Backpacking in Myanmar: 5 Reiseziele & 10 Insider-Tipps

backpacking myanmar

*Gastbeitrag von Stefan @ Faszination Südostasien*

Über den Gastautor:

stefan dienerStefan schreibt auf seinem Blog Faszination Südostasien seit Mai 2013 über alle elf südostasiatischen Länder sowie Indien, Sri Lanka und die Malediven. Er reist seit 2006 immer wieder nach Südostasien und hat insgesamt etwa anderthalb Jahre dort verbracht. Er selbst sagt: „Viel hat sich ereignet, viel habe ich erlebt. Da ist die menschliche Seite mit unvergesslichen Begegnungen und den Kontakten, die entstanden sind. Da ist die Natur mit ihrer unglaublichen Vielfalt, sowohl an Land als auch unter Wasser. Und da sind natürlich die kulturellen Erlebnisse, vom Essen bis zum Straßenverkehr, von religiösen Festen bis hin zu same same but different.“

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Ist Myanmar das neue Thailand?

Seit Jahren boomt der Tourismus in Thailand. Von den stetig steigenden Besucherzahlen profitieren die Nachbarländer wie zum Beispiel Laos oder Kambodscha, die sich ebenfalls über immer mehr Gäste freuen können.

Ein Land blieb dabei jedoch lange außen vor.

Die Rede ist von Myanmar, dem ehemaligen Burma.

In den unter der Herrschaft des Militärs stehenden Staat wagten sich nur wenige. Wer sich auf die Reise machte, war zudem oft unsicher, das Richtige zu tun, weil die Opposition einst zum Tourismus-Boykott aufrief. Auch wenn sie das später wieder zurücknahm, tat sich viele Jahre nichts.

Das änderte sich ab 2011 jedoch schlagartig. Mit dem überraschenden Beginn politischer Reformen begann der Run auf eines der letzten unentdeckten Reiseziele Südostasiens. Und das völlig zurecht.

Denn Myanmar hat alles zu bieten, was zu einer unvergesslichen Reise dazugehört. Tolle Landschaften, wunderschöne Strände, beeindruckende Tempel, eine interessante Kultur und eine unglaubliche Gastfreundschaft.

 

5 Must-See Spots in Myanmar

Wenn auch du deinen Rucksack packen und nach Myanmar reisen willst, erfährst du hier fünf Ziele, die du gesehen haben solltest.

Bagan

bagan myanmar

Alle reden von Angkor in Kambodscha, aber die Tempelanlagen in Bagan sind nicht weniger beeindruckend. Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert wurden dort auf einem etwa 40 km² großen Areal rund 4.400 Tempel errichtet. Eine große Zahl fiel im Laufe der Zeit dem Verfall, Plünderungen und einem massiven Erdbeben Mitte der 70er Jahre zum Opfer. Eine Zählung hat jedoch ergeben, dass heute noch ungefähr die Hälfte davon steht.

Ein Besuch der Anlagen ist beeindruckend, besonders in den Morgenstunden oder am Nachmittag. In der Mittagshitze suchst du dir am besten ein schattiges Restaurant mit Liege oder Hängematte, denn bei Temperaturen über 40 Grad macht auch der schönste Tempel nur wenig Spaß.

Natürlich lautet die Frage aller Fragen: Wo den Sonnenuntergang genießen?

Leider gibt es hierauf keine gute Antwort. Zwar haben die Reiseführer hierfür einige Tipps parat, allerdings sind diese Stellen meist überlaufen. Das liegt daran, dass viele andere Tempel aufgrund von Instabilität seit Jahren nicht mehr bestiegen werden dürfen. Daher such dir einen ruhigen Platz fernab der Hauptroute oder fragt einen der Guides oder Angestellten eures Guesthouse nach einem schönen Aussichtspunkt.

Tipp: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Tempel-Landschaft zu erkunden. Wer sportlich ist, kann es auf eigene Faust mit Fahrrad versuchen. Sehr populär ist die Fahrt mit einer kleinen Pferdekutsche. Mehrere hundert Gespanne warten tagtäglich auf Kundschaft. Hier hast du den Vorteil, dass die Fahrer meist auch noch etwas zu den Tempeln erzählen können. Wer nicht aufs Geld achten muss, kann von Oktober bis März mit einem Heißluftballon zum Sonnenaufgang über die Tempel fliegen. Für den traumhaften Ausblick werden je nach Anbieter 300 bis 400 US-Dollar verlangt. 

 

Inle Lake

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Am Fuße der Shan-Berge liegt der Inle Lake, ein rund 22 Kilometer langer und 10 Kilometer breiter See. Am Ufer befinden sich mehrere Stelzendörfer, die von schwimmenden Gärten umgeben sind. Auch einige Klöster liegen direkt auf dem Wasser.

Als Ausgangspunkt dient in der Regel Nyaung Shwe, eine kleine Stadt, die sich zunehmend auf den Tourismus einrichtet. Über einen Kanal starten von hier Boote zu Touren auf dem See.

Dort lassen sich die vielen Fischer bei ihrer alltäglichen Arbeit beobachten. Da der Inle Lake sehr flach und mit Pflanzen bewachsen ist, wurden eigene Fangmethoden entwickelt. Besonders bekannt sind die mit Netzen bespannten, trichterförmigen Körbe, die auf den Grund des Sees gestellt werden.

Neben den schwimmenden Dörfern bieten sich auch die Märkte am Ufer für einen Besuch an. In den Auslagen türmen sich Obst, Gemüse, Reis, Gewürze und selbstgedrehte Zigaretten.

Darüber hinaus eignet sich die Natur im Hinterland des Inle Lakes für Trekking Touren. Am beliebtesten ist eine zwei- bis dreitägige Wanderung, die im höher gelegenen Kalaw startet und am See endet.

Tipp: Die Gegend rund um den See lässt sich auch gut mit dem Fahrrad erkunden. Während in Nyaung Shwe der Tourismus immer deutlicher erkennbar wird, sieht es in den kleinen Dörfern in der Nachbarschaft noch ganz anders aus. Stell dich jedoch darauf ein, dass die Schlaglochpisten nur recht langsam zu befahren sind.

