5 Wege wie Du zum Couchsurfing-Rockstar wirst

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* Gastbeitrag von Carina Stöwe // TRAVEL RUN PLAY *
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Carina ist immer in Bewegung. Als freiberufliche Motion Designerin hantiert sie nicht nur in ihrem Job täglich mit Videos und Animationen, sondern auch auf ihrem Reise- und Fitnessblog TRAVEL RUN PLAYOb Laufend, Yoga posierend oder mit gesunder Ernährung– auf ihrem Blog und ihrem Youtube-Kanal erfährst Du, wie Du Dich auf Reisen fit hältst. Wie Du bei all der Bewegung auch beim Couchsurfen eine gute Figur machst, erfährst Du jetzt hier:

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Du bist auf Deinen Reisen häufig in Hostels untergekommen und hast die besten Reisetipps bisher immer nur von den anderen Backpackern bekommen?

Wie wäre es damit noch bessere Hinweise und geheime Ecken in der Umgebung zu erfahren, darüber hinaus einen unverfälschten Einblick in das Leben der Locals zu bekommen und das alles noch völlig kostenlos?

Dann wird es Zeit für Deinen ersten Couchsurfing Gig!

Wie Du diesen möglichst gekonnt über die Bühne bringst und wie Du es zum waschechten Couchsurfing Rockstar schaffst, erkläre ich Dir in 5 einfachen Schritten.

Couchsurfing ist die günstigste und beste Methode um sich in einem fremden Land zu orientieren und eine andere Kultur schnell kennen zu lernen. Eine tolle Alternative für Hostels!

Für null Euro, Dollar, Pesos, Kronen findest Du in über 100,000 Städten auf der Welt Couches in allen Formen und Bequemheitsgraden, die nur darauf warten besurft zu werden.

Bist Du bereit die Couches der Welt wie ein Rockstar zu besurfen?

Worauf wartest Du noch? Pack deine Sachen und los gehts!

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1. Couchsurfen ist mehr als gratis Übernachten!

Die wichtigste Lektion zuerst: Es geht beim Couchsurfing um weit mehr als eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit. Es geht um kulturellen Austausch, Völkerverständigung…Weltfrieden halt! ;)

Du willst das Risiko eingehen, eine neue Sprache zu lernen, die Welt ein bisschen besser zu machen und mehr über ein anderes Land lernen, als Du es Dir jemals hättest vorstellen können? Perfekt, dann bist Du hier richtig.

Beim Couchsurfing geht es um die Community. Das Netzwerk bietet Dir die Möglichkeit selbst Gastgeber zu sein und eine Couch anzubieten oder Dich auf die Suche nach einer Couch zu begeben, wenn Du gerade auf Reisen bist.

Darüber hinaus gibt es in jeder größeren Stadt Couchsurfing-Gruppen, denen Du Dich online und auch offline anschließen kannst, egal, ob Du nur kurz auf Durchreise in der Stadt bist oder in der Stadt wohnst und Anschluss oder einfach neuen Input suchst.

Sei Dir darüber im Klaren, dass Du beim Couchsurfing weit mehr als auf finanzieller Ebene im zwischenmenschlichen Bereich profitieren wirst. Dafür solltest Du bereit sein, Dir Zeit für Deinen Gastgeber zu nehmen und etwas zurück zu geben.

Das könnte sein:

  • spannende Reisegeschichten (… damals, als Du in Afrika auf Deinem Autodach-Zelt von einer Giraffe geweckt wurdest)
  • ein kleines Geschenk aus Deiner Heimat oder etwas, was Dein Host mag (sein Profil aufmerksam durchlesen!)
  • ein von Dir zubereitetes Abendessen, am besten Deine persönliche Spezialität oder ein Gericht aus Deinem Heimatland
  • im einfachsten Falle: nicht viel Arbeit machen, ordentlich und sauber sein und Dein Geschirr abspülen und weg räumen (ganz zu schweigen von benutzer Unterwäsche, die man nicht im Bad liegen lässt).
  • Rockstar-Level // Du hast das gleiche Hobby wie Dein Gastgeber? Dann nimm Dir die Zeit und geh mit ihr/ihm klettern, Square dancen oder Karaoke singen!

