus klappen.
    In meiner Freizeit nehme ich ganz gerne an Gewinnspielen teil. Das entstand vor 3 Jahren aus der Not, als mein Freund und ich zu zweit über mehrere Monate mit weniger als 700€ für Miete, Fixkosten und Essen über die Runden kommen mussten und ich mir nichts sehnlicher wünschte als einen kleinen Weihnachtsbaum, den wir uns nicht leisten konnten. Am Bahnhof drückte mir jemand einen Kalender der örtlichen S-Bahn-Gesellschaft in die Hand mit Gewinncodes. Ich sah sofort, dass Weihnachtsbäume verlost wurden und gab brav täglich den Code ein. Nach einer Woche stand dort, dass ich einen Hauptpreis gewonnen hätte. Ich konnte mein Glück kaum fassen und wartete auf den Baum. Stattdessen kam ein Gutschein über 500€ für die Bahn.
    Als ich merkte, dass solche Preise tatsächlich verlost werden und es nicht nur irgendwo auf dem Papier steht, habe ich zahlreiche Gewinnspiele mitgemacht und auch oft genug nichts gewonnen. Hin und wieder kommt aber was und manchmal ist es dann sogar eine Reise.
    Insgesamt habe ich in den letzen 3 Jahren kostenlos mehrere Reisen unternehmen können, u.a. nach Göteborg, Malmö, Malta und Goa in Indien.

    Noch eine weitere Idee, die mit in deinen 4. Punkt gehören würde:
    auch mit kleineren Reisen zufrieden sein und sie auch wirklich unternehmen. Klar ist es gut, wenn man ferne Länder bereist und seinen Horizont erweitert. Ich bin auch schon in ferne Länder gereist und fand das sehr spannend.
    Was mir jedoch immer wieder auffällt ist, dass viele Menschen kaum die nähere Umgebung ihrer Stadt, in der sie wohnen, kennen. Dort kann es auch etwas zu sehen geben, coole Festivals oder kulinarische Genüsse. Die preiswerte „Anreise“ ist natürlich auch ein Pluspunkt.

    Meine dritte Idee hat Ähnlichkeit mit Punkt 2: wenn man noch zur Schule geht ein Austauschjahr machen oder während der Uni ein Auslandssemester einschieben. Das eignet sich natürlich vor allem, wenn man die Kultur eines Landes sehr nah kennenlernen möchte. Dafür werden sogar zahlreiche Stipendien angeboten.
    Wer eine Ausbildung macht, kann manchmal auch einen Teil im (europäischen) Ausland absolvieren.
    Wer in einer größeren Firma arbeitet, kann sich für ein paar Jahre an eine ausländische Zweigstelle versetzen lassen.

    Meine vierte Idee, passend zu deinem Punkt 3:
    bei der Stadt oder örtlichen Kirchengemeinden nachfragen, ob Helfer für Ferienfahrten gesucht werden. Im Gegensatz zum klassischen Work&Travel über längere Zeit sind diese Reisen zeitlich begrenzter und ggf. sogar mit Kind machbar.
    Eine Bekannte, die alleinerziehend ist und ein sehr niedriges Einkommen hatte, hat das ein paar Jahre so gemacht. Ihre Tochter ist bei der Familienfreizeit zum Kinderbeitrag mitgefahren, sie selbst hat täglich bis zu 4 Stunden die Kinderbetreuung am Vormittag übernommen und dafür freie Unterkunft und freies Essen, sowie ein kleines Taschengeld bekommen.

    Ich denke, dass es viele Wege gibt zu reisen. Wenn man wirklich reisen will, dann schafft man das auch.

  • Jannis 17.08.2014 um 19:52 Uhr

    Hmm… nee ich bleib dabei, Digitaler Nomade klingt verlockend, auch wenn ich durch mein Schülerdasein zur Zeit am ehesten Punkt 4 entspreche. Meine letztes Abenteuer, die Überquerung der Alpen und das Trampen durch Italien war dadurch leider auf 6 Wochen begrenzt. Ich kann es kaum erwarten, diese Ortsgebundenheit los zu werden!

    Toller Beitrag!

  • Peter / PetersTravel 18.08.2014 um 10:46 Uhr

    Hallo Conni,
    für den Fall, dass ich wiedergeboren werde – und zwar als Mensch, nicht als Ameise – habe ich mir deinen fantastischen und informativen Beitrag beiseite gelegt. Denn dann werde ich vieles davon in die Tat umsetzen.
    Jetzt reise und schreibe ich halt „nur“ zu meinem Spassvergnügen. Ist aber auch schön…
    LG, Peter

  • Katrin 19.08.2014 um 12:46 Uhr

    Hey Conny,

    Ich finde den Artikel interessant und es gibt sicher viele die jetzt am liebsten was ändern würden ;-) Ich zähle mich am ehesten noch zu Punkt 5.