 

Yangon

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Auch wenn überraschen mag, Yangon (früher Rangun) ist nicht die Hauptstadt Myanmars. Im Jahr 2006 verlegte die Regierung den Amtssitz nach Naypyidaw, einer neu erschaffenen Stadt irgendwo auf dem Land. Diese wurde dann auch gleich zur neuen Hauptstadt erklärt. Nichtsdestotrotz ist Yangon die größte und bedeutendste Stadt Myanmars. Es lohnt sich, am Anfang oder Ende deienr Reise für ein paar Tage dort zu bleiben.

Nimm dir die Zeit, das Leben dort zu beobachten: die kleinen Läden und Märkte, die Essensstände und den Straßenverkehr. Die Fahrt mit dem Zug durch die Vororte ist ebenfalls ein interessantes Erlebnis.

Zu den kulturellen Highlights gehört die Shwedagon Pagode. Auch falls du dich nicht so für Tempel interessiert, wirst du von diesem Bauwerk begeistert sein. Etwas Vergleichbares habe ich in Südostasien noch nicht gesehen. Besonders schön ist es hier abends, wenn das Gold der Pagode im Scheinwerferlicht glitzert.

Tipp: Solltest du von Yangon weiterfahren, musst du fast immer zum am Stadtrand gelegenen Busbahnhof. Plane hierfür ausreichend Zeit ein, den zum einen fährst du auch mit dem Taxi ein ganzes Weilchen bis dorthin, zum anderen ist der Busbahnhof riesig. Dich erwartet ein Meer aus Straßen und Gassen, die mit an- und abfahrenden Bussen vollgestopft sind. Bis du deinen Abfahrtplatz gefunden hast, kann da schnell etwas Zeit vergehen.

 

Chaung Tha

chaung tha

Da die Inseln im Süden nur schwer zu erreichen und touristisch noch nicht erschlossen sind, fahren die meisten Strandliebhaber zum Ngapali Beach. Eine gute Alternative liegt etwa 40 Kilometer von Pathien entfernt am Golf von Bengalen.

Gemeint ist der kleine Küstenort Chaung Tha, den auch Busse aus Yangon ansteuern. Hier kannst du dich vom Sightseeing und Tempelhopping ein paar Tage erholen.

Tipp: Wenn du vom Hauptstrand Richtung Norden lauft, kommst du nach etwa 15 Minuten an traumhaft schöne Strände, an denen kaum jemand ist.

 

Mandalay

mandalay

Die zweitgrößte Stadt Myanmars heißt Mandalay und ist ebenfalls ein beliebtes Reiseziel. Das liegt auch an der vor ihren Toren liegenden U-Bein Bridge, der wahrscheinlich längsten Teakholzbrücke der Welt. Sie gehört zu den populärsten Fotomotiven im Land.

Mit einem der örtlichen Pick Up-Busse kommst du vom Stadtzentrum aus dorthin. Zum Sonnenuntergang ergeben sich dort die besten Bilder. Besonders schön ist der Ausblick vom Fluss. Kleine Boote warten am Ufer.

Einen guten Blick auf die Stadt hast du vom Mandalay Hill. Der Weg hinauf führt vorbei an Pagoden und Tempeln, an denen ihr eine Pause machen und euch ausruhen könnt.

Tipp: Beliebt bei Einheimischen und Touristen ist die Nylon Ice Cream Bar im Zentrum. Ob selbstgemachte Eis-Kreationen oder Feierabendbier, hier sitzt es sich gut, du kommst mit anderen Reisenden und Einheimischen ins Gespräch, und es gibt viel zu beobachten.

 

Auf nach Myanmar?

Junge Backpacker bekommen oft glänzende Augen, wenn alte Hasen von „Thailand früher“ berichten, als es viel zu entdecken gab, und die schönsten Strände touristisch noch nicht erschlossen waren.

Ob du Ähnliches heute noch in Myanmar erleben kannst? Ja, aber nicht an den gerade genannten Orten. Denn das ist das klassische Einsteigerprogramm.

Wenn du dich jedoch nur ein wenig von den Hauptrouten und touristischen Hotspots wegbewegst, wirst du viel entdecken können. Das Land ist groß und der Tourismus konzentriert sich bisher auf einige wenige Orte.

Neben den Tempeln und Landschaften gibt es aber noch einen anderen Grund, warum du nach Myanmar fahren solltest. Und das sind die Menschen dort.

Fast alle Reisenden berichten übereinstimmend, dass ihnen die Gastfreundschaft, die Hilfsbereitschaft und das Interesse der Burmesen, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, ans Herz gegangen sind. Ich selbst habe so etwas noch in keinem anderen Land erlebt.

 

Hier wichtige 10 Tipps für deine Reiseplanung:

1.) Je nachdem, wie schnell du reist, solltest du für das gerade beschriebene Programm etwa drei Wochen einplanen.

2.) Achte darauf, dass die Fortbewegung im Land Zeit in Anspruch nimmt, und zwar deutlich mehr als in den Nachbarländern. Die Bahn braucht ewig und auch die Busse sind auf den zum Teil desolaten Straßen lange unterwegs. Lediglich auf der Autobahn zwischen Mandalay und Yangon geht es recht zügig.

3.) Stell dich bei Busfahrten darauf ein, dass es nicht sehr bequem ist. Neben Gepäckstücken und Reissäcken im Fußraum ist es durchaus üblich, den Gang in der Mitte mit Plastikhockern aufzufüllen, damit mehr Leute mitfahren können.

4.) Seit 2011 ist das Preisniveau drastisch gestiegen, da zum Beispiel für Unterkünfte die Nachfrage das Angebot übersteigt. Kostete ein Standard-Zimmer mit Frühstück vor zwei Jahren noch ca. 12 Dollar, so sind die Preise in der Hochsaison teilweise doppelt bis dreimal so hoch. Myanmar ist daher nicht unbedingt ein günstiges Reiseziel.