 

2. Nutze ein Rockstar Branding auf deinem Profil!

Wer bist Du, was machst Du, wo kommst Du her – und das in cool und ausführlich!

Was bewegt Dich, wohin bist Du auf der Reise, warum bist Du auf der Reise?

Was macht Dich außergewöhnlich, was macht Dich glücklich und was kannst Du, das andere nicht können (die Zunge falten, alle Beatles Songs auf der Ukulele spielen, einen 180 auf dem Skateboard durch einen brennenden Reifen auf einem Schwebebalken hinlegen)?

Spare nicht an Worten in Deiner Selbstbeschreibung und vor allem nicht an Bildern! Dein Gastgeber möchte schließlich sehen mit wem er es zu tun hat und ob ihm Deine Nase gefällt.

Stelle Fotos rein, auf denen man Dich gut erkennen kann (eine gute Qualität der Bilder ist hier auch entscheidend) und/oder Fotos, die Dich bei dem zeigen, was Du am liebsten machst.

 

3. Kenne deine Gasteber & personalisiere deine Anfragen!

Mindestens genauso sehr wie Personaler standardisierte Bewerbungen hassen, können es Gastgeber nicht leiden eine Nachricht zu erhalten, die Du schon 5 anderen Hosts geschrieben hast und ungefähr so beginnt:

Hallo [Namensänderung bei copy/paste nicht vergessen], auf der Suche nach einer passenden Couch in Deiner schönen Stadt bin ich auf Dich gestoßen. Nettes Profil! Ist Deine Couch nächste Woche noch frei?

Stattdessen: Geh auf Deinen potentiellen Couch-Geber ein, lies sein Profil aufmerksam durch und finde Gemeinsamkeiten und Dinge, die Dich an ihm interessieren.

Die Couchsurfing-Anfrage sollte erkennen lassen, dass Du Dich mit der Person beschäftigt hast und nicht nur Interesse an einer kostenlosen Übernachtung hast, sondern auch daran, sie oder ihn wirklich kennen zu lernen.

 

4. Sei ein Chamäleon auf der Bühne & ein guter Gast!

Du hast eine passende Couch gefunden und Dein erster Gig steht Dir bevor.

Vor lauter Aufregung kannst Du es kaum erwarten Deinen Gastgeber endlich zu treffen, von ihm auf Insider-Pfaden durch die Stadt geführt zu werden, einen exklusiven Rundgang durchs Google Headquarter zu bekommen und eine Menge Spaß zu haben.

Vorfreude ist klasse, aber bedenke: Dein Host hat vermutlich einen Job, ein Studium oder einen Partner, um den sie/er sich kümmern muss und kann Dich nicht rund um die Uhr bespaßen.

Passe Dich also Deinem Gastgeber an und sei flexibel. Die meisten Couchsurfing-Hosts nehmen sich viel Zeit für ihre Gäste, aber gehe nicht davon aus, dass jeder die Zeit und manchmal auch die Lust dazu hat.

So Chamäleon-artig Du Dich an die räumlichen Gegebenheiten anpassen solltest (Dich nicht zu sehr ausbreiten, nichts dreckig oder kaputt machen), so solltest Du Dich auch auf die Ansprüche oder Eigenarten des Couch-Gebers einlassen.

Das wichtigste hierbei: Zeige seiner Kultur, seinem Besitz und Deinem Gegenüber selbst Respekt ! Ganz einfach: Sei ein guter Gast! Dazu findest du hier noch mehr gute Tipps!

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5. Aus den Augen, aus dem Sinn? Hinterlasse eine Referenz!

Ihr hattet eine gute Zeit, doch nun heißt es für Dich: weiter ziehen. Der Abschied fällt schwer und „Wir bleiben in Kontakt“ Schwüre werden verteilt.