    Ich hab nen Vollzeitjob, arbeite 40 Stunden die Woche – eher mehr. In einem bequemen Konzern (alle die das Gegenteil von Konzernen behaupten sollen mal in ner Agentur arbeiten ;-)) und war dieses Jahr trotzdem schon in Serfaus, Kitzbühel, Budapest, Barcelona, Rom, Berlin (2x), Köln, Tirol…(mehr fällt mir gerade nicht ein). Ne Menge also für 30 Tage Urlaub wie ich finde.

    Vor 2 Wochen habe ich habe gekündigt. Warum? Ich mag diese Hierarchien nicht. Ich mag es nicht, wenn man im fortschrittlichen Denken zu modernen Arbeitsweisen (da gehören nicht nur flexible Arbeitszeitmodelle, Home Office dazu – so denken wir hier wohl alle) angelächelt wird und viele weitere gute Gründe. Du zählst einige davon auf.

    Ob ich künftig auch als Digitaler Nomade um die Welt reise? Nein. Ist nicht meins.

    Hört sich zwar immer verlockend an und ich finde es wirklich super, was du, Sebastian, Patrick, Carina uvm. (um jetzt nur mal ein paar Reiseblogger im deutschen Raum zu nennen). Aaber: Für mich ist das so nichts. Und: Es geht auch relativ flexibel mit nem festen Arbeitgeber wenn man nur möchte.

    Ich liebe das Arbeiten im Team. Ich liebe das Reisen. Ich liebe meine Familie und auch meine Freunde. Aber: Gemeinsam mit Freunden und hab sehr gerne meine Homebase. All das ist mir verdammt wichtig. Ich bin nebenher selbständig – mit meinen Brüdern und einem super Freund aus der Schulzeit. Wir machen das alles so „nebenbei“.

    Weil mir all das so wichtig ist, habe ich mich wieder für Agentur entschieden. Ich werde vermutlich erstmal nicht mehr soviel reisen können wie 2014 aber das ist mir gerade egal. Ich bin absolut überzeugt und hab Bock mit geilen Leuten was zu reißen. Home Office – auch mal von unterwegs wird dann irgendwann ein Thema. Oder nur noch die berühmte 4-Tage Woche. Ich werde es sehn. Wenn ich was wirklich will habe ich bisher immer alles geschafft.

    Bin gespannt auf dein Buch, die Inhalte hören sich spannend an auch wenn sich sicherlich vieles mit der 4-Stunden Woche oder auch Die Kunst, anders zu leben decken wird. Warum auch das Rad neu erfinden wenn die Ansätze logsich sind.

    Mach weiter dein Ding und genau so ist es richtig.
    Alle die denken, dass man trotz Vollzeit Job nicht auch viel unterwegs sein kann, die irren. Ich hab auch hier mal ein paar Dinge dazu zusammengeschrieben: http://viel-unterwegs.de/endlich-mehr-urlaub-auszeit-vom-job/

    PS: Falls du in der 2. September Woche in Berlin bist, lass uns mal treffen hätte echt Lust mal auf nen Austausch

  • Simone 28.08.2014 um 10:57 Uhr

    Danke, liebe Conni, für diesen tollen Artikel, die vielen nützlichen Links und deine immer ehrliche Meinung.

    Es gehört auf jeden Fall ein großer Schritt dazu in die Selbstständigkeit/Freelancer-Tätigkeit zu gehen, aber das ist doch einfach das aller Schönste. Man weiß wofür man es tut – nämlich für einen selber – und nicht für ein beliebiges Unternehmen, die die eigene Arbeitskraft meistens gar nicht zu schätzen wissen. Die Arbeitszeit frei einteilen und arbeiten von wo man möchte. Ich gebe alles! :))

  • Julia 08.09.2014 um 14:22 Uhr

    Liebe Conni, klasse wie Du Kritikern absolut keinen Raum gibst. Schließlich ist die Homepage Dein Werk und nicht eine Website der Öffentlich-Rechtlichen. :)

    • Conni Biesalski 08.09.2014 um 16:02 Uhr

      Danke dir, schön dass es jemand versteht ;)

  • Janine 11.09.2014 um 17:57 Uhr

    Vielen Dank für die vielen, interessanten Links! Ich habe tatsächlich das Reisen mit dem Arbeiten immer verbunden und unter anderem drei Saisons in einem Clubhotel gearbeitet, aber auch als Ayurveda Massage Therapeutin :). Zu den Kommentaren oben: Natürlich ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber wo ein Wille ist, findet sich ein Weg :).

  • Stevie 27.09.2014 um 23:18 Uhr

    was macht man nur als reisefreudiger digital nomadischer Hundebesitzer…) :(

    • Astrid 13.12.2014 um 01:01 Uhr

      na, den Hund mitnehmen – ist vielelicht nicht überall möglich, aber ich kennen, der seinen Mini-Wauwau auch auf Geschäftsreisen mitnimmt – manchmal viel Aufwand, die Fluggesellschaft und Hotels zu überzeugen, aber er machts .. pder im Wohnmobil touren?

  • franz 03.10.2014 um 16:25 Uhr

    hallo liebe conni,

    gratuliere zu dem super Artikel!!

    und danke für die vielen tollen Anregungen und
    Tipps!

    ich hab mir gestern den blogcamp online kurs gekauft, ich bin echt begeistert!