5.) Aufgrund der politischen Situation im Land war es bei Backpackern üblich, staatliche Busunternehmen, Hotels und Airlines zu meiden. Das Geld lieber bei kleinen privaten Unterkünften oder Busgesellschaften auszugeben, macht auch heute noch Sinn. Bei Einkäufen solltest du versuchen, nicht immer nur in denselben Laden zu gehen. Je mehr Menschen in dem armen Land vom Tourismus profitieren, desto besser.

6.) Myanmar befindet sich in einem rasanten Umbruch. Daher sind Reiseführer oft schon nicht mehr ganz aktuell, wenn sie aus der Druckerei kommen. Prüfe deshalb kurz vor der Reise alle wichtigen Informationen noch einmal im Internet.

7.) Wegen der steigenden Besucherzahlen kommt es in der Hochsaison vor, dass Unterkünfte komplett ausgebucht sind. Eine Vorabreservierung kann durchaus sinnvoll sein.

8.) Ja, es gibt Internet in Myanmar, und das auch nicht erst seit Beginn der Reformen. Aber auch wenn das Angebot zunimmt, ist es noch längst keine Selbstverständlichkeit, im Guesthouse Wi-Fi zu haben. Jedoch findest du in jedem größeren Ort Internet-Cafés.

9.) Vor drei Jahren gab es keinen einzigen Geldautomaten im Land und man musste sein ganzes Geld in bar mitnehmen. Auch wenn die Zahl der ATMs mittlerweile steigt, solltest du immer ausreichend Bargeld dabeihaben. Zahlungsmittel sind die einheimische Währung Kyat und US-Dollar. Für Letztere gelten besondere Regeln, aber das ist Stoff für einen eigenen Artikel.

10.) Weitere beliebte Reiseziele sind unter anderem Hsipaw, Bago, Kyaiktiyo und Ngapali. Die Inseln im Süden vor Mergui (Myeik) sind noch immer schwer zu erreichen.

 

Was sind eure Tipps für Myanmar? Oder hast du weitere Fragen? Rein damit in die Kommentare!

 

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Eure 45 Gedanken

  • Carina 05.12.2013 um 15:07 Uhr

    Ich bin gerade drei Wochen in Myanmar unterwegs und kann ebenfalls nur empfehlen ein bisschen von den Hauptrouten weg zu gehen (es muss gar nicht das tiefste Outback sein) und man kann viel Ursprüngliches im Land erleben.
    Bei der Gastfreundlichkeit möchte ich hinzufügen, dass auch die anderen 134 Volksgruppen im Land wundervoll sind, nicht nur die Burmesen ;)
    Empfehlenswert ist mit Sicherheit noch die Gegend um Hpa-An mit seinen Höhlen und dem Tempelberg!

  • Annika 05.12.2013 um 17:10 Uhr

    Ich war im Januar 3,5 Wochen in Myanmar und habe die Erfahrung gemacht, dass es abseits der Hauptrouten ohne Guide sehr schwierig wird. Die Infrastruktur ist (noch) nicht vorhanden und in den ländlicheren Gegenden spricht so gut wie niemand englisch. Also nur für erfahrene Backpacker mit hoher Frustrationstoleranz zu empfehlen (für alleinreisende Frauen eher nicht). In den einschlägigen Foren findet man immer wieder Tips zu lokalen Guides.

    Ach so: Hotelzimmer sind während der Hauptsaison (November bis Februar) schwer zu bekommen. Mein Reisepartner und ich (dort kennengelernt) haben für ein durchschnittliches Hotelzimmer in Yangon zwischen 80 und 100 USD bezahlt. Nein, kein Luxushotel. Am Inle Lake ist es ähnlich teurer. Hier in der Hauptsaison spontan aufzuschlagen, ist keine gute Idee. Es empfiehlt sich, im Voraus zu buchen und ggf. auf eines der kleineren Guesthouses in Nyaung Shwe auszuweichen. Wen man rechtzeitig im Voraus bucht, kann man eine Menge sparen. Allerdings geht das spontane Backpackergefühl so natürlich verloren.

    Insgesamt ist Myanmar derzeit unglaublich teuer was vor allem an den Hotelpreisen liegt.

    Bagan ist wunderschön, aber voll mit Touristen, die busweise durch die Gegend gekarrt werden.

    Myanmar wird gerade ziemlich gehyped, mir persönlich haben Vietnam und Laos deutlich besser gefallen. Insgesamt jedoch eine Reise wert wenn man nicht so sehr auf den Geldbeutel schauen muss.

  • Oli 05.12.2013 um 21:09 Uhr

    Kann mich dem Artikel vollkommen anschliessen. Als ich vor ziemlich genau einem Jahr zwei Wochen lang in Myanmar war, habe ich das Land sehr ähnlich erlebt. Ich werde bestimmt in ein paar Jahren wieder gehen.

    Ich empfehle unbedingt, etwas mehr Zeit einzuplanen. Mit den 14 Tagen, die ich zur Verfügung hatte, fühlte ich mich bei der Routenplanung sehr eingeschränkt.

    Bei mir hat sich der Oktober als Reisezeit sehr bewährt. Weil der Monat nach als Ende der Regenzeit gilt, waren die Hotels nicht so überfüllt und teuer. Viel geregnet hats nicht.

    Kleine Frage an Stefan (oder andere die kürzlich dort waren): Weisst du eigentlich, wie sich das mit dem Geldwechseln entwickelt hat? Als ich dort war, konnte ich Dollarnoten, die schon einmal gefaltet wurden, nirgends wechseln. Hat sich das seither verändert?

    • Stefan 06.12.2013 um 18:35 Uhr

      Mit den Dollarnoten ist es noch immer so. Die schlechten wir man nirgendwo los. Oder nur zu deutlich schlechteren Kursen.

      Wir waren mal in Bangkok in einer Bank und wollten Geld in Dollar statt in Baht abheben. Die Frau am Schalter fragt: „Für Myanmar?“
      Wir antworteten „Ja.“

      Sie verdrehte die Augen und war dann ca. 15 Minuten weg, um die besten Scheine rauszusuchen. :-)

      Dafür gibt es aber mittlerweile einige Geldautomaten im Land.

    • Andreas Moser 18.12.2013 um 09:50 Uhr

      Einfach bügeln.