Auch wenn das mit dem Kontakt nicht immer ganz so klappt, nimm Dir die Zeit und schreibe Deinem neuen Couchsurfing Freund möglichst bald eine Referenz auf seinem Profil.

Abgesehen vom obligatorischen „Danke, es war cool!“ solltest Du schreiben, was Ihr gemeinsam unternommen habt und warum Dein Gastgeber ein toller Typ ist. So können nachfolgende Couchsurfer besser abschätzen, ob der Gastgeber auch auf ihrer Wellenlänge ist und ob sie ihn anschreiben möchten.

Das Netzwerk lebt vom Referenz-System, denn so ist es jedem Couchsurfer möglich die passende Couch für sich zu finden und das Beste aus seiner Reise und dem Couchsurfing-Erlebnis zu machen!

 

Ready to rock?

Dann raus aus Deiner Komfortzone und ab ins Reise-Abenteuer – die nächste Couch wartet schon darauf von Dir besurft zu werden!

Couchsurfing ist nur der Anfang!

Wenn Du wissen willst, wie man ein Land noch besser kennen lernt, lies Dir Connis Blogpost zum tieferen Reisen durch!

Und mein persönlicher Geheimtrick, um eine neue Umgebung möglichst schnell und individuell zu erkunden: Geh eine Runde laufen!

 

Was sind Deine Erfahrungen, die Du beim Couchsurfing gemacht hast? Und hast Du weitere Tipps, die sich für ein tolles Surf-Erlebnis bewährt haben?

 

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Connie

Namaste!

Ich bin Conni. Spiritueller Freiheits-Junkie. Surf-Yogi. Vegan.

Als Digitale Zen Nomadin mit Online Business lebe und arbeite ich seit 2012 auf der ganzen Welt. Ich zeige dir, wie du deine eigene Ortsunabhängigkeit erreichst – und das mit einem ganzheitlichen Lifestyle, der dich jeden Tag glücklich macht.

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Ich freue mich auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

Eure 16 Gedanken

  • Anne 13.05.2014 um 11:42 Uhr

    Super Artikel, Carina!
    Da bekommt man doch direkt wieder Lust zum Couch Surfen!
    Ich habe es ein paar Mal gemacht und jedes Mal war es total lustig.
    Nur gute Erfahrungen gemacht! Jedem zu empfehlen!
    Vor allem in großen europäischen Städten… Du lernst die Stadt ganz anders kennen als wenn du in einem Hostel schläfst. Priceless!
    Viele Grüße
    Anne von http://www.goingvagabond.de

    • Carina 14.05.2014 um 09:03 Uhr

      Lieben Dank, Anne!

      Ja, da bin ich ganz Deiner Meinung! Man kann die Stadt/die Umgebung wirklich aus einer komplett anderen Sicht entdecken, das finde ich wahnsinnig spannend!

      Und selbst für Leute, die vielleicht etwas schüchtern sind besteht immer die Möglichkeit auch bei einem Expat aus dem eigenen Land unterwegs zu schreiben – wir Deutschen lassen uns ja praktischerweise überall nieder ;)

  • Steffy 14.05.2014 um 14:30 Uhr

    Hey ho Carina,

    erstmal vielen dank für den super Gastbeitrag Carina und die Veröffentlichung Conni.

    Ich wünschte, deinen Artikel hätte es schon früher hier gegeben.
    Am Wochenende waren wir (Steffy und Selin) nämlich auf der DNX in Berlin. Unser erster Gedanke bei Übernachtungen, war natürlich Couchsurfing.
    Nicht weil es kostenlos ist, sondern da es uns eine super Grundlage bietet für unsere spätere Reise.