    LG franz

  • Yvonne 21.10.2014 um 10:26 Uhr

    Liebe Conny, ich fühle mich das erste Mal als Fan von einem Blog oder ganz einfach der Art und Weise wie du immer wieder den Nerv deiner Leser/innen triffst. Für mich kommen deine Posts immer genauso wie ich sie gerade in meinem Leben brauche. Ich lächele schon immer in mich hinein und sage mich dann beim Lesen ans Universum, dass ich jetzt wieder einen Schritt weiter bin, mich meinem Traum von unabhängigen Leben näher bin. Danke für die unglaublich tolle Recherche. Mach weiter so… du und deine Artikel, Bücher etc sind eine absolute Bereicherung um am eigenen Traum weiterzuarbeiten.
    Herzliche Grüße aus Berlin

    • Yvonne 21.10.2014 um 10:27 Uhr

      sorry, Conni mit i natürlich :)

  • Selma (sam) 24.12.2014 um 16:27 Uhr

    Ein super Artikel Konni. Ich zum Beispiel bin Gästebetreuerin. Sprich ich kann reisen und arbeite dazu noch in anderen Ländern also besser kann man es nicht haben. Und das immer für 6-8 Monate im Jahr. Dabei spare ich mir mein Geld an und die restliche Zeit des Jahres gehe ich reisen :)

  • Mary 02.07.2015 um 11:36 Uhr

    Hallo Conni, dieser Artikel ist jetzt fast ein Jahr alt, bin aber erst jetzt darauf gestossen. Vorerst Mal ein ganz grosses Kompliment! Ich bewundere Leute, die einiges in Kauf nehmen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Deine Beiträge haben mich sehr inspiriert. Es ist aber nun mal so, dass man immer auf etwas verzichten muss „Freiheit vs Sicherheit“ und nicht alle sind dazu bereit. Nach jahrelanger Bürotätigkeit und teils auch tollen Jobs verspüre ich auch seit längerer Zeit den Wunsch, aus dem 08/15-Leben „auszubrechen“ und wünsche mir mehr Zeit um zu leben, reisen und meinem Hobby, dem Malen nachzugehen. Toll wäre natürlich alles verbinden zu können. Jedoch weiss ich, dass ein „echtes“ digitales Nomadenleben für mich sehr wahrscheinlich nicht das Richtige wäre. Aber wie du in deinem Artikel erwähnst, es gibt keine Alternative zum digitalen Nomadenleben, nur „Surrogate“. LG

  • Marcella 24.05.2016 um 12:33 Uhr

    Ich muss mich hier doch mal zu Wort melden :-) Sehr wohl gibt es vollwertige Alternativen zum digitalen Nomadentum, und zwar das analoge Nomadentum. Ich persönlich hab einfach festgestellt, dass ich nicht so gerne am Computer sitze. Meine Leidenschaft ist die Musik. Seit 4 Monaten also habe ich meinen Besitz aufgelöst und lebe ohne festen Wohnsitz. Ich verdiene mein Geld jetzt mit Straßenmusik, und es ist mein absoluter Traumjob. Zwar verdiene ich noch nicht so viel, aber es wird stetig mehr, und ich habe auf meinen Reisen Musiker getroffen, die richtig gut verdienen, bis hin zu 150 Euro die Stunde und mehr. Es geht also und ich glaube daran, denn es ist mein Traumleben. Für mich funktioniert es auch mit wenig Geld jetzt schon ganz gut. Ich lebe bei Freunden, dort wo ich helfen kann: Freunde, mit Landhaus, die im Urlaub jemanden brauchten, der auf ihren Hund aufpasst, ein Freund, der Unterstützung brauchte beim Entrümpeln seiner Wohnung, bis hin zu meiner Mutter, die sich gerade den Arm gebrochen hatte… das Leben im Landhaus mit Hund hat mich jetzt inspiriert, Housesitting hat echt Zukunft :-))) Außerdem habe ich auch ein paar Wochen in einem Yoga-Ashram in der Küche mitgeholfen gegen Kost und Logi, einfach weil ich Yoga liebe und gerne für andere koche. Ich habe bei einer Gemeinschaft mitgeholfen, die gerade Land gekauft haben und ein Haus bauen. Es gibt sooooo viele Möglichkeiten. Da ich in der Foodsharing-Community aktiv bin und mich auch mit essbaren Wildkräutern auskenne, sind auch meine Kosten für Essen sehr gering. Ich habe dieses Leben übrigens nicht aus freien Stücken gewählt. Zwar schon länger von einem freien Nomadenleben geträumt, hätte mich aber vielleicht nie getraut, hätte mich mein (Ex-)Freund mich nicht vor einigen Monaten unerwartet vor die Tür gesetzt. Was sich erst mal richtig Scheiße anfühlte, sich jetzt aber immer mehr als ein echter Glücksfall herausstellt. Also, immer schön die buddistische Weisheit im Hinterkopf behalten… wenn Dir irgendein Scheiß widerfährt… „Wer weiß, ob das ein Unglück für mich ist“. Liebe Grüße!