      • Oli 15.01.2014 um 19:17 Uhr

        Einfach bügeln hilft nicht. Ich hatte einen Dollarschein, bei dem ich wirklich nur mit grösster Mühe und im Vergleich zu einem anderen Schein erkennen konnte, dass er jemals gefaltet worden war. Angenommen wurde er trotzdem nicht.

        • Synke 08.04.2014 um 23:57 Uhr

          Bei mir hat das mit dem Bügeln funktioniert ;)

          Ansonsten haben sie in der Bank die geknickten Scheine zum Umtausch problemlos angenommen. Mein Guide und ein Hotelier in Mandalay haben mir gesagt, dass die Regierung vor Kurzem offiziell verlauten ließ, dass alle Dollarnoten in Zukunft angenommen werden müssen.

          Ich fand die Umtauschkurse ziemlich schlecht und würde in Zukunft weniger Dollar mitnehmen und dafür eher Geld am ATM holen, die es mittlerweile überall gibt. Bis auf dem am Flughafen haben sie bei mir und anderen Reisenden prima funktioniert.

          (Reisezeit März 2014)

          • Markus 01.09.2014 um 21:21 Uhr

            Kann leider die Wichtigkeit der völlig unversehrten Dollar- und Euronoten nur bestätigen. Auch noch im Februar 2014 wurden selbst einmal gefaltete 50-Euronoten am Flughafen Mandalay NICHT akzeptiert. Sind die Scheine die ganze Reise lang nicht mehr losgeworden.

            Man sollte sich auch generell nicht auf die Verfügbarkeit von ATMs oder Kreditkarten verlassen und immer ausreichend Bargeld dabei haben.Sind in einem Ort fast gestrandet..

            LG Markus

    • Mandy 24.10.2014 um 14:37 Uhr

      Hi Oli,
      als ich vor einem Monat dort war bin ich dem Ganzen Problem so aus dem Weg gegangen, dass ich Kyats bei der Bank abgehoben habe und damit immer bezahlt habe. Kyats werden immer akzeptiert und man hat keine Probleme mit Wechseln, Umtauschkursen oder auch wertlosen Dollarscheinen.
      LG

      • Rainer 17.12.2014 um 07:48 Uhr

        Moin zusammen,
        bin gerade in Myanmar und bezahle wie Mandy alles in Kyats – selbst Zugfahren. Evtl. ist das nur in Yangon so… ich werde berichten. ATMs gibt es an jeder Ecke. In Banken bekommt man Kleingeld. Das Bezahl-Problem wird immer weiter entschärft.
        Ich hätte da auch bedenken… alles gut.
        Rainer

  • Charles Rahm 06.12.2013 um 04:22 Uhr

    Man muss wirklich ausserhalb der Hauptsaision gehen und das ist vom März bis Oktober ausser während den französischen Frühlingsferien. Dann hat es nochmals viele Touristen, wie mir eine Gasthaus-Besitzerin beim Inle Lake versichert hat!
    Wettermässig ist es bis Mitte Juli meistens noch ok. Ich habe drei Tage nichts machen können wegen zu viel Regen. Das war aber auf einen Montat hochgerechnet ok für mich.
    Ich war im Juli 2012 und habe es geschafft, im Schnitt 20 USD pro Nacht zu bezahlen für Einzelzimmer mit Bad.
    Vom Standard her wäre es höchstens 10 USD wert gewesen, aber das muss man in Myanmar momentan noch in Kauf nehmen, in etwa das Doppelte vom gefühlten Wert zu bezahlen.
    Von den Nebendestinationen her war ich in Pyay, Pyin Oo Lwin unh Hsipaw. Alles sehr empfehlenswerte Abstecher! Obwohl die Zugfahrt von Pyay nach Bagan war ziemlich übel, 10 Stunden lang durchgeschüttelt.
    Auf meinem Blog könnt ihr es bei Interesse nachlesen.

  • Ivana 06.12.2013 um 15:11 Uhr

    Meine Tipps dazu sind noch Kalaw und dort eine Trekking-Tour machen und mit dem Boot von Mawlamyang nach Hpa-An zu fahren, traumhafte Karstlandschaft. Ich war 2004 dort und es war super-schön!

  • Peter 07.12.2013 um 11:13 Uhr

    Schöne Zusammenfassung und Fotos.
    Ich war auch vor ein paar Monaten einen Monat dort und kann alles unterstreichen. Bei mir wurde ein dreiteiliger Bericht mit viel Empfehlungen und Fotos daraus…

    http://peterstravel.de/myanmar-3/

    • Peter 07.12.2013 um 11:21 Uhr

      Zwei Sachen habe ich vergessen:

      1. Mein besonderer Tipp ist ein Tagesausflug vom Lake Inle nach KAKKU (s.u.)

      und

      2. Ursprünglich war mein Bericht sehr lang und Conni hat mich gelehrt daraus mehrere Teile zu machen :-)

      http://peterstravel.de/myanmar-2/

  • Sibylle 30.03.2014 um 15:10 Uhr

    Hallo zusammen, plane für Oktober eine Reise nach Myanmar, das Thema Geld scheint immer noch ein Problem zu sein. Kann mir jemand noch aktuelle Tipps geben? Wie sieht es mit Reiseschecks oder der Bezahlung mit Kreditkarten insb. in Restaurants und Hotels aus ? Danke im voraus! VG Sibylle

    • Synke 09.04.2014 um 00:23 Uhr

      Hi Sibylle,

      ich war im März 2014 dort. Ich habe zwar die empfohlenen, ungeknickten Dollarnoten dabei gehabt, aber würde in Zukunft eher Geld abheben, was mit meiner DKB Kreditkarte selbst in kleinen Orten kein Problem war. Ein paar anderen Europäern mit denen ich zeitweise unterwegs war, konnten mit ihren Karten ebenso Geld abheben. ATM’S gibt es mittlerweile überall, wo auch Touristen sind.

      Der Dollarkurs den man in der Bank oder auch im Hotel bekommt ist wesentlich schlechter als beim Abheben. Dazu kommt, das es während meines Aufenthaltes für kleinere Dollarnoten bis 20$ einen noch schlechteren Kurs als für 50$ und 100$ Noten bekommen hat. Genau das Gegenteil was man mir in Bangkok in der Bank gesagt wurde.