    Das erste mal ist schon ein Nervenkitzel. Haben bei zwei Hosts übernachtet.
    1 Host: super Kerl, sympathisch hat uns tipps gegeben, die Gegend gezeigt und wie du in deinem Bericht geschrieben hast…er mag weiße Schokolade sehr gerne, daher als Gastgeschenk weiße Schokolade :)

    2 Host: er konnte kaum deutsch, haben auf englisch geredet. Auch wie du hier wieder sagst… Es ist super um seine Sprachkenntnisse voranzubringen. Er war super interessant und es hat Mega Spaß gemacht :)

    Auf jeden fall bin ich dank deinem Artikel viel schlauer jetzt. Es macht Reißen Spaß und ich werde es immer wieder tun.
    P.s. Geld sparen tut man dabei nicht immer. Wenn man so gut mit dem Host klar kommt… dann steht auch ner Einladung zum essen nichts im Wege.

    :) danke dir für den super Artikel. Werde ihn gleich anwenden, vor allem auf meinem Couchsurfer-Profil.

    • Carina 14.05.2014 um 14:37 Uhr

      Hej Steffy!
      Freut mich, dass Dir der Beitrag so gut gefällt und er Dir weiter geholfen hat!

      Und sehr cool – den ersten Tipp mit dem Gastgeschenk habt Ihr ja schon direkt perfekt angewandt, klasse! Mein letzter Host war ein Bayer in Dublin, dem habe ich dann frischen selbstgerechten Zwetschgendatschi mitgebracht – Essen passt immer ;)

      Mit dem Geld sparen hast Du natürlich Recht – aber ich finde das Geld in Essen und ein tolles Gespräch viel besser angelegt als in ein Hotelzimmer :)

  • Couchsurfing 16.05.2014 um 02:34 Uhr

    Toller Artikel, Carina!

    Deine Tipps, wie man zu einem besseren Couchsurfer und generell einem besseren Gast werden kann, sind super hilfreich.

    Wer weitere Surfing-Tipps sucht, schaut euch diese Seite an: https://www.couchsurfing.org/n/resources/travelers

    Und Anne hat absolut recht, da kriegt man gleich Lust loszuziehen!

    • Carina 04.08.2014 um 21:51 Uhr

      Herzlichen Dank!
      Es freut mich sehr, dass Euch der Artikel gefällt!
      So eine gute Sachen sollte man verbreiten und unterstützen!

  • Salome 27.07.2014 um 20:40 Uhr

    ich kann mir vorstellen, dass couchsurfing super ist als Einstieg in ein neues, noch unbekanntes Land. Ich denke, als Alleinreisende zB. kann man sicher einige Wertvolle Infos zu Land und Leute von den Hosts erfahren. Was meint ihr dazu, würdet ihr empfehlen Couchsurfing für sicher den ersten Ort in einem Land zu machen?
    Meine Reise startet nächstes Frühjahr in Kuala Lumpur (voraussichtlich) und ich bin gerade am überlegen, ob ich gleich Couchsurfing machen soll (ja ich weiss, bin etwas früh dran mit solchen Überlegungen…aber die Vorfreude :-) ).

    • Carina 04.08.2014 um 21:53 Uhr

      Also ich habe das mehrmals gemacht und hatte gute Erfahrungen damit!
      Wenn Du noch etwas unsicher bist kannst Du auch erstmal einen Host ausfindig machen, der Deine Sprache spricht/Deutscher ist (Das Gute an unseren Landsleuten ist ja, dass sie überall sind ;) ) -einfach für einen soften Einstieg!

      Und quatsch! Man ist nie zu früh dran mit der Planung – gerade sinnvoll um die Vorfreude zu befriedigen ;)

      • Salome 19.08.2014 um 07:48 Uhr

        Super, danke für den Tipp

  • Carolin (Sprachchamäleon) 07.12.2015 um 16:20 Uhr

    Toller Artikel, Carina, da kann ich nur zustimmen! Couchsurfing ist eine super Sache und wirklich eine prima Abwechslung zum Leben in Hostels, hatte schon viele spannende Erlebnisse :)
    Meinen persönlichen Erfahrungsbericht zum Thema Couchsurfing findet ihr auf meinem Blog ;)