      Auch beim Bezahlen in Dollar zahlt man immer drauf.
      Beispiel: Kurs war bei mir ca. 1000 Kyat = 1$. Wenn ich zum Beispiel irgendwo 8000 Kyat zahlen sollte, waren es aber 9$.

      Die meisten Locals nehmen auch viel lieber Kyat. Ich persönlich würde bei meinem nächsten Besuch mehr darauf achten immer genug Kyat dabei zu haben.

      Kreditkarten:
      Tatsächlich gab es in meinem Hotel in Bagan sogar schon die Möglichkeit in mit Kreditkarte zu zahlen. Wenn Du nicht ausgerechnet in Luxusrestaurants gehst, würde ich mich nicht verlassen, dass sie Kreditkarte akzeptieren. Guesthäuser und kleiner Hotels ebenfalls nicht.

      Ich bin aber ehrlich gesagt fast sicher, dass sich bis zu Deiner Reise noch Einiges tut. Ich würde kurz vorher nochmal ein paar aktuelle Reiseblogs recherchieren.

      Ich werde in nächster Zeit noch einige Artikel über Myanmar in meinem Blog veröffentlichen, schau mal vorebi ;)

  • Wiebke 12.06.2014 um 18:14 Uhr

    Hallo,ich plane im Juli nach Myanmar zu reisen. Kann mir vielleicht jemand etwas zu den Grenzübergängen aus Thailand verraten und wie viele Tage ich bei der Einreise bekomme? Danke! :-)

    • synke 12.06.2014 um 18:29 Uhr

      Ich habe im März ein paar Leute getroffen, die von Thailand über den Landweg eingereist sind. Kurz zuvor war das nicht möglich. Ich würde mich da kurz vorher im Internet schlau machen. Das Visum musst Du in Deutschland oder Bangkok in der Myanmar Botschaft beantragen. Du bekommst 28 Tage.

  • agnes 18.06.2014 um 17:57 Uhr

    Hallo,
    …… nun sehe ich da ich armer Thor und bin so klug wie je zu vor ……..
    der Spruch fällt mir ein, wenn ich alles über Geld lese und die oft gestellte Frage, Dollar, Euro, Bankomatkarte ….. was soll man/frau nun nach Myanmar mitnehmen. Ich fahre im Aug. 14. Danke für eure Antworten im voraus

    • Synke 18.06.2014 um 18:11 Uhr

      Hallo Agnes,

      so ähnlich ging es mir im Februar kurz vor meinem Trip auch. Die Geld Geschichte ändert sich ziemlich schnell, die Mehrheit der Infos die ich recherchiert hatte, war veraltet. Ich habe heute einen Artikel dazu verfasst, der sich genau dem Thema und meinen Erfahrungen zu Dollar, Kyat (lokale Währung) und Geldkarte widmet. Euro kannst Du übrigens zu Hause lassen ;)

      Ich hoffe mal das ist okay, wenn ich einen Link meine Myanmar A-Z Guide hier poste?

      http://synke-unterwegs.de/myanmar-von-a-bis-z/

      LG und hab eine schöne Zeit. Mich hat Myanmar verzaubert ;)

  • Bea 07.08.2014 um 23:41 Uhr

    Hallo!
    Toll geschrieben und super übersichtlich! Hilft nichts, nur die Schönheit des Landes zu preisen ohne das der Reisender weiß, auf was er achten muss! Daher super Artikel!
    Allerdings kommen mir nun große Zweifel, da unsere Reisezeit der Dezember über Weihnachten ist. Der Myanmar Boom und die Hotelsituation sowie Preise machen mir Sorgen. Eine Bekannte musste beruflich von Kambodscha nach Myanmar wechseln (Reiseindustrie) und sagt, es ist preislich ein Alptraum geworden. Ich kann es mir auch nicht vorstellen, alles im Voraus zu buchen. Also meine konkrete Frage: Habe leider nur über Weihnachten 3 Wochen am Stück Urlaub – dennoch lieber versuchen zu einer anderen Jahreszeit zu gehen?

  • Luciano 02.09.2014 um 23:27 Uhr

    Ciao a tutti!
    Mit grossen Interesse lese ich eure Kommentare! Ich plane als erstes Mal im meienm Leben, alleine eine Reise nach Asien. Eine Arbeitskollegin hat mir Myanmar empfohlen. Da ich im November in Düsseldor einen Sprachkurs besuchen werde, möchte ich im Dezember dorthin reisen! Erste Frage: Lohnt Myanmar zu besuchen oder würdet ihr für ca. vier Wochen anderswo landen? Wie z.Bsp. Inodnesia Vietnamm…Verstehe ich richtig, in Myanmar reisen ist es ziemlich teuer?
    Mein Ziel ist: eine neue Kultur kennenlernen, neue Menschen begegnen, am Strand einigen Tage liegen und vom Studium- und Arbeitstress letzten 5 Jahren einfach abschalten und nur an mich denken. Ich möchte mit dem Natur und mit dem Ort leben.
    Zusätzlich…Wo würdet Ihr landen? Im Norden und nachher nach Süden laufen, fahren, ….. Oder einfach im Süden bleiben? Welche Guide (Reisebuch) könntet ihr mir empfehlen (auf deutsch oder italienisch)? Ist es richtig, es ist empfehlenswert bei mir in der Schweiz das Geld im Kyat wechseln und es mitnehmen? Was soll ich als tägliches Budget mit Schlafen rechnen? Nehme ich was mit? Handy mitnehmen?
    Ui ich glaube ich muss rechtszeitig die Reise vorbereiten…. ich bedanke mich ganz Herzlich für eure Tips, Empfhelungen, Checklisten und wünsche ich euch unabhängig wo ihr zurzeit liegt, einfach buon cammino! Tschüss luciano

    • Peter / PetersTravel 05.09.2014 um 01:20 Uhr

      Das sind viele, sehr unterschiedliche Fragen!
      Grundsätzlich ist es in den von Dir angesprochenen Ländern Indonesien, Vietnam und Myanmar schön und um Weihnachten voll.
      Was für einen Sprachkurs machst du denn?
      Von welchem Land redest du, wenn du fragst, ob du im Süden bleiben sollst?
      Deine Formulierung „erste Reise nach Asien“ und die „erste Reise alleine“ hört sich an, als ob du sehr unsicher bist.
      Wie reist du normalerweise? Als Backpacker? Liebst du das Abenteuer und improvisieren oder zeihst du Sicherheit vor?
      Du solltest dir darüber im klaren sein, dass du auf dieser Reise Stress haben kannst. Ich mag das, weil du viel fürs Leben lernen kannst, selbst, wenn mal etwas schief geht.
      Aber das ist natürlich nicht jedermanns Sache.
      Über Myanmar habe ich auf meinem Blog geschrieben. Gerne beantworte ich dir dazu und auch zu den anderen asiatischen Ländern genauere Fragen.
      PS Reiseführer von Stefan Loose sind ok.
      Kyat solltest du in Myanmar einwechseln und zwar von nagelneuen US-Dollar-Scheinen oder über ATM.

  • Luciano 08.10.2014 um 23:09 Uhr

    Hallo Peter, sorry dass ich dir nun antworte. Ja du hast schon recht, es gibt viele Fragen, Unklarheiten und Unordnung in meine Sätze.

    Den Sprachkurs, welcher ich besuche werde, ist Deutschkurs beim Goethe Institut. Als Schweizer mit der Muttersprache italienisch und damals mit meinem wenigen Engagement in der Schule, mache einfach noch zu viele Fehler.
    Das Land im Süden, meinte ich Myanmar aber in der Zwischenzeit habe ich mich orientiert. Ich werde in Yangon landen. Und von dort organisiere mich. Ja meine letzte Reise als Backpacker war in 2005 in Nepal und Tibet aber mit anderen vier Personen. In 2006 habe alleine den Jakobsweg gemacht, und habe ich sehr viel erlebt,ob das als Backpacker Reise benennen man kann, weiss ich nicht.
    Ja es ist meine erste Reise allein als Backpacker in einem Land, wo vermutlich nicht nur auf Englisch man kann kommunizieren und vor allem, wo den Zeitplan und Lebensstil anders als Europa ist. Dankt die Guide Lebe Deinen Reisetraum und eure Blogs, sollte das ganze schon gut gehen. Und sonst kommt wie es kommt…einfach super. Einige Woche ohne den Stress unsere Europäische Gesellschaft…tut, für meinem geistliche und seelische Entwicklung sicher gutl.
    Nach deiner/eure Blogs spüre ich, dass im Dezember den Budget von 30 Euro per Tag nicht langen wird?
    Wie viel sollte ich schätzen?
    Am Schluss möchte ich einigen Tage im Ngapali bleiben. Meint ihr es längt von Yangon oder direkt vom Ngapali das Hotel/Gasthaus zu buchen? Mehr oder weniger werde ich die Sehenswürdigkeiten die ihr erlebt habt auch erleben. Gibt es überall Gasthäuser, wo man kann übernachten?

    Herzlichen Dank für deine/eure Tipps und wünsche weiterhin eine spannende Woche.
    Buon cammino
    luciano

  • Nadine 15.11.2014 um 10:42 Uhr

    Hallo zusammen

    ich gehe Ende Dezember nach Myanmar. Ich bin dabei ein Hotel zu suchen um vorauszubuchen (auch wenn das eigentlich nicht meine Art ist). Da man überall darauf hingewiesen wird, dass es in der Hauptsaison schwierig werden kann ein Zimmer zu finden.
    Nun eine Frage an euch, hat jemand von euch schon schlechte Erfahrungen mit vorausbuchen und vorauszahlen in Myanmar gemacht?

    Beim Hotel in Yangon welches ich aktuell im Visier habe müsste man den ganzen Preis im Voraus bezahlen…

    Gruss aus der Schweiz
    Nadine

  • Tom 16.11.2014 um 11:02 Uhr

    Hallo Stefan / alle Zusammen,

    sehr hilfreiche Kommentare. Wir planen gerade zu Zweit spontan Ende nächster Woche am 22. November für 3 Wochen nach Myanmar zu fliegen.

    Ich war schon viel mt dem Rucksack in Laos, Thailand und Vietnam unterwegs – hab immer nur Hin&Rückflug und manchmal noch die erste Nacht vorab gebucht, den Rest dann spontan vor Ort geplant.

    Ich war nun ganz schockiert von einem auf Myanmar spezialisertem Reisebüro zu hören, dass es jetzt schwer wird noch Unterkünfte zu bekommen und diese im Schnitt bei $100 liegen. Als ich auf Booking.com für Ngapali Beach geschaut habe, musste ich aber feststellen, dass a) nur noch ein Resort überhaupt ein Zimmer hatte und b) das tatsächlich so teuer ist.

    Meine Haupt-Frage: hat man vor-Ort trotzdem noch die Chance Unterkünfte auch in der Reisezeit 22. November – 11. Dezember zu finden oder ist das tatsächlich riskant jetzt noch zu gehen ohne vorher gebucht zu haben bzw. läuft man dann einfach Gefahr so viel Zeit vor-Ort zu verlieren und zu viel zahlen. Ich habe kein Problem damit, ab und zu mal $100 die Nacht zu zahlen aber ständig fände ich dann in einem Land wie Myanmar einfach bei einem Land wie Myanmar einfach unangemessen. Würdest Du abraten so kurzfristig noch zu gehen oder wenn dann nur mit Vorausbuchung? Mein Problem: Ich weiss nicht, wann ich es schaffe, beruflich mal wieder 3 Wochen frei zu nehmen (könnte ja dann einfach nächstes Jahr gehen und früher planen / buchen), sprich könnte durchaus 2-3 Jahre dauern und ich wollte Myanmar schon noch so lange erleben, so lange es noch nicht ganz so touristisch erschlossen ist / man de Hauch des „alten Thailands“ noch erahnen kann?

    Noch eine Zusatzfrage: Lohnt sich der Inle See? Wir wollten auf jeden Fall Bagan, Yangon und Ngapali Beach machen und dann vielleicht eher runter in den Süden / Mergui zu gehen, da wir eher Strand & Tauchfans als Seenfans sind.

    Für eine kurfristige Rückmeldung wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüsse,

    Tom

  • Auszweit 25.12.2014 um 05:27 Uhr

    Hi zusammen,

    wir haben kürzlich ähnliche Erfahrungen in Myanmar gemacht. Wer wenig Zeit hat und die Highlights des Landes (trotz größer werdender Touri Ströme) nicht verpassen möchte, dem hilft vll. unsere Reiseroute mit Tipps rund um Transport & Unterkunft: http://auszweit.de/myanmar-reiseroute/

    Auch die Themen „perfekte Dollarscheine“ und „Poltik“ sollte man bei einer Reise unbedingt auf dem Schirm haben http://backpacker-blog.org/backpacking-myanmar-dinge-wissen-solltest/

    Herzliche Grüße von den 4.000 Islands, Laos
    Alex

  • Melanie 27.12.2014 um 05:59 Uhr

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin im März für einige Wochen in SOA unterwegs und wollte in Myanmar im Grunde nur einen kleinen „Abstecher“ nach Bagan machen, um die Tempel zu sehen. Habe mit An- und Abreise über Yangon eine Woche eingeplant. Ist das zu machen? Oder lohnt sich das nicht? Mein Plan sähe aus, in Yangon morgens ankommen, dort einen Tag die Stadt besichtigen, und dann mit dem Übernachtbus nach Bagan. Dort zwei Tage, mit dem Übernachtbus am zweiten Tag zurück nach Yangon, dort wieder einen Tag Puffer, dann fliege ich nach Kambodscha weiter. Ist das realistisch?

    Auch: Hat hier schon jemand Erfahrungen mit dem neuen EVisa übers Internet? Ich habe durch weitere Reisen keine Zeit gehabt meinen Pass wegzuschicken und die Botschaft hier (Canberra, Australien) soll gerüchteweise nicht die schnellste sein.

    Auch nochmal zum Geld, ich würde dann in einheimischer Währung bezahlen, klingt ja am einfachsten. Die kann ich dann einfach am ATM abheben, oder bekommen ich da nur Dollar?

    Fragen, Fragen, ich danke euch für eure Hilfe! Ich werde alleine unterwegs sein und möchte gerne so viel im Vorraus wissen wie möglich (damit alles planmäßig schief laufen kann haha)

    Dankeschön!

    • Auszweit 27.12.2014 um 13:06 Uhr

      Hi Melanie,

      dein Plan sollte aufgehen. Überleg dir mal, ob du nicht von Bangkok aus nach Mandalay fliegst. Von dort mit dem Boot nach Bagan (1Tag) und dann weiter nach Yangon. So siehst du mehr vom Land…

      Hier findest du alle Infos dazu http://auszweit.de/myanmar-reiseroute/

      An den Automaten bekommst du Kyat.

      EVisum funktionierte bei uns innerhalb von einem Tag über http://evisa.moip.gov.mm/

      Herzliche Grüße und viel Spaß in Myanmar!
      Alex

  • Charles Rahm 27.12.2014 um 07:17 Uhr

    Bist du vorher in Bangkok? Dort kannst du, wenn du mehr bezahlst, in nur einem Tag ebenfalls das Myanmar-Visum erhalten.
    Hier mein Bericht dazu: http://www.sorglosreisen.com/asien-pazifik/thailand/burmamyanmar-visum-in-bangkok/

    Und ja, dein Plan ist realistisch, um die wichtigsten Tempel in Bagan sehen zu können. Mach doch drei Tage draus für weniger Reisestress! :-)

    Gruss, Charles

  • Harald 20.02.2015 um 10:00 Uhr

    Hi, ich bin derzeit in Myanmar und ich kann nuur sagen, das man es sich auf jedenfall anschauen sollte. Die Menschen sind unheimlich freundlich und hilfsbereit, die Landschaft wunderschön. Mein Tipp: nicht nur die Touristenattraktionen abfahren. Sondern auch mal an kleinen Orten verweilen. Erstens ist es da nicht so teuer zu übernachten, in Thazi habe ich 10$ bezahlt und in Tachilek nur 250Baht.

    Und zweitens bist du als Tourist ganz schnell mal die Hauptattraktion. Vor allem wenn du Naturlocken hast☺

    Und auf jedenfall mal mit dem Zug fahren. Lange Fahrten sind zwar unbequem aber ne tolle Sache. Wenn du Glück hast wirst du von den Einheimischen verpflegt.

  • Noerle 21.03.2015 um 21:28 Uhr

    Hey! Mein Freund und ich möchten gerne im Juli nach Myanmar reisen. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, was es genau heißt, wenn dort Regenzeit ist. War jemand schonmal im Juli dort? Ist dann das Reisen in Myanmar eher abzuraten? Und mit dem Geld: Alle sagen es wäre so teuer. Also in Hostels zahlt man so zwischen 15-20 Dollar? Und das Essen und die Zugfahrten? Freue mich über hilfreiche Antworten: Vielen Dank und allen Reisenden noch schöne Erfahrungen! :)
    LG Nora

    • Alex 22.03.2015 um 12:34 Uhr

      Hallo Noerle,
      wir waren im Oktober 2014 in Myanmar. Hier findest du unsere Kostenaufstellung: http://auszweit.de/reisebudget-myanmar/
      Ich denke, dass es in der Regenzeit sehr viel günstiger sein wird. Habe aber auch nicht viel Gutes über Myanmar in der Regenzeit gehört.
      LG Alex

    • Synke 23.03.2015 um 12:00 Uhr

      Hallo Noerle,

      Ich fand Myanmar nicht teurer als Kambodscha. Hostels zwischen $10-20. Ich vermute mal in der Nebensaison July, sind die Preise sicherlich noch günstiger als zwischen Dezember und Februar. Ich habe für 14 Tage Myanmar inklusive Flug von und nach Bangkok gerade mal knapp 450€ ausgeben. Dabei bin ich nicht besonders sparsam gereist.

      Die Preise von Busfahrten liegen je nach Distanz irgendwo zwischen $7 und 18$. Den Zug habe ich nicht genommen. Einfaches gutes Essen in kleinen Restaurants um die $3-5. Streetfood natürlich günstiger. Das sind natürlich auch alles nur Richtwerte. Hängt ja wirklich davon ab was dein Standard ist und wohin du reist

      Mehr kannst du auch hier nachlesen: http://synke-unterwegs.de/myanmar-von-a-bis-z/

      Eine Freundin, die auf Gogirlrun.de bloggt, war im September auch während der Regenzeit dort: http://gogirlrun.de/tag/myanmar/

      Viele Grüsse, Synke

  • Charles Rahm 22.03.2015 um 07:36 Uhr

    Ich war im Juli 2012 dort für drei Wochen. Ein Tag in Pyin Oo Lwin war komplett verregnet, ansonsten hat es manchmal ein bisschen genieselt, meistens am späteren Nachmittag. War eher nicht so schlimm.
    Von dem her kannst du gehen.
    Ich weiss nicht, wie es jetzt ist, damals war die Faustregel, dass die Unterkünfte etwa doppelt so teuer sind wie in Thailand. In Yangon war ich ein einer Bude, die vergleichbar mit dem übelsten an der Khao San Road in Bangkok war, aber doch mit Aircon, und es hat 20 USD gekostet. :-)
    Zugfahren ist ein bisschen teurer, wenn du die bessere Klasse nimmst, das Essen ist günstig, wenn du nicht im Hotel speist.
    Gruss, Charles
    p.s. Auf meinem Blog findest einiges an Artikeln zu Myanmar.

  • Fabian 31.03.2015 um 16:21 Uhr

    Hallo Zusammen

    Ich plane im Dezember 2015 einen Monat nach Myanmar zu reisen. Da ich ziemlich unterschiedliche Angaben zu den Preisen habe, wäre ich intressiert von jemandem zu hören der vor Kürze da war?

    Ich plane max 40 Euro pro Tag, ist das realistisch? Ich

    Grüsse

    Fabian

    • Alex I AUSZWEIT 31.03.2015 um 19:07 Uhr

      Hi Fabian,

      wir haben hier mal eine detaillierte Aufstellung gemacht: http://auszweit.de/reisebudget-myanmar/

      Zu zweit haben wir ca. 30 € / Tag / Kopf ausgegeben, waren allerdings auch zu zweit unterwegs (Unterkünfte sind dann günstiger, in Myanmar ist es schwierig Dorms oder Homestays zu finden).

      Auch der miese Euro-Kurs könnte sich negativ auf dein Budget auswirken – aber wer weiss wie sich das bis Dez 2015 entwickelt:-)

      40 Euro pro Tag halte ich persönlich (heute) für realistisch.

      Lieben Gruß!
      Alex

  • Stefano 02.05.2015 um 15:41 Uhr

    Hallo Stefan,
    vielen Dank für die tollen Tipps! Für mich geht es im Januar 2016 wieder nach Myanmar und besonders erfreulich lese ich, dass es mittlerweile viele ATM’s gibt. Bei meiner ersten Reise im Jahr 2007 gab es sie noch nicht und ich kann die Kommentare der anderen teilen, dass es Probleme mit geknickten USD Noten gab.
    VG
    Stefano

  • sasssi 25.06.2015 um 14:38 Uhr

    hallo,

    ich liebäugle im november für 2 wochen nach myanmar zu reisen, das auswärtige amt rät allerdings davon ab. ist es wirklich so krass mit den unruhen dort? irgendwie lese ich immer nur positives von reisenden, aber von den rebellen und millitär kein wort. was ist da dran? kann man sich im land frei und überall gefahrenlos bewegen oder sollte man bestimmt gebiete meiden?
    freu mich auf ein feedback vom „aktuellen“ stand :-)

    • Lara 28.09.2015 um 18:03 Uhr

      Hallo :)
      Wir werden im Februar für 4 Wochen nach Myanmar reisen. Wir werden in Mandalay landen und mòchten ganz sicher Bagan, Inle See, Amarapura, Maruk U, Yangon, Mieyk Archipel machen und dan ganz unten im Süden nach Rangon (Thailand) ausreisen… Denkt ihr dass das zu schaffen ist oder glaubt ihr es ist eher schwierig in dieser Zeitspanne? Denkt ihr dass im Februar auch Zimmerknappheit herrscht oder ist dann die grösste Saison schon vorbei? Habt ihr mir Strandtipps? Man hört ja immer vom Nagapali Beach ist der wirklich so sehenswert oder gibt es da versteckte Strände die man sich unbedingt ansehen muss?
      Sasssi laut meinem Reisebüro sei die Lage im Moment recht entspannt!?
      Danke schon jetzt für eure Tipps ;)

      Liebe Grüsse Lara

  • Artur Bey 03.11.2015 um 19:49 Uhr

    Hallo, als Erstes vielen Dank für Dein inspirierenden Blog. Ich würde gerne im April 2016 nach und in Mergui mit einem Reisekajak reisen. Ich suche nach Informationen im Netz, bis jetzt erfolglos, über die Region und vor allem ob es Restriktionen gibt, mit einem Kajak da zu fahren. Vielleicht hast Du irgend ein Tip dazu?
    Danke im Voraus

    Artur

  • Arjuna 16.11.2015 um 08:28 Uhr

    Sehr schöner Beitrag mit spannenden Infos! Myanmar ist wirklich ein tolles Reiseland und absolut empfehlenswert. Ich war 2014 das letzt mal da und hoffe, diesen Ort bald wieder besuchen zu können :-) Für alle Backpacker gibt’s hier übrigens auch einen spannenden Beitrag: http://www.reisegeek.de/backpacking-in-myanmar-reiseziele-und-besten-insider-tipps/

    Lieber Gruss
    Arjuna 

  • Doris und Walter 10.07.2016 um 16:19 Uhr

    Toller Bericht mit super Fotos !
    Wir sind ja auch Myanmar-Fans, siehe unseren Blog
    http://reise-berichte.at
    lg
    Doris und Walter